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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Diffusionspotential</id>
	<title>Diffusionspotential - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-19T13:18:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diffusionspotential&amp;diff=688978&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: noch ein Link</title>
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		<updated>2025-02-06T16:50:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;noch ein Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diffusionspotential&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;\Delta \varphi_{\mathrm{Diff}}&amp;lt;/math&amp;gt; versteht man die Differenz des [[Elektrisches Potential|elektrischen Potential]]s, die an der [[Phasengrenze]] zwischen zwei unterschiedlichen [[Elektrolyt]][[Lösung (Chemie)|lösungen]] infolge der ungleichen Verteilung von Elektrolyten auftritt. Unterschiede der Lösungen können dabei bestehen:&lt;br /&gt;
* hinsichtlich der chemischen Natur des Elektrolyts bzw. [[Ion]]s&lt;br /&gt;
* in der [[Konzentration (Chemie)|Konzentration]] eines bestimmten Ions ([[Konzentrationsgefälle]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher das Diffusionspotential, desto höher das Bestreben der beiden Lösungen, ihren Potentialunterschied durch [[Diffusion]] zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phasengrenze kann hergestellt werde durch eine [[Membran (Trennschicht)|Membran]], eine [[Fritte (Filter)|Fritte]] oder als Grenze zwischen überlagerten Schichten verschiedener [[Dichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftreten ==&lt;br /&gt;
Diffusionspotentiale treten z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Galvanische Zelle|Galvanischen Zellen]] auf, so beim [[Gravity-Daniell-Element]], wo sie sich beschreiben lassen als Differenz der [[Galvani-Spannung]]en der beiden dichtegeschichtet separierten Sulfatlösungen – einerseits von [[Zink]] in [[Zinksulfat]]&amp;amp;nbsp;(ZnSO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;) und andererseits von [[Kupfer]] in [[Kupfersulfat]]&amp;amp;nbsp;(CuSO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diffusionspotentiale treten darüber hinaus auch bei allen lebenden [[Zelle (Biologie)|Zellen]] auf, so etwa als Diffusionspotential für [[Kalium]]-Ionen&amp;amp;nbsp;(K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;), deren ungleiche Verteilung zwischen Zellinnerem und äußerer Umgebung eine Spannungsdifferenz an der [[Zellmembran]] aufbaut, die für ihr [[Membranpotential]] wesentlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Minimierung in Messanordnungen ==&lt;br /&gt;
Diffusionspotentiale können Messungen mit elektrochemischen Sensoren ([[ionenselektive Elektrode]]n wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[pH-Einstabmesskette]]) oder von [[Gleichgewichtspotential]]en galvanischer Elemente stören. Zur Minimierung dieses Einflusses verwendet man geeignete [[Salzbrücke]]n, die zumeist mit konzentrierter [[Kaliumchlorid]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;lösung gefüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele zur Größe ==&lt;br /&gt;
Zwischen einer 0,1-[[Stoffmengenkonzentration|molaren]] [[Salzsäure]] und einer 0,1-molaren Kaliumchloridlösung tritt ein Diffusionspotential von&amp;amp;nbsp;28,52&amp;amp;nbsp;m[[Volt|V]] auf;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grundlagen1990&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Brdička, Jiří Dvořák |Titel=Grundlagen der physikalischen Chemie |Auflage=15., bearbeitete Aufl |Verlag=Deutscher Verlag der Wissenschaften |Ort=Berlin |Datum=1990 |ISBN=3326000995 |Seiten=645-649}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dieser relativ hohe Wert kann mit der hohen [[Ionenbeweglichkeit|Beweglichkeit]] der [[Proton]]en erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diffusionspotential zwischen unterschiedlichen Salzsäurekonzentrationen ist bei&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;M&amp;amp;nbsp;HCl und&amp;amp;nbsp;11,5&amp;amp;nbsp;M&amp;amp;nbsp;HCl: 85,3&amp;amp;nbsp;mV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diffusionspotentiale in galvanischen Zellen wie dem oben erwähnten Daniell-Element liegen deutlich darunter, da die Konzentrationsunterschiede nur klein sind und die Beweglichkeiten, in diesem Fall die von Kupfer- und Zinkionen, näher beieinander liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorie und Berechnung ==&lt;br /&gt;
Bei bekannten [[Aktivität (Chemie)|Aktivitäten]] &amp;lt;math&amp;gt;a_i&amp;lt;/math&amp;gt; aller Ionen ist das Diffusionspotential gegeben durch die Gleichung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerd Wedler |Titel=Lehrbuch der physikalischen Chemie |Auflage=5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage |Verlag=Wiley-VCH |Ort=Weinheim |Datum=2004 |ISBN=3527310665 |Seiten=475–477}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\Delta \varphi_{\mathrm{Diff}} = - \frac{R}{F}  \cdot T \cdot \sum_{i=1} \int\limits_{a_i(\mathrm{I})}^{a_i(\mathrm{II})} \frac{t_i}{z_i} \; \mathrm{d} \ln(a_i)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
* der [[absolute Temperatur|absoluten Temperatur]]&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* den [[Überführungszahl]]en &amp;lt;math&amp;gt;t_i&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
* den [[Ladungszahl]]en &amp;lt;math&amp;gt;z_i&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
* dem [[natürlicher Logarithmus|natürlichen Logarithmus]] &amp;lt;math&amp;gt;\ln&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die [[Naturkonstante]]n sind&lt;br /&gt;
* die [[Gaskonstante]]&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die [[Faraday-Konstante]]&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039;;&lt;br /&gt;
für den Faktor &amp;lt;math&amp;gt;\frac{R}{F} \cdot T&amp;lt;/math&amp;gt; siehe [[Elektrodensteigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall, wenn &lt;br /&gt;
* das Diffusionspotential nur aufgrund von Konzentrationsunterschieden zustande kommt, weil auf beiden Seiten die gleichen Komponenten enthalten sind, und&lt;br /&gt;
* es sich um binäre Elektrolyte handelt und&lt;br /&gt;
* man mit Konzentrationen &amp;lt;math&amp;gt;c&amp;lt;/math&amp;gt; statt mit Aktivitäten rechnen kann,&lt;br /&gt;
gilt die einfache Gleichung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grundlagen1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\Delta \varphi_{\mathrm{Diff}}  = - \frac{R T }{F} \cdot \left(\frac{t_+}{z_+} - \frac{t_-}{z_-}\right) \cdot \ln\left(\frac{c_2}{c_1}\right)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Atkins (Chemiker)| Peter W. Atkins]]: Physikalische Chemie. (VCH, Weinheim, 2006). ISBN 3-527-31546-2&lt;br /&gt;
* [[Gerd Wedler]]: Lehrbuch der Physikalischen Chemie. (VCH, Weinheim, 1987). ISBN 3-527-26702-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrochemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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