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	<title>Dieulafoy-Ulcus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:19:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-26T20:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = K25&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Ulcus ventriculi&lt;br /&gt;
| 02-CODE = K25.0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Akutes Ulcus ventriculi mit Blutung&lt;br /&gt;
| 03-CODE =&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG =&lt;br /&gt;
| 04-CODE =&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG =&lt;br /&gt;
| 05-CODE =&lt;br /&gt;
| 05-BEZEICHNUNG =&lt;br /&gt;
| 06-CODE =&lt;br /&gt;
| 06-BEZEICHNUNG =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieulafoy-Ulcus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieulafoy-Läsion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Exulceratio simplex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine seltene Form eines blutenden [[Magengeschwür]]s (&amp;#039;&amp;#039;Ulcus ventriculi&amp;#039;&amp;#039;), das bei einer angeborenen Anomalie von Blutgefäßen der Magenwand entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dieulafoy-Ulcus ist nach dem französischen Arzt [[Paul Georges Dieulafoy]] (1839–1911) benannt, der das Phänomen erstmals im Jahr 1898 beschrieb und als &amp;#039;&amp;#039;Exulceratio simplex&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigkeit ==&lt;br /&gt;
Das Dieulafoy-Ulcus ist eine seltene Erkrankung und macht weniger als ein Prozent aller Magengeschwüre aus. Typischerweise tritt es im mittleren Alter auf und Männer leiden häufiger daran als Frauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Layer2011&amp;quot;&amp;gt;Peter Layer, Ulrich Rosien (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Praktische Gastroenterologie.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. München 2011, S. 136f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Assoziation mit terminalen Lebererkrankungen wird diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Akhras, P. Patel, M. Tobi: &amp;#039;&amp;#039;Dieulafoy&amp;#039;s lesion-like bleeding: an underrecognized cause of upper gastrointestinal hemorrhage in patients with advanced liver disease.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dig Dis Sci.&amp;#039;&amp;#039; 2007 Mar;52(3), S. 722–726. PMID 17237996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheitsentstehung ==&lt;br /&gt;
Beim Dieulafoy-Ulcus ist eine [[Arteriole]] oder kleine [[Arterie]] bis zum etwa zehnfachen des normalen Durchmessers vergleichbarer Gefäße geweitet (1 bis 5&amp;amp;nbsp;mm), oft schraubenartig verdrillt und liegt wesentlich näher an den schleimhautnahen Schichten der Magenwand. Das ähnlich einem [[Aneurysma]] erweiterte und dünnwandigere Gefäß reicht bis zur Muskelschicht der [[Magenschleimhaut]] ([[Muscularis mucosae]]), wo es im Falle einer [[Magenschleimhautentzündung]] sehr leicht zu einer [[Ruptur]] des Gefäßes mit lebensbedrohlichen Blutungen kommen kann. Es wird vermutet, dass die mechanische Störung der Magenschleimhaut, die von dem pulsierenden Gefäß verursacht wird, zur Entstehung des Ulcus wesentlich beiträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokalisation ==&lt;br /&gt;
Prinzipiell kann ein Dieulafoy-Ulcus an allen Stellen der Magenschleimhaut entstehen, weit überwiegend jedoch im Bereich des [[Mageneingang]]s und der [[Magen#Anatomie|kleinen Kurvatur]]. Ein Dieulafoy-Ulcus kann auch außerhalb des Magens vorkommen, beispielsweise im [[Dickdarm]], [[Dünndarm]], [[Zwölffingerdarm]] oder der [[Speiseröhre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome und Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Die Symptome äußern sich in einer [[Gastrointestinale Blutung|gastrointestinalen Blutung]], [[Bluterbrechen]] und möglicher [[Schock (Medizin)|Schocksymptomatik]] (Volumenmangelschock). Etwa fünf Prozent der [[Gastrointestinale Blutung|gastrointestinalen Blutungen]] beim Erwachsenen werden auf ein Dieulafoy-Ulcus zurückgeführt. Bei einer [[Gastroskopie|endoskopischen]] Untersuchung kann die Anomalie ein Zufallsbefund sein, die dann vor Eintreten einer Blutung behandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die endoskopische Blutstillung mittels Klammer (&amp;#039;&amp;#039;Clip&amp;#039;&amp;#039;) ist die primär indizierte Versorgungsmethode. Die Verödung des Gefäßes gilt als weniger effektiv. Bei Versagen dieser Methoden kann eine Gummibandligatur versucht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Layer2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rezidivblutung oder Unmöglichkeit der endoskopischen Versorgung muss eine operative Therapie erwogen werden. Methode der Wahl ist die Exzision des die [[Läsion]] tragenden Wandanteils.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Layer2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* D. Schilling et al.: &amp;#039;&amp;#039;Endoskopische Diagnose und Therapie sowie Langzeitverlauf der Ulcus-Dieulafoy-Blutung (The endoscopic diagnosis and therapy as well as the long-term course of Dieulafoy ulcer hemorrhage).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dtsch. Med. Wochenschr.&amp;#039;&amp;#039; (1999) 124(14), S. 419–423. PMID 10230383&lt;br /&gt;
* D. Blecker et al.: &amp;#039;&amp;#039;Dieulafoy’s lesion of the small bowel causing massive gastrointestinal bleeding: two case reports and literature review.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Am. J. Gastroenterol.&amp;#039;&amp;#039; (2001) 96 (3), S. 902–905. PMID 11280574.&lt;br /&gt;
* G. Dieulafoy: &amp;#039;&amp;#039;Exulceratio simplex: Leçons 1–3.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Dieulafoy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Clinique medicale de l’Hotel Dieu de Paris&amp;#039;&amp;#039;. Masson et Cie, Paris 1898, S. 1–38.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Gastroenterologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Simon0908</name></author>
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