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	<title>Diproton - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>193.174.104.181 am 26. März 2024 um 14:00 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Teilchen&lt;br /&gt;
|name=Diproton (pp)&lt;br /&gt;
|ladung_e=++&lt;br /&gt;
|spinzahl=0&lt;br /&gt;
|paritaet=+&lt;br /&gt;
|isospinzahl=1&lt;br /&gt;
|isospin_z=+1&lt;br /&gt;
|lebensdauer=(nicht gebunden)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diproton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[hypothetisch]]er [[Atomkern]] des [[Helium]]s, bestehend aus zwei [[Proton]]en und ohne [[Neutron]]en. Die [[starke Wechselwirkung]] zwischen den Protonen wirkt anziehend, gleichzeitig wirkt aber auch eine elektrostatische Abstoßung. Aus dem Zusammenspiel beider Wechselwirkungen ergibt sich, dass das Diproton nicht gebunden und damit nicht stabil ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Stärke der [[starke Wechselwirkung|starken Wechselwirkung]] nur um 2 Prozent stärker wäre, wäre das Diproton stabil. Dieser Fall wird manchmal als Diprotonenkatastrophe bezeichnet: In diesem Falle wäre [[Leben]] im Universum nicht möglich. Die [[Kernfusion|Fusion]] innerhalb der [[Stern]]e würde statt durch die [[schwache Wechselwirkung|schwache]] durch die starke Wechselwirkung bewirkt werden und etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;-mal schneller ablaufen. Sterne würden die Kernfusion so schnell durchführen, dass sich kein Leben entwickeln könnte ([[Freeman Dyson]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Dargestellt zum Beispiel in [[P. C. W. Davies]], The anthropic principle, Progress in Particle and Nuclear Physics, Band 10, 1983, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das Diproton nicht gebunden ist, lässt sich durch das [[Pauli-Prinzip]] erklären zusammen mit der Tatsache, dass die starke Wechselwirkung für parallele Spins stärker als für antiparallele Spins ist. Dies ist auch der Grund, warum das [[Deuteron]] nur im Triplett-Zustand (S=1) existiert. Da die Protonen im hypothetischen Diproton identische [[Fermion]]en sind, unterliegen sie dem Pauli-Prinzip, d.&amp;amp;nbsp;h., sie können nicht dieselben [[Quantenzahl]]en haben. Die Spins müssen antiparallel ausgerichtet sein (Singulett). Dieser Zustand ist aber aufgrund Spin-Abhängigkeit der Kernkraft nicht gebunden (die Kernkraft ist stärker bei parallelem Spin der Nukleonen). Die gleiche Überlegung gilt auch für das [[Dineutron]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diprotonen wurden 2002 bei [[Protonenemission#Zwei-Protonen-Emission|Zweiprotonenemission]] als kurzlebige Zustände beobachtet.&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>193.174.104.181</name></author>
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