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	<title>Diodor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-14T17:18:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den griechischen Geschichtsschreiber. Zu weiteren Namensträgern siehe [[Diodoros]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Diodorus, Latin translation.jpg|mini|Der Anfang des elften Buches von Diodors „Historischer Bibliothek“ in der lateinischen Übersetzung von Iacopo da San Cassiano, die der Übersetzer Papst [[Pius II.]] widmete. Biblioteca Apostolica Vaticana, Vat. lat. 1816, fol. 2r (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bibliotheca historica.tif|mini|&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca historica&amp;#039;&amp;#039;, 1746]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diodor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|prefix=nein|Διόδωρος ὁ Σικελιώτης|Diódōros ho Sikeliṓtēs}}, [[Latinisierung|latinisiert]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Diodorus Siculus}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, „Diodor von Sizilien“) war ein [[Geschichte der Geschichtsschreibung#Antike|antiker griechischer Geschichtsschreiber]] des späten [[Hellenismus]]. Er lebte in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Über Diodors Leben ist wenig bekannt. Er war ein [[Magna Graecia|Westgrieche]], stammte aus der [[Polis]] [[Agira|Agyrion]] auf [[Sizilien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Historische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; 1,4,4.&amp;lt;/ref&amp;gt; und begab sich nach eigenen Angaben auf viele Reisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Historische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; 1,4,1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesichert ist, dass er längere Zeit in [[Rom]] verbrachte, um Quellenstudien für die Abfassung seines Geschichtswerks zu betreiben, sowie dass er in der Zeit der 180. Olympiade (also im Zeitraum 60/59 bis 57/56 v. Chr.) in Ägypten lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Wirth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diodoros: Griechische Weltgeschichte. Fragmente (Buch XXI–XL).&amp;#039;&amp;#039; Erster Halbband: &amp;#039;&amp;#039;Übersetzung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliothek der griechischen Literatur]].&amp;#039;&amp;#039; Band 34). Anton Hiersemann, Stuttgart 1992, ISBN 978-3-7772-9218-2, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er berichtet, dass er 59 v. Chr. während des letztgenannten Aufenthalts eine römische Gesandtschaft, die zu König [[Ptolemaios XII.]] gereist war, in [[Alexandria]] sah.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Historische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; 1,44,1 und 1,83,8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er von der postumen Vergöttlichung Caesars weiß,&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Historische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; 1,4,7.&amp;lt;/ref&amp;gt; muss Diodor nach 44 v. Chr. gestorben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Diodors Universalgeschichte}} Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhalt, Umfang, Stil ===&lt;br /&gt;
Diodors in den Jahren um 50 v. Chr. auf [[Koine|Griechisch]] verfasstes Geschichtswerk trägt den Namen {{lang|grc|Βιβλιοθήκη ἱστορική|Bibliothḗkē historikḗ}} (vollständig: {{lang|grc|Διοδώρου τοῦ Σικελιώτου Βιβλιοθήκη ἱστορική}}, lateinisch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Diodori Siculi Bibliotheca historica}}&amp;#039;&amp;#039;) und ist eine [[Weltgeschichte|Universalgeschichte]] in 40 Büchern, von denen uns die Bücher 1–5 sowie 11–20 erhalten sind. Das 17. Buch weist eine große Lücke auf. Die Bücher 6–10 und 21–40 sind nur fragmentarisch überliefert, vor allem durch Zitate [[Byzantinisches Reich|byzantinischer]] Autoren, durch Auszüge in der von Kaiser [[Konstantin VII.]] veranlassten &amp;#039;&amp;#039;Konstantinischen Exzerptensammlung&amp;#039;&amp;#039; und ab Buch 31 durch Referate des Patriarchen [[Photios I.|Photios]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem gab [[David Höschel]] 1603 in Augsburg Exzerpte aus den Büchern 21–26 von Diodors Werk nach einer seither verschollenen Handschrift heraus. Die Darstellung reicht von der sagenhaften Vorzeit (wobei er auch mythologische Erzählungen verarbeitete) bis in die Zeit [[Gaius Iulius Caesar|Caesars]] (wohl bis in das Jahr 60/59 v. Chr., als Caesar das [[Konsulat (Römisches Reich)|Konsulat]] bekleidete). Es ist damit, soweit man weiß, das umfassendste Geschichtswerk, das von einem Griechen in der [[Antike]] verfasst wurde und uns zumindest in Teilen überliefert ist, und bildet zugleich den „Abschluss der [[Hellenismus|hellenistischen]] Historiographie“ ([[Klaus Meister]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diodor hat nach eigenen Angaben 30 Jahre lang Reisen und Nachforschungen unternommen. Er griff in seiner Universalgeschichte allerdings ältere Darstellungen auf, schrieb sie um und kürzte sie (beispielsweise fehlen viele Reden, die ansonsten typisch für die antike Geschichtsschreibung sind), so dass sie besser lesbar und für das Publikum leichter zu verstehen waren. Er scheint seine Vorlagen in der Regel also nicht einfach abgeschrieben, sondern in eigenen Worten zusammengefasst zu haben, da sein Werk einen einheitlichen Sprachstil aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;So bereits Jonas Palm: &amp;#039;&amp;#039;Über Sprache und Stil des Diodoros von Sizilien&amp;#039;&amp;#039;. Lund 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Qualität von Diodors Angaben schwankt stark, damit ist aber auch sein historischer Wert nicht immer sicher abzuschätzen, da dieser wesentlich von den jeweils benutzten Quellen abhängt. Einige waren aber zweifellos von hoher Qualität, zumal Diodor anscheinend nur einschlägige Werke heranzog. So benutzte er nach vorherrschender Ansicht beispielsweise das sonst bis auf wenige Fragmente verlorene Werk des [[Hieronymos von Kardia]], eine offenbar exzellente Geschichte der [[Diadochen]]zeit (siehe unten „Quellen“). Intensiv genutzt wurden von ihm daneben insbesondere [[Polybios]], [[Timaios von Tauromenion]], [[Poseidonios]] und [[Duris von Samos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diodor nennt seine Quellen relativ oft. Sein Erzählstil ist, wie im Hellenismus üblich, vor[[Attizismus|attizistisch]] (weniger ausgeschmückt, insgesamt nüchtern und nicht am attischen Griechisch des 5./4. Jahrhunderts, sondern an der hellenistischen [[Koine]] ausgerichtet), weshalb Diodors Stil klar und gut lesbar ist, aber in der Kaiserzeit, als sich ein allgemeiner [[Attizismus]] durchsetzte, wenig geschätzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind mehrere Fehler in seinem Werk ausgemacht worden, so etwa falsche Datierungen oder Namensverwechslungen, die aber wohl wenigstens teilweise auf den benutzten Quellen basieren dürften. Diodor ist den zeitlichen Angaben seiner Vorlagen nicht immer gefolgt, da er eine andere Chronologie nutzte (nach Olympiaden, Archontenjahren und Konsulaten, siehe unten) was zeitliche Ungenauigkeiten zur Folge hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Tom Boiy: &amp;#039;&amp;#039;Between high and low. A Chronology of the Early Hellenistic Period&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Oikumene.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Verlag Antike, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3-938032-20-0, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine selbstverfassten Passagen haben nach traditioneller Einschätzung nur mäßigen literarischen Wert, doch seine Sammlung von direkten Zitaten aus verlorenen Werken ist unschätzbar, da er damit in Teilen die einzige Quelle ist, über die Fragmente dieser Bücher bis heute auf uns gekommen sind. Sehr große Bedeutung kommt ihm als Quelle für den Zeitraum von [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp II. von Makedonien]] bis in die Zeit der [[Diadochen]] zu (bis 301 v. Chr.), aber auch für große Teile des 5. Jahrhunderts v. Chr., für Sizilien allgemein, teils auch für die [[Römisches Reich|römische]] Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hat das Werk trotz offensichtlicher Mängel (so die recht starke Abhängigkeit von seinen Vorlagen, inhaltliche Fehler oder Ungenauigkeiten) auch unbestreitbare Vorzüge. Daher wird es heute insgesamt erheblich höher geschätzt als in der älteren Forschung. Für viele Ereignisse ist es allein Diodor zu danken, dass überhaupt Berichte vorliegen. Insgesamt erscheint seine leicht lesbare Universalgeschichte als ein beachtenswerter Versuch, die historische Überlieferung bis zum ausgehenden Hellenismus mehr oder weniger einheitlich darzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Positive Würdigung bei [[Klaus Meister]]: &amp;#039;&amp;#039;Die griechische Geschichtsschreibung. Von den Anfängen bis zum Ende des Hellenismus&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1990, ISBN 3-17-010264-8, S. 180 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erblickte man in Diodor lange Zeit nur einen unkreativen Kompilator, wird seine eigene kreative Leistung heute vielfach teils höher bewertet als früher.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Kenneth Sacks: &amp;#039;&amp;#039;Diodorus Siculus and the First Century&amp;#039;&amp;#039;. Princeton 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anordnung des Materials ===&lt;br /&gt;
Die ersten sechs Bücher von Diodors &amp;#039;&amp;#039;Historischer Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; behandeln die sagenhafte Vorzeit bis vor dem [[Trojanischer Krieg|Trojanischen Krieg]]. Nach der Einleitung, in der Diodor die Nützlichkeit der Geschichtsdarstellung, die belehre und zu guten Taten anrege, hervorhebt, stellt der Autor im ersten Buch die Entstehung der Welt und menschlichen Kultur sowie die Theologie, Sitten, [[Chorologie]] und Geschichte des [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]] dar. Im zweiten Buch bringt er, hauptsächlich nach [[Ktesias von Knidos]], die sagenhafte Geschichte der [[Assyrer]] und [[Meder (Volk)|Meder]] mit den Hauptgestalten [[Ninos]], [[Semiramis]] und [[Sardanapal]], anschließend unter anderem [[Indien]], [[Skythen]], [[Amazonen]] und [[Hyperborea|Hyperboreer]]. Dann geht er im dritten Buch zu einer Beschreibung [[Äthiopien]]s über und referiert hier außerdem über die Völker am arabischen Meerbusen, die Amazonen [[Libyen]]s und die Theologie der [[Atlantis|Atlantier]]. Mit rationalistisch-pragmatischer Auslegung der Mythologie widmet er sich im vierten Buch den griechischen Sagen etwa über [[Dionysos]], [[Herakles]], die [[Argonautensage|Argonauten]] und [[Theseus]]. Bei der Stoffanordnung dominiert hier der Standpunkt, eine mythographische Einführung in die Vorgeschichte des Trojanischen Kriegs zu liefern. Diodor geht im fünften Buch, dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Inselbuch&amp;#039;&amp;#039;, auf die Beschreibung westeuropäischer Inseln wie [[Sizilien]], [[Sardinien]] und [[Britannien]] ein und referiert dann über [[Gallier]] und [[Iberer]] sowie über die mythische Frühgeschichte griechischer Inseln der [[Ägäisches Meer|Ägäis]] wie [[Kreta]] und [[Rhodos]].&amp;lt;ref name=Spoerri&amp;gt;[[Walter Spoerri]]: &amp;#039;&amp;#039;Diodoros Siculus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Alten Welt.&amp;#039;&amp;#039; Artemis-Verlag, Zürich und München 1990 (Nachdruck der Originalausgabe von 1965), Band 1, ISBN 3-7608-1034-9, Sp. 739.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die nur bruchstückhaft erhaltenen Bücher 6–10 ist keine genaue Angabe der Verteilung der Fragmente auf die einzelnen Bücher möglich. Buch 6 ist jedenfalls das letzte die vortrojanische Zeit behandelnde Buch. Diodor bringt in ihm zunächst auszugsweise den rationalistische Mythendeutung aufweisenden Roman des [[Euhemeros]], sodann die Theogonien von [[Hesiod]], [[Homer]] und [[Orpheus]]. In den folgenden Büchern berichtet er unter anderem über den Fall [[Troja]]s, die [[römische Königszeit]], das Verfassungswerk [[Lykurg (Sparta)|Lykurgs]], die [[Messenische Kriege|Messenischen Kriege]], die [[Sieben Weise von Griechenland|Sieben Weisen]], den Perserkönig [[Kyros II.]], den Lyderkönig [[Krösus]] und den Philosophen [[Pythagoras]].&amp;lt;ref name=Spoerri /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wiederum nahezu vollständig erhaltenen Bücher 11–20 setzen mit dem Zug des Perserkönigs [[Xerxes I.]] gegen Griechenland (480 v. Chr.) ein und reichen bis 302 v. Chr. Hauptschwerpunkte bilden hier die griechische und sizilische Geschichte. Ebenso finden sich kurze Erwähnungen wichtiger Ereignisse aus der Geschichte der älteren [[Römische Republik|Römischen Republik]] vor dem [[Pyrrhos I.| Pyrrhos]]-Krieg. Ereignisse der griechischen Geschichte der klassischen Zeit, darunter der [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesische Krieg]], werden in den Büchern 11–15 geschildert, woraufhin im 16. Buch die Geschichte König [[Philipp II. (Makedonien)|Philipps II.]] folgt, der die Griechen unter die makedonische Hegemonie brachte. Buch 17 ist seinem Sohn [[Alexander der Große|Alexander dem Großen]] gewidmet. In den Büchern 18–20 schildert Diodor die frühe [[Diadochen]]geschichte bis vor der entscheidenden [[Schlacht bei Ipsos]] (301 v. Chr.), die Regierung des Tyrannen [[Agathokles von Syrakus]] sowie aus der römischen Geschichte den [[Samnitenkriege#Zweiter Samnitenkrieg|Zweiten Samnitenkrieg]] und die Zensur des [[Appius Claudius Caecus]].&amp;lt;ref name=Spoerri /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stoffverteilung in den nur fragmentarisch erhaltenen Büchern 21–40 ist nur annähernd bestimmbar, aber sicherer als jene der Bücher 6–10. Zunächst stellt Diodor in den Büchern 21 und 22 die weitere Diadochengeschichte, die späte Regierungszeit des Agathokles, Pyrrhos sowie aus der römischen Geschichte den [[Samnitenkriege#Dritter Samnitenkrieg|Dritten Samnitenkrieg]] dar. Die folgenden beiden Bücher widmen sich dem [[Erster Punischer Krieg|Ersten Punischen Krieg]] (264–241 v. Chr.) und weisen eine romfeindliche Tendenz auf. Das 25. Buch behandelt unter anderem den [[Söldnerkrieg]] und die karthagische Eroberung Spaniens. Den von [[Hannibal]] gegen Rom ausgefochtenen [[Zweiter Punischer Krieg|Zweiten Punischen Krieg]] erzählt Diodor ab Buch 26, und bis einschließlich Buch 30 berichtet er außerdem über die Kämpfe der Römer gegen den Seleukidenkönig [[Antiochos III.]] und den Makedonenkönig [[Perseus (Makedonien)|Perseus]] bis zur [[Schlacht von Pydna]] (168 v. Chr.). In Buch 32 ist vom Numiderkönig [[Massinissa]] und dem Usurpator [[Alexander I. Balas]] die Rede; wahrscheinlich war darin auch die Zerstörung [[Karthago]]s (146 v. Chr.) berichtet. Über die Einnahme von [[Jerusalem]] durch [[Antiochos VII.]] referiert Diodor in Buch 34, ebenso über den bis 132 v. Chr. dauernden [[Sklavenaufstände im Römischen Reich#Erster Sklavenkrieg|Ersten Sklavenkrieg]]. Von Ereignissen der Spätzeit der Römischen Republik ist bekannt, dass der [[Sklavenaufstände im Römischen Reich#Zweiter Sklavenkrieg|Zweite Sklavenkrieg]] im 36. Buch, der [[Bundesgenossenkrieg (Rom)|Bundesgenossenkrieg]] im 37. Buch, der Tod des Konsuls [[Quintus Lutatius Catulus (Konsul 102 v. Chr.)|Quintus Lutatius Catulus]] († 87 v. Chr.) im 38. Buch und der Feldzug des späteren Triumvirn [[Gnaeus Pompeius Magnus]] gegen die Juden (64/63 v. Chr.) im 40. Buch dargestellt war. Im Zusammenhang mit dem letztgenannten Vorkommnis ist ein Auszug aus Diodors dabei gegebenem Exkurs über die Juden, für den er [[Hekataios von Abdera]] als Gewährsmann heranzog, erhalten.&amp;lt;ref name=Spoerri /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
Diodor benutzte für seine Universalgeschichte zahlreiche, teils verlorene bzw. nur noch fragmentarisch erhaltene Quellen, wobei er sich offenbar in aller Regel an bekannte einschlägige Autoren hielt. Die Identifizierung der einzeln herangezogenen Werke ist recht problematisch, zumal in der älteren Forschung vor allem die „Einquellentheorie“ dominierte. Demnach sei Diodor für jeweils einen Zeitabschnitt einer Quelle gefolgt, die er mehr oder weniger mechanisch in seinem Werk verarbeitet habe. Diese These ist in neuerer Zeit jedoch bestritten worden. So gehen [[Klaus Meister]] und andere Forscher davon aus, dass man nicht von einer Hauptquelle, oder vielleicht mehreren Hauptquellen, ausgehen kann, sondern vielmehr von einer Hauptquelle sowie einer oder mehreren Nebenquellen, die die Darstellung ergänzten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Klaus Meister: &amp;#039;&amp;#039;Die griechische Geschichtsschreibung. Von den Anfängen bis zum Ende des Hellenismus&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1990, ISBN 3-17-010264-8, S. 172 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Eduard Schwartz]], der sich ausführlich mit der Quellenkritik zu Diodor beschäftigt hat, meinte, dass man die Universalgeschichte Diodors nicht als Werk, sondern nur als Kompilation bezeichnen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|V,1|663|704|Diodoros 38|Eduard Schwartz|RE:Diodoros 38|Fundstelle=hier Sp. 663}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dieser Aspekt wird heute anders bewertet, da gezeigt werden kann, dass Diodor die Stoffmenge relativ selbstständig bearbeitet hat und damit seinen eigenen Angaben im [[Proömium]] des Werkes&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Historische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; 1,1 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; zufolge das Ziel verfolgte, die Taten aller Menschen in seiner Universalgeschichte darzustellen, die auch den Leser zur Tugend ermahnen sollte. Auch die Tatsache, dass er seine Informationen überwiegend aus älteren Informationen zusammenstellte, scheint er nicht als schweren fachlichen Mangel beurteilt zu haben, sondern als eigenständige historiographische Leistung und als Dienst an seinen Lesern, für die er die Fülle der vorliegenden Geschichtswerke gesichtet und das Relevanteste daraus strukturiert gesammelt habe. Darauf verweist auch der Werktitel Βιβλιοθήκη ἱστορική, „historische Bibliothek“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Beurteilung der Arbeitsmethode Diodors siehe etwa Nicolas Wiater: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsschreibung und Kompilation. Diodors historiographische Arbeitsmethode und seine Vorstellungen von zeitgemäßer Geschichtsschreibung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinisches Museum für Philologie]].&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Band 149, Heft 3/4, 2006, S. 248–271; Michael Rathmann: &amp;#039;&amp;#039;Diodor und seine „Bibliotheke“. Weltgeschichte aus der Provinz.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin u. a. 2016, ISBN 978-3-11-048144-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diodor zog neben [[Ktesias von Knidos]] und [[Megasthenes]] für die orientalische bzw. indische Geschichte mehrere andere Spezialautoren heran. Die Chronologie lieferte ihm eine unbekannte griechische Quelle, die die Ereignisse nach Olympiaden und [[Archon (Amt)|Archontenjahren]] sowie nach römischen Konsulatsjahren datierte, aber wohl nicht immer sehr genau oder detailliert war, so dass manche chronologischen Fehler auf diesen Umstand zurückgeführt werden können. Für die griechische Geschichte im eigentlichen Sinne benutzte Diodor als Hauptquelle [[Ephoros von Kyme]], der aber durch andere Quellen ergänzt wurde. Für den Westen wurde vor allem [[Timaios von Tauromenion]] herangezogen, ergänzt durch [[Duris von Samos]]. Es ist sehr unsicher, ob Diodor auch [[Theopompos]] benutzt hat, und gänzlich unklar ist, welche (gute) Quellen dem 16. Buch zugrunde liegen. Für die Geschichte [[Alexander der Große|Alexanders]] stützte er sich wohl auf [[Kleitarchos (Historiker)|Kleitarchos]], den er im betreffenden 17. Buch erwähnt. Der bereits erwähnte [[Hieronymos von Kardia]] wurde dann für die nachfolgende Zeit ebenso herangezogen wie auch [[Polybios]] und anscheinend lateinische Quellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Detaillierterer Überblick bei Klaus Meister: &amp;#039;&amp;#039;Die griechische Geschichtsschreibung. Von den Anfängen bis zum Ende des Hellenismus&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1990, ISBN 3-17-010264-8, S. 178 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob Partien über Sizilien auf [[Silenos von Kaleakte]] beruhen, ist in der Forschung umstritten, wie die Quellenfrage insgesamt sehr problematisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Liste enthält eine (unvollständige) Übersicht über einige der wichtigsten Quellen Diodors mit Angabe des jeweils behandelten Gegenstands. Mehrere Quellen sind jedoch unbekannt bzw. verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hekataios von Abdera]] &amp;#039;&amp;#039;(Geschichte Ägyptens)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Ktesias von Knidos]] &amp;#039;&amp;#039;(Geschichte Assyriens und Persiens)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Megasthenes]] &amp;#039;&amp;#039;(Indien bis ca. 300 v. Chr.)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Dionysios Skytobrachion]] &amp;#039;&amp;#039;(griechische Mythen)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Theopompos]] (Benutzung fraglich) &amp;#039;&amp;#039;(Hellenika 411–394 v. Chr.; Philippika)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Ephoros von Kyme]] &amp;#039;&amp;#039;(Griechische Geschichte bis 340 v. Chr.)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kleitarchos (Historiker)|Kleitarchos]] &amp;#039;&amp;#039;(Alexander der Große)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hieronymos von Kardia]] &amp;#039;&amp;#039;(Diadochenkriege 323–272 v. Chr.)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Duris von Samos]] &amp;#039;&amp;#039;(Agathokles von Syrakus)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Timaios von Tauromenion]] &amp;#039;&amp;#039;(Historien: Sizilien, Italien, Epirus, Griechenland, Syrien, Agathokles, Pyrrhos)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Philinos von Akragas]] &amp;#039;&amp;#039;(Sizilien und Erster Punischer Krieg)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Silenos von Kaleakte]] ? &amp;#039;&amp;#039;(Sikelia; Hannibal)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Polybios]] &amp;#039;&amp;#039;(Universalgeschichte 264–146 v. Chr.)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Agatharchides]] &amp;#039;&amp;#039;(Asiatika)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Poseidonios]] &amp;#039;&amp;#039;(Universalgeschichte 146–79 v. Chr.)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Historiker wie [[Herodot]], [[Thukydides]] und [[Xenophon]] werden von Diodor zwar als Quellen genannt, fanden aber anscheinend nur durch indirekte Vermittlung über andere Autoren Eingang in sein Werk, wobei wohl Ephoros die wichtigste Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textausgaben ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diodore de Sicile: Bibliothèque historique.&amp;#039;&amp;#039; Les Belles Lettres, Paris 1972 ff. (kritische Edition mit französischer Übersetzung)&lt;br /&gt;
** Pierre Bertrac (Hrsg.): Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Livre I.&amp;#039;&amp;#039; 1993, ISBN 2-251-00435-1.&lt;br /&gt;
** Bernard Eck (Hrsg.): Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Livre II.&amp;#039;&amp;#039; 2003, ISBN 2-251-00513-7.&lt;br /&gt;
** Bibiane Bommelaer (Hrsg.): Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Livre III.&amp;#039;&amp;#039; 1989, ISBN 2-251-00381-9.&lt;br /&gt;
** Jean Haillet (Hrsg.): Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Livre XI.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2002, ISBN 2-251-00484-X.&lt;br /&gt;
** Michel Casevitz (Hrsg.): Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Livre XII.&amp;#039;&amp;#039; 1972.&lt;br /&gt;
** Martine Bonnet, Eric R. Bennett (Hrsg.): Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Livre XIV.&amp;#039;&amp;#039; 1997, ISBN 2-251-00459-9.&lt;br /&gt;
** Claude Vial (Hrsg.): Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Livre XV.&amp;#039;&amp;#039; 1977.&lt;br /&gt;
** Paul Goukowsky (Hrsg.): Band 12: &amp;#039;&amp;#039;Livre XVII.&amp;#039;&amp;#039; 1976.&lt;br /&gt;
** Paul Goukowsky (Hrsg.): Band 13: &amp;#039;&amp;#039;Livre XVIII.&amp;#039;&amp;#039; 1978.&lt;br /&gt;
** François Bizière (Hrsg.): Band 14: &amp;#039;&amp;#039;Livre XIX.&amp;#039;&amp;#039; 1975.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diodore de Sicile: Bibliothèque historique. Fragments.&amp;#039;&amp;#039; Les Belles Lettres, Paris 2006–2014 (kritische Edition mit französischer Übersetzung und Kommentar).&lt;br /&gt;
** Aude Cohen-Skalli (Hrsg.): Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Livres VI–X.&amp;#039;&amp;#039; 2012, ISBN 978-2-251-00571-3.&lt;br /&gt;
** Paul Goukowsky (Hrsg.): Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Livres XXI–XXVI.&amp;#039;&amp;#039; 2006, ISBN 2-251-00532-3.&lt;br /&gt;
** Paul Goukowsky (Hrsg.): Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Livres XXVII–XXXII.&amp;#039;&amp;#039; 2012, ISBN 978-2-251-00573-7.&lt;br /&gt;
** Paul Goukowsky (Hrsg.): Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Livres XXXIII–XL.&amp;#039;&amp;#039; 2014, ISBN 978-2-251-00586-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diodor’s von Sizilien historische Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von [[Julius Friedrich Wurm]]. 19 Bände, J. B. Metzler, Stuttgart 1827–1840 ([[:s:Julius Friedrich Wurm|Überblick über die Digitalisate]]).&lt;br /&gt;
** Nachdruck von Wurms Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Diodoros, Historische Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; In der Übersetzung von [[Julius Friedrich Wurm]]. Herausgegeben von Günter Klawes. Marix, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-86539-379-1.&lt;br /&gt;
* Gerhard Wirth u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diodoros, Griechische Weltgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 10 Bände. Hiersemann, Stuttgart 1992–2008 (aktuelle Übersetzung mit Kommentar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übersichtsdarstellungen in Handbüchern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Klaus Meister]]: &amp;#039;&amp;#039;Die griechische Geschichtsschreibung. Von den Anfängen bis zum Ende des Hellenismus&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1990, ISBN 3-17-010264-8, S. 171–181.&lt;br /&gt;
* [[Carlo Scardino]]: &amp;#039;&amp;#039;Diodoros von Agyrion.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bernhard Zimmermann (Philologe)|Bernhard Zimmermann]], [[Antonios Rengakos]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der griechischen Literatur der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Literatur der klassischen und hellenistischen Zeit.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-61818-5, S. 668–672.&lt;br /&gt;
* {{RE|V,1|663|704|Diodoros 38|[[Eduard Schwartz]]|RE:Diodoros 38|neu abgedruckt in: Eduard Schwartz: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Geschichtsschreiber.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig 1959; veralteter Forschungsstand}}&lt;br /&gt;
* Jesús Lens Tuero: &amp;#039;&amp;#039;Diodoros de Sicile.&amp;#039;&amp;#039; In: Richard Goulet (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des philosophes antiques.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, CNRS Éditions, Paris 1994, ISBN 2-271-05195-9, S. 786–795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Delfino Ambaglio: &amp;#039;&amp;#039;La Biblioteca storica di Diodoro Siculo. Problemi e metodo.&amp;#039;&amp;#039; Edizioni New Press, Como 1995 (&amp;#039;&amp;#039;Biblioteca di Athenaeum.&amp;#039;&amp;#039; 28, {{ZDB|283709-2}}).&lt;br /&gt;
* Dino (d. h. Delfino) Ambaglio (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Atti del Convegno Epitomati ed epitomatori. Il crocevia di Diodoro Siculo. Pavia, 21–22 aprile 2004&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Syggraphe.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Edizioni New Press, Como 2005.&lt;br /&gt;
* [[Kai Brodersen]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Überlieferung von Diodors Geschichtswerk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik]].&amp;#039;&amp;#039; Band 94, 1992, S. 95–100.&lt;br /&gt;
* [[Richard Laqueur]]: &amp;#039;&amp;#039;Diodors Geschichtswerk – Die Überlieferung von Buch I-V.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Nachlaß hrsg. von Kai Brodersen. Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1992.&lt;br /&gt;
* Charles Muntz: &amp;#039;&amp;#039;Diodorus Siculus and the World of the Late Roman Republic&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford 2017.&lt;br /&gt;
* [[Michael Rathmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Diodor und seine „Bibliotheke“. Weltgeschichte aus der Provinz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Klio (Zeitschrift)|Klio]]-Beihefte.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Band 27). de Gruyter, Berlin u. a. 2016, ISBN 978-3-11-048144-0.&lt;br /&gt;
* Kenneth S. Sacks: &amp;#039;&amp;#039;Diodorus Siculus and the First Century.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, Princeton (N.J.) 1990, ISBN 0-691-03600-4.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Wirth]]: &amp;#039;&amp;#039;Diodor und das Ende des Hellenismus. Mutmaßungen zu einem fast unbekannten Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1993, ISBN 3-7001-1998-4 (&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Sitzungsberichte 600).&lt;br /&gt;
* Gerhard Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Katastrophe und Zukunftshoffnung. Mutmaßungen zur zweiten Hälfte von Diodors Bibliothek und ihren verlorenen Büchern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2007, ISBN 978-3-7001-3723-8 (&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Sitzungsberichte 750).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Διόδωρος Σικελιώτης|lang=el}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118679627}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118679627}}&lt;br /&gt;
* [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Diodorus_Siculus/home.html &amp;#039;&amp;#039;Diodor Bücher 1–32&amp;#039;&amp;#039;] – LacusCurtius (Loeb-Ausgabe; englische Übersetzung)&lt;br /&gt;
* [http://data.perseus.org/texts/urn:cts:greekLit:tlg0060.tlg001.perseus-eng1 &amp;#039;&amp;#039;Diodor Bücher 9–17&amp;#039;&amp;#039;] – Perseus Project (Loeb-Ausgabe griechisch/englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.attalus.org/info/diodorus.html Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bücher&amp;#039;&amp;#039; 33–40] auf attalus.org (griechisch/englisch, mit teils neuer Übersetzung)&lt;br /&gt;
* [https://www.nubien.de/diodor.shtml &amp;#039;&amp;#039;Ägypten-Logos&amp;#039;&amp;#039;] – Diodor 1, 1–96, übersetzt von Julius Friedrich Wurm&lt;br /&gt;
* {{LiviusNeu|person|diodorus-of-sicily|||Diodorus of Sicily|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118679627|LCCN=n/50/28820|VIAF=56608763|NDL=00746934}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alexanderhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Altgriechisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Sizilien)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Sizilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 2. oder 1. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 1. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Diodorus Siculus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Jahrhundert v. Chr. oder 1. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Agira|Agyrion]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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