<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dietrich_Mendt</id>
	<title>Dietrich Mendt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dietrich_Mendt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dietrich_Mendt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T01:51:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dietrich_Mendt&amp;diff=1354352&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Biographie; Satzumstellung gemäß der chronologischen Abfolge und damit Zusammengehöriges zusammen steht; Familie; Schriftenverzeichnis angelegt; passendere Konjunktion; passenderes Adverb; kleine sprachliche Überarbeitung; Zwischenüberschrift gemäß dem folgenden Absatz präzisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dietrich_Mendt&amp;diff=1354352&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-16T09:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Biographie; Satzumstellung gemäß der chronologischen Abfolge und damit Zusammengehöriges zusammen steht; Familie; Schriftenverzeichnis angelegt; passendere Konjunktion; passenderes Adverb; kleine sprachliche Überarbeitung; Zwischenüberschrift gemäß dem folgenden Absatz präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietrich Mendt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. November]] [[1926]] in [[Niederwiesa]]; † [[23. Juli]] [[2006]] in [[Dresden]]) war ein [[Lutherisch|evangelisch-lutherischer]] [[Theologe]]. Er war ab 1970 in leitenden kirchlichen Ämtern, ab 1983 [[Oberkirchenrat|Oberlandeskirchenrat]] der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dietrich Mendt wurde als Sohn des Germanisten Arthur Mendt geboren. Nach [[Wehrmacht|Kriegsteilnahme]] und [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs|Gefangenschaft]] studierte er nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zunächst [[Pädagogik]] und absolvierte dann ein Studium der [[Evangelische Theologie|evangelischen Theologie]] in Leipzig, Berlin und Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination 1954 war Mendt Pfarrer in [[Lückendorf]] und wirkte am Lückendorfer Predigerseminar, unter anderem im [[Lückendorfer Arbeitskreis]]. Ab 1955 war er Pfarrer an der [[Frauenkirche (Dresden)|Frauenkirche]] in Dresden und zugleich Studieninspektor am Predigerseminar in Lückendorf. 1958 trat er die Nachfolge von [[Siegfried Schmutzler]] als [[Studentenpfarrer]] in [[Leipzig]] an,&amp;lt;ref&amp;gt;Sein Amtsvorgänger war der 1957 in einem [[Schauprozess]] wegen sog. „[[Boykotthetze]]“ zu fünf Jahren Haft verurteilte [[Georg-Siegfried Schmutzler]]. „Im Mai 1958 wurde in einem Bericht der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Bezirksleitung|SED-Bezirksleitung]] [Leipzig] über die [[Studentengemeinde|ESG]] [Leipzig] festgestellt, dass das Verhältnis von Mendt zu seinen Gemeindegliedern sehr gut sei. […] Mendt lehne den von Schmutzler eingeschlagenen Weg ab und zeige dem Staat gegenüber eine [[Loyalität|loyalere Haltung]].“ Cornelia Schnapka-Bartmuß: &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelische Studierendengemeinde|Die evangelischen Studentengemeinden]] Leipzig und [[Halle (Saale)|Halle/Saale]] in den Jahren 1945 bis 1971.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. [[Universität Leipzig]], Leipzig 2008, S. 236 (sowie Anm. 1046 und 1047), dort zitiert aus: SächsStAL ([[Staatsarchiv Leipzig|Sächsisches Staatsarchiv Leipzig]]), SED-Bezirksleitung Leipzig, IV/2/14/624, Bl. 238–240 und IV/2/14/637, Bl. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Dienstleistung in der Gemeinde [[Taucha]] bei Leipzig. Er erprobte unter anderem mit der sogenannten [[Hauskreis]]arbeit neue Formen der Gemeindearbeit. Ab 1963 arbeitete er als Gemeindepfarrer an der St.-Pauli-Kreuzgemeinde in [[Chemnitz|Karl-Marx-Stadt]] (Chemnitz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mendt war Mitglied der [[Christliche Friedenskonferenz|Christlichen Friedenskonferenz]] (CFK) und Teilnehmer der I. [[Allchristliche Friedensversammlung|Allchristlichen Friedensversammlung]] 1961 in [[Prag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben theologischen Werken veröffentlichte Mendt seit den 1960er Jahren auch Satiren, Erzählungen und Liedtexte, später einen Roman. Für das Oratorium &amp;#039;&amp;#039;Go down, Moses&amp;#039;&amp;#039; (1969) und die Kinderoper &amp;#039;&amp;#039;Der Josa mit der Zauberfidel&amp;#039;&amp;#039; (1972) von [[Diether Noll]] sowie das Weihnachtsoratorium von [[Matthias Drude]] verfasste er den Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1969 war Mendt zudem [[Synode (evangelische Kirchen)|Synodales Mitglied]] der [[Konferenz der Evangelischen Kirchenleitungen in der DDR]] (KKL). 1970 wurde er zunächst als Fachbeauftragter nach Dresden ins [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens#Landeskirchenamt und Verwaltungshierarchie|Landeskirchenamt]] berufen und war hier viele Jahre – ab 1973 als [[Oberkirchenrat]] und ab 1978 als [[Oberkirchenrat|Oberlandeskirchenrat]] – für den [[Gemeindeaufbau]] in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens zuständig. 1983 verließ er dieses Amt auf eigenen Wunsch und wurde [[Superintendent]] in [[Zittau]]. Dort erlebte er auch die [[Wende (DDR)|Wende]] 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 ging Dietrich Mendt in den [[Ruhestand]] und lebte in Dresden, später in [[Radebeul]]. Er starb nach schwerer Krankheit am 23. Juli 2006 in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Dietrich Mendt war verheiratet und hatte vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abgekanzelt&amp;#039;&amp;#039;. VOB Union Verlag, Berlin 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünf Minuten Kirchenkunde&amp;#039;&amp;#039;. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Leviten gelesen&amp;#039;&amp;#039;. VOB Union Verlag, Berlin 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umfrage wegen eines Pastors&amp;#039;&amp;#039;. VOB Union Verlag, Berlin 1977.&lt;br /&gt;
** Neuausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Schwarz steht ihm doch so gut. Umfrage wegen eines Pastors&amp;#039;&amp;#039;. Kreuz-Verlag, Stuttgart 1979, ISBN 3-7831-0566-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stasiverseuchte Kirche?&amp;#039;&amp;#039; Thomas-Verlag, Leipzig 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was kommt nach dem Tod?&amp;#039;&amp;#039; Aussaat-Verlag, Neukirchen-Vluyn 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=dietrich-mendt|lemma=Mendt, Dietrich|autor=|band=2|idNum=2284}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Dietrich Mendt |Titel=Erzählung eines alten Autos |Sammelwerk=Fahndungen. 22 Autoren über sich selbst |WerkErg=Mit einem Nachwort von Karl Bongardt |Auflage=1. |Verlag=Union Verlag |Ort=Berlin |Datum=1975 |Seiten=299–313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121376818|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chemnitzgeschichte.de/pers-kat-liste-top/211-dietrich-mendt Kurzporträt] auf der Website &amp;#039;&amp;#039;Chemnitzgeschichte.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Studentenpfarrer der Evangelischen Studierendengemeinde Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121376818|LCCN=no2017112654|VIAF=868056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mendt, Dietrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Studentenpfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Librettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zittau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mendt, Dietrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niederwiesa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juli 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
	</entry>
</feed>