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	<title>Differential Pulse Code Modulation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-16T12:15:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Differential_Pulse_Code_Modulation&amp;diff=2155399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Literaturangabe überarbeitet, deutsch</title>
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		<updated>2018-02-27T19:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturangabe überarbeitet, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Differential Pulse Code Modulation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DPCM&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pulsmodulation]]verfahren, das ein [[zeitdiskretes Signal]] in ein zeit- und wertdiskretes [[Digitalsignal|digitales Signal]] umsetzt. Es stellt eine Erweiterung der [[Puls-Code-Modulation]] (PCM) dar und ist eine Vorstufe zur [[Adaptive Differential Pulse Code Modulation]] (ADPCM). Bei DPCM werden [[Subtraktion|Differenzwerte]] aufeinanderfolgender [[Abtastwert]]e gebildet, was bei Signalfolgen mit hoher [[Autokorrelation]], wie es beispielsweise digitale [[Audiosignal]]e sind, zu einer Datenreduktion führt. DPCM wurde 1950 an den [[Bell Laboratories]] von [[C. Chapin Cutler]] entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent|Erfinder=C. Chapin Cutler|Titel=Differential Quantization of Communication Signals|Land=US|V-Nr=2605361|A-Datum=1950-06-29|V-Datum=1952-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:V2eng.png|mini|hochkant=1.5|Vereinfachtes DPCM-System mit Encoder (Modulator) und Decoder (Demodulator)]]&lt;br /&gt;
Ein DPCM-System besteht aus einem Encoder (Modulator) und einem Decoder (Demodulator) mit einem dazwischen liegenden [[Kanal (Informationstheorie)|Kanal]]. Aus der zu übertragenden [[Folge (Mathematik)|Folge]] der Datenquelle, in nebenstehender Abbildung mit &amp;#039;&amp;#039;x[n]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wird zunächst die Differenzfolge &amp;#039;&amp;#039;e[n]&amp;#039;&amp;#039; gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;e[n] = x[n] - x_D[n-1] \,&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;e[n]&amp;lt;/math&amp;gt; wird dem [[Quantisierung (Signalverarbeitung)|Quantisierer]] &amp;#039;&amp;#039;Q&amp;#039;&amp;#039; zugeführt, welcher daraus das digitale Signal &amp;lt;math&amp;gt;e_Q[n]&amp;lt;/math&amp;gt; bildet. Dieses wird sowohl über den Kanal zum Decoder übertragen, als auch einer Additionsstufe zugeführt, welche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;x_D[n] = e_Q[n] + x_D[n-1] \,&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bildet. Der Wert wird für die Dauer einer Abtastperiode gespeichert, in der Abbildung dargestellt als &amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;. Der Ausgang des Speicherelements ({{EnS|&amp;#039;&amp;#039;Tap&amp;#039;&amp;#039;}}) wird der Eingangsstufe zur Differenzbildung zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert auch ein weiteres DPCM-Verfahren, welches am Eingang direkt die Differenz zwischen zwei Eingangswerten in der Form &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;e&amp;#039;[n] = x[n] - x[n-1] \,&amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bildet. Diese Form der DPCM hat den Nachteil [[Quantisierungsrauschen]] nicht zu kompensieren und spielt in praktischen Anwendungen nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Decoder bildet zur Rekonstruktion aus der empfangen Folge &amp;lt;math&amp;gt;e_q[n]&amp;lt;/math&amp;gt; mit Hilfe eines Taps und einer Additionsstufe die ursprüngliche Signalfolge &amp;lt;math&amp;gt;x_D[n]&amp;lt;/math&amp;gt; durch folgende Beziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;x_D[n] = e_Q[n] + x_D[n-1] \,&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Form der DPCM mit nur einem Speicherelement bei Encoder bzw. Decoder stellt das ursprüngliche und einfachste DPCM-System dar. Als eine Erweiterung mit [[Prädiktive Kodierung|prädiktiver Kodierung]] kann eine Folge von &amp;#039;&amp;#039;p&amp;#039;&amp;#039; Abtastwerten zur Differenzbildung herangezogen werden. Das Differenzsignal &amp;lt;math&amp;gt;e_p[n]&amp;lt;/math&amp;gt; wird dann gebildet durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;e_p[n] = x[n] - \sum_{i=1}^p a_i \cdot x_D[n-i] \,&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den [[Prädiktion]]skoeffizienten &amp;lt;math&amp;gt;a_i&amp;lt;/math&amp;gt; welche Gewichtungsfaktoren darstellen. Je nachdem wie diese Prädiktionskoeffizienten in Relation zu dem Verlauf der Eingangssignalfolge &amp;lt;math&amp;gt;x[n]&amp;lt;/math&amp;gt; gewählt sind, lässt sich das Differenzsignal im Umfang, bei konstantem [[Informationsgehalt]], reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = John G. Proakis, Masoud Salehi&lt;br /&gt;
|Titel = Communication Systems Engineering&lt;br /&gt;
|Verlag = Prentice Hall | Auflage = 2. | Jahr = 2002 | Ort = Upper Saddle River NJ| ISBN = 0-13-095007-6 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitale Signalverarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modulation (Technik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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