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	<title>Digitale Stoppuhr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:42:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Digitale_Stoppuhr&amp;diff=2416416&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Wikilink korrigiert; weitere Wikilinks aktualisiert; formale Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2023-11-26T18:01:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink korrigiert; weitere Wikilinks aktualisiert; formale Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stoppuhr digital noBG.jpg|miniatur|Digitalstoppuhr mit LCD-Anzeige und Wochentag]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cronógrafo Digital(REFON).jpg|miniatur|Chronograf von Refon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:G-Shock.jpg|miniatur|Armbanduhr Casio G-Shock mit Stoppfunktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Digitale Stoppuhren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kamen erstmals um 1970 auf den Markt. Sie wurden vor allem für die [[Zeitnahme]] im Sport entwickelt, ersetzten aber infolge ihrer Genauigkeit bald generell die mechanischen [[Stoppuhr]]en, auch die in der [[Astrometrie]] und [[Geodäsie]] üblichen, sogenannten [[Beobachtungsuhr]]en. Die ersten quarzgesteuerten Digitalstoppuhren kosteten einige 100 Dollar, heute je nach Qualität nur mehr zwischen 2 und etwa 200&amp;amp;nbsp;€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uhren sind durch einen [[Quarzoszillator]] gesteuert und zeigen die Zeit mit [[Leuchtdiode|Leuchtziffern]] oder [[Flüssigkristallanzeige|LCD]], die meist bis zur Hundertstelsekunde oder [[Millisekunde]] (ms) reicht. Die kurzfristige Messgenauigkeit beträgt wenige ms, die längerfristige je nach Qualität und Temperaturempfindlichkeit der Quarzuhr etwa 0,01 bis 0,1 Sekunde pro Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen und Einsatz im Sport ==&lt;br /&gt;
Digitale Stoppuhren bieten gegenüber Analoguhren neben höherer Genauigkeit und rascherer [[Ablesung]] den weiteren Vorteil, dass sie sowohl beliebige Zeitpunkte, Einzelzeiten von [[Ablaufabschnitt]]en (zum Beispiel Rundenzeit) als auch die Gesamtzeit, die seit dem Uhrstart vergangen ist (Fortschrittszeit), anzeigen können. Die drei wichtigsten dieser Stoppfunktionen werden relativ einheitlich als &amp;#039;&amp;#039;Split, Taylor und Addition&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei normaler Anwendung ist wie bei mechanischen Stoppuhren zu bedenken, dass die Reaktionszeit auch geübter Zeitnehmer bei 0,1 bis 0,4 Sekunden liegt (siehe [[persönliche Gleichung]]). Wird die Laufzeit eines Sportlers von &amp;#039;&amp;#039;derselben&amp;#039;&amp;#039; Person gestoppt, lassen sich aber in der Differenz (Ziel- minus Startzeit) Genauigkeiten unter 0,1s erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der heute üblichen [[vollelektronisch]]en Zeitnehmung im Sport wurden die auf der Stoppuhr abgelesenen Werte manuell auf einem Zeitaufnahmebogen notiert. Die endgültige [[Datenermittlung]] erfolgte in speziellen Programmen oder durch [[Tabellenkalkulation]]. Die manuelle Datenübertragung war allerdings zeitaufwändig und fehleranfällig. Daher wurden verschiedene Digitalstoppuhren mit Schnittstellen für automatischem [[Datenfluss]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in Wissenschaft, Technik und Arbeitswelt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anti-Terrorism-Force Protection 130109-N-GG400-016.jpg|mini|Eine digitale Armbanduhr mit Stoppfunktion im Einsatz bei der [[United States Navy]]: Ein Marine-[[Tauchen|Taucher]] startet die Zeitmessung für einen Routinetauchgang.]]&lt;br /&gt;
Auch [[Techniker]] und [[Wissenschaftler]] nutzten bald die Vorzüge der elektronischen Zeitmessung – etwa in [[Labor]]s und in der [[Astrogeodäsie]], wo sie die oft schweren, fehleranfälligen [[Bandchronograf|Schreib-]] und [[Druckchronograf]]en ersetzten. Auch die Notwendigkeit eigener [[Arbeitsuhr]]en entfiel, weil das mitlaufende Display einer Digitalstoppuhr bereits eine genaue Zeitskala darstellt. Neben der besseren Tauglichkeit für [[Feldforschung|Feldarbeiten]] und sonstigen [[Außendienst]] sank auch der Zeitaufwand. Astronomische [[Ortsbestimmung|Messungen]] für die [[Geoidbestimmung]], die bis 1975 etwa 2–3 Stunden dauerten, ließen sich auf unter 1 Stunde beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Unternehmen]] werden Stoppuhren etwa zum Messen der Dauer ganzer Produktionsabläufe bzw. einzelner Arbeitsschritte verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Split-Funktion&amp;#039;&amp;#039; sind Digitalstoppuhren wie die traditionellen Arbeitsuhren verwendbar, die an eine genaue [[Hauptuhr]] oder einen [[Zeitzeichensender]] angeschlossen wurden. Dieser [[Zeitvergleich]] gelingt manuell-akustisch auf mindestens 0,005 Sekunden, wenn das Klicken der Stopptaste und die Sekundenpunkte des Zeitzeichens etwa gleich lang sind (meist im Millisekunden-Bereich). Mit einem elektronischen Funk- oder Telefonadapter sind im Mittel mehrerer Zeitvergleiche sogar Tausendstelsekunden erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige europäische Hersteller digitaler Stoppuhren sind die Firmen [[Hanhart]], [[TAG Heuer|Heuer]] und [[Junghans]], weitere u.&amp;amp;nbsp;a. [[Casio]] und [[Seiko]]. In [[Taschenrechner]]n wurden Zeitchips vergleichbarer Genauigkeit ab etwa 1980 eingebaut, was ebenfalls für automatischen Datenfluss nutzbar war. Jedes [[Smartphone]] besitzt ebenfalls eine digitale Stoppuhr-Funktion, wobei die erzielbare Genauigkeit durch den [[Touchscreen]] geringer ist als bei Uhren mit mechanischen Drückern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Chronograph (Uhr)|Chronograph]]&lt;br /&gt;
* [[Chronoprinter]]&lt;br /&gt;
* [[Digitaluhr]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitmessung]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitregistrierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Diverse Datenblätter von Stoppuhren (Hanhart, Heuer, Junghans, Seiko)&lt;br /&gt;
* F.Prochazka, R.Rucker, &amp;#039;&amp;#039;Modern Astrometry&amp;#039;&amp;#039; (Session IV, Positional Astrometry). Proceedings of IAU-Colloquium No. 48, 605 p., Wien 1978&lt;br /&gt;
* Albert Schödlbauer, &amp;#039;&amp;#039;Geodätische Astronomie&amp;#039;&amp;#039;, De Gruyter-Verlag, Berlin 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://h2g2.com/A1006534 &amp;#039;&amp;#039;The History of the Digital Watch&amp;#039;&amp;#039;] www.bbc.co.uk-Internetportal, Rubrik „The Guide to Life, The Universe and Everything“, 29. April 2003 (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportausrüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrometrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitaltechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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