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	<title>Diprotodon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T00:00:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diprotodon&amp;diff=150835&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gert Voigt: /* Ernährung und Lebensweise */</title>
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		<updated>2026-01-30T12:35:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ernährung und Lebensweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Paläoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Modus             = Paläobox&lt;br /&gt;
| Rangunterdrückung = ja&lt;br /&gt;
| Taxon_Name        = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName    = Diprotodon&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang        = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor       = [[Richard Owen|Owen]], 1838&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName   = Diprotodontinae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang       = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName   = Diprotodontidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName   = Diprotodontoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang       = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName   = Diprotodontia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName   = Australidelphia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang       = Überordnung&lt;br /&gt;
| Bild              = Diprotodon.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = &amp;#039;&amp;#039;Diprotodon&amp;#039;&amp;#039;-Skelett&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterVon   = [[Pleistozän]]&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterBis   = &lt;br /&gt;
| MioVon            = 1,81&lt;br /&gt;
| TausendBis        = 45&lt;br /&gt;
| Fundorte          = &lt;br /&gt;
* [[Australien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diprotodon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ausgestorbene [[Säugetiere|Säugetiergattung]] und das größte bekannte [[Beutelsäuger|Beuteltier]], das jemals gelebt hat. Seine nächsten Verwandten sind die [[Wombats]]. Wie diese gehörte es zur Ordnung [[Diprotodontia]]. Die Gattung starb im Zuge einer [[Quartäre Aussterbewelle|Aussterbewelle am Ende des Pleistozäns]] zusammen mit zahlreichen weiteren australischen Großsäugern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Oberflächlich ähnelten Diprotodons [[Nashörner]]n ohne Horn. Klauen an den Füßen deuten an, dass sie wahrscheinlich nach Wurzeln gruben. Merkmale des Schädels weisen auf einen kurzen Rüssel hin. Die größte Art, &amp;#039;&amp;#039;Diprotodon optatum&amp;#039;&amp;#039; (Riesenwombat), erreichte eine [[Widerrist|Schulterhöhe]] von bis zu 2&amp;amp;nbsp;m, eine [[Kopf-Rumpf-Länge|Körperlänge]] von über 3&amp;amp;nbsp;m und ein Gewicht von bis zu 2786&amp;amp;nbsp;kg;&amp;lt;ref name=&amp;quot;smh&amp;quot;&amp;gt;[http://news.nationalgeographic.com/news/2003/10/1016_031017_giantmarsupial.html Ice Age Marsupial Topped Three Tons, Scientists Say]. Abgerufen am 17. September 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Diprotodon minor&amp;#039;&amp;#039; war etwa ein Drittel kleiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Fossile Überreste von Diprotodons sind in fast ganz [[Australien]], besonders im Süden des Kontinents, mit Ausnahme [[Tasmanien]]s, gefunden worden. Allerdings ist die Art auf [[King Island (Tasmanien)|King Island]], das nahe bei Tasmanien liegt, belegt. Die bekanntesten Funde von Diprotodons stammen aus den Salzsümpfen des [[Lake Callabonna|Callabonna-Salzsees]] im Süden Australiens, wo sie zusammen mit [[Donnervögel]]n entdeckt wurden. Diprotodons lebten im [[Pleistozän]] vor 1,6&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren und starben vor ungefähr 45.000 bis 25.000 Jahren aus. Im späten Pleistozän existierten zwei Arten nebeneinander, doch während &amp;#039;&amp;#039;Diprotodon optatum&amp;#039;&amp;#039; fast überall in Australien gefunden wurde, scheint &amp;#039;&amp;#039;Diprotodon minor&amp;#039;&amp;#039; auf den Südostteil beschränkt gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Narracoortecavesdiprotodon.JPG|mini|Lebend[[rekonstruktion]] von &amp;#039;&amp;#039;Diprotodon optatum&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Diprotodon&amp;#039;&amp;#039; war ein Pflanzenfresser, der sich von Blättern, Zweigen, Rinde und Wurzeln ernährt haben dürfte. Wahrscheinlich ernährte er sich vor allem von rauen und stacheligen Pflanzen. Aus gut erhaltenen Mageninhalten von Funden am Callabonnasee ist bekannt, dass &amp;#039;&amp;#039;Diprotodon&amp;#039;&amp;#039; [[Salzkräuter]] (&amp;#039;&amp;#039;Salsola&amp;#039;&amp;#039;) und andere [[Fuchsschwanzgewächse]] fraß. Die Tiere bewohnten vermutlich vor allem offenes Buschland und Savannengebiete. Da mehrere Skelette zusammen gefunden wurden, wird angenommen, dass sie in Gruppen lebten. Es waren Beuteltiere, deren Beutel sich wie bei den [[Wombat]]s nach hinten öffnete. Zu den Fressfeinden von &amp;#039;&amp;#039;Diprotodon&amp;#039;&amp;#039; gehörte vermutlich &amp;#039;&amp;#039;[[Megalania]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussterben ==&lt;br /&gt;
Die letzten Diprotodons verschwanden am Ende des Pleistozäns, etwa gleichzeitig mit einem Klimawandel und dem erstmaligen Erscheinen des [[Mensch]]en in Australien. Es ist bis heute umstritten, ob der Mensch für das Verschwinden der Diprotodons verantwortlich ist. Lange machte man den rasanten Klimawandel am Ende der [[Letzte Kaltzeit|letzten Kaltzeit]] dafür verantwortlich. Die Erwärmung verschob die Niederschlagszonen, die Gletscher schmolzen und der Meeresspiegel stieg. Einige Wissenschaftler vertreten die Theorie, dass sich viele Tierarten, darunter auch die Diprotodons, nicht schnell genug an die neuen Umweltbedingungen anpassen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Stephen Wroe]], Judith Field |Titel=A review of the evidence for a human role in the extinction of Australian megafauna and an alternative interpretation |Sammelwerk=[[Quaternary Science Reviews]] |Band=25 |Nummer=21–22 |Datum=2006-11 |DOI=10.1016/j.quascirev.2006.03.005 |Seiten=2692–2703 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0277379106001399 |Abruf=2020-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul S. Martin: &amp;#039;&amp;#039;Quaternary Extinctions.&amp;#039;&amp;#039; The University of Arizona Press, Tucson Ariz 1984, 1989, ISBN 0-8165-1100-4.&lt;br /&gt;
* Arno H. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Paläozoologie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3. Vertebraten. Teil 3 Mammalia. 2. Auflage. Gustav Fischer, Jena 1989, ISBN 3-334-00223-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diprotodon|&amp;#039;&amp;#039;Diprotodon&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://www.scinexx.de/wissen-aktuell-8382-2008-06-18.html www.scinexx.de &amp;#039;&amp;#039;Rätsel des größten vorzeitlichen Beuteltiers gelöst.&amp;#039;&amp;#039; University of Queensland, 18. Juni 2008.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgestorbenes Beuteltier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beutelsäuger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marsupialia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gert Voigt</name></author>
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