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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Differentieller_Manchester-Code</id>
	<title>Differentieller Manchester-Code - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T00:39:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Differentieller_Manchester-Code&amp;diff=1179363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar.Kaestle: Fremdwort ohne passenden BKS-Eintrag aufgelöst</title>
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		<updated>2024-12-05T17:49:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fremdwort ohne passenden BKS-Eintrag aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;differentielle Manchester-Code&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Conditioned Diphase&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Wilson: &amp;#039;&amp;#039;The ARRL Handbook for the Radio Amateur&amp;#039;&amp;#039;. The League, 1987, {{Google Buch|BuchID=owZTAAAAMAAJ|Seite=19-40|Hervorhebung=&amp;quot;Manchester I&amp;quot;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Leitungscode]] zur Übertragung von [[Bitkette|Bitfolge]]n als [[Digitalsignal]]. Wie beim [[Manchester-Code]] selbst ist das Signal bei symmetrischer [[Aussteuerung]] [[Gleichwert|DC]]-frei und enthält in jeder Bitperiode mindestens eine [[Signalflanke|Flanke]] zwecks einfacher und robuster [[Taktrückgewinnung]]. Zusätzlich ist es beständig gegenüber einer [[Verpolung]], eine Folge der [[Differenzcodierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der differentielle Manchester-Code kommt in zwei Ausprägungen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biphase–Mark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (BP-M, auch &amp;#039;&amp;#039;Manchester&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref&amp;gt;Jordan Isailović: &amp;#039;&amp;#039;Videodisc and Optical Memory Systems&amp;#039;&amp;#039;. Prentice Hall, 1985, {{Google Buch|BuchID=UFdTAAAAMAAJ|Seite=326| Hervorhebung=&amp;quot;Manchester+I&amp;quot;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;), logische&amp;amp;nbsp;1 codiert durch &amp;#039;&amp;#039;Anwesenheit&amp;#039;&amp;#039; einer zweiten Flanke, gewählt in [[AES/EBU|AES-3]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Reimers: &amp;#039;&amp;#039;DVB: The Family of International Standards for Digital Video Broadcasting&amp;#039;&amp;#039;. Springer, 2005, ISBN 3-540-43545-X, {{Google Buch |BuchID=xL_Rq6qUvT0C |Seite=30 |Hervorhebung=AES biphase mark}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[S/PDIF]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.epanorama.net/documents/audio/spdif.html ePanorama.net] (abgerufen 2016-12-24).&amp;lt;/ref&amp;gt; (digitale Audioübertragung) und ISO/IEC&amp;amp;nbsp;7811 ([[Magnetstreifen]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biphase–Space&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (BP-S), logische&amp;amp;nbsp;1 codiert durch &amp;#039;&amp;#039;Abwesenheit&amp;#039;&amp;#039; einer zweiten Flanke, gewählt im [[Token-Ring]]-Standard (IEEE&amp;amp;nbsp;802.5)&amp;lt;ref name=&amp;quot;TokenRing&amp;quot;&amp;gt;Philip Miller, Michael Cummins: &amp;#039;&amp;#039;LAN Technologies Explained&amp;#039;&amp;#039;. Digital Press, 2000, ISBN 1-55558-234-6, {{Google Buch |BuchID=xDPSbAJ3PmQC |Seite=292 |Hervorhebung=differential Manchester Token Ring}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Differential manchester encoding Workaround.svg|mini|link=Bild:Differential manchester encoding.svg|BP-S-Codierung der Bitfolge 10100111001. Die unbedingten (garantierten) Signalflanken sind mit langen grauen Linien markiert, die kodierenden Stellen (potenzielle Flanken) mit kurzen. Ein neues Symbol beginnt jeweils an einer &amp;#039;&amp;#039;kurzen&amp;#039;&amp;#039; grauen Linie.&amp;lt;br/&amp;gt;Die beiden Leitungssignale sind spiegelbildlich zueinander. Welches bei gegebener Bitfolge auftritt, hängt von der Vorgeschichte ab.]]&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;differentieller Manchester-Code&amp;#039;&amp;#039; bedeutet &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;, dass der Sender die Bitfolge erst differenziert und dann Manchester-kodiert, sondern dass er (für&amp;amp;nbsp;BP-S) das Signal so aus den &amp;#039;&amp;#039;Manchester-II&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Pieuchot: &amp;#039;&amp;#039;Seismic instrumentation&amp;#039;&amp;#039;. Geophysical Press, 1984, {{Google Buch|BuchID=V1jxAAAAMAAJ|Seite=144|Hervorhebung=&amp;quot;Manchester+II&amp;quot;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;-Symbolen&amp;amp;nbsp;01 und&amp;amp;nbsp;10 zusammensetzt, dass die differenzierte Symbolfolge die Bitfolge ergibt:&lt;br /&gt;
* Sind zwei aufeinander folgende [[Symbol (Nachrichtentechnik)|Symbole]] gleich (beide&amp;amp;nbsp;01 oder beide&amp;amp;nbsp;10), so ist eine&amp;amp;nbsp;0 kodiert (01-01=0 bzw. 10-10=0),&lt;br /&gt;
* Sind zwei aufeinander folgende Symbole ungleich (10&amp;amp;nbsp;01 oder 01&amp;amp;nbsp;10), so ist eine&amp;amp;nbsp;1 kodiert ([[Dualsystem|binär]]: 10-01=1 bzw. 01-10=-1).&lt;br /&gt;
Die Flanken innerhalb der Symbole sind die garantierten Taktflanken, während sich zwischen zwei Symbolen nur dann eine Flanke ergibt, wenn sie gleich sind, also 0 kodieren, siehe nebenstehende Abbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Code keinen Gleichspannungsanteil bewirkt, ergibt sich aus den verwendeten Symbolen&amp;amp;nbsp;01 und&amp;amp;nbsp;10, die jeweils beide [[Logarithmische Größe|Pegel]] enthalten. Das ermöglicht, die codierte Signalfolge zwecks [[galvanische Trennung|galvanischer Trennung]] über [[Impulstransformator]]en zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wesentliche Vorteil der differentiellen Manchester-Kodierung besteht darin, dass die [[Polarität (Physik)|Polarität]] des codierten Signals für den korrekten Empfang und die Decodierung keine Rolle spielt. Bei einer üblichen [[Symmetrische Signalübertragung|symmetrischen Signalübertragung]] über [[Doppelader|Aderpaar]]e hat die Vertauschung der Adern untereinander keine Auswirkung, was die Installation vereinfacht (welche Adern als Paar zusammengehören, sieht man an der [[Twisted-Pair-Kabel|Verdrillung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil der zusätzlichen Signalflanke pro Bitperiode ist die hohe benötigte [[Bandbreite]], doppelt so hoch wie bei der einfachen Binärcodierung (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Non Return to Zero]],&amp;amp;nbsp;NRZ), die jedoch ohne Lauflängenbegrenzung keine sichere Taktrückgewinnung bietet. Für verschiedene Kompromisse siehe [[Leitungscode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formal kann man die Manchester-Kodierung (differentiell oder nicht) als [[Blockcode]]&amp;amp;nbsp;1B2B kennzeichnen – ein Datenbit wird in zwei Code-Bits kodiert. Von den vier Symbolen (00 01 10 11) werden nur zwei benutzt (01&amp;amp;nbsp;10). Die beiden anderen Symbole (00&amp;amp;nbsp;11) haben keine Flanke, wo in der Manchester-Kodierung eigentlich eine Flanke garantiert ist. Sie werden im Token-Ring-Netzwerk eingesetzt, um Anfang und Ende eines [[Rahmen (Nachrichtentechnik)|Rahmen]]s zu markieren, und heißen dort J&amp;amp;nbsp;(00) und K&amp;amp;nbsp;(11).&amp;lt;ref name=&amp;quot;TokenRing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leitungscode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar.Kaestle</name></author>
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