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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Differenz-Thermoanalyse</id>
	<title>Differenz-Thermoanalyse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:52:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Differenz-Thermoanalyse&amp;diff=317612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Link Polymorphie (Materialwissenschaft) nach Polymorphie (Stoffeigenschaft) gändert, siehe WP:RC, Wikilink formatiert</title>
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		<updated>2023-10-03T13:52:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Link &lt;a href=&quot;/index.php?title=Polymorphie_(Materialwissenschaft)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Polymorphie (Materialwissenschaft) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Polymorphie (Materialwissenschaft)&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;/index.php/Polymorphie_(Stoffeigenschaft)&quot; title=&quot;Polymorphie (Stoffeigenschaft)&quot;&gt;Polymorphie (Stoffeigenschaft)&lt;/a&gt; gändert, siehe &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Redaktion_Chemie#Polymorphie_(Materialwissenschaft)_vs._Polymorphie_(Chemie)&quot; title=&quot;Wikipedia:Redaktion Chemie&quot;&gt;WP:RC&lt;/a&gt;, Wikilink formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:DTA- und DSC-Tiegel.jpg|mini|DTA- und DSC-Tiegel zur Analyse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dta0002.jpg|mini|DTA-Probenträger aus Aluminiumoxid]]&lt;br /&gt;
[[Datei:caso4 2h2o.PNG|mini|Abspaltung von [[Kristallwasser]] bei CaSO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; in der DTA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Differenz-Thermoanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DTA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Thermoanalytik|thermisches]] Verfahren zur Materialanalyse. Sie gehört zur Gruppe der Methoden der [[Thermische Analyse|thermischen Analyse]]. Die DTA nutzt die Tatsache eines charakteristischen [[Reaktionsenthalpie|Energieumsatzes]] beim [[Phasenübergang]] zur [[Qualitative Analyse|qualitativen]] und [[Quantitative Analyse|quantitativen Analyse]]. Die Messung basiert auf einem Vergleich der [[Temperatur]]en der Probe und einer ausgewählten Referenzsubstanz in einer symmetrischen Messkammer. Dabei weist die Referenzsubstanz im zu untersuchenden Temperaturbereich keine Phasenübergänge auf. Bei konstanter Energiezufuhr (Wärme) durch den Ofen wird über Temperaturfühler die Temperatur unter beiden Tiegeln (Probe und Referenz) gemessen und die Differenz aufgezeichnet. Eine solche Temperaturdifferenz erscheint nur bei Phasenübergängen, und aus dem Kurvenverlauf lassen sich somit Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Probe ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufige Anwendungsgebiete der DTA sind die Untersuchung mineralischer Stoffe, wie zum Beispiel die Entwässerung von [[Tonmineral|Tonen]] und die Klinkerphasenbildung in Zementrohmehlen, die Erfassung der [[Reaktionsenthalpie]] bei der [[Verbrennung (Chemie)|Verbrennung]] von organischen Stoffen sowie die Charakterisierung von [[Kunststoff]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Untersuchung der [[Polymorphie (Stoffeigenschaft)|Polymorphie]], die in der [[Pharmazie]] zur Charakterisierung einiger [[Arzneistoffe]] eine besondere Bedeutung besitzt, ist die Differential-Thermoanalyse eine häufig eingesetzte Methode. Die DTA erlaubt dieses komplexe Phänomen zu erkennen und zu interpretieren, insbesondere wenn die Analysenprobe eine Mischung mehrerer Kristallmodifikationen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feltkamp&amp;quot;&amp;gt;Herbert Feltkamp, Peter Fuchs, Heinz Sucker (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutische [[Qualitätskontrolle]]&amp;#039;&amp;#039;, Georg Thieme Verlag, 1983, S. 307–319, ISBN 3-13-611501-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 analysierte Bruno Sternad an der Universität Linz [[Schiwachs|Skiwachs]]e für Skirennfahrer mittels DTA auf die Schmelzpunkte und Anteile ihrer Mischungskomponenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine aus der DTA weiterentwickelte Methode ist die [[Dynamische Differenzkalorimetrie]] ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Differential Scanning Calorimetry&amp;#039;&amp;#039;}}, DSC). Während bei der DTA die Temperaturdifferenz zwischen den beiden Tiegeln (Probe und Referenz) als Funktion der zugeführten Energie bzw. der Temperatur der Referenzsubstanz direkt aufgezeichnet wird, wird bei der DSC daraus die [[Wärmestrom]]differenz erfasst. Damit können charakteristische Temperaturen und [[Kalorimeter|kalorische]] Kenngrößen ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[DIN]] 53765, DIN 51007, [[ASTM]] E 474, ASTM D 3418&lt;br /&gt;
* W. F. Hemminger, H. K. Cammenga: &amp;#039;&amp;#039;Methoden der Thermischen Analyse&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, ISBN 3-540-15049-8, ISBN 0-387-15049-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thermoanalytik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmazeutische Technologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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