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	<title>Dietzenrode/Vatterode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T14:48:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dietzenrode/Vatterode&amp;diff=58158&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Einwohnerentwicklung */ Werte 2022 und 2023 korrigiert, Wert 2024 ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-12T16:56:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; Werte 2022 und 2023 korrigiert, Wert 2024 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Dietzenrode-Vatterode COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/18/28/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/2/2/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dietzenrode-Vatterode in EIC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Eichsfeld&lt;br /&gt;
|Höhe              = 230&lt;br /&gt;
|PLZ               = 37318&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036087&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16061024&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Siedlung 14&amp;lt;br /&amp;gt;37318 Uder&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.lg-uder.de/mitgliedsgemeinden/dietzenrode/vatterode www.lg-uder.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Walter Homburg&lt;br /&gt;
|Erfüllende Gemeinde = [[Uder]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietzenrode/Vatterode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Eichsfeld]]. Erfüllende Gemeinde ist die [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Uder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Dietzenrode/Vatterode liegt ungefähr zehn Kilometer südwestlich der Kreisstadt [[Heilbad Heiligenstadt]] im [[Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal]]. Durchflossen werden dessen Ortsteile (bachabwärts betrachtet) [[Vatterode (Dietzenrode/Vatterode)|Vatterode]] und [[Dietzenrode]], die sich zwischen den Höhenzügen [[Höheberg]] ({{Höhe|508.9|DE-NN}}) im Nordwesten und [[Gobert]] ({{Höhe|569.0|DE-NN}}) im Süden und Südosten erstrecken, vom östlichen [[Werra]]-Zufluss [[Walse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Dietzenrode/Vatterode gehören die Ortsteile Dietzenrode und Vatterode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsteil Dietzenrode ===&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Tuzenrode&amp;#039;&amp;#039; „(Das auf der Rodung des &amp;#039;&amp;#039;Dizo&amp;#039;&amp;#039;… (Koseform von Ditrich) erbaute Dorf)“ fällt in das Jahr 1256. Urkundlich wurde Dietzenrode erstmals 1288 erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteil Vatterode ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1331 erstmals urkundlich erwähnt. Er war ursprünglich eine Klosterniederlassung, 1888 wurde an der Stelle der alten Klosterkirche eine neue Kirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. April 1945 wurde Vatterode durch US-amerikanische Artillerie beschossen. Dabei kamen vier Einwohner ums Leben. Am 9. April wurde es kampflos besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zuvor [[Hessen|hessische]] Dorf Vatterode wurde 1945 im Zuge von Grenzkorrekturen aufgrund des [[Wanfrieder Abkommen]]s in die [[sowjetische Besatzungszone]] und somit nach [[Thüringen]] eingegliedert (siehe auch: [[Schifflersgrund]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietzenrode/Vatterode ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde Vatterode nach Dietzenrode eingemeindet. Diese Gemeinde kam am 15. März 1974 zu [[Wüstheuterode]]. Am 1. Juni 1990 wurden die Orte Dietzenrode und Vatterode aus Wüstheuterode ausgegliedert. Sie bildeten nunmehr die neue Gemeinde Dietzenrode/Vatterode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Februar 1992 gehörte die Gemeinde zur [[Verwaltungsgemeinschaft Uder]]. Mit Auflösung dieser am 1. Januar 2024 wurde die Landgemeinde Uder neugebildet, die erfüllende Gemeinde für Dietzenrode/Vatterode wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/95417/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_15_2023.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 15/2023 vom 22. Dezember 2023, S. 347 ff.], abgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsnamens-Endung -rode ist [[-rode|hier]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994 – 136&lt;br /&gt;
* 1995 – 147&lt;br /&gt;
* 1996 – 147&lt;br /&gt;
* 1997 – 147&lt;br /&gt;
* 1998 – 145&lt;br /&gt;
* 1999 – 146&lt;br /&gt;
* 2000 – 146&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2001 – 144&lt;br /&gt;
* 2002 – 148&lt;br /&gt;
* 2003 – 152&lt;br /&gt;
* 2004 – 148&lt;br /&gt;
* 2005 – 143&lt;br /&gt;
* 2006 – 142&lt;br /&gt;
* 2007 – 135&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2008 – 130&lt;br /&gt;
* 2009 – 131&lt;br /&gt;
* 2010 – 140&lt;br /&gt;
* 2011 – 128&lt;br /&gt;
* 2012 – 130&lt;br /&gt;
* 2013 – 119&lt;br /&gt;
* 2014 – 127&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2015 – 128&lt;br /&gt;
* 2016 – 127&lt;br /&gt;
* 2017 – 129&lt;br /&gt;
* 2018 – 130&lt;br /&gt;
* 2019 – 125&lt;br /&gt;
* 2020 – 124&lt;br /&gt;
* 2021 – 127&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2022 – 125&lt;br /&gt;
* 2023 – 124&lt;br /&gt;
* 2024 – 125&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wüstungen ==&lt;br /&gt;
Folgende Wüstungsorte sind im Umfeld der beiden Dörfer bekannt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Levin von Wintzingeroda-Knorr]] |Titel=Die Wüstungen des Eichsfeldes: Verzeichnis der Wüstungen, vorgeschichtlichen Wallburgen, Bergwerke, Gerichtsstätten und Warten innerhalb der landrätlichen Kreise Duderstadt, Heiligenstadt, Mühlhausen und Worbis |Hrsg=Historischen Commission für die Provinz Sachsen und das Herzogtum Anhalt |Verlag=Verlag Otto Hendel |Ort=Halle |Datum=1903 |Online=http://archive.org/details/bub_gb_T48OAAAAYAAJ |Abruf=2025-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;G. Reichel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche karte des Kreises Heiligenstadt.&amp;#039;&amp;#039; Graphische Anstalt Halberstadt 1908&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metzingerode ===&lt;br /&gt;
Das Dorf Metzingerode oder Vitzingerode lag nordwestlich von Vatterode und gehörte vermutlich den Herren von [[Hanstein (Adelsgeschlecht)|Hanstein]]. Die erste urkundliche Erwähnung 1603 beschreibt den Ort bereits als Wüstung. Das Dorf muss eine Kirche besessen haben, weil die Glocke der Kirche und der Kelch an die Kirche in [[Lenterode]] gegeben wurden, wohin auch einige Bewohner umgesiedelt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heino Richard: &amp;#039;&amp;#039;Ein Streifzug durch 750-jährige Geschichte von Lenterode.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimatzeitschrift, 2010, Heft 6, S. 202&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reckerode ===&lt;br /&gt;
Der Ort lag zwischen Vatterode, Wüstheuterode und Röhrig unterhalb des Erpelberges. 1338 verkaufte das [[Kollegiatstift St. Martin (Heiligenstadt)|Kollegiatstift St. Martin in Heiligenstadt]] bereits den wüsten Ort und das benachbarte Wüstheuterode an die Herren von Hanstein. Bereits 1362 übergaben sie den Ort mit weiteren Besitzungen an den [[Landgrafschaft Hessen|hessischen Landgrafen]] und erhielten ihn als Lehen zurück. Im Jahr 1541 verkaufte das Martinsstift auch den Zehnten der Wüstung an die Herren von Hanstein. Der Landgraf bestätigte vom 16. bis ins 18. Jahrhundert in Lehnsbriefen die Anrechte der Hansteiner auf die Wüstung Reckerode und weitere Orte, obwohl der Landgraf in einem Vertrag mit dem Mainzer Kurfürsten 1583 auf Territorialansprüche in diesem Gebiet verzichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widermude ===&lt;br /&gt;
Auch Widermuth&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;, nach der Wüstungskarte zwischen Vatterode und Dietzenrode gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkenrode ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1297 wurde der Ort im Zusammenhang mit den Terminierbezirken der Klöster [[Kartause Eisenach|Eisenach]], Mühlhausen und Göttingen. Eine genauere Lage des Dorfes ist nicht bekannt, vermutlich gelegen zwischen Wahlhausen und Lenterode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lindenburg ===&lt;br /&gt;
Hier handelt es sich um einen vermuteten Standort einer Wallburg auf einer Anhöhe nördlich von Vatterode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Dietzenrode/Vatterode setzt sich aus sechs Gemeinderatsmitgliedern zusammen.&lt;br /&gt;
* Einzelpersonen: 6 Sitze&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahl]]    am 25. Mai 2014)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/THHeft_derivate_00002252/29922_2014_01.pdf |titel=Kommunalwahlen in Thüringen am 25. Mai 2014. Wahlen der   Gemeinde-   und    Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse |hrsg=Der   Landeswahlleiter |format=PDF |abruf=2017-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister &amp;#039;&amp;#039;Walter Homburg&amp;#039;&amp;#039; wurde am 19. Juni 2016 in einer Stichwahl wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=061&amp;amp;gemnr=61024&amp;amp;w_datum=05.06.2016&amp;amp;zurueckSeite=1 |titel=Bürgermeisterwahlen in Thüringen |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2017-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün, durch eine goldene Leiste geteilt, oben ein aus der Leiste wachsendes aufsteigendes silbernes Pferd, unten ein silberner Tisch über einem dreiblättrigen silbernen Lindenzweig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen enthält Heraldikelemente für jeden der einst selbständigen Ortsteile. Dietzenrode hatte bis 1953 und ab 1990 im Gemeindesiegel ein Pferd als Symbol. Vatterode wird durch den Tisch mit Lindenzweig versinnbildlicht, die beide auf den alten Dorfanger mit Angertisch und Lindenbaum hinweisen. Das Wappen wurde von Karl-Heinz Fritze gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wasser und Abwasser ===&lt;br /&gt;
Die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung wurde auf den [[Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Apel]] (* 1906 in Vatterode; † 1966 in Frankfurt am Main), Architekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Vatterott: &amp;#039;&amp;#039;Vatterode – Ein Name in der Geschichte des Eichsfeldes und des Mansfelder Landes.&amp;#039;&amp;#039; Mecke, Duderstadt 2008, ISBN 978-3-936617-95-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dietzenrode-Vatterode}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lg-uder.de/mitgliedsgemeinden/dietzenrode/vatterode Webpräsenz von Dietzenrode/Vatterode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Eichsfeld}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1223989216|VIAF=1253160909243512870001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1331]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
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