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	<title>Digitalreceiver - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T03:39:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Digitalreceiver&amp;diff=31853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Extern */ Leerzeichen vor Maßeinheit</title>
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		<updated>2025-07-04T21:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Extern: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Maßeinheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Common-interface-commune-dvb-coship.jpg|mini|240px|DVB-Receiver mit CI-Schacht (rechts) und Common Interface Modul (links unten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Digitalreceiver&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Digitaldekoder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Digitalempfänger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Gerät zur Dekodierung und zum Empfang digital übertragener Fernsehdienste und damit verbundener Angebote über [[Kabelfernsehen|Kabel]], [[Rundfunksatellit|Satellit]] oder terrestrische [[Antennentechnik|Antenne]], vor allem im [[Digital Video Broadcasting|DVB]]-Format. Solch ein Empfänger kann entweder direkt in das Wiedergabegerät integriert sein (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[[Tuner (Empfang)|Tuner]] &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; [[IDTV]]) oder als selbständiges Gerät ([[Set-Top-Box]]) die bestehende Ausrüstung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezahlfernsehen ==&lt;br /&gt;
Beim [[Bezahlfernsehen]] (Pay-TV) werden Digitalreceiver in Verbindung mit einer Dekoderkarte ([[Smartcard]]) auch zur Entschlüsselung kodierter Bezahlfernsehangebote benutzt. Die Karte enthält dabei, neben einer eindeutigen identifizierenden Nummer ([[Persönliche Identifikationsnummer|PIN]]), den Schlüssel, der es dem Dekoder ermöglicht, den verschlüsselten Datenstrom zu dekodieren. Bekannte Entschlüsselungsverfahren sind dabei u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Conditional Access System|Systeme]] [[Zugangsberechtigungssystem#Nagravision|NagraVision]], [[Zugangsberechtigungssystem#SECA Mediaguard 1|Seca]] oder [[Zugangsberechtigungssystem#BetaCrypt, BetaCrypt-2|Betacrypt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radio ==&lt;br /&gt;
Neben Digitalreceivern für [[Digitalfernsehen|digitales Fernsehen]], die wie im Fall von [[DVB-S]] und [[DVB-C]] häufig auch für den Empfang von [[Hörfunk]]programmen genutzt werden können, existieren auch solche für reine Audioübertragungen. Entsprechende Formate sind beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Digital Audio Broadcast&amp;#039;&amp;#039; ([[Digital Audio Broadcasting|DAB]]) und &amp;#039;&amp;#039;Digital Radio Mondiale&amp;#039;&amp;#039; ([[Digital Radio Mondiale|DRM]]) sowie seit 2018 ebenfalls für DVB-C (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch&amp;#039;&amp;#039; [[Digitalradio]]). Wie bei der Videoübertragung ermöglicht auch hier die digitale Verbreitung eine höhere Übertragungsqualität und durch Komprimierung eine größere Anzahl von Sendern; ferner sind Zusatzdienste möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist sind die Kosten für einen Audiodigitalreceiver (auch DAB Tuner-Box genannt) bereits vergleichbar mit digitalen Radiogeräten, so dass eine externe Aufrüstung eines alten, analogen Radiogeräts sich nicht mehr lohnt. Auch ist die Bedienung eines Radiogerätes über eine zusätzliche Tuner-Box recht umständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktion ==&lt;br /&gt;
Neben dem Empfang, der Dekomprimierung und ggf. Dechiffrierung der Audio-Video-Signale sind Digitalempfänger meist auch fähig, programmbegleitende oder eigenständige Daten aufzubereiten. Neben Textinformationsdiensten im Stile von [[Teletext]] ([[Radio Data System|RDS]] beim Radio), umfasst das vor allem elektronische Programmführer ([[Elektronische Programmzeitschrift|EPG]]) sowie zunehmend interaktive Dienste (Quiz, Einkauf etc.), die einen [[Zweiweg-Kabelfernsehen|Rückkanal]] erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Speicherung ==&lt;br /&gt;
Wenn ein Zuschauer gleichzeitig ein Programm aufnehmen und ein beliebiges, anderes Programm anschauen will, benötigt er einen sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Twin&amp;#039;&amp;#039;-Receiver mit zwei getrennten Tunern. Da die empfangenen digitalen Daten verlustfrei und ohne großen Aufwand gespeichert und dann weiterverarbeitet oder archiviert werden können, gibt es Digitalempfänger mit integrierter [[Massenspeicher|Festplatte]] (sogenannte [[Festplattenrekorder]]), [[Brenner (Hardware)|DVD-Brenner]], Netzwerkschnittstellen ([[Ethernet]]) oder USB-Schnittstellen, über die man die aufgenommenen Sendungen auf den PC spielen kann, um sie dort die Möglichkeit zu nutzen, sie zu schneiden oder auf DVD zu brennen; sowie DVB-Empfangskarten (intern und extern) für den [[Personal Computer|PC]], was allerdings nach Ansicht der Medienindustrie Urheberrechtsverletzungen provoziert. Digitale Twinreceiver sind mit und ohne Festplatte erhältlich. Festplattenrekorder ermöglichen [[zeitversetztes Fernsehen]], bei dem eine Sendung, die gerade aufgenommen wird, schon währenddessen wiedergegeben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Ein bekannter und in Deutschland weit verbreiteter Digitalreceiver für DVB war die [[D-box|d-box 1]] und deren Nachfolger, die [[D-box|d-box 2]]. Die D-Box war einer der ersten digitalen Dekoder, der vom Bezahlfernsehen-Anbieter DF1/Premiere World und später von Premiere vermarktet und von der Kirch-Firma &amp;#039;&amp;#039;BetaResearch&amp;#039;&amp;#039; (Verschlüsselungsverfahren [[Zugangsberechtigungssystem#Liste der verbreiteten CA-Systeme|betacrypt]], [[Java (Technologie)|Java]]-Betriebssystem betanova für die &amp;#039;&amp;#039;d-box 2&amp;#039;&amp;#039;) entwickelt wurde. Durch die Paketierung von Programm und Dekoder erreichte die D-Box eine schnelle Verbreitung und besaß lange Zeit im Bereich des deutschen Bezahlfernsehmarktes eine Vormachtstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Insolvenz der [[Kirch-Gruppe]] wurde die Firma &amp;#039;&amp;#039;BetaResearch&amp;#039;&amp;#039; verkauft und stellte wenig später den Entwicklungsbetrieb ein. An Stelle von betacrypt trat im Oktober 2003 das Verschlüsselungsverfahren [[Zugangsberechtigungssystem#Liste der verbreiteten CA-Systeme|NagraVision]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
=== Extern ===&lt;br /&gt;
Trotz der verwirrenden Vielfalt von Geräten auf dem Markt ist die in den Geräten eingesetzte Technik recht einheitlich. Die mit weit über 50 Prozent Marktanteil (ohne die in Deutschland noch weit verbreitete D-Box) führenden Omega-Chipsätze (STi5500, STi5518 u.&amp;amp;thinsp;ä.) enthalten alle eine [[ST20]]-32-bit-[[Hauptprozessor|CPU]] und einen [[MPEG]]-Dekoder. Sie benötigen zum Betrieb im Wesentlichen nur noch externen [[Flash-Memory|Flash]]- und [[SDRAM]]-Speicher und einen an die jeweilige Empfangstechnik angepassten [[Tuner (Empfang)|Tuner]]-Baustein. Der &amp;#039;&amp;#039;STi5518&amp;#039;&amp;#039; unterstützt auch den Anschluss einer Festplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intern integriert ===&lt;br /&gt;
Für rein digitale Empfangsgeräte ist keine [[Digital-Analog-Umsetzer|digital-analog-Umwandlung]] mehr nötig. Das Empfangsgerät benötigt nur noch einen entsprechenden Tuner-Baustein. Zum Beispiel wird die MPEG-Dekodierung des Signals in den handelsüblichen Tuner-Bausteinen bereits durchgeführt. Zugefügt wird meist eine [[Common Interface|CI]]-Schnittstelle, Smartcard-Leser und ein entsprechender Dechiffrierelektronikbaustein. Man spricht deshalb im integrierten Fall auch nicht mehr von einem Digitalreceiver, sondern nur noch von einem digitalen Tuner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ohne aktive Antennensteuerung ===&lt;br /&gt;
[[Digital Video Broadcasting|DVB-C/DVB-H/DVB-T]]-Empfänger verarbeiten am Antenneneingang immer ein statisch anstehendes Antennensignal, können dadurch nur jene als gesamtes über ein Frequenzband über ein Koaxialkabel übertragbaren Programme empfangen. Vorteilhaft ist, dass auch mehrere solche Empfänger an einer Antennensteckdose ohne gegenseitige Störung betrieben werden können. Nachteilig ist eine gegenüber einer aktiven Antennensteuerung geringere Programmvielfalt.&lt;br /&gt;
Manche [[DVB-T]]-Empfänger geben am Antennenanschluss eine Speisespannung zur Versorgung einer aktiven Zimmerantenne aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit aktiver Antennensteuerung ===&lt;br /&gt;
[[DVB-S]]/[[DVB-S2]]-Empfänger verarbeiten am Antenneneingang mehr Frequenzen als über ein Koaxialkabel auf einmal übertragen werden können (Frequenzbereich 950–2200&amp;amp;nbsp;MHz). Dazu generiert ein solcher Empfänger am Antennenanschluss spezielle Steuersignale (14/18&amp;amp;nbsp;Volt, 22&amp;amp;nbsp;kHz [[diseqc]]), mittels derer er die zu empfangende Satellitenfrequenz adressiert und so im vorgeschalteten [[Multischalter]] oder [[Low Noise Block Converter|LNB]], [[Unicable|Unicable-LNB]] abruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden solche Geräte an einem [[Einkabelsystem]] betrieben (DC-Speisung deaktiviert), geht dadurch eine mögliche Programmvielfalt verloren. Es können aber dann auch Vorteile einer passiven Antennensteuerung genutzt werden. Durch moderne Digitaltechnik wiegt dieser Rückschritt nicht mehr so schwer; durch Komprimierung können heute bis zu 20 TV-Sender (durchschnittlich 6) in einen Digital-Transponder verpackt werden. Das wird sich mit der Einführung neuer Komprimierungstechniken wie H.264/Mpeg4 noch positiver auf eine Programmvielfalt auswirken. Eine aktive Antennensteuerung, in der PAL-Zeit unabdingbar für die Programmvielfalt, ist so im Digitalzeitalter nicht mehr unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufzeichnen von digitalen Sendungen ==&lt;br /&gt;
Digitale Sendungen lassen sich entweder direkt digital speichern oder erst in ein Analogsignal wandeln und dann als solches aufzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitale Aufzeichnung ===&lt;br /&gt;
In zunehmendem Maß wird die Aufzeichnung auf einem [[Datenspeicher|digitalen Speichermedium]] durchgeführt. Dabei wird an den Receiver ein digitales Speichermedium angeschlossen oder es ist bereits ein entsprechendes Speichermedium (meist eine [[Festplattenlaufwerk|Festplatte]]) eingebaut ([[Festplattenrekorder]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analoge Aufzeichnung ===&lt;br /&gt;
Die digitalen Systeme DVB-T, DVB-S, DVB-S2 und DVB-C erfordern spezielle Receiver oder entsprechend ausgestattete [[Fernsehgerät#Digitaler Fernsehempfang|Fernsehgeräte]]. Das digitale Sendesignal wird im Receiver in ein analoges umgewandelt, das vom klassischen analogen Endgerät ([[Fernsehgerät#Röhrengeräte|Röhren-Fernseher]] oder Videorecorder) weiterverarbeitet werden kann. Der Receiver arbeitet daher wie ein Digital-Analog-Wandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders zu berücksichtigen ist, dass bei DVB kein originäres [[Video Programming System|VPS]]-Signal mehr ausgestrahlt wird. Erst nach und nach wurden entsprechende Anpassungen durchgeführt, die aber nicht von allen Sendern und allen Digitalreceivern unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Digitales Fernsehen]] allgemein&lt;br /&gt;
** [[DVB-C]] = Digitales Fernsehen über Kabel &amp;#039;&amp;#039;(C für cable)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[DVB-H]] = Digitales Fernsehen über Handheld (Handgeräte wie Mobiltelefon, PDA etc.)&lt;br /&gt;
** [[DVB-S]] = Digitales Fernsehen über Satellit&lt;br /&gt;
** [[DVB-T]] = Digitales Fernsehen über Antenne &amp;#039;&amp;#039;(T für terrestrisch)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Digital Video Broadcasting]] (DVB)&lt;br /&gt;
* [[Digital Audio Broadcasting]] (DAB)&lt;br /&gt;
* [[d-box]]&lt;br /&gt;
* [[Set-Top-Box]] (STB)&lt;br /&gt;
* [[Satellitenfernsehempfänger|Satellitenrundfunkempfänger]]&lt;br /&gt;
* [[Electronic Program Guide]] (EPG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kabel-blog.de/digitale-kabel-receiver/ Erklärung und Definition: digitaler Kabelreceiver]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalfernsehen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehgerätetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronisches Gerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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