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	<title>Dihangschluchten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dihangschluchten&amp;diff=1444351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-09-17T13:46:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = Dihangschluchten&lt;br /&gt;
|BILD               = 西藏林芝-雅鲁藏布 - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Ausläufer der Schluchten&lt;br /&gt;
|LAGE               = &lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 29.76974&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 94.98985&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = CN-XZ&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = &lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = &lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE             = &lt;br /&gt;
|LÄNGE              = &lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = &lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG            = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dihangschluchten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yarlung-Tsangpo-Canyon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yarlung-Zangbo-Canyon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yalu-Zangbu-Canyon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|kurz=1|t=雅魯藏布大峽谷|v=雅鲁藏布大峡谷|p=Yǎlǔzàngbù Dàxiágǔ}}) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tsangpo-Schlucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sind ein tiefer und langer [[Canyon]] in [[Volksrepublik China|China]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schluchten fließt der [[Yarlung Tsangpo]], oft nur kurz &amp;#039;&amp;#039;Tsangpo, Zangbo&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zangbu&amp;#039;&amp;#039; („Der Reinigende“) genannt. Dieser ist der Oberlauf des [[Brahmaputra]] und entspringt am [[Kailash]]. Von dort verläuft er für 1.700 Kilometer fast gerade nach Osten und entwässert den angrenzenden Nordteil des [[Himalaya]], bevor er in die Schlucht in der Nähe von Pe in [[Tibet]] eintritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Canyon hat in dem Abschnitt, in welchem er südlich des [[Gyala Peri]] ({{Höhe|7294}}) einen Bogen um den [[Namjagbarwa]] ({{Höhe|7782}}) schlägt, eine Länge von etwas mehr als 240 Kilometern und die tiefsten sowie steilsten Stellen. Insgesamt gilt der Yarlung-Tsangpo-Canyon mit einer Länge von 504,6 Kilometern und einer Tiefe von bis zu 6.009 Metern als die weltweit größte [[Schlucht]] und als größtenteils unbegehbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.100gogo.com/canyon.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;The New Largest Canyon in the World – The Great Canyon of Yarlung Tsangpo River (Tibet)&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20080228081001}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.china-botschaft.de/det/zggy/t793327.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;China im Überblick&amp;#039;&amp;#039;; Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, 9. Februar 2011 |wayback=20120511034751 |archiv-bot=2023-04-13 21:07:53 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 18. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der heutigen Grenze des Kreises [[Mêdog]] tritt der Yarlung Tsangpo nach [[Arunachal Pradesh]] in Indien ein und wird dort zum Brahmaputra.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Yang Qinye, Zheng Du |Titel=Tibetan Geography |Verlag=China Intercontinental Press |ISBN=7-5085-0665-0 |Seiten=30–31 |Sprache=en |Online=http://books.google.com/books?id=4q_XoMACOxkC&amp;amp;pg=PA30&amp;amp;ots=SPF7WPsv8p&amp;amp;dq=%22South+Tibet+Valley%22&amp;amp;ie=ISO-8859-1&amp;amp;output=html&amp;amp;sig=cQUrmaN5XEoHuoEIcfs8aJpkKEY}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zheng Du, Zhang Qingsong, Wu Shaohong: &amp;#039;&amp;#039;Mountain Geoecology and Sustainable Development of the Tibetan Plateau&amp;#039;&amp;#039; Kluwer 2000, ISBN 0-7923-6688-3, S. 312.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verborgenheit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yarlong Tsangpo.jpg|mini|[[Yarlung Tsangpo]] in [[Tibet]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tsangpo.gorge.GIF|mini|Die Tsangpo-Schlucht, im Bildzentrum der Berg Namjagbarwa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Schönheit der Schluchten, ihrer Abgeschiedenheit und Rätselhaftigkeit wird vermutet, dass die Schluchten dem berühmten &amp;#039;&amp;#039;[[Shangri-La]]&amp;#039;&amp;#039; im Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Der verlorene Horizont|Lost Horizon]]&amp;#039;&amp;#039; von [[James Hilton]] als Vorlage dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://eosweb.larc.nasa.gov/HPDOCS/misr/misr_html/yarlang_tsangpo.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Yarlung Tsangpo River in China.&amp;#039;&amp;#039; Satellitenfoto und Daten |wayback=20120324175159}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dihangschluchten, auch der Bereich an deren unterem Ende, befinden sich in der tibetischen Region Pemakö oder Pemako ([[Mêdog]]), seit alters her ein Ziel buddhistischer [[Pilger]]reisen. Pemakö ist unter Buddhisten das berühmteste Beispiel für ein &amp;#039;&amp;#039;Beyül&amp;#039;&amp;#039;, ein sowohl geografisch wie auch spirituell-religiös „reines und verborgenes Land“. Dem Glauben nach handelt es sich um einen Ort, der aus sich heraus eine besondere [[Geomantie]] und selbst entstandene [[Ort der Kraft|Kraftstellen]] besitzt, bei welchen alle Merkmale der Landschaft mit bestimmten Teilen des Körpers korrespondieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__45.position__4.print__1.de.html Detlev Göbel: &amp;#039;&amp;#039;Buddhistische Pilgerreisen.&amp;#039;&amp;#039; in: Buddhismus Heute Nr. 45, 2008], abgerufen am 18. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlucht verfügt über ein einzigartiges [[Ökosystem]] mit Tier- und Pflanzenarten, die kaum erforscht und fast frei von Beeinflussung durch den Menschen sind. Eine Ausnahme ist beispielsweise die Jagd der hier lebenden Volksstämme auf den seltenen [[Takin]]. Das Klima reicht von [[Subtropisches Klima|subtropisch]] bis [[Arktisches Klima|arktisch]]. An mehreren Stellen ist die Schlucht sehr eng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren war der Yarlung Tsangpo das Ziel einer Anzahl von Expeditionen, die von Gruppen durchgeführt wurden, welche sich mit der Erkundung von Flussstrecken und dem [[Wildwasserpaddeln|Wildwasserfahren]] beschäftigen. Der Fluss wurde wegen der extremen Bedingungen der „Mount Everest der Flüsse“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://outside.away.com/outside/system/pressroom/tsangpo_press_release.html &amp;#039;&amp;#039;Tsangpo Expedition Triumphs on &amp;quot;The Everest of Rivers&amp;quot; — Tibet&amp;#039;s Legendary Tsangpo&amp;#039;&amp;#039;. Outside Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Versuch, die Schlucht mit dem [[Kajak]] zu durchqueren, wurde 1993 von einer japanischen Gruppe unternommen, die eines ihrer Mitglieder im Fluss verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1998 unternahm eine von der [[National Geographic Society]] [[Sponsor|gesponserte]] Kayakexpedition den Versuch, die Schlucht des Tsangpo hinabzufahren. Von unerwartet hohem Wasserstand in Bedrängnis gebracht, endete die Expedition in einer Tragödie, als der Kayakprofi Doug Gordon ums Leben kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Wickliffe W. Walker: &amp;#039;&amp;#039;Courting The Diamond Sow : A Whitewater Expedition on Tibet&amp;#039;s Forbidden River.&amp;#039;&amp;#039; National Geographic, 2000, ISBN 0-7922-7960-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Wasserfälle im Flusslauf, die „Verborgenen Fälle“ der Tsangposchlucht, wurden für die westliche Welt erst 1998 von einer Gruppe aus drei Amerikanern und ihren Führern entdeckt, nachdem bereits 1924 eine frühere Expedition auf der Suche nach den sagenhaften Wasserfällen unverrichteter Dinge umkehren musste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tew.org/archived/waterfalls.html |text=Nima Dorjee: &amp;#039;&amp;#039;Fabled Tibetan Waterfalls Finally Discovered.&amp;#039;&amp;#039; Tibet Environmental Watch, 7. Januar 1999 |wayback=20070927205707}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entdecker schätzten die Höhe der Fälle auf mehr als dreißig Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserfälle werden genau wie der Rest des Pemakogebietes von den [[Buddhismus|buddhistischen]] Bewohnern als heilig betrachtet und wurden bis Ende der 1990er Jahre vor Außenstehenden verborgen gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ian Baker |Titel=The Heart of the World: A journey to the last secret place |Verlag=Souvenir Press |Datum=2004 |ISBN=0-285-63742-8 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;deutsch: {{Literatur |Autor=Ian Baker |Titel=Das Herz der Welt: eine Reise zum letzten verborgenen Ort |Verlag=Starnberg Pendo |Datum=2007 |ISBN=978-3-86612-097-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar und Februar 2002 gelang einer internationalen Gruppe die erste erfolgreiche Abfahrt der oberen Tsangposchlucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.outsideonline.com/1915046/liquid-thunder Peter Heller: &amp;#039;&amp;#039;Tsangpo Expedition – Liquid Thunder.&amp;#039;&amp;#039; Outside Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
Während die Regierungsbehörden die Einrichtung eines „Yarlung Tsangpo Grand Canyon“-[[Nationalpark|Nationalparks]] angekündigt haben, sind im Gegensatz dazu im Jahre 2002 Pläne bekannt geworden, das Wasser des Tsanpo durch einen Damm zu bändigen und zur [[Stromerzeugung]] wie auch zur Wasserversorgung anderer Regionen zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tibetjustice.org/reports/enviro/hydrologic.pdf Tashi Tsering: &amp;#039;&amp;#039;Hydro Logic: Water for Human Development. An Analysis Of China’S Water Management and Politics.&amp;#039;&amp;#039; 53 S., Tibet Justice Center: 2002, S. 21.] (PDF; 909&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach existierten in China spätestens ab 2010 Überlegungen, in [[Mêdog]] (Metog) am südöstlichsten Punkt der Flussschleife um den [[Namjagbarwa]], in der der Yarlung Tsangpo seine Laufrichtung von Nordost nach Südwest ändert, einen Staudamm zu bauen. Er könnte nach damaligen Schätzungen 160 m hoch werden und mit 26 Turbinen sowie einer Leistung von 40.000&amp;amp;nbsp;MW das größte [[Wasserkraftwerk]] der Erde werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Grobe |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/gigantisches-projekt-greift-tief-in-tibets-natur-ein-riesendamm-am-yarlung-tsangpo,10810590,10720942.html |titel=Riesendamm am Yarlung Tsangpo |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2010-06-03 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150627140406/http://www.berliner-zeitung.de/archiv/gigantisches-projekt-greift-tief-in-tibets-natur-ein-riesendamm-am-yarlung-tsangpo,10810590,10720942.html |archiv-datum=2015-06-27 |archiv-bot=2023-12-13 00:39:27 InternetArchiveBot |abruf=2015-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/wissen/wasserkampf-yarlung-tsangpo-11643622.html Wasserkampf am Yarlung Tsangpo]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{bibcode|2007AGUFM.H11C0644Z}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/environment/2010/may/24/chinese-hydroengineers-propose-tibet-dam Chinese engineers propose world&amp;#039;s biggest hydro-electric project in Tibet]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuere Quellen sprechen sogar von einer Leistung von 60 bis 70 Gigawatt und konkreteren Planungen im Rahmen des neuen Fünfjahresplans von 2021.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörn Petring |url=https://www.wiwo.de/technologie/wirtschaft-von-oben/wirtschaft-von-oben-101-mega-staudamm-china-ist-ein-wasserkraft-gigant-zum-aerger-seiner-nachbarn/27036044.html |titel=Stromerzeugung China: Neue Talsperre in Planung |werk=wiwo.de |datum=2021-04-10 |abruf=2024-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 2025 gab China den Baubeginn des auch &amp;#039;&amp;#039;Nyingchi&amp;#039;&amp;#039;-Projekt genannten und aus zwei Talsperren bestehenden Staudamms bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Tibet: China startet Bau des weltweit größten Wasserkraftwerks |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2024-12-27 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/wirtschaft/china-startet-bau-des-weltweit-groessten-wasserkraftwerks-a-bd4d872e-6bd6-4b91-a319-c719b669747b |Abruf=2025-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Herrmann |url=https://www.n-tv.de/wirtschaft/Nyingchi-Projekt-im-Erdbebengebiet-Ist-Chinas-neuer-Mega-Staudamm-eine-Katastrophe-mit-Ansage-article25920339.html |titel=Chinas neuer Mega-Staudamm wirkt wie eine Katastrophe mit Ansage |sprache=de |abruf=2025-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist umstritten. Besonders Indien kritisierte das Vorhaben, da eine Verringerung der Wassermengen flussabwärts befürchtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tew.org/editorial-oped/trin-gyi-pho-nya/0104.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Let the Brahmaputra Flow.&amp;#039;&amp;#039; Tibet Environmental Watch – Editorial |wayback=20060621044246}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings bestehen auf indischer Seite noch größere Ambitionen. An Brahmaputra-Zuflüssen wurden in Indien zwischen 2011 und 2016 sieben große Kraftwerke fertiggestellt, weitere befinden sich in Bau, und über 140 sind in Planung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mdoner.gov.in/node/1307#Apr12 Hydropower Development in Arunachal Pradesh; &amp;#039;&amp;#039;Hydro Power Projects&amp;#039;&amp;#039;; India Ministry of Power, 2. April 2012], abgerufen am 16. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichfalls existieren in Indien konkrete Pläne, Wasser aus dem Norden in den Süden umzuleiten. Das ehrgeizige Projekt sieht die Verbindung von 14 Flüssen aus dem Himalaya mit 16 Flüssen auf der indischen Halbinsel vor, um Wasser von Überschussgebieten in Mangelgebiete zu verlagern. Einerseits sollen durch einen kontrollierten Abfluss Überschwemmungen vermieden werden, andererseits sollen durch das Projekt künftig 350.000 zusätzliche Quadratkilometer Land bewässert und über 34.000 Megawatt Strom erzeugt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.newsecuritybeat.org/2015/12/modis-grand-plan-divert-himalayan-rivers-faces-obstacles/ Modi’s Grand Plan to Divert Himalayan Rivers Faces Obstacles; Environmental Change and Security Program, 22. Dezember 2015], abgerufen am 16. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/2000034029867/Indien-und-China-ruesten-am-Wasser-auf &amp;#039;&amp;#039;Indien und China rüsten am Wasser auf&amp;#039;&amp;#039;; Der Standard, 21. April 2016], abgerufen am 16. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2025 wurde bekannt, dass das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Medog-Staudamm&amp;#039;&amp;#039; von der chinesischen Regierung genehmigt worden ist, welches von Indien kritisiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich von Schwerin |Titel=Chinas Plan für einen Megastaudamm am Oberlauf des Brahmaputra sorgt in Indien für Kritik |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2025-01-07 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/international/indien-beunruhigt-ueber-chinesisches-staudammprojekt-an-der-grenze-ld.1864748 |Abruf=2025-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2025 wurde mit dem Bau des Staudamms am Yarlung Tsangpo begonnen. Die Baukosten sollen rund 143,8 Milliarden Euro betragen, nach Fertigstellung soll das Kraftwerk jährlich rund 300 [[Wattstunde|Terawattstunden]] (TWh) Energie liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/ausland/tibet-china-beginnt-bau-von-umstrittenem-riesenstaudamm-a-50db8c8c-734a-4b56-8e9b-b974f9752596 |titel=China beginnt Bau von umstrittenem Riesenstaudamm in Tibet |werk=Der Spiegel |datum=2025-07-20 |sprache=de |abruf=2025-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das entspräche überschlägig 60 Prozent der gesamten [[Stromerzeugung in Deutschland|Stromproduktion Deutschlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://outside.away.com/tsangpo/index.html &amp;#039;&amp;#039;Into the Tsangpo Gorge&amp;#039;&amp;#039; Tsangpo Kayak-Expedition, Outside Online]&lt;br /&gt;
* [http://www.tibet.cn/tibetzt/nyingchi/2/2-1.htm Touristische Informationen, China Tibet Information Center]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Todd Balf: &amp;#039;&amp;#039;The Last River: The Tragic Race for Shangri-la&amp;#039;&amp;#039;. Three Rivers Press, 2001, ISBN 0-609-80801-X.&lt;br /&gt;
* Michael Mcrae: &amp;#039;&amp;#039;The Siege of Shangri-La: The Quest for Tibet&amp;#039;s Sacred Hidden Paradise&amp;#039;&amp;#039;. Broadway, 2002, ISBN 978-0-7679-0485-8.&lt;br /&gt;
* Peter Heller: &amp;#039;&amp;#039;Hell or High Water: Surviving Tibet&amp;#039;s Tsangpo River&amp;#039;&amp;#039;. Rodale Books, 2004, ISBN 1-57954-872-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos ==&lt;br /&gt;
* Scott Lindgren (2002), &amp;#039;&amp;#039;Into the Tsangpo Gorge&amp;#039;&amp;#039;. Slproductions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7687005-4|VIAF=238818379}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tibet)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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