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	<title>Dinant - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dinant&amp;diff=167146&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-12-11T06:45:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Belgien&lt;br /&gt;
| NAME          = Dinant&lt;br /&gt;
| WAPPEN        = Dinant wapen.svg&lt;br /&gt;
| FLAGGE        = Flag of Dinant.svg&lt;br /&gt;
| REGION        = Wallonien&lt;br /&gt;
| PROVINZ       = Namur&lt;br /&gt;
| BEZIRK        = Dinant&lt;br /&gt;
| FLÄCHE        = 99.80&lt;br /&gt;
| HÖHE          = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD   = 50/15/23/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD    = 4/54/49/E&lt;br /&gt;
| PLZ           = 5500–5504&lt;br /&gt;
| VORWAHL       = 082&lt;br /&gt;
| ADRESSE       = Rue Grande 112&amp;lt;br /&amp;gt;5500 Dinant&lt;br /&gt;
| BÜRGERMEISTER = Richard Fournaux&lt;br /&gt;
| WEBSEITE      = www.dinant.be&lt;br /&gt;
| NIS-Code      = 91034&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dinant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|diˈnɑ̃|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Manestra-Dinant.wav}} ist eine Stadt in der [[Provinz Namur]] in der [[Wallonische Region|Wallonischen Region]], [[Belgien]].&lt;br /&gt;
Sie hat {{EWZ|BE|91034}} Einwohner (Stand {{EWD|BE}}) und erstreckt sich auf einer Fläche von 99,8 Quadratkilometern.&lt;br /&gt;
Überregional bekannt ist die Stadt durch ihre Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Notre Dame (Dinant)|Notre Dame]]&amp;#039;&amp;#039; mit einem kunstvollen [[Westwerk]] sowie der darüber liegenden [[Zitadelle von Dinant|Festung]]. Dinant ist der Geburtsort von [[Adolphe Sax]], dem Erfinder des [[Saxophon]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dinant Strasse01.jpg|mini|hochkant|Rue Arthur Defoin, im Hintergrund der Felsen &amp;#039;&amp;#039;Rocher Bayard&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dinan.jpg|mini|Blick von der Zitadelle auf Dinant]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021-10-01-Dinant-.jpg|alt=Ansicht von Dinant mit Fluss im Vordergrund|mini|hochkant=1.25|Dinant am Ufer der [[Maas]] mit der Stiftskirche &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame&amp;#039;&amp;#039; und der [[Zitadelle von Dinant|Zitadelle]]]]&lt;br /&gt;
Bei Dinant durchbricht die [[Maas]] in einem felsigen Tal die [[Ardennen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindeteile sind Anseremme, Bouvignes-sur-Meuse, Dinant, Dréhance, Falmagne, Falmignoul, Foy-Notre-Dame, Furfooz, Lisogne, Sorinnes und Thynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pierre Tetar van Elven - View of Dinant.jpg|mini|Dinant auf einem Gemälde von Pierre Tetar van Elven (1828–1908)]]&lt;br /&gt;
In den ersten Jahrhunderten nach Christus gehörte das Gebiet zum [[Römisches Reich|Römischen Reich]]. Beim Ortsteil [[Furfooz]] befand sich eine [[völkerwanderungszeitliche Höhensiedlung]], die von einem [[Wallanlage|Steinwall]] geschützt war. Die [[Motte (Burg)|Hügelfestung]] war im späten 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und auch danach von einer kleinen Zahl germanischer Krieger und ihren Familien bewohnt, die wohl mit der Verteidigung der Reichsgrenzen beauftragt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Malcom Todd: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit der Völkerwanderung.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag GMBH, Stuttgart, 2002. ISBN 3-8062-1723-8 (Übersetzt ins Deutsche von Tanja Ohlsen, Astrid Tillman; Originaltitel: Migrants and Invaders-The Movement of Peoples in the Ancient World. Erschienen bei Tempus Publishing Inc., Charlestonm, England, 2001.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aufzeichnungen des [[Kloster Stablo|Klosters Stablo]] erscheint eine Burg Dinant („Dionante castro“) schon 743 (D(ipl)_Mer. 192), dann wieder 824 („vico Deonanti“, Stavelot 027). In der [[Vertrag von Verdun|Reichsteilung von Verdun]] 843 findet sich kein Vermerk, wohl aber in der [[Vertrag von Meerssen|Reichsteilung von Meerssen]] 870, wo eine Marienkirche in Dinant ausdrücklich genannt wird („ecclesia sanctae Mariae in Deonant“, [[Regesta Imperii]] I, 1480). Sowohl in einer Urkunde König [[Lothar II. (Lothringen)|Lothars II. von Lothringen]] von 862 als auch in einer Urkunde König [[Ludwig der Deutsche|Ludwigs des Deutschen]] von 873 liest man von „Deonanto“ (D_Lo_II, 017 + D_LD, 147). 1006 bestätigt Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] dem [[Bischof von Lüttich]] Besitz in „Dionanto“, was König [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] 1070 dem Lütticher Bischof nochmals bestätigt (Reg. Imp. II, 1615 + Reg. Imp. III, 551).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung Dinants im Mittelalter beruhte auf dem seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert blühenden [[Messing]]handwerk. Grundlage dafür waren die in der Nähe gelegenen [[Lagerstätte]]n von [[Smithsonit|Galmei]], einem zinkhaltigen Mineral, das man mit importiertem [[Kupfer]] zu Messing verarbeitete und auch wieder nach Frankreich, England und Deutschland ausführte. Wegen des Handels mit Kupfer aus [[Skandinavien]] und dem [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] gehörte Dinant der [[Hanse]] an und war auch im Londoner [[Stalhof]] vertreten. [[Dinanderie]] war schon im Paris des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ein [[Synonym]] für bestimmte Messingwaren. Dokumente und Überlieferungen besagen, dass in Dinant sowohl Messing verhüttet als auch in Form von Blechen, gegossenen und getriebenen Waren hergestellt und vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1466 zerstörten die Truppen von [[Karl der Kühne|Karl dem Kühnen]] Dinant. Daraufhin verließen viele [[Kupfermeister]] (besser: Kupfer- und Messingschläger, &amp;#039;&amp;#039;batteurs&amp;#039;&amp;#039;) wie beispielsweise die Familien [[Amya (Familie)|Amya]], Momma oder Byda die Stadt, ließen sich in anderen Städten des Maastals nieder oder zogen in Richtung [[Aachen]], wo sie ein blühendes Gewerbe aufbauten und sich in einer [[Zunft]] organisierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], am 23. August 1914, wurden 674 Einwohner der Stadt von [[Sächsische Armee|sächsischen Truppen]] der [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|kaiserlichen deutschen Armee]] wegen angeblicher [[Freischärler]]ei getötet und 750 Gebäude zerstört (→ [[Massaker von Dinant]]). Mehrere [[Denkmal (Gedenken)|Denkmäler]] erinnern an das Schicksal dieser Menschen. 2001 erkannte die [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] ihre moralische Verpflichtung an und bat bei den Nachkommen der damaligen Opfer offiziell um Entschuldigung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archives.lesoir.be/namur-luxembourg-tout-ce-week-end-on-marquera-le-nonant_t-20040821-Z0PNVW.html archives.lesoir.be]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof von Dinant liegt an der [[Athus-Maas-Linie|Athus-Meuse-Linie]], es gibt [[Intercity (Belgien)|Intercity]]-Verbindungen nach [[Stadt Brüssel|Brüssel]] und [[Namur]], sowie Regionalzüge in die Ardennen (auf vorgenannter Strecke nach [[Libramont-Chevigny]] und [[Arlon]]). Der Fluss diente in der Vergangenheit der Verschiffung von Waren aus den Messingwerken sowie der Anlieferung der benötigten Materialien. Seit den späten 1980er Jahren besteht ab dem Hafen im Ort Ausflugsschiffsverkehr zu benachbarten Orten und Sehenswürdigkeiten. Zu diesem Zweck befindet sich am südlichen Stadtrand an der Maas eine [[Schleuse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Orte und bemerkenswerte Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walzin Castle R04.jpg|mini|Schloss Walzin]]&lt;br /&gt;
* [[Stiftskirche]] [[Notre Dame (Dinant)|Notre-Dame de Dinant]] (Collégiale Notre-Dame de Dinant), erbaut vom 13. bis 14. Jahrhundert, gilt als wichtiges Erbe der Wallonie&lt;br /&gt;
* [[Zitadelle von Dinant]], 1818–1821 auf Veranlassung von Niederländern errichtet; steht auf einem Felsen 100&amp;amp;nbsp;Meter über dem Niveau der Maas.&amp;lt;br /&amp;gt;Die Zitadelle wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in ein Museum umgewandelt.&lt;br /&gt;
* [[Bayardfelsen]], eine außergewöhnliche Felsnadel im Süden der Stadt.&amp;lt;br /&amp;gt;Der Legende nach wurde der Fels durch einen Huf des Pferdes Bayard 40&amp;amp;nbsp;Meter tief gespalten. Mit dem Pferd war [[Karl der Große]] entkommen.&lt;br /&gt;
* Sax-Brunnen und die Kunstprojekte der bemalten Saxophone auf der Maasbrücke&lt;br /&gt;
* Abtei Notre-Dame de Leffe, im Jahre 1152 am Rande der Stadt gebaut. Das Kloster beherbergt eine Prämonstratenser-Gemeinschaft und ist Namensgeber der Biersorte [[Leffe]]&lt;br /&gt;
* Rathaus von 1924 am Ort der Residenz des Lütticher Fürstbischofs aus dem Jahr 1700&lt;br /&gt;
* ein Freiheits- und Kriegermonument auf dem Rathausplatz&lt;br /&gt;
* Die [[Wehrkirche]] &amp;#039;&amp;#039;Saint-Lambert&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil Bouvignes-sur-Meuse&lt;br /&gt;
* Die Ruine der Burg [[Château de Crèvecoeur]] oberhalb des Ortsteiles Bouvignes-sur-Meuse&lt;br /&gt;
* Schloss Walzin, Rekonstruktion im Stil der Neogotik auf einem steilen Felsabhang über dem Fluss Lesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulinarische Spezialitäten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Couque de Dinant&amp;#039;&amp;#039;, ein hartes Gebildelebkuchengebäck (Vorläufer der [[Aachener Printen]]) und&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flamiche&amp;#039;&amp;#039;, ein gesalzener Fladen mit fetthaltigem Käse und Eiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Herri met de Bles]] (1500/10–1555/60), Maler der [[Renaissance]]&lt;br /&gt;
* [[Jean Baptiste Coupienne]] (1768–1825), Lederfabrikant&lt;br /&gt;
* [[Antoine Joseph Wiertz|Anton Joseph Wiertz]] (1806–1865), Maler&lt;br /&gt;
* [[Adolphe Sax]] (1814–1894), Instrumentenbauer und Saxophonist&lt;br /&gt;
* [[Lucy Berthet]] (1866–1941), Opernsängerin&lt;br /&gt;
* [[Jean-Baptiste Huart]] (1892–1944), römisch-katholischer Geistlicher, [[NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
* [[Georges Pire]] (1910–1969), Dominikaner, Gründer von Hilfsorganisationen und Friedensnobelpreisträger&lt;br /&gt;
* [[Angèle Manteau]] (1911–2008), Verlegerin&lt;br /&gt;
* [[André Buzin]] (* 1946), Maler und Briefmarkenkünstler&lt;br /&gt;
* [[David Clarinval]] (* 1976), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Quentin Dujardin]] (* 1977), Musiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Dinan]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
* [[Chios]], [[Griechenland]]&lt;br /&gt;
* [[Hoddesdon]], [[England]]&lt;br /&gt;
* [[Sainte-Foy (Québec)|Sainte-Foy]], [[Québec]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Dinant |Band=8 |Seite=19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dinant}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dinant.be/ Website der Stadt Dinant] (französisch, niederländisch, englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.netzeitung.de//deutschland/142409.html |text=Eine kurze Meldung über die Entschuldigung der Bundesrepublik Deutschland |wayback=20131203005029}}&lt;br /&gt;
* [http://photos-de-belgique.blogspot.com/2005/08/dinant-0805-i.html Bilder von Dinant]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in der Provinz Namur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4085442-5|LCCN=n82106082|VIAF=125513258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Namur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hansestadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort außerhalb Frankreichs)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Maas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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