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	<title>Dillbrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf in Hessen entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-05-22T14:03:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_in_Hessen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf in Hessen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf in Hessen&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Dillbrecht&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Haiger&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Dillbrecht logo.JPG&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/48/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/12/13/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 354 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.07&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/FlaecheStadtteile/ |titel=Fläche nach Stadtteilen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160407162629/http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/FlaecheStadtteile/ |archiv-datum=2016-04-07 |abruf=2018-03 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 671  &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |titel=Einwohnerstatistik |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180325233222/http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |archiv-datum=2018-03-25 |abruf=2018-03 |format=PDF |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-10-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35708&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02773&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dillbrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Haiger]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Lahn-Dill-Kreis]], dessen Ortskern etwa neun Kilometer entfernt liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Dillbrecht liegt in den südlichen Ausläufern des [[Rothaargebirge]]s am Übergang zum südlich angrenzenden [[Westerwald]] am Oberlauf des Flusses [[Dill (Fluss)|Dill]], der für die Namensgebung der Ortschaft verantwortlich ist. Er befindet sich rund 6 km nördlich von Haiger unweit östlich des Bergs [[Kalteiche]] (579,3 m ü. NN) bzw. der Autobahn A&amp;amp;nbsp;45, die über die Anschlussstelle „Haiger/Burbach“ oder über die Anschlussstelle „[[Dillenburg]]“ an der [[Bundesstraße 277|B&amp;amp;nbsp;277]] zu erreichen ist. Dillbrecht ist einer der 13 Ortsteile der Stadt Haiger. Zwischen Wilgersdorf und Dillbrecht liegt die [[Tiefenrother Höhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Bekanntermaßen erstmals urkundlich erwähnt wurde Dillbrecht 1354. Damals verkaufte am 20. September Roupel von Dilne, ein reicher nassauischer Höriger zu [[Offdilln]], seinen Teil des Dillbrechter Zehnten an einen Bürger in Herborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings erwähnt eine Urkunde, datiert auf den 8. Oktober 1341, Allodialgüter des [[Knappe (Ritter)|Knappen]] Hartrad [[Burg Haiger|von Haiger]] &amp;#039;&amp;#039;„an der Swartzinbach“ im Kirchspiel Haiger&amp;#039;&amp;#039;, die dieser dem Erzbischof [[Balduin von Trier|Baldewin von Trier]] überträgt und als [[Lehen]] von [[Schloss Montabaur|Burg]] und Stadt [[Montabaur]] rückübertragen bekommt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hessisches Hauptstaatsarchiv]]: Lehnsarchive(121): Urkunden 9: Anfangsbuchstabe H: 9.4 ({{Arcinsys Hessen |ID=v1342758 |linktext= HHStAW Bestand 121 Nr. U von Haiger 1341 Oktober 8}}) [[Regest|Kurzregest]]: &amp;#039;&amp;#039;Hartrad von Haiger (de Heygere), Knappe, überträgt dem Erzbischof Baldewin von Trier für 40 Mark Pfennige (3 Heller für 1 Pfennig gerechnet) seine Allodialgüter &amp;quot;an der Swartzinbach&amp;quot; im Kirchspiel Haiger und nimmt sie von ihm wieder als Lehen von Burg und Stadt Montabaur (Monthabur).&amp;#039;&amp;#039; Siegler waren der Aussteller und Eberhard der Jüngere und Manegold von Haiger, sowie Heidenreich von Haiger, Bruder des Ausstellers. Dem Pergament hängen noch drei der vier Siegel (Aussteller und die drei Mitsiegler) an.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1444 standen in Dillbrecht zehn Häuser. Diese Zahl erhöhte sich bis 1457 auf 15. Im Jahr 1561 gab es einen Rechtsstreit zwischen Dillbrecht und [[Fellerdilln]] wegen einiger Wiesen. 1743 wurde die Dillbrechter Kirche fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu seinen Nachbardörfern Offdilln und Fellerdilln blieb Dillbrecht bis zum 30. August 1825 von größeren Katastrophen verschont. An diesem Tag brach zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr ein Feuer im Stall des Witwers Johannes Heinrich Steiner aus. Nur durch schnelles Bemerken und Eingreifen der anderen Dorfbewohner konnte ein Großbrand verhindert werden. Dem Feuer fielen dennoch zwei Häuser, zwei Ställe und zwei Scheunen zum Opfer. Der Schaden belief sich auf 1791 Gulden. Die Brandursache konnte trotz intensiver Bemühungen nicht geklärt werden. 1842 lebten in Dillbrecht 76 Familien mit insgesamt 277 Einwohnern. Im Jahr 1859 lag für 14 Tage der Entwurf des [[Stockbuch]]es der Gemeinde Dillbrecht beim [[Ortsgericht#Geschichte|Feldgericht]] in Dillbrecht offen. Im Jahr 1866 wurden drei neue [[Amtsbezirksrat|Amtsbezirksräte]] gewählt. Das Jagdgebiet wurde 1867 in zwei Teile zu 1327 und 919 Morgen geteilt und an Interessenten verpachtet. Die Jagdgebiete wurden 1873 erneut für sechs Jahre verpachtet. Am 16. Juni 1869 erhält &amp;#039;&amp;#039;Müller Wilhelm Ameis zu Fellerdilln&amp;#039;&amp;#039; das Bergwerkseigentum [[Grube Sangberg]] durch die königliche preußische Regierung in Wiesbaden verliehen. Das Befahren der Feldwege außerhalb des Dorfes mit schwerer Holzladung wurde 1876 unter Strafe von 3 bis 5 Mark gestellt und es lebten im selben Jahr 248 Einwohner in Dillbrecht. Im Jahr 1882 wurden für alle Konfessionen feste Gottesdienstzeiten festgelegt. Im Jahr 1894 hatte der Ort 254 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 wurde die Hochdruckwasserleitung des Dorfes fertiggestellt. Im Jahr 1903 wurde der Gesangverein „Eintracht“ Dillbrecht gegründet. 1909 entstand das Kirchspiel Dillbrecht mit den Gemeinden Dillbrecht, Fellerdilln und Offdilln. Ein Jahr später, 1910, wurde die [[Dillstrecke|Bahnlinie Weidenau-Dillenburg]] gebaut und der Ort erhielt eine eigene Bahnstation. Bei Dillbrecht entstand der 2,6 Kilometer lange [[Rudersdorfer Tunnel]]. Vier Tunnelbauarbeiter verunglückten 1912 bei einer Dynamitexplosion tödlich. Der Bahntunnel wurde 1915 fertiggestellt. Neun Jahre später, 1922, wurde die Ortsgruppe Fellerdilln-Dillbrecht für Kriegsverletzte und Hinterbliebene gegründet. Am 21. Februar 1923 brannte erstmals elektrisches Licht im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Protest gegen die mangelnde Ausrüstung traten im Jahr 1950 alle Mitglieder aus der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] aus. Der Neubau der Schule wurde zwischen 1956 und 1958 errichtet. 1972 wurde das 1837 erbaute, alte Schulhaus abgerissen. Der [[Rudersdorfer Tunnel|Bahntunnel]] wurde 1962 für den elektrischen Bahnbetrieb aufgerüstet. Der Sportverein Dillbrecht feierte 1969 sein 50-jähriges Jubiläum. im Jahr 1971 wurde der neue Friedhof fertiggestellt. Fünf Jahre später, 1976, wurde das Gemeindezentrum der freien evangelischen Gemeinde eingeweiht. Das Sportheim des SSV Dillbrecht entstand 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Dillbrecht am 1. Oktober 1971 auf freiwilliger Basis in die Stadt Haiger [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=39 |jahr=1971 |datum=1971-09-15 |seite=35 |seiten=1603 |fundstelle=Punkt 1320; Abs. 23. |kbytes=9150}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Ortsbezirk]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] wurde für Dillbrecht nicht errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Namensgebung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Dillbrecht“ ist wahrscheinlich von dem Fluss Dill abgeleitet, welcher aus Richtung [[Offdilln]] kommend die Gemarkung Dillbrecht „durchbricht“. Eine andere Interpretation besagt, dass die am unteren Dorfrand fließende Schwarzbach für den Namen verantwortlich ist, da diese in die Dill mündet, sozusagen in sie „einbricht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das Ortsbild ist geprägt von alter Kulturlandschaft. Die [[Haubergswirtschaft]], die seit Jahrhunderten die Landschaft in der Region prägte, wird nach wie vor in Handarbeit betrieben. Hier wird das Heizmaterial für die Winter beschafft, auch die Gartenmöbelindustrie nutzt das Holz der Eichen. Die Wälder um den Ort bestehen hauptsächlich aus Eichen, Fichten, Birken und Buchen. Die Fläche der Gemarkung Dillbrecht von etwa 800 ha wird als Ackerland, Gartenland, Grünland, Wald, als bebaute Fläche und für öffentliche Straßen genutzt.&lt;br /&gt;
Durch die Flurbereinigung im Jahr 1971 wurde die Zahl der einstmals vorhandenen 3435 Flurstücke etwa im Verhältnis 3:1 reduziert.&lt;br /&gt;
Die rechtliche Grundlage der Haubergsarbeit geht auf die „Haubergordnung für den Dillkreis und den Oberwesterwaldkreis vom 4. Juni 1887“ zurück. Darin heißt es: „Hauberge im Sinne dieses Gesetzes sind die Grundstücke in den Gemarkungen Dillbrecht, [[Fellerdilln]], [[Oberroßbach (Haiger)|Ober]]- und Niederroßbach, [[Ewersbach|Bergebersbach]], [[Eibelshausen]], [[Mandeln (Dietzhölztal)|Mandeln]], [[Offdilln]], [[Rittershausen (Dietzhölztal)|Rittershausen]], [[Steinbrücken (Dietzhölztal)|Steinbrücken]], Straßebersbach, [[Weidelbach (Haiger)|Weidelbach]] und Korb, welche gegenwärtig zu Haubergsverbänden gehören.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-HaubergOHErahmen Haubergsordnung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dillbrecht ist eines der wenigen Dörfer im oberen Dilltal, in dem die landwirtschaftlichen Nutzflächen noch intensiv bewirtschaftet werden. Die Zahl der früher im Nebenerwerb durch die ganze Familie bewirtschafteten Höfe ist in den vergangenen Jahren jedoch zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Bergwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste von Bergwerken im Lahn-Dill-Gebiet#Haiger|Liste von Bergwerken in Haiger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt im Überblick die Herrschaftsgebiete und Staaten, in denen Dillbrecht lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen| ID=b2298| linktext=HHStAW Bestand 360/187: Zugehörigkeit von Haiger| hrsg= default}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1739: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft/Fürstentum [[Nassau-Dillenburg]], [[Amt Dillenburg]] mit Gericht Haiger&lt;br /&gt;
* ab 1739: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum [[Nassau-Diez]], Amt Dillenburg mit Gericht Haiger&lt;br /&gt;
* 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]], [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Dillenburg&lt;br /&gt;
* 1813–1815: Fürstentum Nassau-Oranien, Amt Dillenburg mit Gericht Haiger&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Herzogtum Nassau]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Herzogtum Nassau war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als Vorläufer des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Amt Dillenburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Herborn]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Dillenburg]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Dillenburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]], Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Dillkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Dillenburg]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Landkreis Dillenburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1933: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Dillkreis, Stadt Haiger&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Oktober 1971 wurde Dillbrecht als Stadtteil in die Stadt Haiger eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Haiger&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Lahn-Dill-Kreis, Stadt Haiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
==== Einwohnerstruktur 2011 ====&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Dillbrecht 672 Einwohner. Darunter waren 9 (1,3 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 117 Einwohner unter 18 Jahren, 264 zwischen 18 und 49, 135 zwischen 50 und 64 und 136 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 258 Haushalten. Davon waren 60 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 84 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 90 Paare mit Kindern, sowie 24 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 54 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 168 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einwohnerentwicklung ====&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Dillbrecht|width=450|float=none|maxEinwohner=720&lt;br /&gt;
|271|277|284|265|270|290|252|235|243|232|221|251|339|362|510|520|524|561|615&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,623)(1980,-1)(1990,-1)(2005,722)(2011,672)(2017,671)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Stadt Haiger&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2017&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=18 |seiten=14 und 54 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-10 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=18 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Religionszugehörigkeit ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 242 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 99,59 %), ein [[Judentum|jüdischer]] (= 0,41 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 496 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 88,41 %) und 50 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 8,91 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2005: || 499 evangelische (= 69,11 %), 85 katholische (= 11,77 %) und 161 sonstige (= 22,30 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2005&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/rathaus/Zahlen/30062005.htm |titel=Einwohnerzahlen 2005 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060518051312/http://www.haiger.de:80/rathaus/Zahlen/30062005.htm |abruf=2019-02 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2017: || 411 evangelische (= 61,25 %), 55 katholische (= 8,20 %) und 205 sonstige (= 30,55 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Haiger#Dillbrecht| titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Haiger-Dillbrecht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alter Dorfbrunnen&lt;br /&gt;
* Das Ehrenmal für Gefallene des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde im Jahr 1932 auf der Katzenheide errichtet. An der Einweihungsfeier nahmen 2000 Gäste teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dorfkirche Dillbrecht ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Haiger-Dillbrecht, ev. Kirche 01.jpg|mini|hochkant|Ev. Kirche in Dillbrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche Dillbrecht|evangelische Kirche]] in Dillbrecht wurde 1743 in der Dorfmitte erbaut. Die vorher bestehende Ortskirche war während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] abgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glocke im Turm der Kirche stammt aus dem Jahr 1747, musste aber mehrere Male überarbeitet werden, das die Lehmdecke der Kirche das Gewicht der Glocke zu Beginn nicht tragen konnte. Das aus Seilen und Gewichten bestehende Uhrenwerk wurde im Zuge von Restaurierungsarbeiten 1970/71 durch eine elektrische Uhr ersetzt. Im Jahr 1900 wurde das Pfarrhaus gebaut, welches 1981 durch einen Neubau erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich war Dillbrecht vom Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts der zweiten Pfarrei von Haiger zugeordnet. 1818 bis 1909 gehörte Dillbrecht dem Kirchspiel [[Oberroßbach]] an. Erst ab 1909 wurde Dillbrecht zusammen mit den Nachbardörfern Offdilln und Fellerdilln zu der selbstständigen Pfarrei Dillbrecht ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 feierte Dillbrecht das 250-jährige Bestehen seiner evangelischen Kirche. In der Kirche sind noch Wandmalereien aus der Bauzeit erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rudersdorfer Tunnel ====&lt;br /&gt;
Der [[Rudersdorfer Tunnel]] an der [[Dillstrecke]] ist das aufwändigste Ingenieursbauwerk im Zuge dieser Verbindung zwischen [[Siegen]] und [[Dillenburg]]. Er wurde deshalb auch erst 1915 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe [[Liste der Naturdenkmale in Haiger|Liste der Naturdenkmäler in Haiger-Dillbrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:225 FDBT 01 kl.jpg|mini|Ein Bauzug durchfährt den Haltepunkt von Dillbrecht. Links im Bild ist das ehemalige, heute nicht mehr genutzte Empfangsgebäude zu sehen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* Metallbau Boller und Jung&lt;br /&gt;
* Siantec – Silvio Herzog e.K.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Mittelpunkt Grundschule Dillbrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Dillbrecht hat einen Haltepunkt an der [[Dillstrecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* 650 Jahre – Geschichte des Roßbachtales und des oberen Dilltales&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch für den Lahn-Dill-Kreis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kurt Becker: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Väter – die Bergleute der Grube Bautenberg zwischen Gilsbach und Wilden, Dill und Westerwald&amp;#039;&amp;#039;, Dillbrecht 1994&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116329610 |GND=10091924-8}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|Dillbrecht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.haiger.de/leben-in-haiger/haiger-und-stadtteile/dillbrecht/ |titel=Stadtteil Dillbrecht |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |abruf=2018-08 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=532011020| titel=Dillbrecht, Lahn-Dill-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=532011020 | titel=Dillbrecht, Lahn-Dill-Kreis | datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2017&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |titel=Einwohnerstatistik |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180325233222/http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |archiv-datum=2018-03-25 |abruf=2021-01 |format=PDF |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Haiger}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10091924-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Haiger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Lahn-Dill-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Dill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Lahn-Dill-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1354]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
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