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	<title>Dionysius Gothofredus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dionysius_Gothofredus&amp;diff=1558885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-01-24T11:29:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portret van Denis Godefroy, RP-P-2014-32-2.jpg|mini|Dionysius Gothofredus, 1621]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dionysius Gothofredus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich Denis Godefroy; * [[17. Oktober]] [[1549]] in [[Paris]]; † [[7. September]] [[1622]] in [[Straßburg]]) war ein französischer [[Rechtswissenschaft|Rechtsgelehrter]]. Gothofredus war Professor an den Universitäten Genf, Straßburg und Heidelberg und Herausgeber der ersten kritischen Gesamtausgabe des »[[Corpus iuris civilis]]« (Genf, 1583). Diese Bezeichnung für die spätrömische Gesetzessammlung stammt auch von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Denis Godefroy – oder mit seinem Gelehrtennamen Dionysius Gothofredus –, der Sohn von Leon Godefroy, Seigneur de Guigneccourt, studierte Jura in [[Löwen]] (Belgien), [[Köln]] und [[Heidelberg]]. Nach seinem Studium war er von 1576 bis 1577 in Paris am Cour de Parlement (Gerichtshof) tätig. Er wurde 1579 in Orléans [[Promotion (Doktor)|promoviert]], musste jedoch nach seinem Übertritt zum [[Calvinismus]] aus Frankreich flüchten und begab sich nach [[Genf]], wo er noch im gleichen Jahr eine Lehrerstelle an der [[Universität Genf|Akademie]] antrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB |Lemma=Gothofredus (Godefroy), Dionysius (Denis) |Band=6 |Seite=656 |Autor=[[Hans Liermann]] |SeiteBis=657 |GND=100154042}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brockhaus1989&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothofredus |Sammelwerk=[[Brockhaus Enzyklopädie|Brockhaus-Enzyklopädie]] in 24 Bänden |Band=9 Got–Herp |Auflage=19. völlig neubearb. |Verlag=Brockhaus |Ort=Mannheim |Datum=1989 |ISBN=3-7653-1100-6 |Online=https://archive.org/details/isbn_376531109_9 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1580 zum Professor der Rechtswissenschaft ernannt, erhielt das Bürgerrecht und heiratete Denise de Saint-Yon. 1581–1585 war er von der Lehrtätigkeit freigestellt und konnte sich ganz seiner Arbeit am „Corpus iuris civilis“ widmen. 1587 wählte man Godefroy in den Rat der Stadt Genf ([[Rat der Zweihundert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1589 gelang es dem französischen König, ihn nach Frankreich zu holen. Godefroy wurde außerordentlicher Rat am Gerichtshof des Parlamentes in Paris sowie „Grand Bailli“ (Landvogt bzw. Bezirksrichter) im [[Pays de Gex]] (in der Franche-Comté gelegen). Kaum sechs Monate nachdem er sich dort niedergelassen hatte, wurde der Ort von Truppen des [[Herzogtum Savoyen|Herzog von Savoyen]] eingenommen. Godefroys Haus und große Teile seiner Bibliothek gingen in Flammen auf. Mit seiner Familie floh er nach [[Basel]] und blieb dort, bis er in der freien Reichsstadt [[Straßburg]] 1591 eine Lehrstelle an der Universität bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Ruf als Rechtsgelehrter hatte sich durch etliche Veröffentlichungen und besonders des &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus iuris civilis]]&amp;#039;&amp;#039; (Genf 1583) verbreitet, so dass ihn der pfälzische Kurfürst [[Friedrich IV. (Pfalz)|Friedrich IV.]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberger Universität]] haben wollte. Die Arbeitsbedingungen schienen Godefroy erstmal nicht ganz zugesagt zu haben, denn nach einem kurzen Aufenthalt in Heidelberg 1600/1601 war er wieder zurück in Straßburg. Auch ein geplanter Wechsel nach Genf 1603 kam nicht zustande. Die Heidelberger holten ihn schließlich 1604 erneut an die Universität, diesmal auf Dauer. Er wurde Professor der juristischen Fakultät und ab 1606 auch deren Dekan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Steigerung erfuhr sein beträchtliches Ansehen 1607 durch die Wahl zum Rektor der Universität und durch die Berufung in den kurfürstlichen Rat. Der Kurfürst schickte ihn mehrmals in diplomatischen Missionen nach Paris. Versuche des französischen Königs, ihn wieder nach Frankreich zu holen, lehnte er wegen seines Bekenntnisses zum Calvinismus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Ausbruch des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], als sich die katholischen Truppen unter [[Ambrosio Spinola]] Heidelberg näherten, wich Gothofredus zunächst 1620 in seine alte Wirkungsstätte Straßburg aus, kehrte aber nach einiger Zeit wieder nach Heidelberg zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hanstein: &amp;#039;&amp;#039;Überstürzte Flucht oder geplanter Abschied aus Heidelberg? Die Heidelberger Professoren Dionysius Gothofredus (1549–1622) und Janus Gruter (1560–1627)&amp;#039;&amp;#039;. In: Jörg Kreutz, [[Wilhelm Kreutz (Historiker)|Wilhelm Kreutz]], [[Hermann Wiegand]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kurpfalz im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bausteine zur Kreisgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg 2020, ISBN 978-3-932102-41-7, S. 26–41, hier S. 28–33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sich jedoch im Folgejahr die militärische Lage erneut verschärfte, zog Gothofredus erneut über [[Bretten]] nach Straßburg. Im Vorjahr scheint er sich bei seinem Straßburg-Aufenthalt auf dieses Szenario vorbereitet zu haben, sodass er nun im September 1621 anscheinend recht gut geplant dorthin übersiedeln und sogar nennenswerte Teile seiner Privatbibliothek mitführen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hanstein: &amp;#039;&amp;#039;Überstürzte Flucht oder geplanter Abschied aus Heidelberg? Die Heidelberger Professoren Dionysius Gothofredus (1549–1622) und Janus Gruter (1560–1627)&amp;#039;&amp;#039;. In: Jörg Kreutz, Wilhelm Kreutz, Hermann Wiegand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kurpfalz im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bausteine zur Kreisgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg 2020, ISBN 978-3-932102-41-7, S. 26–41, hier S. 35–36 und S. 39–41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im darauf folgenden Jahr (1621) wurde die kurpfälzische Residenz Heidelberg von kaiserlichen Truppen zerstört. Denis Godefroy starb nach längerer Krankheit in Straßburg am 7. September 1622. Sein Sohn [[Iacobus Gothofredus]] war ebenfalls Professor der Rechtswissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Corpus juris civilis, cum notis.&amp;#039;&amp;#039; Lyon 1583.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Authores Latinae linguae in unum redacti corpus, cum notis.&amp;#039;&amp;#039; Genf 1595.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|656|657|Gothofredus, Dionysius|Hans Liermann|100154042}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|9|448r|448s|Gothofredus, Dionysius|[[Albert Teichmann]]|ADB:Gothofredus, Dionysius}}&lt;br /&gt;
* Denis-Charles de Godefroy-Ménilglaise, &amp;#039;&amp;#039;Les Savants Godefroy,&amp;#039;&amp;#039; Paris 1873 (Nachdruck 1971)&lt;br /&gt;
* [[Roderich von Stintzing]], &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der dt. Rechtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 1880, S. 206 u. 386–389&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Histoire de l’université de Genève 1.&amp;#039;&amp;#039; Genf 1900, S. 282–290&lt;br /&gt;
* {{HLS|16281|Godefroy, Denys|Autor=[[Alfred Dufour]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Denis Godefroy}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|100154042}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|100154042}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-mannheim.de/mateo/desbillons/aport/seite325.html Bildnis auf der Website der Universität Mannheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100154042|LCCN=n86026211|VIAF=41966487}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gothofredus, Dionysius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hugenotte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1549]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1622]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gothofredus, Dionysius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Godefroy, Denis (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1549&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1622&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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