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	<title>Dilectissima nobis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T21:06:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CFA1877: /* Historischer Hintergrund */</title>
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		<updated>2025-05-02T13:50:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Historischer Hintergrund&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit der [[Enzyklika]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dilectissima nobis &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (3. Juni 1933) an die [[Kardinal|Kardinäle]], die übrigen [[Erzbischof|Erzbischöfe]] und [[Bischof|Bischöfe]], den [[Klerus]] und das ganze Volk [[Spanien]]s, nimmt [[Papst]] [[Pius XI.]] „Stellung zur Kirchenverfolgung in Spanien“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
(Siehe Hauptartikel: [[Zweite Spanische Republik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. April 1931 proklamierte [[Niceto Alcalá-Zamora]] die Zweite Spanische Republik und wurde Staatspräsident. Die 1931 gegebene neue Verfassung führte neben dem [[Wahlrecht]] für Frauen auch die [[Zivilehe]] ein. Nach einem gescheiterten Putschversuch im August 1932 übernahm nach den Wahlen von 1933 [[Alejandro Lerroux]] als neuer Ministerpräsident die Regierungsverantwortung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische und religiöse Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Der spanische [[Bischof|Episkopat]] war [[Monarchie|monarchistisch]] eingestellt und hatte die seit 1931 bestehende [[Republik]] nur widerwillig akzeptiert. Der Papst hatte die antiklerikale Gesetzgebung der Zweiten Republik verurteilt und die Anerkennung des neuen [[Regime]]s hinausgezögert. Schon seit 1910 hatte sich in Spanien ein Rückgang der praktizierenden Katholiken angedeutet und in manchen Gebieten wurden mehr als 25 Prozent der Kinder nicht mehr getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trennung von Kirche und Staat ===&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche [[Misere]] des Landes brachte den [[Liberalismus|liberalen]], [[sozialistisch]]en und radikalsozialistischen [[Politische Partei|Parteien]] steigenden Zulauf. Die neue republikanische Verfassung bestimmte die Trennung von [[Staat]] und [[Kirche (Organisation)|Kirche]]. Im Zuge der weiteren Reformen wurde die [[Zivilehe]] sowie die [[Ehescheidung]] eingeführt. Im Mai 1932 eröffnete der Kardinal-Primas von Spanien und Erzbischof von [[Erzbistum Toledo|Toledo]] in einem Hirtenbrief den Widerstand gegen die Republik. Die [[Römisch-katholische Kirche|katholische Kirche]] Spaniens verstärkte daraufhin ihre Vorwürfe gegen die „roten Antichristen“ und die „Feinde des Königreichs Christi“. Im folgenden Jahre 1933 riefen die spanischen Bischöfe zu einem „heiligen [[Kreuzzug]] für die vollständige Wiederherstellung der kirchlichen Rechte“ auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Über die Verfolgung der Kirche ==&lt;br /&gt;
Über die politischen  Entwicklungen hinaus, beklagte Pius XI. den immer größer werdenden Hass gegen die Christen und die [[Institution]]en der Kirche. Diese umstürzlerische Entwicklung habe sich auch in [[Mexiko]] und [[Russland]] verbreitet.&lt;br /&gt;
Er warnte vor [[Anarchie|anarchischen]] Zuständen in Teilen der Welt. Gegen diese zerstörerischen Kräfte habe er sich auch schon mit seiner Enzyklika [[Quas primas]] (1925) gewandt und damit ein Zeichen gesetzt. Er als Papst, trete für Freiheit, Ordnung, Ruhe, Eintracht und Frieden ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Enteignungen ==&lt;br /&gt;
Pius XI. verdammt die widerrechtlichen Aneignungen kirchlicher Güter, Gebäude und Gegenstände. Sie würden dem rechtmäßigen Anspruch der Kirche entrissen, da diese Güter schließlich finanziell erworben worden seien. Er schreibt, dass dem Staat nicht die Macht erteilt worden sei, religiöse Gegenstände zu veräußern oder zu entweihen, die Kirche verlange deshalb eine Entschädigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstraub ==&lt;br /&gt;
Durch die  antireligiösen Kräfte und aus Machtgier der Regierenden, so klagt der Papst an, würden  kirchliche Gegenstände, Kirchengebäude, [[Kunst]]gegenstände, ja sogar Kirchen, nicht verschont. Der Raub oder die Wegnahme von kirchlichen Kunstschätzen würde die Gefühle der Gläubigen verletzen und die christliche Würde missachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfolgung der Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Zur Verfolgung der christlichen Gemeinden führt er aus, dass die religiösen Gemeinden durch die bedauernswerten Gesetze verwundet und nicht verschont würden. Die Mitglieder würden verfolgt, [[Denunziation|denunziert]] und ungerecht beschuldigt. Sie würden gequält, registriert und drangsaliert. Ihnen würden Extrasteuer auferlegt, die sie nicht zahlen könnten, um dann verurteilt und verschleppt zu werden. Die Gefangenen und verschleppten Menschen müssten danach unter einem schweren und langen Martyrium leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exhortatio ==&lt;br /&gt;
In der abschließenden [[Exhortatio]] ruft er seine Mitbrüder in Spanien zur Ruhe, Besonnenheit und Vernunft auf. Pius XI. ermahnt sie mit Nachdruck weiterhin ihre „Herde“ zu beschützen und für die religiösen Rechte einzutreten. Es gelte, den Glauben [[Selbstdisziplin|disziplin]]iert zu verteidigen und den gefährlichen Einflüssen des Staates standhaft entgegenzutreten. Er ermuntert alle Geistlichen, in gemeinsamer Verantwortung treu und in katholischer Haltung für den Glauben zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.vatican.va/content/pius-xi/en/encyclicals/documents/hf_p-xi_enc_03061933_dilectissima-nobis.html  Text der Enzyklika (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Enzykliken von Pius XI.}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|VIAF=305419529}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Päpstliche Enzyklika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweite Spanische Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche in Spanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Pius XI.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion 1933]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CFA1877</name></author>
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