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	<title>Digamma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T04:37:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Digamma&amp;diff=146999&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-11728-00: Wikilinkfix</title>
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		<updated>2026-04-08T14:49:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilinkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt den griechischen Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Digamma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die mathematische Funktion findet sich unter [[Digamma-Funktion]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Digamma uc lc.svg|128px|right|Digamma]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pamphylian digamma uc lc.svg|128px|right|Pamphylianisches Digamma]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Digamma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|δίγαμμα|prefix=nein}}, [[Majuskel]] {{Grek|Ϝ}}, [[Minuskel]] {{Grek|ϝ}}, Schreibvariante {{Grek|Ͷ/ͷ}}) war ursprünglich der sechste Buchstabe des [[Griechisches Alphabet|griechischen Alphabets]], kam aber um etwa 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. außer Gebrauch. Er hatte den Lautwert {{IPA-Phon|w}} und stammt vom [[Phönizisches Alphabet|phönizischen]] Buchstaben „[[Phönizisches Alphabet#Waw|Waw]]“ ab. Die schon altgriechische deskriptive Bezeichnung Digamma („doppeltes [[Gamma]]“) beruht auf seiner F-förmigen Form (zwei übereinander gelegte rechtsgedrehte „Galgen“ ergeben mit gemeinsamem hochkantem Strich ein F) und deutet darauf hin, dass der ursprünglich dargestellte Laut schon in einigen Dialekten der klassischen griechischen Antike nicht mehr vorkam, vor allem im [[Attisches Griechisch|attisch]]-[[Ionisches Griechisch|ionischen]], während die [[Dorisches Griechisch|dorischen]] Dialekte diesen Laut länger bewahrten. Er hat nach dem [[Milesisches System|milesischen System]] den Zahlwert&amp;amp;nbsp;6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Das Digamma stammt ebenso wie das [[Ypsilon]] vom [[Phönizisches Alphabet|phönizischen]] Buchstaben [[Phönizisches Alphabet#Waw|Waw]] ([[Datei:PhoenicianW-01.png|x16px|Waw]]) für {{IPA-Phon|w}} ab. Bei der Übernahme des phönizischen Alphabets entwickelte man aus dem phönizischen Waw das [[konsonant]]ische Digamma ({{Grek|Ϝ}}) für {{IPA-Phon|w}} und das [[vokal]]ische Ypsilon ({{Grek|Υ}}), das ursprünglich den Lautwert {{IPA-Phon|u}} hatte. Das Digamma stand in der alphabetischen Reihenfolge an derselben Stelle wie das phönizische Waw, nämlich an sechster Stelle zwischen [[Epsilon]] und [[Zeta]], das Ypsilon wurde am Ende des Alphabets angehängt. Die ursprüngliche Bezeichnung des Digammas ist unbekannt, aber in Analogie zur Entwicklung des Namens des Buchstabens [[Tau (Buchstabe)|Tau]] (phönizisch &amp;#039;&amp;#039;taw&amp;#039;&amp;#039; zu griechisch &amp;#039;&amp;#039;tau&amp;#039;&amp;#039;) kann man davon ausgehen, dass sie {{lang|grc|ϝαῦ|waú}} lautete (wegen phönizisch &amp;#039;&amp;#039;waw&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Buchstabe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ceramic fragment with WANAKTI inscription.jpg|mini|Die archaische Inschrift […]{{lang|grc|Ι ϜΑΝΑΚΤΙ}} ({{lang|grc-Latn|[poteidan]i wanakti}})&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Inscriptiones Graecae&amp;#039;&amp;#039; IV&amp;amp;nbsp;220 [https://epigraphy.packhum.org/inscriptions/main?url=oi%3Fikey%3D27716%26bookid%3D6%26region%3D2%26subregion%3D1]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf diesem Keramikfragment entspricht dem Wort {{lang|grc|ἄναξ}} ({{lang|grc|[[Anax|ánax]]}}, „Fürst“) im klassischen Griechischen.]]&lt;br /&gt;
Das [[Altgriechische Sprache|Griechische]] hatte ursprünglich den {{IPA-Phon|w}}-Laut aus dem [[Urindogermanisch]]en übernommen. Dem Digamma entspricht in verwandten deutschen Wörtern ein &amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039; (das aber den Lautwert {{IPA-Zeichen|v}} hat), und in lateinischen Wörtern ein &amp;#039;&amp;#039;v&amp;#039;&amp;#039; (Lautwert {{IPA-Zeichen|w}}; vergleiche griechisch {{lang|grc|οἶνος|oînos}}, früher {{lang|grc|ϝοῖνος|woînos}}, mit deutsch &amp;#039;&amp;#039;Wein&amp;#039;&amp;#039; und lateinisch {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;vinum&amp;#039;&amp;#039;}} oder griechisch {{lang|grc|εἰδέναι|eidénai}}, früher {{lang|grc|ϝειδέναι|weidénai}}, mit deutsch &amp;#039;&amp;#039;wissen&amp;#039;&amp;#039; und lateinisch {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;videre&amp;#039;&amp;#039;}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Dialekten, unter anderem dem [[Attisches Griechisch|Attischen]], der klassischen Form des Altgriechischen, fiel dieser Laut schon früh aus. Daher gab es auch keine Verwendung für den Buchstaben Digamma. Als in [[Athen]] 403 v.&amp;amp;nbsp;Chr. das [[Milet|milesische]] Alphabet eingeführt wurde, schaffte man das überflüssig gewordene Digamma ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In denjenigen Dialekten, die den {{IPA-Phon|w}}-Laut noch besaßen, ist der Gebrauch des Digamma durch Inschriften bis in den [[Hellenismus]] belegt. Auch in der Dichtung, insbesondere bei [[Homer]], [[Sappho]] und [[Alkman]] gibt es Hinweise auf das Vorhandensein des Digamma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der w-Laut im frühen Griechischen wurde von [[Richard Bentley]] (1662–1742) wiederentdeckt, als er versuchte, die [[Verslehre|Metrik]] in [[Homer]]s [[Epos|Epen]] zu rekonstruieren. Worte, die ursprünglich mit Digamma begannen, kommen bei Homer mehr als 3000-mal an Stellen vor, an denen das Metrum ein konsonantisch anlautendes Wort verlangt. Zu Homers Zeiten wurde das Digamma wohl nicht mehr gesprochen, wirkte aber in mündlich überlieferten Versen teilweise noch nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Zahlzeichen ==&lt;br /&gt;
Es wurde daraufhin nur noch als [[Griechische Zahlen|Zahlzeichen]] (6) benutzt, wobei aber im modernen Griechisch oft eine andere Form, das [[Stigma (Buchstabe)|Stigma]] ({{Grek|ϛ}}), eine Ligatur aus Sigma und Tau, oder die Wort-End-Form des Sigma ({{Grek|ς}}) oder auch Sigma-Tau ({{Grek|στ}}) als zwei getrennte Buchstaben, geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abkömmlinge ==&lt;br /&gt;
Das Digamma wurde, als es noch generell verwandt wurde, in das [[Altitalisches Alphabet|altitalische Alphabet]] entlehnt. Da es im [[Etruskische Sprache|Etruskischen]] auch den im klassischen Griechischen nicht vorhandenen Laut {{IPA-Phon|f}} gab (das [[Phi]] wurde ursprünglich [{{IPA|pʰ}}] ausgesprochen, erst später wurde {{IPA-Phon|f}} daraus), wurde es zusammen mit einem archaischen H für ebendiesen verwandt. Da jedoch auch das archaische U ebenfalls (außer für {{IPA-Phon|u}}) für {{IPA-Phon|w}} benutzt wurde, was die Römer, als sie das Alphabet ebenfalls übernahmen, als redundant empfanden, deuteten sie diesen Buchstaben wegen seiner Verwendung in der Kombination „FH“ für {{IPA-Phon|f}} und machten so das heutige [[F]] daraus. &amp;lt;!-- Quelle: Verschiedene andere Artikel. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Digamma inversum&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Der römische Kaiser [[Claudius]] versuchte in das [[Lateinisches Alphabet|lateinische Alphabet]] ein gedrehtes Digamma (&amp;#039;&amp;#039;digamma inversum&amp;#039;&amp;#039;), Ⅎ (U+2132), zur Kennzeichnung des Lautes {{IPA-Phon|v}} einzuführen. Daneben gibt es noch einen Kleinbuchstaben, ⅎ (U+214E), der zwar nicht in Texten aus Claudius’ Zeit vorkommt, da diese mit [[Majuskel]]n geschrieben wurden, jedoch genutzt werden kann, wenn stilistisch [[Minuskel]]n verwendet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.opoudjis.net/unicode/nonattic.html#digamma &amp;#039;&amp;#039;Non-Attic Letters - 1. Digamma.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;opoudjis.net.&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Griechisches Alphabet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechischer Buchstabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-11728-00</name></author>
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