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	<title>Dilute-Gen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T11:50:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dilute-Gen&amp;diff=631200&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HelgeRowold: /* OCA4 - MATP */ Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2024-08-08T21:23:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;OCA4 - MATP: &lt;/span&gt; Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rats - Dilution-Gene.jpg|mini|hochkant=1.4|Zwei [[Ratten]]: links [[Agouti|Wildfarbe]], rechts eine Zuchtform mit Aufhellung zu hellgrau durch ein Dilute-Gen]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dilute-Gen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Englische Sprache|engl.]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|dilute}}&amp;#039;&amp;#039; „verdünnen“) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verdünnungsgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden bei unterschiedlichen Tierarten verschiedene Gene bezeichnet, deren Mutationen zu einer Aufhellung der Intensität der [[Fellfarbe]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Myosin 5a-Gen ==&lt;br /&gt;
[[Myosin]] 5A ist für den Transport der [[Melanozyt|Melanosomen]] (Farbstoffkörnchen) zu den Spitzen der Zellausläufer der [[Melanozyt]]en (farbstoffbildende Zellen) zuständig. Dort werden sie an diejenigen Zellen übertragen, die nachher gefärbt sein sollen. Die Anzahl der Melanosomen ist normal, sie verklumpen aber so miteinander, dass die Farbe dadurch aufgehellt wird. Durch die Konzentration in unregelmäßigen Gruppierungen wird die Lichtabsorption vermindert und schwarzes Fell erscheint grau. Zusätzlich ändern sie die Form der Melanozyten und verkleinern die Melaningranula, was die Aufhellung verstärkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maus ===&lt;br /&gt;
Bei der Maus wird die Mutation des Genortes Myosin 5a als Dilute-Lethal-20J-Protein-Gen bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ratte ===&lt;br /&gt;
Die Mutation Dilute-Opisthotonus (dop) bei Ratten betrifft das Myosin 5A Gen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch ===&lt;br /&gt;
Eine Mutation desselben Gens führt beim Menschen zum [[Griscelli-Syndrom]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MLPH ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;MLPH&amp;#039;&amp;#039; (Melanophilin-Gen) ist ein Gen, das ebenso wie Myosin 5a beim Transport der Melanosomen eine Rolle spielt. Es führt aus sehr ähnlichen Gründen wie dieses zu einer Aufhellung der Fellfarbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle5&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle6&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle7&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Silvana M. Caramalc, Simone M. Caramalc et al.: &amp;#039;&amp;#039;[https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/10406387211022309 PCR-RFLP molecular confirmation of color dilution alopecia in dogs in Brazil]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Veterinary Diagnostic Investigation&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maus ===&lt;br /&gt;
Bei der Maus ist das &amp;#039;&amp;#039;MLPH&amp;#039;&amp;#039;-Gen für die mit aufgehellter Fellfarbe verbundene Mutation „Leaden“ verantwortlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katzen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:RussianBlueCat.jpg|mini|Katze der Rasse [[Russisch Blau]] mit Dilute-Gen]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Hauskatze|Katzen]] ist das Verdünnungsgen eine Mutation von MLPH.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle7&amp;quot; /&amp;gt; Es sind drei Allele bekannt, D (Wildtyp, volle Färbung, dominant), d (verdünnt) und D&amp;lt;sup&amp;gt;m&amp;lt;/sup&amp;gt; (modifiziert verdünnt, welches aber höchstwahrscheinlich auf einem anderen Genort lokalisiert ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verdünnung wird aus schwarz blau, aus chocolate lilac, aus cinnamon fawn und aus rot creme. Die modifiziert verdünnten Farben heißen caramel (aus blau), taupe (aus lilac) und apricot (aus creme). Die modifizierte Verdünnung von fawn scheint sich bislang noch nicht manifestiert zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Katzenzüchtern wird die verdünnte [[Fellfarben der Katze|Farbe]] sehr geschätzt, einige Katzenrassen wie die [[Kartäuser-Katze]], die [[Korat-Katze]] und die [[Russisch Blau]] &amp;#039;&amp;#039;müssen&amp;#039;&amp;#039; die verdünnte Farbe zeigen, das Verdünnungsgen also reinerbig tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hunde ===&lt;br /&gt;
Beim Hund führt eine als Dilute-Gen bezeichnete Mutation des MLPH-Locus dazu, dass sich Eumelanin aufhellt, während Phäomelanin nahezu unverändert bleibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle5&amp;quot; /&amp;gt; Hunde mancher [[Rassehund|Rassen]], aber auch [[Mischlingshund|Mischlinge]] mit dem Dilute-Gen leiden häufig an einer [[Liste der betroffenen Merkmale des Gutachtens zur Auslegung des Verbotes von Qualzüchtungen#Blue-dog-Syndrom|Farbmutantenalopezie (CDA)]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.hundebuchshop.com/nextshopcms/cmspdf.asp?id=538 Welche Fellfarben können Hunde krank machen?]&amp;#039;&amp;#039;. In: Schweizer Hundemagazin. Band 8, 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;U. Philipp, H. Hamann, L. Mecklenburg, S. Nishino, E. Mignot, A. R. Günzel-Apel, S. M. Schmutz, T. Leeb: &amp;#039;&amp;#039;Polymorphisms within the canine MLPH gene are associated with dilute coat color in dogs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;BMC genetics.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Juni 2005, S.&amp;amp;nbsp;34, {{DOI|10.1186/1471-2156-6-34}}, PMID 15960853, {{PMC|1183202}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erscheinungsbild ====&lt;br /&gt;
Von den [[Fellfarben der Hunde|Farbtönen die im Fell des Hundes vorkommen]] wird das durch Phäomelanin hervorgerufene Hellbraun kaum beeinflusst. Dagegen wird schwarz zu einem als „blau“ bezeichneten grau aufgehellt und dunkelbraun wird zu der typischen Farbe des [[Weimaraner]]s aufgehellt. Tiere, die ohne das Dilute-Gen schwarze oder dunkelbraune Bereiche im Fell hätten, sind genau an diesen Stellen aufgehellt, während die hellbraunen Fellbereiche kaum beeinflusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dangerousdream.jpg|[[Deutsche Dogge]]n, die durch das Dilute-Gen von schwarz zu blau aufgehellt wurden&lt;br /&gt;
Doberman Pinschers black and blue.jpg|[[Dobermann]]: hinten schwarz mit loh, vorne blau mit loh – erkennbar ist, dass die hellbraunen Stellen kaum aufgehellt wurden&lt;br /&gt;
CaneCorso (12).jpg|Blau-hellbraun [[Stromung|gestromter]] Hund&lt;br /&gt;
Hund - brindle.jpg|Zum Vergleich ohne Dilute-Gen: Schwarz-hellbraun gestromter Hund&lt;br /&gt;
Weimaraner Freika-2.jpg|[[Weimaraner]]&lt;br /&gt;
Silver Labrador Retriever Cooper.jpg|[[Labrador Retriever|Silver Labrador]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genetik ====&lt;br /&gt;
Das Dilute-Gen wird mit d abgekürzt und ist rezessiv gegenüber dem [[Wildtyp]]-Allel D für die unaufgehellte Farbe. Über einen mittlerweile verfügbaren Gen-Test kann die Veranlagung eines Hundes in Bezug auf dieses Gen ermittelt werden. Bei einem Teil der durch das Dilute-Gen aufgehellten Tiere ist die Mutation mit Haarausfall und Veränderungen der Haarwurzeln verbunden. Da nicht alle Rassen, bei denen das Gen vorkommt, diese Probleme aufweisen, wird vermutet, dass es noch eine zweite bisher unbekannte Mutation des MLPH-Genes geben könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle5&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle6&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle10&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Samantha L. van Buren, Katie L. Minor et al.: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.mdpi.com/2073-4425/11/6/639/htm A Third MLPH Variant Causing Coat Color Dilution in Dogs]&amp;#039;&amp;#039;. In: Genes, Band 11, Ausgabe 6, 10. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Hund besitzt zwei Kopien dieses Gens ([[Allel]]e) – eines vom Vater und eines von der Mutter. Dabei wird zwischen folgenden Kombinationen ([[Genotyp]]en) unterschieden:&lt;br /&gt;
[[Datei:Dilute-Gen - Vererbung und Wirkung.png|mini|hochkant=1.2|[[Punnett-Quadrat|Erbschema]] &amp;lt;br&amp;gt;Links: schwarzes Eumelanin, rechts: braunes [[Eumelanin]]]]&lt;br /&gt;
# DD: Sowohl Vater als auch Mutter haben das Wildtypallel vererbt. Das Fell ist nicht aufgehellt.&lt;br /&gt;
# Dd: Entweder Vater oder Mutter haben das [[Allel]] für die verdünnte Farbausprägung vererbt. Die Farbverdünnung ist jedoch nicht sichtbar – der Hund hat die gleiche Fellfarbe, wie ein DD-Hund.&lt;br /&gt;
# dd: Vater und Mutter haben das Allel für die verdünnte Farbausprägung vererbt. Die schwarzen Fellbereiche sind zu blau aufgehellt, zusätzlich durch das Braun-Gen aufgehellte Hunde nehmen die für den Weimaraner typische Farbe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß den [[Mendelsche Regeln|Mendelschen Regeln]] erhalten 25 % der Welpen die Gen-Kombination dd, wenn sowohl Mutter als auch Vater die Genkombination Dd in sich tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rassen und Auswirkungen ====&lt;br /&gt;
Bei den Hunderassen [[Deutscher Pinscher]] und [[Dobermann]] ist die Farbaufhellung durch das Dilute-Gen in Deutschland unerwünscht. Die schwarze Fellfarbe wird aufgehellt zu „grau“ – es entsteht der so genannte blaue oder isabellfarbene (Verdünnung von Braun) Pinscher bzw. Dobermann. Einhergehend mit der farbaufhellenden Wirkung kommt es bei diesen (und anderen) Rassen zu einer Disposition für Haarausfall und Hautentzündungen. Nur Hunde mit der Gen-Kombination DD sind frei von dieser Disposition und werden bevorzugt in der Pinscherzucht verwendet. Siehe hierzu auch [[Liste der betroffenen Merkmale des Gutachtens zur Auslegung des Verbotes von Qualzüchtungen#Blue-dog-Syndrom]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle6&amp;quot; /&amp;gt; Der Genort für den Faktor, der im Zusammenhang mit dem Dilute-Gen bei manchen Hunden eine [[Liste der betroffenen Merkmale des Gutachtens zur Auslegung des Verbotes von Qualzüchtungen#Blue-dog-Syndrom|Farbmutantenalopezie]] auslöst, wurde noch nicht gefunden. Daher ist es bislang nicht möglich, bei betroffenen Rassen das Vorhandensein dieses Faktors durch eine [[DNA-Analyse]] auszuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.hundebuchshop.com/nextshopcms/cmspdf.asp?id=538 Welche Fellfarben können Hunde krank machen?]&amp;#039;&amp;#039;. In: Schweizer Hundemagazin. Issue 8, 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Labrador-Seite.de &amp;#039;&amp;#039;[https://www.labradorseite.de/dilute-gen-charcoal-labrador-silberner-labrador/ Charcoal Labrador – Silberner Labrador – Dilute-Gen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen Rassen wie beispielsweise der [[Deutsche Dogge|Deutschen Dogge]] ist das Gen dagegen durchaus erwünscht. Blaue Doggen entsprechen dem Rassestandard und zeigen dabei normalerweise keine Krankheitssymptome.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Schneider: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tieraerztekammer-berlin.de/72-qualzucht/2256-fellfarben-und-genmutation-ein-kurzer-ueberblick.html Fellfarben und Genmutation – ein kurzer Überblick ]&amp;#039;&amp;#039;. Tierärztekammer Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dilute-Gene und I-Gen ====&lt;br /&gt;
Rehfarbene Hunde können auf unterschiedliche Weise entstehen. Sie tragen mindestens [[heterozygot|einmal]] das [[Allel]] a&amp;lt;sup&amp;gt;y&amp;lt;/sup&amp;gt; des [[Agouti|Agouti-Locus]] oder das Allel e des [[Extension-Locus]] [[homozygot|doppelt]]. Es gibt Faktoren, die über die Pigmentproduktion die [[Fellfarben der Hunde#Unterschiede in der Farbtiefe|Farbtiefe]] beeinflussen, und solche, durch die beide Formen der [[Rehfarbe]] auch verdünnt auftreten können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle11&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche &amp;#039;&amp;#039;MLPH&amp;#039;&amp;#039;-Gene verändern Phäomelanin kaum. Für die Aufhellung des Phäomelanins sorgt ein auf dem „Intensity (I) Locus“ befindliches Gen i. Der I-Locus wurde der „Gen Major Facilitator Superfamily Domain Containing 12 (MFSD12)“ zugeordnet. Wenn das Gen i [[heterozygot]] (nur einmal) vorliegt, erfolgt eine mittlere Aufhellung; liegt das Gen i [[homozygot]] (doppelt) vor, wird der Hund zu weiß aufgehellt.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Brancalion, B. Haase, C. M. Wade: &amp;#039;&amp;#039;Canine coat pigmentation genetics: a review&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Animal Genetics&amp;#039;&amp;#039;, 9. November 2021. [[doi:10.1111/age.13154]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufhellung durch ein I-Gen tritt beispielsweise beim [[Golden Retriever]], beim [[Labrador Retriever]], beim [[Berger Blanc Suisse|Weißen Schäferhund]] und beim [[Chihuahua (Hunderasse)|Chihuahua]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle11&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch beim Golddust Yorkshire Terrier&amp;lt;ref&amp;gt;Eva-Maria Krämer: Der große Kosmos Hundeführer mit allen 341 FCI-Rassen und 150 zusätzlichen Rassen. Franckh-Kosmos Verlag 2009. ISBN 978-3-440-10645-7. Seite 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer im Rassestandard des [[Biewer Terrier]]s nicht vorgesehenen Farbvariante, oder als [[Fehlfarbe (Hundezucht)|Fehlfarbe]] beim [[Yorkshire Terrier]] mit Genotyp ee auf dem Extension-Locus gibt es Hunde mit dunkler goldenem und solche mit stark aufgehelltem Phäomelanin. Die große Bandbreite an Phäomelaninintensität reicht bei den Hunderassen vom weißen Fell des [[Samojede (Hunderasse)|Samojeden]] bis zum tiefroten Fell des [[Irish Red Setter|Irish Setter]]s. Mehrere genetische Varianten wurden mit bestimmten Phänotypen in Verbindung gebracht, die aber den Großteil der phänotypischen Unterschiede zwischen den Rassen noch nicht erklären. In einer genomweiten Assoziationsstudie (GWAS) wurden fünf Loci identifiziert, die signifikant mit der Intensität assoziiert sind (CFA15 29,8 Mb; CFA20 55,8 Mb; CFA2 74,7 Mb; CFA18 12,9 Mb und CFA21 10,9 Mb).&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea J. Slavney, Takeshi Kawakami et al.: &amp;#039;&amp;#039;Five genetic variants explain over 70% of hair coat pheomelanin intensity variation in purebred and mixed breed domestic dogs&amp;#039;&amp;#039;. In: PLOS, 27. Mai 2021. [[doi:10.1371/journal.pone.0250579]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Golden Retriever Sammy.jpg|[[Rehfarbe]]ner Golden Retriever, Allelkombination II, nicht aufgehellt. Diese Farbe wird dieser Rasse als dunkelgolden bezeichnet.&lt;br /&gt;
Golden retriever in play.JPG|Deutlich aufgehellter Golden Retriever, Allelkombination Ii&lt;br /&gt;
Spicegoldenretriever.jpg|Golden Retriever, Allelkombination ii, weiß, die Farbe wird bei dieser Rasse als Cremefarben bezeichnet.&lt;br /&gt;
Intermediäre Vererbung Gen i.png|Intermediäre Vererbung des Aufhellungsfaktors i&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Golddust Yorkshire Terrier mit und ohne das Scheckungsgen sP.jpg|Links: aufgehelltes [[Phäomelanin]] in den [[Liste von kynologischen Fachbegriffen#P|Platten]] am Rücken&lt;br /&gt;
Hovawart black and tan.jpg|[[Hovawart]]: Schwarz mit rotem [[Brand (Abzeichen)|Brand]], Allelkombination II. Diese Farbe wird beim Hovawart als Schwarmarken bezeichnet.&lt;br /&gt;
Chihuahua portrait.jpg|[[Chihuahua (Hunderasse)|Chihuahua]]: Schwarz mit sandfarbenem Brand, Allelkombination Ii&lt;br /&gt;
CHIHUAHUA DOG.JPG|[[Chihuahua (Hunderasse)|Chihuahua]]: Schwarz mit weißem Brand, Allelkombination ii&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Italienisches Windspiel|Italienischen Windspiel]] kommen durch ein Dilute-Gen von schwarz zu „blau“ aufgehellte Hunde vor sowie rehfarbene, die zu „blau-fawn“ aufgehellt sind. Bei Letzteren gibt es Hunde mit E&amp;lt;sup&amp;gt;M&amp;lt;/sup&amp;gt;, deren [[Fellfarben der Hunde#Die Wirkung der drei Genloci aufeinander|schwarze Maske]] zu grau aufgehellt ist, gleichzeitig ist die Rehfarbe des Fells zu einem helleren Farbton verdünnt. Das bedeutet, dass durch dieses Dilute-Gen sowohl Eumelanin als auch Phäomelanin aufgehellt werden. Der Italian Greyhound Club of America stellte für Hunde mit verdünnten Fellfarben mit und ohne Haarausfall oder Hautprobleme Mittel für [[Molekularbiologie|molekulargenetische]] Untersuchungen zur Verfügung, denn offenbar haben nicht alle dieselbe MLPH-Mutation.&amp;lt;ref&amp;gt;Sheila Schmutz: &amp;#039;&amp;#039;[http://munster.sasktelwebsite.net/DogColor/dilutions.html Diluted or Pale Colors]&amp;#039;&amp;#039;. Stand 28. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Italian Greyhound standing gray.jpg|Italienisches Windspiel: Schwarz zu grau aufgehellt&lt;br /&gt;
YURI - Piccolo Levriero Italiano.jpg|Italienisches Windspiel: Sehr stark aufgehelltes Fell&lt;br /&gt;
Italian Greyhound Puppies.png|Welpen mit aufgehellter Rehfarbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OCA4 - MATP ==&lt;br /&gt;
Das MATP-Gen (membrane associated transporter protein gene) entspricht dem Gen, das beim [[Okulokutaner Albinismus Typ 4|Oculocutanen Albinismus Typ 4]] beim Menschen mutiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pferd ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Przewalski 26-9-2004-4.jpg|mini|[[Przewalski-Pferd]]]]&lt;br /&gt;
* Beim Pferd wird der Dun-Locus als Dilute-Gen bezeichnet und ruft eine Aufhellung zum [[Falbe (Pferdefarbe)|Falben]] hervor, die mit Aalstrich und Zebrastreifen verbunden ist. Das entspricht dem [[Wildtyp]] des [[Przewalski-Pferd]]es und tritt bei vielen, vor allem ursprünglichen Ponyrassen auf. Das rezessive Allel d ist nicht aufgehellt und bei den meisten Hauspferdrassen weiter verbreitet als der Wildtyp des Gens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pferde, die durch das [[Champagne (Pferdefarbe)|Champagne]]-Gen (SLC36A1) aufgehellt wurden, sind je nach zugrunde liegender Farbe golden mit weißer oder schokoladenfarbener Mähne oder sie haben die typische Champagnefarbe mit etwas dunklerer Mähne und Schweif.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Isabelle (Pferd)|Cream-Gen des Pferdes]] wird oft als ein Dilute-Gen geführt und ist auf eine MATP-Mutation zurückzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pearl (Pferdefarbe)|Pearl]] ist ein Gen, das die Farbe von Pferden zu einer hellen Sandfarbe oder zu einem hellen Grau aufhellt. Der Genort ist auch hier noch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krista Seibel: &amp;#039;&amp;#039;[https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/3721 Analyse genetischer Varianten von Loci für die Fellfarbe und ihre Beziehungen zum Farbphänotyp und zu quantitativen Leistungsmerkmalen beim Schwein]&amp;#039;&amp;#039;. [[Dissertation|Inaugural-Dissertation]], Institut für Nutztierwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, 2002.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Y. Takagishi, Y. Murata: &amp;#039;&amp;#039;Myosin Va mutation in rats is an animal model for the human hereditary neurological disease, Griscelli syndrome type 1.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ann N Y Acad Sci.&amp;#039;&amp;#039; 2006 Nov;1086, S. 66–80. PMID 17185506&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gaël Ménasché, Chen Hsuan Ho, Ozden Sanal, Jérôme Feldmann et al.: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.jci.org/articles/view/18264 Griscelli syndrome restricted to hypopigmentation results from a melanophilin defect (GS3) or a MYO5A F-exon deletion (GS1)]&amp;#039;&amp;#039;. In: The Journal of Clinical Investigation, Band 112, Ausgabe 3, August 2003. Seite 450–456. Erratum In: J Clin Invest. 115(4), April 2005, S. 1100.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
NCBI: &amp;#039;&amp;#039;Myo5a myosin Va (Mus musculus).&amp;#039;&amp;#039; GeneID: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/gene?cmd=Retrieve&amp;amp;dopt=full_report&amp;amp;list_uids=17918 17980], Stand 28. Oktober 2021.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
U. Philipp, H. Hamann, L. Mecklenburg, S. Nishino, E. Mignot, A. R. Gunzel-Apel, S. M. Schmutz, T. Leeb: &amp;#039;&amp;#039;Polymorphisms within the canine MLPH gene are associated with dilute coat color in dogs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;BMC Genet.&amp;#039;&amp;#039; 6, 2005 Jun 16, S. 34. PMID 15960853.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;quelle6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;HelgeRowold</name></author>
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