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	<title>Digitalrechner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:23:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Digitalrechner&amp;diff=30810&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-21T03:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Z3 Deutsches Museum.JPG|mini|Nachbau der [[Zuse Z3]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Konrad Zuse |Titel=Der Computer – Mein Lebenswerk |Datum=2010 |DOI=10.1007/978-3-642-12096-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Deutschen Museum, einer der ersten funktionsfähigen Digitalrechner. (2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Digitalrechner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;digit&amp;#039;&amp;#039;, Ziffer, aus lat. &amp;#039;&amp;#039;digitum&amp;#039;&amp;#039;, Finger) sind Rechenmaschinen, die ihre Berechnungen auf der Basis [[Symbol|symbolischer]], [[Diskrete Mathematik|diskreter Zahlenrepräsentationen]] (meistens in [[Binärcode|binärer]] Form, mit den Werten 0 und 1 – auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;[[Bit]]s&amp;#039;&amp;#039;) durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitalrechner bauen auf [[Logikgatter|Digitallogik]] und [[Digitaltechnik]] auf und haben über die Jahrzehnte eine rasante Entwicklung der [[Rechnerarchitektur|Rechner-]] oder [[Prozessorarchitektur]]en (programmierbare Rechenwerke) hinter sich. Sie bestehen aus [[Integrierter Schaltkreis|integrierten Schaltkreisen]] (ICs) oder „Computerchips“ und basieren auf [[Mikroprozessor]]en und anderen IC-Bausteinen, wie Speicher. Seit den [[1980er]] Jahren sind alle gebräuchlichen [[Personal Computer]] (PC) oder andere computerbasierte Geräte wie [[Smartphone]]s auch &amp;#039;&amp;#039;Digitalrechner&amp;#039;&amp;#039;. Das Gegenstück zu Digitalrechner sind die [[Analogrechner]] und unterscheiden sich von [[Dezimalrechner]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitalrechner bzw. ICs werden von [[Halbleiterhersteller|Unternehmen]] der [[Halbleiterindustrie]] [[Electronic Design Automation|entwickelte]] und produziert. Computer als Systeme für Endanwender werden dagegen von Unternehmen der [[Informationstechnik|IT-Branche]] vertrieben. Spezialisierte Unternehmen entwickeln und vertreiben [[Großrechner]], [[Supercomputer]] oder [[Rechenzentrum|Rechenzentren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Mit Digitalrechnern sind heutzutage im allgemeinen Sprachgebrauch die [[Computer]] gemeint, welche seit den [[1980er]] Jahren für Verbraucher verfügbar sind. Die Verwendung des Begriffs Digitalrechner zur Beschreibung des Rechengerätes ist daher relativ begrenzt und der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Binärrechner&amp;#039;&amp;#039; wird nicht verwendet. Ausschlaggebend ist das &amp;#039;&amp;#039;Digital,&amp;#039;&amp;#039; jedoch arbeiten moderne Rechner mit analogen und digitalen Signalen, sogar innerhalb [[integrierter Schaltkreis]]e (ICs), da auch andere Bauelemente&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Beuth, Olaf Beuth |Titel=Bauelemente |Auflage=21., überarbeitete und erweiterte Auflage |Verlag=Vogel Communications Group |Ort=Würzburg |Datum=2022 |Reihe=Elektronik |NummerReihe=2 |ISBN=978-3-8343-3499-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der Elektronik relevante Eigenschaften für Schaltungen besitzen, welche, neben [[Logikgatter]]n, ebenfalls mikrostrukturiert werden. Der Digitalrechner zielt dabei in der Essenz auf die zentrale Recheneinheit, also den heutigen [[Prozessor]], ab. Allgemein gesprochen spricht man heute von der [[Rechnerarchitektur|Computerarchitektur]] dessen funktional unabdingbarer Kern, der [[Mikroprozessor]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Steve Furber |Titel=Microprocessors: the engines of the digital age |Sammelwerk=Proceedings of the Royal Society A: Mathematical, Physical and Engineering Sciences |Band=473 |Nummer=2199 |Datum=2017-03 |Sprache=en |ISSN=1364-5021 |DOI=10.1098/rspa.2016.0893 |Seiten=20160893}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der gesamte Computer setzt sich jedoch aus vielen weiteren Komponenten um die [[Prozessor|CPU]] herum zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren viele weitere Geräte, welche man als Digitalrechner bezeichnen kann, z. B. [[Mikrocontroller]], welche ebenfalls „Digital“ und transistorbasiert aufgebaut sind. Diese werden aber häufig nicht direkt als vollständiger Computer ([[Universalrechner]]) bezeichnet, da sie meist stark spezialisiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste systematisierte Verwendung von Zahlen und Zeichen zu Rechenzwecken erfolgte als Teil der [[Mathematik im Alten Ägypten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard J. Gillings |Titel=Mathematics in the Time of the Pharaohs |Auflage= |Verlag=Dover |Ort=New York |Datum=1982 |Sprache=en |Reihe=Dover classics of science and mathematics |ISBN=978-0-486-24315-3 |Online={{archive.org|mathematicsintim0000gill_o9t9}} |Abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H.-W. Alten u. a. |Titel=4000 Jahre Algebra: Geschichte – Kulturen – Menschen |Verlag=Springer Berlin Heidelberg |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2014 |ISBN=978-3-642-38238-3 |DOI=10.1007/978-3-642-38239-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Fingerrechnen]] gilt jedoch als das älteste, triviale Rechenverfahren. Mit den [[Dezimalsystem|zehn]] Fingern kann man nicht nur zählen, sondern auch rechnen. Als erster Digitalrechner gilt der [[Abakus (Rechenhilfsmittel)|Abakus]], der in verschiedenen Ausgestaltungen vorkommt: Rechentafel (Rechenbrett), Rechentisch, Zählrahmen (Kugelrechner), Rechentuch. Wie das Fingerrechnen hat sich das „Abakusrechnen“ in gewissen Gegenden bis heute erhalten. Bekannteste Kugelrechner waren der chinesische, der japanische und der russische Abakus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit der Entwicklung der [[Elektrotechnik|Elektrontechnik]] seit dem Ende des [[19. Jahrhundert]]s und der [[Elektronik]] im [[20. Jahrhundert]] kamen Digitalrechner auf. Digitalrechner sind seit spätestens den [[1960er]] Jahren vollständig [[transistor]]basierte Geräte. Als erster [[:Kategorie:Computeringenieur|Computeringenieur]] gelang es [[Richard L. Grimsdale|Dick Grimsdale]] im Jahr [[1956]], die [[Metrovick 950]] vollständig mit Transistoren zu bauen. Dies stellte einen bedeutenden Meilenstein in der Computertechnik dar und läutete das Zeitalter der Digitalrechner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitalrechner arbeiten auf [[elektron]]ischer Basis. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass auch [[Elektronenröhre|röhren]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;basierte Rechner, wie der [[ENIAC]], bereits elektronisch arbeiteten. ENIAC u.&amp;amp;nbsp;a. zählten dabei zu den [[Dezimalrechner|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dezimalrechnern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]. Historisch sind jedoch auch andere Rechneraufbauten möglich, zum Beispiel auf mechanischer, pneumatischer und [[Optischer Computer|optischer]] Grundlage. Auch Rechner auf den Bauelementen wie [[Relais]] existieren. Eine bekannte mechanische Handrechenmaschine war die [[Curta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Rechnerarchitektur#Geschichte|Prozessorarchitektur#Geschichte|Entwurf integrierter Schaltungen#Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Analogrechner}}&lt;br /&gt;
Der Begriff Digitalrechner wird häufig zur Abgrenzung von [[Analogrechner]]n benutzt, die Werte häufig analog ([[Analogietechnik|nicht-diskret]] und nicht algorithmisch) repräsentieren und verarbeiten. Ein Rechenwert wird dabei meist als [[Elektrische Spannung]] oder [[Elektrischer Strom|Strom]] repräsentiert und die Verrechnung durch geeignete elektrische Schaltkreise vorgenommen. Daher sind Analogrechner im Allgemeinen keine Universalrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist diese Sichtweise Digital/Analog nicht eindeutig festgelegt und wird von einzelnen Autoren in Frage gestellt. Der zentrale Kritikpunkt ist, dass eine Definition anhand der verarbeiteten Signalform einer genaueren Betrachtung nicht standhält und – was die eigentlich zentrale Arbeitsweise solcher Rechner betrifft – wenig Sinn ergibt. Es gäbe daher alternativ auch das deutlich ältere, und daher vermutlich auch historisch richtigere, [[Paradigma]] nach welchem Analogrechner mit [[Analogie]]n, also Modellen arbeiten. Dagegen arbeiten speicherprogrammierte Digitalrechner mit [[Algorithmus|Algorithmen]], wie es bei so gut wie allen heute üblichen Computersystemen der Fall ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Ulmann |url=https://www.analogmuseum.org/library/hamburg_2008.pdf |titel=Kolloquium zur Geschichte der Naturwissenschaften, mathematik und Technik 2008 |werk=www.analogmuseum.org |hrsg=Bernd Ulmann |datum=2008 |sprache=Deutsch |abruf=05.01.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://people.ece.cornell.edu/land/courses/ece5760/DDA/index.htm |titel=DDA on FPGA – A modern Analog Computer |werk=Cornell University |sprache=en |abruf=2025-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Art von Rechner sind die [[Quantencomputer|Quantenrechner]]. Sie entstehen seit den [[1990er]] Jahren und befinden sich noch in der Entwicklung. Sie arbeiten nicht mit binären Größen (0/1), sondern mit [[Zustand (Quantenmechanik)|Quantenzuständen]], den [[Qubit]]s, vgl. auch die [[Quantenzahl]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste bekannter Computer der 1. Generation ==&lt;br /&gt;
{{Anker|Eigenschaften_der_ersten_fünf_Digitalrechner}}&lt;br /&gt;
{{Tabelle der ersten Computer}}Auf diese Rechenmaschinen und erste Architekturen folgten kommerzielle Maschinen wie die [[IBM 701]] (Binär- oder Digitalrechner) oder die [[IBM 7070]] ([[Dezimalrechner]]). Die Entwicklung der Geräte wurde durch die [[Mikroelektronik]] ([[Integrierter Schaltkreis|integrierte Schaltkreise]] und [[Halbleiterelektronik|Transistorbauteile]]) schlagartig beschleunigt. Man ging von Mikro- zu [[Nanoelektronik|Nanostrukturen]] über, d. h., die Bauelemente wurden verkleinert oder im Umkehrfall zu Millionen bis Milliarden Teilen [[Integrationsgrad|hochskaliert]]. Die Entwicklung ab den [[1970er]] Jahren wurde vom [[Mooresches Gesetz|Mooreschen Gesetz]] begleitet und bis heute spiegelt die Struktur der Halbleitertechnologie die Entwicklung wider, bis in den Sub-Nanometerbereich (&amp;lt; 10 nm) modernster Mikroprozessoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund immer kleiner werdender Strukturen, die teilweise an die Grenzen der Physik stoßen (Bereich der [[Nanotechnologie]] oder [[Atomphysik]]), spielen neuartige Integrations- bzw. Stackingtechnologien für [[Die (Halbleitertechnik)|Dies]] eine entscheidende Rolle. Alle Entwicklungen wurden bisher von der [[International Technology Roadmap for Semiconductors]] (ITRS) begleitet, welche ab [[2017]] durch die [[International Roadmap for Devices and Systems]] (IRDS) abgelöst wurde: Das Wort „[[System]]“ verdeutlicht dabei die zunehmende Komplexität der Technologie und spielt auf das [[Systems Engineering|System Engineering]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Montgomery Phister, Jr. |Titel=Logical Design of Digital Computers |Verlag=John Wiley &amp;amp; Sons |Ort=New York |Datum=1958 |Sprache=en |Online={{archive.org|logicaldesignofd0000phis |Blatt=n5}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Analogue And Digital Computers |Hrsg=M. G. Say, A. C. D. Haley, W. E. Scott |Verlag=George Newnes |Ort=London |Datum=1960 |Online={{archive.org|analoguedigitalc0000vari |Blatt=n5}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Mathematical Methods for Digital Computers |Hrsg=Anthony Ralston, Herbert S. Wilf |Band=1 |Verlag=John Wiley &amp;amp; Sons |Ort=New York |Datum=1960 |Sprache=en |Online={{archive.org|mathematicalmeth01rals |Blatt=n5}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Mathematical Methods for Digital Computers |Hrsg=Anthony Ralston, Herbert S. Wilf |Band=2 |Verlag=John Wiley &amp;amp; Sons |Ort=New York |Datum=1960 |Sprache=en |Online={{archive.org|mathematicalmeth02rals_0 |Blatt=n5}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Achim Knüpfer |Titel=Technik digitaler Rechenanlagen |Verlag=Verlag Technik |Ort=Berlin |Datum=1969}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Reinhold Paul |Titel=Mikroelektronik. Eine Übersicht |Verlag=Verlag Technik |Ort=Berlin |Datum=1981}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=IBM’s Early Computers |Hrsg=Charles J. Bashe, IBM Corporation |Verlag=MIT Press |Ort=Cambridge, MA |Datum=1986 |Sprache=en |Reihe=MIT Press Series in the History of Computing |ISBN=978-0-262-02225-5 |Online={{archive.org|ibmsearlycompute00bash |Blatt=n5}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Computers, Software Engineering, and Digital Devices |Hrsg=[[Richard C. Dorf]] |Auflage=3. |Verlag=CRC/Taylor &amp;amp; Francis |Ort=Boca Raton, FL |Datum=2006 |Sprache=en |Reihe=The Electrical Engineering Handbook Series |ISBN=978-0-8493-7340-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Klaus Beuth, Olaf Beuth |Titel=Digitaltechnik |Auflage=14. |Verlag=Vogel Communications Group |Ort=Würzburg |Datum=2019 |Reihe=Elektronik |BandReihe=4 |ISBN=978-3-8343-3299-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Rechnerarchitektur|Mikroprozessor|Entwurf integrierter Schaltungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechnerarchitektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prozessorarchitektur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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