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	<title>Digitale Kommunikation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:33:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Digitale_Kommunikation&amp;diff=458253&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-11116-57: Stilistisches</title>
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		<updated>2026-02-23T19:06:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stilistisches&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;digitale Kommunikation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mehrdeutiger Begriff. Während man in der [[Kommunikationswissenschaft]] die digitale Kommunikation als eine von zwei Kommunikationsarten versteht (nach [[Paul Watzlawick]] et al.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson |Titel=Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien |Auflage=13., unveränderte Auflage |Verlag=Verlag Hans Huber |Ort=Bern |Datum=2017 |ISBN=978-3-456-85745-9 |Seiten=70-78}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wird sie im Bezug auf Kommunikationsmedien als jene Form verstanden, welche Kommunikation mit Hilfe [[Digitales Medium|digitaler Medien]] ermöglicht, z.&amp;amp;nbsp;B. über das Internet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Grimm, Patrick Delfmann: &amp;#039;&amp;#039;Digitale Kommunikation&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter-Oldenbourg Verlag, Berlin 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren versteht man unter digitaler Kommunikation ebenfalls den Austausch digitaler Daten über definierte Netzwerkprotokolle (z.&amp;amp;nbsp;B. in der Medizin: [[DICOM]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen [[Kommunikation]]sformen hat digitale Kommunikation einige Besonderheiten und Unterschiede. Sie stellt daher ein eigenes Forschungsfeld dar, das an der Schnittstelle zwischen [[Informatik]] und Kommunikationswissenschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Forschung zu digitaler Kommunikation stellen die folgenden Aspekte wichtige Schwerpunkte dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mensch-Maschine-Kommunikation]]: Sie beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sich menschliche Kommunikation automatisieren lässt und wie die Schnittstellen zwischen Technik und Mensch optimalerweise gestaltet werden sollten.&lt;br /&gt;
* [[Computervermittelte Kommunikation]]: Sie beschäftigt sich mit der Wechselwirkung, die zwischen den Kommunikationsmedien und ihren Nutzern auftreten.&lt;br /&gt;
** [[Netzbasierte Kommunikation]]: Methoden mit Hilfe derer Menschen über Computernetzwerke kommunizieren.&lt;br /&gt;
* [[Kommunikationstechnologie|Kommunikationstechnik]]: Sie beschäftigt sich mit der technischen Gestaltung von Kommunikationsmedien.&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsinformatik]]: Sie beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Digitalisierung in betrieblichen Prozessen und deren ökonomischen Wirkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analoge und digitale zwischenmenschliche Kommunikation ==&lt;br /&gt;
[[Paul Watzlawick]] stellt als „[[Metakommunikation|metakommunikatives]] [[Axiom]]“ auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten. Digitale Kommunikationen haben eine komplexe und vielseitige logische Syntax, aber eine auf dem Gebiet der Beziehungen unzulängliche Semantik. Analoge Kommunikationen dagegen besitzen dieses semantische Potenzial, ermangeln aber der für eindeutige Kommunikationen erforderlichen Syntax.“&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Watzlawick; Janet H. Beavin; Don D. Jackson: &amp;#039;&amp;#039;Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien.&amp;#039;&amp;#039; – 12., unveränd. Aufl. - Huber, Bern [u.&amp;amp;nbsp;a.], 2011, S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies bedeutet zum Beispiel, dass die Kommunikation mittels einer gezeichneten Katze eine rein analoge Kommunikation verkörpert. Das Kommunizieren mittels Wörtern, welche durch Ziffern einen Begriff darstellen, verkörpert die digitale Kommunikation. Im Beispiel der Katze ergeben die Ziffern K-a-t-z-e einen Begriff, welcher dann in den Köpfen der Kommunikationsteilnehmer das Abbild des Tieres hervorrufen. Dabei hat der Begriff „Katze“ nichts wirklich Katzenhaftes, genauso wenig wie der Begriff des „Flugzeuges“ etwas Fliegendes besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Watzlawick, u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien |Auflage=13., unveränderte Auflage |Verlag=Verlag Hans Huber |Ort=Bern |Datum=2017 |ISBN=978-3-456-85745-9 |Seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliche Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Die Digitalisierung hat in der [[Menschheitsgeschichte]] – nach der Entwicklung der Sprache, der Schrift, des Telefons und der Telefax-Technik – zu einer starken Zunahme der ausgetauschten Nachrichten geführt. Ein Beispiel dafür stellen die [[Social Media|Sozialen Medien]] dar. Die Beschleunigung der Kommunikation und die sich daraus ergebenden ständigen Unterbrechungen führen, so eine Studie der University of California in Irvine, zu einem stark fragmentierten Arbeitsalltag und zu ständiger Arbeit an mehreren Projekten zugleich, mit negativen Auswirkungen auf die Priorisierung von Aufgaben und die Unternehmensproduktivität.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Thomas Ramge]] |url=http://www.thomasramge.de/texte1/ablenkung.html |titel=Sie haben Ablenkung! |datum=Juli 2007 |zugriff=2008-11-27 |offline=1 |archiv-bot=2018-04-06 19:47:57 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rüdiger Grimm, Patrick Delfmann: &amp;#039;&amp;#039;Digitale Kommunikation&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. De Gruyter-Oldenbourg Verlag, Berlin 2017. ISBN 978-3-11-049535-5&lt;br /&gt;
* [[Christoph Meinel (Informatiker)|Christoph Meinel]], Harald Sack: Digitale Kommunikation. Springer Verlag Berlin 2009, ISBN 978-3-540-92923-9&lt;br /&gt;
* [[Andrew S. Tanenbaum]], David Wetherall: &amp;#039;&amp;#039;Computer Networks&amp;#039;&amp;#039;. Pearson EducationPrentice-Hall International Edition, 2011/2014, ISBN 978-0-13-066102-9&lt;br /&gt;
* [[Klaus Merten]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Kommunikationswissenschaft. Grundlagen der Kommunikationswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Lit-Verlag, Münster 2002. ISBN 3-8258-4536-2&lt;br /&gt;
* Nicola Döring: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpsychologie des Internet. Die Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Hogrefe Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3-8017-1466-7&lt;br /&gt;
* Matthias Johannes Bauer, Tim Müßle: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie der digitalen Kommunikation&amp;#039;&amp;#039;. utzverlag, München 2020, ISBN 978-3-8316-4836-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://perspektive89.com/2006/05/17/strategien_der_informationsverarbeitung_und_das_veranderte_kommunikationsverhalten_bei_der_nutzung_moderner_medienkan Strategien der Informationsverarbeitung und das veränderte Kommunikationsverhalten bei der Nutzung moderner Medienkanäle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik und Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitale Kommunikation| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-11116-57</name></author>
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