<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Diogenes_Laertios</id>
	<title>Diogenes Laertios - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Diogenes_Laertios"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diogenes_Laertios&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T07:38:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diogenes_Laertios&amp;diff=189321&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27585-54: Wertung raus. Eine Enzyklopädie &quot;erstaunt&quot; nicht.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diogenes_Laertios&amp;diff=189321&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-05T15:23:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wertung raus. Eine Enzyklopädie &amp;quot;erstaunt&amp;quot; nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vitae et sententiae philosophorum.tif|miniatur|Vitae et sententiae philosophorum, 1611]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diogenes Laërtios&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|prefix=nein|Διογένης Λαέρτιος|Diogénēs Laértios}}, [[Latinisierung|latinisiert]] &amp;#039;&amp;#039;Diogenes Laërtius&amp;#039;&amp;#039;) war ein antiker [[Philosophiegeschichte|Philosophiehistoriker]] und [[Doxographie|Doxograph]]. Er lebte wahrscheinlich im 3. Jahrhundert n. Chr. und hat eine [[Kompilation (Literatur)|Kompilation]] über Leben und Lehre der [[Philosophie der Antike|Philosophen der Antike]] verfasst, die in zehn Bücher unterteilt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Diogenes Laertios. Leben und Lehre der Philosophen.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Griechischen übersetzt und herausgegeben von [[Fritz Jürß]].  Reclams Universal-Bibliothek 1998, ISBN 978-3-15-009669-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Lebensumstände des Diogenes Laërtios ist fast nichts bekannt. Auch eine Datierung (3. Jahrhundert) wird nur indirekt aus seinem Stil sowie aus Lebensdaten der von ihm behandelten Philosophen erschlossen: Der späteste von ihm genannte (IX 116) Philosoph ist ein Schüler des [[Sextus Empiricus]]. Diogenes führt sonst kaum Philosophen der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] auf und übergeht den zu seiner Zeit vorherrschenden [[Mittelplatonismus]] ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Laërtios&amp;#039;&amp;#039; suchte man Rückschlüsse auf die Herkunft zu ziehen. So wurde er von dem Ort Laerte in [[Karien]] bzw. [[Kilikien]] oder von dem römischen Familiennamen &amp;#039;&amp;#039;Laertii&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet. Derzeit wird der Name meist auf [[Laertes (Mythologie)|Laertes]], den Vater des [[Odysseus]] bezogen, den schon [[Homer]] &amp;#039;&amp;#039;diogenes Laertiades&amp;#039;&amp;#039; (Διογένης bedeutet ‚gezeugt von Gott‘) nennt. Der Beiname &amp;#039;&amp;#039;Laertiades&amp;#039;&amp;#039; ist mithin eher als literarisch verspieltes Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Griechen namens „Diogenes“ zu deuten. Biografische Informationen sind aus ihm nicht abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diogenes schreibt über Apollonides aus Nikaia, er sei jemand, „der aus unserer Ecke kommt“ (IX 109). Das führte zur Vermutung, Diogenes stamme aus [[Bithynien]]. Für eine Herkunft aus der Provinz spräche, dass seine Gelehrsamkeit altertümlich wirkt und er in einer gewissen ‚antiquarischen Tendenz‘ gern ältere und entlegene Quellen anführt. Das Werk selbst bestätigt, dass Diogenes eine gewisse Bildung und Belesenheit besaß, aber kaum ein eigenständiger, kritischer Denker war, wohl auch kein ‚Fachphilosoph‘, der in [[Athen]] o.&amp;amp;nbsp;ä. studiert oder weite Bildungsreisen ausgeführt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter wurde vermutet, Diogenes sei identisch mit dem aus einem größeren Inschriftfund bekannten [[Diogenes von Oinoanda]], doch bleibt dies Spekulation. Als Argument hierfür galt, dass Diogenes von Oinoanda Epikureer war, Diogenes Laertios dem hellenistischen Philosophen aber ein ganzes Buch widmet und daher, wie angenommen wird, Sympathien für den Epikureismus hegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Charakteristik ===&lt;br /&gt;
{{Quelle}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Diogenes Laertius, Venice, Gr. 394.jpg|mini|Der Anfang der Biographie des [[Empedokles]] in Diogenes’ Schrift &amp;#039;&amp;#039;Über das Leben und die Lehren berühmter Philosophen&amp;#039;&amp;#039; in einer Handschrift aus dem Besitz von Kardinal [[Bessarion]]. Venedig, [[Biblioteca Nazionale Marciana]], Gr. 394, fol. 143v (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
Der genaue Titel des aus zehn Büchern bestehenden, nach der Mitte des 2. Jahrhunderts verfassten Werkes variiert in den Handschriften und Ausgaben etwas. Die häufigsten Formulierungen &amp;#039;&amp;#039;Über Leben und Lehren berühmter Philosophen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zusammenstellung über Leben und Lehren der Philosophen&amp;#039;&amp;#039; (altgriechisch φιλοσόφων βίων καὶ δογμάτων συναγωγή) deutet bereits den [[Nachschlagewerk|kompendienhaften]] Charakter des Werkes an, das [[Biografie]] und [[Doxografie]] verbindet. Diese Zusammenstellung als Doxobiografie&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Overwien: &amp;#039;&amp;#039;Diogenes, Laertios.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 307.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist äußerst untypisch, da diese beiden Literaturgattungen in der römischen Kaiserzeit weit verbreitet waren, aber strikt voneinander getrennt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diogenes lässt sich kaum einer philosophischen Schule zuordnen, obwohl man vielfach annimmt, er sei [[Skeptizismus|Skeptiker]] gewesen. Er scheint eine vereinzelte Gestalt gewesen zu sein und seine Kompilation aus Liebhaberei zusammengestellt zu haben. Sein Werk ist frei von Polemik – soweit sie nicht aus den Quellen übernommen wurde – und hat in der spätantiken Literatur auch keinerlei Spuren in Form von Zitaten bei späteren Autoren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diogenes beabsichtigte also nicht, ein ‚wissenschaftliches‘ Werk zu schreiben. Ihm kam es vielmehr darauf an, seine umfangreich, aber unkritisch gesammelten biografischen Nachrichten, [[anekdote]]nhaften Geschichten und [[sentenz]]enartigen Meinungsäußerungen unterhaltsam darzustellen. Das Werk besteht hauptsächlich aus [[Exzerpt]]en und Zitaten aus dritter oder vierter Hand. Die Originaltexte scheint Diogenes selbst kaum gelesen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Identifikation der Quellen ist seit dem 19. Jahrhundert die Hauptfrage der Forschung. Diogenes stützt sich vermutlich auf Werke von [[Favorinus]] und [[Diokles von Magnesia]], doch kann man im Einzelnen nicht sicher nachweisen, wer seine Gewährsmänner waren. Wahrscheinlich hat er auch Sammlungen von Aussprüchen und [[Apophthegma|Apophthegmensammlungen]] benutzt. Deshalb sind seine biografischen Details zum Leben der antiken Philosophen auch selten authentisch: In erster Linie handelt es sich (von Buch X abgesehen) um Anekdoten, Klatsch oder Spott. Hieraus ergibt sich: Aufgrund seiner unkritischen Machart ist Diogenes’ Werk nur mit größter Vorsicht zu benutzen. Da es jedoch die umfangreichste erhaltene doxographische Quelle zur Philosophie der griechischen Antike darstellt, ist man mangels besserer Quellen dennoch auf Diogenes angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau (siehe Tabelle) ist weder systematisch noch durchgängig nach den Lebenszeiten der behandelten Personen geordnet, sondern nach den philosophischen „Schulen“, denen Diogenes gemäß antiker, aber oft ziemlich willkürlicher Praxis die einzelnen Philosophen zuordnet. Diogenes unterstellte (Buch I), es gebe nur zwei philosophische Richtungen, eine ‚ionische‘ und eine ‚italische‘. Diesen beiden Strömungen ordnet er (z.&amp;amp;nbsp;T. wenig sinnvoll) die einzelnen Philosophen unter. Im letzten Buch finden sich ausnahmsweise Texte aus erster Hand, und zwar Briefe und das Testament [[Epikur]]s, für die Diogenes in diesem Fall eine hervorragende Quelle darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich Nietzsche]] urteilte: „Er ist der Nachtwächter der griechischen Philosophiegeschichte, man kann nicht in sie hinein, ohne dass einem nicht von ihm der Schlüssel gegeben wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Nietzsche |Titel=Nachgelassene Fragmente, Herbst 1868 – Frühjahr 1869 |Sammelwerk=Historisch-Kritische Gesamtausgabe |Band=5 |Seiten=126}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dargestellte Philosophen ===&lt;br /&gt;
In der Reihenfolge, in der Diogenes sie behandelt, werden folgende Philosophen bzw. Autoren porträtiert: [[Thales]], [[Solon]], [[Chilon von Sparta|Chilon]], [[Pittakos]], [[Bias von Priene|Bias]], [[Kleobulos]], [[Periander]], [[Anacharsis]], [[Myson]], [[Epimenides]], [[Pherekydes von Syros|Pherekydes]], [[Anaximander]], [[Anaximenes]], [[Anaxagoras]], [[Archelaos (Philosoph)|Archelaos]], [[Sokrates]], [[Xenophon]], [[Aischines von Neapolis|Aischines]], [[Aristippos von Kyrene|Aristipp]], [[Phaidon von Elis|Phaidon]], [[Euklid|Eukleides]], [[Stilpon]], [[Kriton (Philosoph)|Kriton]], Simon, [[Glaukon (Platon)|Glaukon]], [[Simmias von Theben|Simmias]], [[Kebes]], [[Menedemos von Eretria|Menedemos]], [[Platon]], [[Speusippos|Speusipp]], [[Xenokrates]], [[Polemon von Athen|Polemon]], [[Krates von Theben|Krates]], [[Krantor von Soloi|Krantor]], [[Arkesilaos]], Bion, Lakydes, Karneades, Kleitomachos, Aristoteles, Theophrast, Straton, Lykon, Demetrios, Herakleides, Antisthenes, [[Diogenes von Sinope|Diogenes]], Monimos, Onesikritos, Krates, Metrokles, Hipparchia, Menippos, Menedemos, Zenon, Ariston, Herillos, Dionysios, Kleanthes, Sphairos, Chrysipp, Pythagoras, Empedokles, Epicharm, Archytas, Alkmaion, Hippasos, Philolaos, Eudoxos, [[Heraklit]], Xenophanes, Parmenides, Melissos, Leukipp, Demokrit, Protagoras, Diogenes von Apollonia, Anaxarchos, Pyrrhon, Timon und [[Epikur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsübersicht ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;75%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1. Buch&lt;br /&gt;
| Die [[Sieben Weise von Griechenland|Sieben Weisen]] und die Philosophietheorie des Autors (ionische und italische Schule)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Buch&lt;br /&gt;
| [[Anaximander]], [[Anaxagoras]], [[Sokrates]] und die sog. kleineren [[Sokratiker]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Buch&lt;br /&gt;
| [[Platon]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Buch&lt;br /&gt;
| Die Schüler Platons&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Buch&lt;br /&gt;
| [[Aristoteles]] und seine Schüler (der &amp;#039;&amp;#039;Peripatos&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Buch&lt;br /&gt;
| [[Antisthenes]] und die [[Kyniker]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Buch&lt;br /&gt;
| [[Zenon von Kition|Zenon]], [[Kleanthes]] und [[Chrysippos von Soli|Chrysippos]]. Teile dieses Buches sind jedoch verloren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Buch&lt;br /&gt;
| [[Pythagoras]], [[Empedokles]] und andere [[Pythagoreer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. Buch&lt;br /&gt;
| [[Heraklit]], [[Xenophanes]], [[Parmenides]], [[Zenon von Elea]], [[Leukipp]]os, [[Demokrit]], [[Protagoras]], [[Pyrrhon]] von Elis und [[Timon von Phleius|Timon]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. Buch&lt;br /&gt;
| [[Epikur]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exkurs: Bedeutung als Quelle zur antiken Logik ===&lt;br /&gt;
Diogenes Laërtios galt als Quelle für die Kenntnis der [[Stoa|stoischen]] Logik. Seit der Wiederentdeckung der stoischen [[Aussagenlogik]] durch [[Jan Łukasiewicz]] haben die betreffenden Texte aber noch an Interesse gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Werk geht eindeutig hervor, dass die Aussagenlogik nicht erst auf die stoische Schule zurückgeht, sondern von den ‚[[Dialektik]]ern‘ (die früher mit den ‚Megarikern‘ identifiziert wurden) entwickelt wurde. Die Begründer der [[Stoa]], [[Zenon von Kition|Zenon]] und [[Chrysippos von Soli|Chrysippos]], haben die aussagenlogischen Ansätze der Dialektiker [[Diodoros Kronos]] und [[Philon von Megara]] übernommen und modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Diogenes findet man bereits eine konsequente Lehre von den „unbeweisbaren“ Argumenten, das sind die [[Axiom]]e der stoischen Aussagenlogik. Aus einer Stelle von Diogenes’ Berichten geht sogar hervor, dass Philon eine wahrheitsfunktionale Theorie der materialen [[Implikation]] vertreten hat, wie sie nach ihm erst wieder [[Ludwig Wittgenstein]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Logisch-philosophischen Abhandlung&amp;#039;&amp;#039; entwickelte. Auch für die Trugschlüsse, mit denen sich die Stoiker und vor allem die Dialektiker sehr ausführlich beschäftigt haben, ist das Werk von Diogenes eine wichtige Quelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textausgaben ==&lt;br /&gt;
* Herbert S. Long (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diogenis Laertii vitae philosophorum.&amp;#039;&amp;#039; Clarendon Press, Oxford 1964 (die ältere Standardausgabe, gilt als problematisch)&lt;br /&gt;
* [[Miroslav Marcovich]], [[Hans Gärtner (Philologe)|Hans Gärtner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diogenis Laertii vitae philosophorum&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände. Teubner, Stuttgart/Leipzig 1999 (Bände 1 und 2) und Saur, München/Leipzig 2002 (Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Indices&amp;#039;&amp;#039;) (maßgebliche Edition)&lt;br /&gt;
* [[Tiziano Dorandi]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diogenes Laertius. Lives of Eminent Philosophers&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Cambridge Classical Texts and Commentaries.&amp;#039;&amp;#039; Band 50). Cambridge University Press, Cambridge 2013, ISBN 978-0-521-88681-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von den Leben und den Meinungen berühmter Philosophen.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Griechischen von [[August Christian Borheck]]. 2 Bände. Franz Haas, Wien/Prag 1807 (darin: Band I, 1–5, „Vorrede“ Borhecks und dessen „Nachricht von Diogenes Laertius, dessen Schriften und ihren Ausgaben“; Band II, 6–18. Digitalisate bei [[Österreichische Nationalbibliothek|ÖNB]]: [http://digital.onb.ac.at/OnbViewer/viewer.faces?doc=ABO_%2BZ35572502 Erster Band], [http://digital.onb.ac.at/OnbViewer/viewer.faces?doc=ABO_%2BZ35572605 Zweiter Band]). Neuausgabe:  &lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Von dem Leben und den Meinungen berühmter Philosophen.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Griechischen von August Borheck [Neugesetzte Ausgabe]. Marix, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-86539-164-3 (Hinweis im Impressum: „Der Text wurde behutsam revidiert.“ Enthält eine Vielzahl von Druckfehlern, so schon bei der Wiedergabe des Übersetzernamens; die Borhecksche Vorrede sowie die „Nachricht“ erscheinen hier als „Einleitung des Übersetzers“.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben und Meinungen berühmter Philosophen&amp;#039;&amp;#039;. Buch I–X. Aus dem Griechischen übersetzt von [[Otto Apelt]]. Zwei Bände ([[Liste von Werken in der Philosophischen Bibliothek|Philosophische Bibliothek]], Band 53 u. 54). Meiner, Leipzig 1921 (enthält einen wichtigen Anmerkungsteil mit textkritischen und sachlichen Erläuterungen sowie Register. Digitalisate im Internet Archive: {{Digitalisat|IA=apeltdiogeneslaertios1sub|LT=Band 1}} {{Digitalisat|IA=apeltdiogeneslaertios2sub|LT=Band 2}}).&lt;br /&gt;
** Lizenzausgabe in der Reihe „[[Philosophische Studientexte]]“: Akademie-Verlag, Berlin 1955 (mit einem Vorwort von Marie Simon, Band I, V-XII, hier, XIf.: „Die Anmerkungen wurden gestrichen, soweit sie nicht für das Verständnis des Textes notwendig sind oder die philologischen Erwägungen Apelts erläutern, durch die er jeweils zu seiner Übersetzung gelangt ist.“) &lt;br /&gt;
** Zweite Auflage. Unter Mitarbeit von [[Hans Günter Zekl]] neu herausgegeben sowie mit Vorwort, Einleitung und neuen Anmerkungen zu Text und Übersetzung versehen von [[Klaus Reich]] (= &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;, Band 53 u. 54), Hamburg 1967 (mit umfangreichen textkritischen Anmerkungen sowie der gekürzten Version von Apelts Sacherläuterungen).&lt;br /&gt;
** Nachdrucke bzw. „Sonderausgaben“ der zweiten Auflage von 1967: Hamburg 1987, 1998 und 2008.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben und Lehre der Philosophen.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Griechischen übersetzt und herausgegeben von [[Fritz Jürß]]. Reclams Universal-Bibliothek 1998, ISBN 978-3-15-009669-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lives of the Eminent Philosophers&amp;#039;&amp;#039;. Basierend auf dem griechischen Text von Tiziano Dorandi, übersetzt von Pamela Mensch und herausgegeben von James Miller. Oxford: Oxford University Press, 2018. ISBN 978-0-19-086217-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lives of eminent philosophers: an edited translation&amp;#039;&amp;#039;. Basierend auf dem griechischen Text von Tiziano Dorandi, herausgegeben und übersetzt von [[Stephen A. White]]. Cambridge: Cambridge University Press, 2021. ISBN 978-0-521-88335-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übersichtsdarstellungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Tiziano Dorandi: &amp;#039;&amp;#039;Diogenes Laertios.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christoph Riedweg]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Philosophie der Kaiserzeit und der Spätantike&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Grundriss der Geschichte der Philosophie]]. Die Philosophie der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Band 5/1). Schwabe, Basel 2018, ISBN 978-3-7965-3698-4, S. 461–471, 479–483&lt;br /&gt;
* Jørgen Mejer: &amp;#039;&amp;#039;Diogène Laërce&amp;#039;&amp;#039;. In: Richard Goulet (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des philosophes antiques&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, CNRS Éditions, Paris 1994, ISBN 2-271-05195-9, S. 824–833&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Aufstieg und Niedergang der römischen Welt]]&amp;#039;&amp;#039; (ANRW) Reihe II Bände 36.5 und 36.6. De Gruyter, Berlin 1992 (darin 13 Aufsätze zu Diogenes Laertios)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diogene Laerzio storico del pensiero antico&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Elenchos (Zeitschrift)|Elenchos]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, Napoli 1986) (neun Aufsätze über Diogenes Laertios)&lt;br /&gt;
* Tiziano Dorandi: &amp;#039;&amp;#039;Laertiana&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-020914-3 (wichtig für die Rezeptionsgeschichte)&lt;br /&gt;
* Gherardo Gnoli: &amp;#039;&amp;#039;Sulla data di [[Zarathustra|Zoroastro]] nel Proemio di Diogene Laerzio.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MOYSA. Scritti in onore di Giuseppe Morelli.&amp;#039;&amp;#039; Bologna 1997, S. 179–195.&lt;br /&gt;
* [[Karel Janáček]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zu Sextus Empiricus, Diogenes Laertius und zur pyrrhonischen Skepsis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 249). De Gruyter, Berlin 2008.&lt;br /&gt;
* Christian Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben der Anderen im Gemenge der Weisheitswege. Diogenes Laertios und der Diskurs um die philosophische Lebensform zwischen Spätantike und Früher Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-029301-2&lt;br /&gt;
* Jørgen Mejer: &amp;#039;&amp;#039;Diogenes Laertius and his Hellenistic Background.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Wiesbaden 1978, ISBN 3-515-02686-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diogenes Laërtius|Diogenes Laertios}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Διογένης Λαέρτιος|lang=el}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Author:Diogenes Laërtius|Diogenes Laërtius|lang=en}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118525859}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Textausgaben und Übersetzungen&lt;br /&gt;
* H. S. Long: [http://www.mikrosapoplous.gr/dl/dl.html Vitae], altgriechischer Text, Oxford 1964.&lt;br /&gt;
* [[R. D. Hicks]]: [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0258%3Abook%3D1%3Achapter%3Dprologue Vitae], englische Übersetzung und altgriechischer Text, Cambridge 1925.&lt;br /&gt;
* Philippe Remacle: [http://hodoi.fltr.ucl.ac.be/concordances/#DIOGENE Vitae], altgriechischer Text und französische Übersetzung, Paris 1840.&lt;br /&gt;
;Literatur&lt;br /&gt;
* Raul Corazzon: [http://www.ontology.co/diogenes-laertius-biblio.htm Auswahlbibliografie], Mailand 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118525859|LCCN=n/80/67474|NDL=00437967|VIAF=41839141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophiehistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (3. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Altgriechisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 3. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 3. oder 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diogenes Laertios&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Diogenes Laertius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=antiker Philosophiehistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Jahrhundert oder 4. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-27585-54</name></author>
	</entry>
</feed>