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	<title>Dietrich Spangenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 20. Januar 2026 um 21:20 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F053704-0020, Bonn, Haus der Evang. Kirche, Zonenrandausstellung.jpg|miniatur|Dietrich Spangenberg, 1978]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Dietrich Spangenberg.jpg|miniatur|Das Grab von Dietrich Spangenberg und seiner Ehefrau Gisela auf dem Friedhof Dahlem in Berlin.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietrich Spangenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1922]] in [[Dömitz]], [[Mecklenburg-Schwerin]]; † [[3. August]] [[1990]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Er war von &lt;br /&gt;
1967 bis 1969 [[Senat von Berlin|Senator]] in [[West-Berlin]], von 1969 bis 1974 Chef des [[Bundespräsidialamt]]es und anschließend bis 1982 Staatssekretär im [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramt]] und Beauftragter der Bundesregierung für Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Spangenberg begann nach dem Abitur 1942 ein Medizinstudium in Greifswald, wurde aber noch im gleichen Jahr zur [[Wehrmacht]] eingezogen und später mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz in Gold]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45741179|Titel=Bundespräsidialamt: Gefühl gehabt|Jahr=1969|Nr=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] wurde er wegen Sympathien mit den Widerstandskämpfern in die [[Strafdivision&amp;amp;nbsp;999]] versetzt und geriet bei Kriegsende in sowjetische Gefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46461398|Titel=Berlin / Senatsbildung: Vor den Bug|Jahr=1967|Nr=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13500935|Titel=Gestorben: Dietrich Spangenberg, 68|Jahr=1990|Nr=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Entlassung arbeitete er zunächst am Wiederaufbau des Krankenhauses in seiner Heimatstadt Dömitz mit, ehe er 1947 sein Studium in Berlin fortsetzte. Dort gehörte im Jahr darauf zu den studentischen Vertretern des Gründungskomitees der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]], war 1950/51 [[Allgemeiner Studierendenausschuss|AStA]]-Vorsitzender an der FU und leitete anschließend bis 1958 das &amp;#039;&amp;#039;Amt für gesamtdeutsche Studentenfragen&amp;#039;&amp;#039; des [[Verband Deutscher Studentenschaften|Verbandes Deutscher Studentenschaften]], das sich um das Schicksal politisch verfolgter Studenten in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] kümmerte. 1958 wechselte er ohne formellen Studienabschluss in den Berliner Landesdienst und leitete bis 1963 zunächst die [[Berliner Landeszentrale für politische Bildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spangenberg wurde auf dem [[Friedhof Dahlem]] in Berlin beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Spangenberg beantragte am 16. März 1940 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.714.145).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41961696&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Öffentlichkeit wurde dies drei Jahre nach Spangenbergs Tod durch eine Recherche im &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.focus.de/politik/deutschland/verrat-das-grosse-zittern_aid_142105.html|titel=VERRAT: Das große Zittern|zugriff=25. April 2010|hrsg=[[Focus]]| datum= 12. Juli 1993}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem [[Verfassungsschutz]] gegenüber hatte er dies bereits 1978 eingestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norbert Frei]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit 1949–1994&amp;#039;&amp;#039;. München : Beck, 2023, S. 203&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg war Spangenberg Mitglied der SPD. Er gehörte viele Jahre dem vom Parteivorstand berufenen Kuratorium des &amp;#039;&amp;#039;[[Gustav-Heinemann-Bürgerpreis]]es&amp;#039;&amp;#039; an. Zudem war er Mitglied des [[Freiheitsbund Berlin|Freiheitsbunds Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Von 1963 bis 1967 war Spangenberg unter seinem Mentor [[Willy Brandt]] Chef der [[Senatskanzlei Berlin|Senatskanzlei von Berlin]]. 1967 übernahm er für wenige Wochen die Leitung der Senatsverwaltung für Inneres, um anschließend bis zum 4. Juni 1969 Senator für Bundesangelegenheiten zu sein. Nach der Wahl [[Gustav Heinemann]]s zum [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]] wechselte er als Staatssekretär in das [[Bundespräsidialamt]], das er während der gesamten Amtszeit Heinemanns leitete. 1974 wurde er als beamteter Staatssekretär in das [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramt]] berufen und war bis zum Regierungswechsel 1982 Bevollmächtigter der Bundesregierung in Berlin. Seit 1977 war er außerdem Staatssekretär im [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000011708|Dietrich Spangenberg||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 39/1990 vom 17. September 1990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|27086055X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/sen/inneres/ueber-uns/berliner-innensenatoren/dietrich-spangenberg/artikel.548794.php Kurzbiografie] auf &amp;#039;&amp;#039;berlin.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1027566456|LCCN=n/88/167026|VIAF=57072898}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spangenberg, Dietrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chef des Bundespräsidialamtes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator für Bundesangelegenheiten (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innensenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spangenberg, Dietrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1922 oder 25. Juni 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dömitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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