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	<title>Dietrich Boekle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:03:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dietrich_Boekle&amp;diff=1785399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bildungsbürger: /* Leben */ -BKL-Link</title>
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		<updated>2020-06-24T06:13:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; -BKL-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:BoekleDieterKomponist.jpg|thumb|Dietrich Boekle um 2010]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietrich Boekle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. März]] [[1936]] in [[Tübingen]]; † [[25. März]] [[2014]] in [[Reutlingen]]) war ein deutscher [[Komponist]] und [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Boekle erhielt im Alter von elf Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei Dolly von Sauer, der Tochter des Liszt-Schülers [[Emil von Sauer (Komponist)|Emil von Sauer]]. Ab 1950 nahm er Klavierunterricht bei Hilde Esslinger. Es folgten eine Begegnung mit dem Brahms-Kenner Fellinger und Besuche im Atelier des Tübinger Bildhauers [[Ugge Bärtle]]. 1956 bekam er Unterricht bei Eugen Frosch und trat in die Meisterklasse von [[Walter Rehberg]] an der Musikhochschule Karlsruhe ein. Von 1957 bis 1959 konzertierte er in Karlsruhe. Nach Rehbergs Tod setzte Boekle sein Klavierstudium bei W. Wolf in München, Salzburg und Hannover fort. An der [[Musikhochschule Hannover]] kam es zu einer für ihn wichtigen Begegnung mit dem Komponisten [[Alfred Koerppen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 setzte er das Klavierstudium an der Musikhochschule Karlsruhe bei Valentin Rybing fort und schloss dieses 1961 mit dem Konzertexamen ab. Konzerte im Ausland u.&amp;amp;nbsp;a. eine Aufführung des Klavier-Konzerts Es-Dur KV 271 von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] im Theater in [[Funchal]] auf [[Madeira]] beim &amp;#039;&amp;#039;Festival de musica&amp;#039;&amp;#039;. 1962 folgten Rundfunkaufnahmen und 1964 ein Lehrauftrag an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. 1965 folgte zusammen mit [[Angelika Nebel]] die Uraufführung und Funkaufnahme der &amp;#039;&amp;#039;5 Sätze für 2 Klaviere&amp;#039;&amp;#039; von [[Mathias Spahlinger]]. In diese Zeit fielen auch seine letzten Auftritte als Pianist. Boekle nahm Kompositionsunterricht bei [[Konrad Lechner]] und konzentrierte sich immer stärker auf das Komponieren. 1970 lernte er in Darmstadt den Dirigenten und Komponisten [[Bruno Maderna]] kennen und arbeitete mit ihm zusammen&amp;lt;!-- , was bis heute wundert, denn Bruno Maderna starb bereits 1973 --&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 begann er mit der Komposition &amp;#039;&amp;#039;Aítion&amp;#039;&amp;#039; für großes Orchester, die 1970 vermittelt durch den norwegischen Komponisten [[Finn Mortensen]] vom Philharmonischen Orchester in Oslo uraufgeführt wurde. 1971 entstand &amp;#039;&amp;#039;In den Zeiten der Schwäche&amp;#039;&amp;#039;, ein mixed-media-Stück mit Diaprojektionen, drei Schlagzeugen, einer Jazzformation, Klängen vom Band auf einen Text von [[Brecht]], das in Darmstadt und Stuttgart aufgeführt wurde. In den folgenden Jahren erweiterte Boekle seine Tätigkeit an der Akademie für Tonkunst durch Vorlesungen über zeitgenössische Musik. 1973 Mitwirkung an der szenischen Kantate &amp;#039;&amp;#039;Streik bei Mannesmann&amp;#039;&amp;#039;, einem Projekt des [[Verband Deutscher Studentenschaften|vds]] und des [[DGB]] unter der künstlerischen Leitung von [[Hans Werner Henze]], das im selben Jahr am Theater des [[Berliner Ensemble]]s am [[Schiffbauerdamm]] uraufgeführt wurde und 1974 während der [[Ruhrfestspiele]] in [[Recklinghausen]] die westdeutsche Erstaufführung erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1978 entwickelte sich eine Freundschaft und künstlerische Zusammenarbeit mit dem Halleschen Komponisten und Dirigenten [[Hans-Jürgen Wenzel]]. Im Zuge dieser Zusammenarbeit unterrichtete Boekle an der [[Komponistenklasse Halle]], die von Wenzel 1976 gegründet worden war. Eine seiner Schülerinnen war die Komponistin [[Annette Schlünz]].&lt;br /&gt;
Er erhielt einen Auftrag der Halleschen Philharmonie (heute [[Staatskapelle Halle]]) für das &amp;#039;&amp;#039;Concerto&amp;#039;&amp;#039; für großes Orchester, das 1982 in Halle unter Hans-Jürgen Wenzel uraufgeführt wurde. Am [[Schauspielhaus Berlin]] wurde das &amp;#039;&amp;#039;Concerto&amp;#039;&amp;#039; 1989 in der zweiten Fassung wieder von der Halleschen Philharmonie unter Leitung des Chefdirigenten [[Olaf Koch (Dirigent)|Olaf Koch]] erneut aufgeführt.&lt;br /&gt;
Boekle pflegte intensive künstlerische Kontakte auch zu jüngeren Kollegen. Für die Komponisten [[Volker Blumenthaler]] und [[Cord Meijering]] galt er als ein wichtiger Anreger. Über viele Jahre arbeitete er mit dem [[Ensemble Phorminx]] künstlerisch zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 kehrte Dietrich Boekle nach Tübingen zurück. Nach mehreren Reisen, die ihn nach Kuba, Griechenland und Marokko führten, begann er ein Kunststudium, erst an der Kolpingschule Stuttgart, dann an der Freien Kunstschule Stuttgart. Im Mai 2001 hatte er unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Felder, Spuren, Zeichen&amp;#039;&amp;#039; eine Ausstellung im [[Sudhaus (Tübingen)]] mit Malerei, Collagen und Zeichnungen aus der Zeit von 1992 bis 2001. 2011 zog er nach [[Zalavár]] in Ungarn. 2013 verlegte er seinen Wohnsitz aus gesundheitlichen Gründen nach [[Reutlingen]].&lt;br /&gt;
Dietrich Boekle starb dort am 25. März 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Kammermusik ===&lt;br /&gt;
* Vokal&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Chile-Kantate&amp;#039;&amp;#039; (1974)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Zyklus&amp;#039;&amp;#039; für Sopran und Ensemble nach [[Erich Fried]] (1979)&lt;br /&gt;
* Instrumental&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Palimpsest&amp;#039;&amp;#039; für fünf Celli (1982)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Aristeas&amp;#039;&amp;#039; für Flöte und Gitarre (1986)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Cento 1&amp;#039;&amp;#039; für Flöte und Klarinette (1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchesterwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aítion&amp;#039;&amp;#039; (1970)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Concerto&amp;#039;&amp;#039; (1982/1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multimediawerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In den Zeiten der Schwäche&amp;#039;&amp;#039; (1971)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134332253}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ensemble-phorminx.de/phorminx-links/Boekle2006.html Boekle bei ensemble-phorminx.de]&lt;br /&gt;
* [https://aspetos.com/de/parten/baden-wuerttemberg/tuebingen/dietrich-boekle Traueranzeige für Dietrich Boekle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134332253|VIAF=79580630|LCCN=no/2014/109561}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boekle, Dietrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie für Tonkunst Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boekle, Dietrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. März 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Reutlingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bildungsbürger</name></author>
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