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	<title>Dietrich Wilhelm Landfermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:47:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-21T14:32:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dietrich Wilhelm Landfermann.jpg|mini|Dietrich Wilhelm Landfermann in jüngeren Jahren]] &lt;br /&gt;
Ludwig &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietrich Wilhelm Landfermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. August]] [[1800]] in [[Soest]]; † [[17. August]] [[1882]] in [[Weinheim]]), [[Pädagoge]], [[Demokratie|Demokrat]] und Schulleiter in [[Duisburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Landfermann wurde als Sohn eines [[Pfarrer]]s in Soest geboren und ging hier zur Schule. Dann studierte er in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] [[Philologie]] und [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]] und wurde Mitglied der deutschen Turnerbewegung und der demokratisch gesinnten [[Burschenschaft]] (1820: &amp;#039;&amp;#039;Alte Göttinger Burschenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1822: [[Alte Heidelberger Burschenschaft]]), zu deren Sprecher man ihn 1822 machte. Er wurde 1824 verhaftet und nach [[Berlin]] verbracht, wo man ihn 1825 wegen »staatsfeindlicher Umtriebe« zu 13 Jahren Festungshaft verurteilte. Sechs Jahre hiervon saß er auf der [[Zitadelle Magdeburg]] ab, bevor ihn der [[Preußen|preußische]] König am 8. Mai 1829 begnadigte. Dann wurde er »mit äußerster Vorsicht« 1830 in den Schuldienst übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Anstellung in [[Soest]] wechselte er zuerst noch an das [[Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium|Gymnasium Elberfeld]], wo er als Hilfslehrer begann und unter ständiger polizeilicher Aufsicht stand. 1831 wurde er dann zum ordentlichen Lehrer erhoben und wechselte bereits 1832 als Oberlehrer nach Soest zurück. 1835 wurde er dann zum Direktor des Duisburger Gymnasiums berufen, das er bis 1841 leitete, und das 1925 nach ihm [[Landfermann-Gymnasium]] benannt wurde. Hier freundete er sich mit [[Johann Peter Lange]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1841 beabsichtigte Landfermann bereits, an das Elberfelder Gymnasium, dessen Direktion man ihm angetragen hatte, zurückzugehen, als unerwartete interne Streitigkeiten dies verzögerten. So erreichte ihn die Bitte des Oberpräsidiums zu [[Koblenz]], dort das rheinische Schulwesen als [[Schulaufsicht|Schulrat]] zu leiten. Gerade in dieser Position vermochte Landfermann, der als ebenso liberal wie streng galt, seine vielleicht größte Wirkung zu entfalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der trotz seiner politischen Gesinnung mit der preußischen Monarchie sympathisierende Landfermann war 1848 Teilnehmer der [[Preußische Nationalversammlung|Preußischen Nationalversammlung]], wo er unter anderem mit dem befreundeten [[Moritz August von Bethmann-Hollweg]] versuchte, eine Position der Mitte zu vertreten. 1848 war er Mitglied des [[Vorparlament]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/digitalisate/_foxpublic/files/DB50_Anhang.pdf Bundesarchiv: Mitglieder des Vorparlaments und des Fünfzigerausschusses] (PDF-Datei; 79&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Angebot Bethmann-Hollwegs, Landfermann in leitender Position im Kulturministerium Preußens zu beschäftigen, lehnte dieser ab. Nach seiner Pensionierung 1873 zog sich [[Geheimrat]] Landfermann nach Weinheim zurück. Ein von Landfermann selbst gestelltes Angebot zum Ende des Jahres, das Schulwesen im wiedererrungenen [[Elsass]] mit aufzubauen, nahm die zuständige Behörde nicht mehr an. So verbrachte Landfermann seinen Lebensabend in Weinheim, wo er 1882 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|19|744|746|Landfermann, Ludwig Dietrich Wilhelm|[[Richard Hoche]]|ADB:Landfermann, Ludwig Dietrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Casper: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Pilgram und sein Lehrer Dietrich Wilhelm Landfermann. Ein Beitrag zur Schulgeschichte Duisburgs im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;; in: Duisburger Forschungen 2 (1959), 189–201&lt;br /&gt;
* Ottwilm Ottweiler: &amp;#039;&amp;#039;Der Koblenzer Provinzialschulrat Dietrich Wilhelm Landfermann (1800 - 1882). Ein Beitrag zur Schulgeschichte im Rheinland&amp;#039;&amp;#039;; in: Landeskundliche Vierteljahrsblätter 37 (1991), 177–192&lt;br /&gt;
* ders., &amp;#039;&amp;#039;Ein Schulreformer mit Zivilcourage: Dietrich Wilhelm Landfermann (1800 –1882)&amp;#039;&amp;#039;. In: Praxis Geschichte 3/2000, 46f.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 3: &amp;#039;&amp;#039;I–L.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0865-0, S. 222–224.&lt;br /&gt;
* Dietrich Wilhelm Landfermann: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus seinem Leben.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, Bädeker, 1890, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/5753920 Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|415}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116677260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116677260|VIAF=13064515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Landfermann, Dietrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungs- und Schulrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Landfermann, Dietrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge, Demokrat und Schulleiter in Duisburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. August 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Soest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weinheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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