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	<title>Diophantische Approximation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:06:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diophantische_Approximation&amp;diff=1332100&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-09-18T09:07:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die mathematische Disziplin der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diophantischen Approximation,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; benannt nach [[Diophantos von Alexandria]], beschäftigt sich ursprünglich mit der Annäherung [[Reelle Zahl|reeller Zahlen]] durch [[rationale Zahl]]en. Bekannte Sätze in der Theorie der diophantischen Approximation sind der [[Dirichletscher Approximationssatz|dirichletsche Approximationssatz]] und der [[Satz von Thue-Siegel-Roth]]. Allgemeiner lässt sich das Gebiet definieren als Approximation der Null durch reelle Funktionen mit endlich vielen ganzzahligen Argumenten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wladimir Gennadjewitsch Sprindschuk]]: &amp;#039;&amp;#039;Diophantine Approximations.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Mathematics.&amp;#039;&amp;#039; Springer, siehe Weblinks.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie spielt auch eine bedeutende Rolle bei der Frage der Lösbarkeit [[Diophantische Gleichung|diophantischer Gleichungen]] und in der Theorie [[Transzendente Zahl|transzendenter Zahlen]]. Häufig werden diophantische Ungleichungen betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euler bewies im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, dass die besten rationalen Approximationen reeller Zahlen durch die Näherungsbrüche ihrer regulären [[Kettenbruch]]entwicklung gegeben sind (bricht man den Kettenbruch an einer Stelle ab, hat man eine rationale Zahl als Näherung an die reelle Zahl). Dass &amp;lt;math&amp;gt;\tfrac {p}{q}&amp;lt;/math&amp;gt; eine beste Approximation von &amp;lt;math&amp;gt;x&amp;lt;/math&amp;gt; ist, bedeutet dabei, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\left|x - \frac{p}{q}\right| \leq \left|x - \frac{p&amp;#039;}{q&amp;#039;}\right|&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für jede rationale Zahl &amp;lt;math&amp;gt;\tfrac{p&amp;#039;}{q&amp;#039;}&amp;lt;/math&amp;gt; mit &amp;lt;math&amp;gt;0 &amp;lt; q&amp;#039; \leq q&amp;lt;/math&amp;gt; gilt&amp;amp;nbsp;– dass also jede bessere Näherung einen größeren Nenner hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird auch folgende [[Ungleichung]] für die Definition der besten Näherung verwendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\left|q x - p\right| &amp;lt; \left|q^\prime x - p^\prime\right|&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Näherungen im Sinn dieser zweiten Definition sind auch beste Näherungen im Sinn der ersten Definition, aber nicht umgekehrt. Bei regulären Kettenbrüchen sind die &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt;-ten Näherungsbrüche beste Näherungen im Sinn der zweiten Definition (siehe [[Kettenbruch]] und weitere dort angegebene Resultate).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Liouville]] bewies 1844, dass es bei [[Algebraische Zahl|algebraischen Zahlen]] (Lösungen einer algebraischen Gleichung vom Grad &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; mit ganzzahligen Koeffizienten) eine untere Schranke für die Näherung durch rationale Zahlen gibt, die vom Nenner der rationalen Zahl abhängt und vom Grad der Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\left|x - \frac{p}{q}\right| &amp;gt; \frac{c}{q^n}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit einer nur von der zu approximierenden Zahl abhängigen Konstanten &amp;lt;math&amp;gt;c&amp;lt;/math&amp;gt;. Der Satz lässt sich so interpretieren, dass irrationale algebraische Zahlen nicht „sehr gut“ durch rationale Zahlen approximierbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Naum Iljitsch Feldman]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://static.nsta.org/pdfs/QuantumV10N6.pdf Algebraic and transcendental numbers.]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 68,4&amp;amp;nbsp;MB). In: &amp;#039;&amp;#039;Quantum.&amp;#039;&amp;#039; Juli/August 2000, S. 23. Dabei wird der Satz benutzt, dass wenn eine algebraische Zahl vom Grad &amp;lt;math&amp;gt;n &amp;gt; 1&amp;lt;/math&amp;gt; Nullstelle eines Polynoms &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt;-ten Grades&amp;#039;&amp;#039; mit ganzzahligen Koeffizienten ist, dieses Polynom &amp;#039;&amp;#039;keine rationale&amp;#039;&amp;#039; Nullstelle hat.&amp;lt;/ref&amp;gt; Liouville gelang damit auch der erste Beweis der Existenz einer transzendenten Zahl, denn findet man eine [[irrationale Zahl]], die sich durch rationale Zahlen „sehr gut“ approximieren lässt (das heißt &amp;#039;&amp;#039;besser&amp;#039;&amp;#039; als durch die Beschränkungen des Satzes von Liouville möglich ist), kann sie nicht algebraisch sein ([[Liouvillesche Zahl]]en). Der Satz von Liouville wurde im Lauf der Zeit verschärft bis zum [[Satz von Thue-Siegel-Roth]] im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit einem Exponenten &amp;lt;math&amp;gt;2 + \varepsilon&amp;lt;/math&amp;gt; im Nenner bei der unteren Schranke und einer Konstanten, die zusätzlich von der beliebig kleinen reellen Zahl &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon&amp;lt;/math&amp;gt; abhing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine obere Schranke für die Näherung durch rationale Zahlen gibt der [[Dirichletscher Approximationssatz|dirichletsche Approximationssatz]]: Für jede reelle Zahl &amp;lt;math&amp;gt;x&amp;lt;/math&amp;gt; gibt es unendlich viele rationale Näherungen &amp;lt;math&amp;gt;\tfrac {p}{q}&amp;lt;/math&amp;gt; mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\left|x - \frac{p}{q}\right| &amp;lt; \frac{1}{q^2}.&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite kann der Nenner noch zu &amp;lt;math&amp;gt;\sqrt 5 q^2&amp;lt;/math&amp;gt; verbessert werden ([[Émile Borel]]), eine weitere Verschärfung ist nach dem [[Satz von Hurwitz (Zahlentheorie)|Satz von Hurwitz]] nicht möglich, da es für die Näherung der [[Goldener Schnitt|goldenen Zahl]] für &amp;lt;math&amp;gt;c q^2&amp;lt;/math&amp;gt; im Nenner mit &amp;lt;math&amp;gt;c &amp;gt; \sqrt 5&amp;lt;/math&amp;gt; nur endlich viele Lösungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jurjen Koksma|J. F. Koksma]]: &amp;#039;&amp;#039;Diophantische Approximationen.&amp;#039;&amp;#039; Ergebnisse der Mathematik und ihrer Grenzgebiete, Springer, Berlin 1936.&lt;br /&gt;
* [[John Cassels|J. W. S. Cassels]]: &amp;#039;&amp;#039;An introduction to diophantine approximation.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge Tracts in Mathematics and Mathematical Physics 45, Cambridge University Press, 1957.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Vladimir G. Sprindžuk&lt;br /&gt;
   |Titel=Metric theory of Diophantine approximations&lt;br /&gt;
   |Verlag=John Wiley &amp;amp; Sons, New York NY u. a.&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-470-26706-2&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schmidt (Mathematiker)|Wolfgang M. Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Diophantine approximation.&amp;#039;&amp;#039; Lecture Notes in Mathematics 785, Springer, 1980.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Serge Lang&lt;br /&gt;
   |Titel=Introduction to Diophantine Approximations&lt;br /&gt;
   |Auflage=New Expanded Edition&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer-Verlag, New York NY u. a.&lt;br /&gt;
   |Datum=1995&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-387-94456-7&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Vladimir Sprindzuk]]: [https://www.encyclopediaofmath.org/index.php/Diophantine_approximations &amp;#039;&amp;#039;Diophantine Approximations&amp;#039;&amp;#039;.] Encyclopedia of Mathematics, Springer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4135760-7|LCCN=sh85006189|NDL=00561502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahlentheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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