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	<title>Dionysios Lavrangas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:30:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten überprüft</title>
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		<updated>2024-09-12T12:42:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Dionysios Lavrangas 1900.jpg|mini|hochkant|Dionysios Lavrangas um 1900]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dionysios Lavrangas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Διονύσιος Λαυράγκας}}, * 17. Oktober 1860 in [[Argostoli]]; † 18. Juli 1941 in Razata, heute ebenfalls zu Argostoli) war ein griechischer Geiger, Dirigent und Komponist sowie Gründer der ersten [[Athen]]er Opernkompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Lavrangas’ Eltern stammten aus eingesessenen Adelsfamilien der Insel [[Kefalonia]]. Früh kam er mit den reisenden italienischen Opernkompanien in Kontakt, deren Mitglieder, der Konzertmeister Nazzaro Serrao und die Dirigenten Gedeon Olivierei und N. Tzanis seine ersten Lehrer waren. Frühe Kompositionen, hauptsächlich Lieder und Romanzen wurden durch die städtische Kapelle von Argostoli aufgeführt. 1882–85 studierte er am Konservatorium &amp;#039;&amp;#039;San Pietro a Maiella&amp;#039;&amp;#039; in [[Neapel]], von 1885 bis 1894 bei [[Léo Delibes]], [[Jules Massenet]] und [[Théodore Dubois]] am Pariser [[Conservatoire de Paris|Conservatoire]]. In Frankreich war er auch als Geiger bei verschiedenen reisenden Opernkompanien tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Concert Olympic Games 1896.jpg|mini|hochkant|links|Programmzettel zur Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Pentathlon&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1890 wurde im Napoletaner &amp;#039;&amp;#039;Teatro Mercadante&amp;#039;&amp;#039; seine erste Oper, &amp;#039;&amp;#039;Elda di Vorn&amp;#039;&amp;#039;, mit Erfolg uraufgeführt. Die Uraufführung einer weiteren Oper für Mailand &amp;#039;&amp;#039;(La vita è un sogno)&amp;#039;&amp;#039; kam nicht zustande, Lavrangas arbeitete in dieser Zeit an einigen Häusern Norditaliens erfolgreich als Operndirigent.&lt;br /&gt;
1894 siedelte sich Lavrangas endgültig in Athen an, wo er die Leitung der &amp;#039;&amp;#039;Philharmonischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; übernahm, durch die hauptsächlich symphonische und Chorwerke aufgeführt wurden. Auch wurde er Lehrer am Athener &amp;#039;&amp;#039;Odeion&amp;#039;&amp;#039;. 1896 steuerte er zu einem Konzert anlässlich der [[Olympische Sommerspiele 1896|ersten Olympischen Spiele]] der Neuzeit eine mehrteilige [[Symphonische Dichtung]] für Soli, Chor und Orchester namens &amp;#039;&amp;#039;[[Pentathlon]]&amp;#039;&amp;#039; (Πένταθλον, &amp;#039;&amp;#039;Fünfkampf&amp;#039;&amp;#039;) bei, die zusammen mit der [[Olympische Hymne|Olympischen Hymne]] von [[Spyros Samaras]] erklang&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mmb.org.gr/page/default.asp?la=2&amp;amp;id=2194 Bericht über die Musik zur ersten Olympiade] auf den Seiten der Griechischen Musikbibliothek &amp;#039;&amp;#039;Lilian Voudouri&amp;#039;&amp;#039; (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 schließlich gründete er zusammen mit [[Loudovikos Spinellis]] das erste ständige Operntheater Athens, das (dritte) &amp;#039;&amp;#039;Ellinikon Melodrama&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Ἑλληνικὸν Μελόδραμα}}), dem er bis 1935 als Dirigent, Regisseur und Intendant vorstand und 13 griechische und 38 internationale, vorwiegend italienische Opernaufführungen produzierte, die in ganz Griechenland, aber auch im weiteren Gebiet griechischer Besiedlung auf Gastspielreisen zu sehen waren, darunter in Odessa, Konstantinopel und Kairo. Er selbst komponierte mehrere Opern für sein Theater, darunter 1900 &amp;#039;&amp;#039;Ta dyo adelfia&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Τὰ δύω ἀδέλφια}} ‚Die beiden Brüder‘) und die [[Grand opéra]] &amp;#039;&amp;#039;Dido&amp;#039;&amp;#039; (Διδώ) im Jahre 1909. Später widmete er sich der Komposition von [[Operette]]n, so &amp;#039;&amp;#039;Aspri tricha&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Ἄσπρη τρίχα}} ‚Weißes Haar‘, 1915), &amp;#039;&amp;#039;Sporting Club&amp;#039;&amp;#039; (1917) und &amp;#039;&amp;#039;Dipli fotia&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Διπλῆ φωτιά}} ‚Doppeltes Feuer‘, 1918). 1935 zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück und geriet schnell in Vergessenheit. Eine Genugtuung für sein jahrzehntelanges Schaffen für die Oper in Athen war 1939 die Gründung der bis heute bestehenden Griechischen Nationaloper ({{lang|grc|Ἐθνικὴ Λυρικὴ Σκηνή}}), die staatlich geförderter Nachfolger seines eigenen Opernbetriebs wurde. Seine 1940 vollendete letzte Oper, &amp;#039;&amp;#039;Froso&amp;#039;&amp;#039; (Φρόσω), wurde nicht mehr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lavrangas’ Kompositionsstil in der Oper ist spätromantisch und von französischen und italienischen Vorbildern geprägt, die Werke sind groß besetzt, farbenreich instrumentiert und beziehen sich meist auf griechische Sujets. Mehr noch als in der Oper hat Lavrangas mit seinen Instrumentalwerken zur Etablierung einer griechischen Nationalmusik im Sinne einer [[Nationale Schule|Nationalen Schule]] beigetragen. In Werken wie der &amp;#039;&amp;#039;Griechischen Suite Nr. 1&amp;#039;&amp;#039; (1904) verwendete er folkloreähnliche Melodien und Rhythmen, die Vorbild für die jüngeren Generationen eines [[Nikos Skalkottas]] oder [[Manos Hadjidakis]] wurden. Außerdem schuf Lavrangas Kammermusik und zahlreiche Lieder sowie ein umfangreiches Œuvre an Chormusik. Als Schriftsteller schuf er einige Lehrbücher zu Harmonielehre und Komposition; seine Autobiographie mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Apomnimonevmata&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Ἀπομνημονεύματα}} ‚Memoiren‘, Athen 1937) schildert ausführlich die Bemühungen zwischen 1880 und 1930, eine westliche Musikszene in Griechenland zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Giorgos Leotsakos]]: &amp;#039;&amp;#039;Dionyssios Lavrangas&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;The New Grove Dictionary of Music and Musicians&amp;#039;&amp;#039;, London 2001, ISBN 0-333-60800-3&lt;br /&gt;
* [[Minos Dounias|Minos E. Dounias]]: &amp;#039;&amp;#039;Dionysios Lavrangas&amp;#039;&amp;#039;, in: Friedrich Blume (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Musik in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, München und Kassel 1989, ISBN 3-7618-5913-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://opera.stanford.edu/composers/L.html Liste der Musiktheaterkompositionen] auf opera.stanford.edu&lt;br /&gt;
* [http://www.sansimera.gr/archive/biographies/show.php?id=278&amp;amp;name=Dionysios_Lavrangas Porträt] mit Foto auf www.sansimera.gr (griech.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n2009057243|VIAF=100667425|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-09-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lavrangas, Dionysios}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lavrangas, Dionysios&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Λαυράγκας, Διονύσιος (griechisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Argostoli]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Razata, [[Argostoli]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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