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	<title>Dimitar Stefanow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dimitar_Stefanow&amp;diff=1806252&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vshubin: /* Leben */ Grammatikalische Änderung</title>
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		<updated>2025-08-03T17:30:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Grammatikalische Änderung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dimitar Stefanov.jpg|mini|Dimitar Stefanow]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dimitar Georgiew Stefanow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gebräuchliche Transkription: &amp;#039;&amp;#039;Dimitar Georgiev Stefanov&amp;#039;&amp;#039;; {{BgS|Димитър Георгиев Стефанов}}; * [[15. August]] [[1872]] in Karaagaç, [[Russisches Kaiserreich]], (heute [[Nahirne (Ismajil)|Nahirne]] in der [[Ukraine]]); † [[12. Februar]] [[1940]] in [[Burgas]]) war ein [[Bulgarien|bulgarischer]] [[Revolutionär]], [[Politiker]] und Funktionär der [[Bulgarische Makedonien-Adrianopeler Revolutionäre Komitees|BMARK]] (&amp;#039;&amp;#039;Bulgarischen Makedonisch-Adrianopeler Revolutionären Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети&amp;#039;&amp;#039;, das später in [[Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation|VMRO]] umbenannt wurde) sowie des [[Oberstes Makedonien-Adrianopel Komitee|Obersten Makedonien-Adrianopel Komitees]]. Er war zwischen 22. Oktober 1918 und 30. Januar 1920 Bürgermeister von Burgas am [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dimitar Stefanow wurde am 15. August 1872 in [[Bessarabien|bessarabischen]] Karaagaç in einer bulgarischen Flüchtlingsfamilie geboren. Einer seiner Vorfahren väterlicherseits, war ein [[Woiwode]] im [[Rhodopen]]gebirge (heute Südbulgarien). Dimitar besuchte die Grundschule in sein Heimatdorf und danach das berühmte [[Bolgrader Gymnasium]]. 1854 absolvierte er sein Jurastudium an der [[Lomonossow-Universität|Universität Moskau]] und wurde von der Kiewer Militärschule zum [[Leutnant]] der russischen Armee ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 zog Stefanow in das seit 1878 befreite Bulgarien und ließ sich zunächst in [[Russe (Stadt)|Russe]] nieder, wo er als Bezirksrichter und später in [[Warna]], als Bezirksrichter und [[Staatsanwalt]] arbeitete. Anfang 1900 wurde er als [[Justiziar]] (Rechtsberater) bei dem [[Heiliger Synod|Heiligen Synod]] der [[Bulgarisch-Orthodoxe Kirche|bulgarischen-orthodoxen Kirche]] tätig. Im selben Jahr trat Stefanow in Verbindung mit den Verbänden der [[Makedonische Bulgaren|Makedonischen Bulgaren]] und in der zweiten Hälfte des Jahres wurde er vom [[Bulgarisches Exarchat|Bulgarischen Exarchat]] zum Rektor des [[Bulgarisches Männergymnasium in Bitola|bulgarischen Männergymnasium]] im makedonischen [[Bitola]] ernannt. Dort angekommen, Makedonien war immer noch unter [[Osmanisches Reich|osmanisch-türkischer]] Herrschaft, wurde er in der Führung des Bitola Revolutionären Komitee der BMARK aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1901 kehrte Dimitar Stefanow nach Bulgarien zurück. Im September des gleichen Jahres wurde Stefanow neben [[Tusche Deliiwanow]] vom Zentralkomitee der BMARK in [[Thessaloniki]] zum Vertreter der Organisation in Bulgarien gewählt. Anfang 1902 vertrat er die Organisation auf dem [[Plowdiver Kongress|Kongress]] des Adrianopel ([[Ostthrakien]]) Revolutionären Komitee der BMARK in [[Plowdiw]] neben [[Georgi Nikolow Deltschew|Goze Deltschew]] und auf dem 10en Kongress der Flüchtlingsorganisationen der Bulgaren aus Makedonien und Ostthrakien in [[Sofia]]. Auf dem letzteren setzte er sich gegen den von den Obersten Makedonien-Adrianopel Komitees geplanten [[Gorna-Dschumaja-Aufstand]] ein, da er die Vorbereitungen für den [[Ilinden-Preobraschenie-Aufstand]] in Gefahr sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1903 übertrat Stefanow illegal die bulgarisch-osmanische Grenze mit der Tscheta von [[Jane Sandanski]] (ein weiterer Führer der makedonischen Bewegung in Bulgarien) Richtung Makedonien, wo er nach dem Ausbruch des Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes an Kampfhandlungen mit der osmanischen Armee teilnahm. Anfang September leitete er den [[Kongress von Serres|Kongress der BMARK]] in der Nähe von [[Serres (Griechenland)|Serres]], auf dem er neben [[Aleksandar Radoslawow]] und [[Simeon Molerow]] zur Führung des Aufstands in das Serreskampfgebiet (heute Nordgriechenland) gewählt wurde. Danach nahm Stefanow an Kampfhandlungen in der Region von [[Raslog]] und [[Beliza]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstand überdauerten jedoch nur 20 Tage, bis die osmanische Regierung den rund 26.000 Aufständischen 350.000 türkische Soldaten mit [[Artillerie]], Kavallerie und eine unbestimmte Zahl von Freischärlern ([[Başı Bozuk]]) entgegenschickte. In Makedonien und Thrakien waren unter den Todesopfern auch 5.000 – 15.000 Zivilisten, 200 Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht, 12.000 Häuser verbrannt, 70.000 Menschen wurden obdachlos, Zehntausende flohen in die benachbarten Länder, u.&amp;amp;nbsp;a. mindestens 30.000 nach Bulgarien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederschlagung des Aufstandes gehörte Dimitar Stefanow Ende 1903, Anfang 1904 in Sofia zur jedoch Kommission an, die die Richtlinien der weiteren Entwicklung und Tätigkeit der BMARK ausgearbeitet hat. Im Frühling 1904 zog er nach Burgas, am Schwarzen Meer. 1905 nahm er am [[Rila-Kongress]] der Organisation teil, auf den er neben [[Gjortsche Petrow]] und [[Petar Poparsow]] zum Vertreter der Organisation in Bulgarien gewählt wurde. Im Februar 1908 nimmt er als Delegierte des Thessaloniki Revolutionären Komitee am [[Kjustendil-Kongress|Kongress]] der Organisation in [[Kjustendil]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den [[Balkankriege]]n 1912/1913 und am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Dimitar Stefanow als Offizier teil. 1916 wurde er schwer verwundet, kehrte jedoch nach seiner Genesung an die Front zurück. Für seine Tapferkeit wurde er nach den Kriegen mit dem [[St. Alexander-Orden]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 22. Oktober 1918 und dem 30. Januar 1920 war Dimitar Stefanow Bürgermeister der Hafenstadt Burgas und danach Gemeinderatsmitglied. 1928 wurde er von der Liste der [[Demokratische Partei (Bulgarien)|Demokratischen Partei]] ins [[Narodno Sabranie|bulgarische Parlament]] gewählt, 1931 wurde er Gouverneur der Provinz Burgas. Sein verstärktes Engagement in der Innenpolitik führte zum Abrücken von der aktiven Führung innerhalb der makedonischen Organisationen, obwohl Burgas mit bulgarischen Flüchtlingen aus Makedonien und Ostthrakien überfüllt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimitar Stefanow verstarb am 12. Februar 1940 in Burgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://file.burgas.bg/Mayor/Dimitar_stefanov.pdf Kurze Biografie von Dimitar Stefanow] auf den Seiten der [[Gemeinde Burgas]] (PDF; 435&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Kurze Biographie von Dimitar Stefanow in Iwan Karajotow, Stojan Rajtschewski, Mitko Iwanow: &amp;#039;&amp;#039;История на Бургас. От древността до средата на ХХ век (zu dt. etwa Geschichte der Stadt Burgas. Von der Antike bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts)&amp;#039;&amp;#039;, 2011, ISBN 978-954-92689-1-1, S. 287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Waltschan Waltschanow]]|NACHFOLGER= [[Petar Schitarow]] |AMT=[[Liste der Bürgermeister der Stadt Burgas|Bürgermeister von Burgas]]|ZEIT=1918–1920}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stefanow, Dimitar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Burgas)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BMORK)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des St. Alexander-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stefanow, Dimitar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stefanow, Dimitar Georgiew; Stefanov, Dimitar Georgiev; Димитър Георгиев Стефанов (bulgarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Revolutionär und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Karaagaç, [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burgas]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vshubin</name></author>
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