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	<title>Dietz-Computer-Systeme - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T19:19:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dietz-Computer-Systeme&amp;diff=972880&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-09T16:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dietz Computersysteme Logo.jpg|mini|Firmenlogo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietz Computer Systeme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Mülheim an der Ruhr]] entwickelte, fertigte und vertrieb bis in die 1980er Jahre Computer und computergestützte Systeme für die Prozessdaten-Verarbeitung, für technisch-wissenschaftliche Zwecke, für kommerziell-administrative Anwendungen ([[mittlere Datentechnik]]) sowie für die mechanische Konstruktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df n-08 0000824.jpg|mini|MINCAL 4 von Dietz-Computer-Systeme im [[BGH Edelstahl Freital#Geschichte|VEB Edelstahlwerk Freital]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df n-08 0000825.jpg|mini|MINCAL 4 von Dietz-Computer-Systeme im VEB Edelstahlwerk Freital]]&lt;br /&gt;
1951 gründete der Elektroingenieur Heinrich Dietz in Mülheim an der Ruhr das Unternehmen, das seinen Namen sowie den Zusatz „Industrie-Elektronik“ trug und in dem zunächst elektronische Geräte für den industriellen Einsatz gefertigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde sein Sohn [[Peter Dietz (Unternehmer)|Peter Dietz]], der in der Firma bereits seit deren Gründung tätig war, Geschäftsführer und persönlich haftender Gesellschafter des inzwischen in eine KG umgewandelten und unter der Marke &amp;#039;&amp;#039;Dietz Computer-Systeme&amp;#039;&amp;#039; auftretenden Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1963 wurden bei Dietz Minicomputer entwickelt, hergestellt und vertrieben. Vor allem ab 1971 geschah dies in schnell wachsendem Umfang mit dem Minicomputer &amp;#039;&amp;#039;Dietz 621&amp;#039;&amp;#039; und dem darauf basierenden kommerziellen Dialogsystem &amp;#039;&amp;#039;Dietz 600&amp;#039;&amp;#039; sowie dem Mehrprozessorsystem &amp;#039;&amp;#039;Dietz 6000&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 gründete das Unternehmen zusammen mit dem schweizerischen Bauingenieur Heinz Hossdorf für das Marktsegment der computerunterstützten Konstruktion ([[Computer-aided design|CAD]]) die &amp;#039;&amp;#039;Dietz Technovision GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Der Partner und Ideengeber schied zwar 1979 wieder aus, aber das nunmehrige Tochterunternehmen setzte die Tätigkeit aufgrund eigener Software-Entwicklungen erfolgreich fort und gewann eine große Zahl von Kunden, wobei nicht Computer von Dietz, sondern leistungsstärkere [[Superminicomputer|Superminis]] US-amerikanischer Herkunft zum Einsatz kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 gehörte Dietz zu den zehn größten deutschen Computerherstellern neben [[Siemens]], [[Nixdorf Computer|Nixdorf]], [[Telefunken|AEG-Telefunken]], [[Triumph-Adler]], [[Kienzle Apparate]], [[Philips]] und anderen. Bis zu diesem Jahr wurden über 3.000 Dietz-Computer ausgeliefert und installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde das Unternehmen zunächst zu 80 % vom [[Norwegen|norwegischen]] Computerhersteller [[Norsk Data|Norsk Data AS]] übernommen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Peter Dietz | Titel=Aufbruchsjahre. Das Goldene Zeitalter der deutschen Computerindustrie | Verlag=InnoVatio | Ort=Bonn/Fribourg/Ostrava | Jahr=1995 | Fundstelle=S. 179f.| ISBN=978-3906501147}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.computerwoche.de/a/norsk-data-will-dietz-rest-kaufen,1180341 |titel=In den nächsten vier Jahren: Norsk Data will Dietz-Rest kaufen. |hrsg=COMPUTERWOCHE |datum=1983-09-23 |zugriff=2018-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und firmierte dann als &amp;#039;&amp;#039;Norsk Data Dietz GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Peter Dietz schied als Geschäftsführer aus. 1986 erfolgte die vollständige Übernahme des Unternehmens, das fortan als &amp;#039;&amp;#039;Norsk Data GmbH&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Bad Homburg vor der Höhe]] firmierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die &amp;#039;&amp;#039;Norsk Data AS&amp;#039;&amp;#039; 1993 im Sog der allgemeinen Computer-Krise aus dem Markt ausschied, wurde auch das deutsche Tochterunternehmen aufgelöst. Die CAD-Aktivitäten wurden von dem US-amerikanischen Anbieter [[Intergraph]] übernommen. Aus den Anwendungssoftware-Aktivitäten heraus entstanden zahlreiche Spinoffs, z.&amp;amp;nbsp;B. auf den Gebieten Bauwirtschaft, Fertigungsplanung, Bibliotheksmanagement und CAD, die ehemaligen Mitarbeitern gehörten und die zumeist in der einen oder anderen Form bis heute existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungspartner ==&lt;br /&gt;
Über die umfangreichen eigenen Aktivitäten hinaus hat das Unternehmen bei System- und Anwendersoftware mit zahlreichen Institutionen und Softwarehäusern zusammengearbeitet, um den Kunden neue Funktionen anzubieten und interessante Märkte zu erobern. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Werksvertretungen für die kommerziellen Dialogsysteme, die z.&amp;amp;nbsp;T. eigene Software-Entwicklung betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Beiträge verdankte das Unternehmen auch der Wissenschaft, u.&amp;amp;nbsp;a. bei der systemnahen Software. So kam es z.&amp;amp;nbsp;B. Ende der 1970er Jahre zu einer Kooperation mit [[Hans Langmaack (Informatiker)|Hans Langmaack]] von der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]], deren Ziel es war, die Programmiersprache [[Pascal (Programmiersprache)|Pascal]] als Systemimplementierungssprache&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.computerwoche.de/a/pascal-macht-den-leuten-spass-und-ist-auch-eine-gute-sache,1189737 |titel=„Pascal macht den Leuten Spaß – und ist auch eine gute Sache“ |hrsg=COMPUTERWOCHE |datum=1980-06-06 |zugriff=2018-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu etablieren.&lt;br /&gt;
Aus dieser Kooperation entstand das Multi-Languages Multi-Machines Übersetzungssystem CAT&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.informatik.uni-kiel.de//inf/Langmaack/forschung.html |titel=Larger Research and Development Projects |hrsg=Uni Kiel |datum=2009-08-20 |zugriff=2018-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Qa7d0OB8dxAC&amp;amp;pg=PA407&amp;amp;lpg=PA407&amp;amp;dq=%22cat+compiler+system%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=LdvvHH1rwT&amp;amp;sig=97ccmHSZ_RFN99-UXp5jXZmyMkQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=GhTjSo_ZGIab_Aa4yuj-AQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=%22cat%20compiler%20system%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;CAT Compiler System&amp;#039;&amp;#039;], VDM &amp;#039;88: VDM, the way ahead: 2nd VDM-Europe symposium, Dublin, Ireland.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Hilfe der [[Vienna Development Method]] und damit weitere [[Compiler]] für Dietz und später für die Norsk-Data Hardware, z.&amp;amp;nbsp;B. ein [[C (Programmiersprache)|C]]-Compiler und ein Compiler für den Dietz eigenen kommerziellen [[BASIC]]-Dialekt, die es ermöglichten, Anwendungsprogramme bei der Umstellung auf Norsk Data ohne große Änderungen zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Peter Dietz | Titel=Aufbruchsjahre. Das Goldene Zeitalter der deutschen Computerindustrie | Verlag=InnoVatio | Ort=Bonn/Fribourg/Ostrava | Jahr=1995 | ISBN=978-3906501147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dietz-computersysteme.de/ |wayback=20120707212020 |text=Seite zur Geschichte des Unternehmens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardwarehersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Mülheim an der Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Mülheim an der Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Hardwarehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1993]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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