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	<title>Dietmar Woidke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-17069-23 am 23. März 2026 um 02:05 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2021-12-21 Sitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin by Sandro Halank–093 (cropped).jpg|mini|Dietmar Woidke (2021)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubert Dietmar Woidke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Oktober]] [[1961]] in [[Naundorf (Forst (Lausitz))|Naundorf]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Er ist seit 2013 [[Ministerpräsident]] des Landes [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft, Studium und Privates ==&lt;br /&gt;
Woidke wuchs zur Zeit der [[DDR]] mit einem Bruder auf einem seit Jahrhunderten im Familienbesitz befindlichen Bauernhof im [[Kreis Forst]] in der [[Niederlausitz]] auf. Sein Vater war [[Schlosserei|Schlosser]] und seine Mutter [[Buchhalter|Hauptbuchhalterin]] einer [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft]] (LPG). Nach dem [[Abitur]] im Jahr 1980 und achtzehnmonatigem [[Grundwehrdienst]] bei der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] in [[Cottbus]] studierte Woidke ab 1982 [[Landwirtschaft]] und [[Tierproduktion]]/[[Ernährungsphysiologie]] in [[Ost-Berlin]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]. Dort schloss er im Jahr 1987 das Studium als [[Agrarwissenschaften#Agraringenieur/Agronom|Diplomagraringenieur]] ab und war bis 1990 [[wissenschaftlicher Assistent]] am Institut für Ernährungsphysiologie. In den Jahren 1990 bis 1992 leitete Woidke die wissenschaftliche Abteilung des Mineralfutter-Herstellers [[Sano – Moderne Tierernährung|SANO-Mineralfutter GmbH]]. Er war von 1992 bis 1993 Amtsleiter für Umwelt und Landwirtschaft des [[Kreis Forst|Landkreises Forst]], nach der [[Kreisreformen in Deutschland nach 1990#Brandenburg|brandenburgischen Kreisreform]] dann bis zu seiner Wahl in den [[Landtag Brandenburg]] 1994 Amtsleiter für Landwirtschaft im [[Landkreis Spree-Neiße]]. Im Jahr 1993 wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin nach erfolgreicher Verteidigung seiner Dissertation zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Laboruntersuchungen zur Strohkonservierung mittels Harnstoff-Saccharose-Zusatz und zum Trockensubstanzabbau der Konservate nach der Nylonbeutel-Methodik&amp;#039;&amp;#039; [[promoviert]]. 2006 legte Woidke die [[Jägerprüfung]] zum deutschen [[Jagdschein]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.svz.de/regionales/brandenburg/mit-dem-ersten-schuss-id5137591.html |titel=Mit dem ersten Schuss |werk=www.svz.de |datum=2013-11-30 |abruf=2021-04-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Rathenow-Torsten-Kobatsch-machte-seine-Jagdpruefung-erst-mit-46-Jahren |titel=Rathenow: Torsten Kobatsch machte seine Jagdprüfung erst mit 46 Jahren |werk=www.maz-online.de |datum=2014-11-07 |abruf=2021-04-17 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210417005545/https://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Rathenow-Torsten-Kobatsch-machte-seine-Jagdpruefung-erst-mit-46-Jahren |archiv-datum=2021-04-17 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woidke ist Mitglied der [[Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz|Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz]]. Er ist in zweiter Ehe mit Susanne Woidke verheiratet. Die Eheleute haben jeweils eine Tochter aus erster Ehe und wohnen in [[Forst (Lausitz)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= M. Sauerbier |url=http://www.bild.de/regional/berlin/dietmar-dr-woidke/brandenburgs-neue-first-patchwork-familie-32021576.bild.html |titel=Platzeck übergibt Amt an Woidke: Brandenburgs neue First Patchwork-Familie |werk=[[bild.de]] |hrsg=[[Axel Springer SE]] |datum=2013-08-28 |abruf=2023-08-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SPD-Politiker seit 1993 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20200123 Dietmar Woidke by OlafKosinsky 8979.jpg|mini|Dietmar Woidke im Landtag Brandenburg (2020)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 trat Woidke als 32-jähriger Amtsleiter in die SPD ein, für die er in der [[Landtagswahl in Brandenburg 1994]] ein [[Direktmandat]] gewann. Sein Wahlkreis war [[Landtagswahlkreis Spree-Neiße II|Spree-Neiße II]], den er auch [[Landtagswahl in Brandenburg 1999|1999]] direkt gewann. Nachdem er [[Landtagswahl in Brandenburg 1999|2004]] das Direktmandat nicht mehr erringen konnte und in den Landtag über die Landesliste eingezogen war, trat er zur [[Landtagswahl in Brandenburg 2009|Landtagswahl 2009]] im [[Landtagswahlkreis Spree-Neiße I|Wahlkreis Spree-Neiße I]] an und gewann ihn direkt. Bei der [[Landtagswahl in Brandenburg 2014|Landtagswahl 2014]] gewann er den Wahlkreis erneut direkt mit 49,5 Prozent der Stimmen. [[Landtagswahl in Brandenburg 2019|2019]] gewann er ihn wiederum direkt, dieses Mal mit 36,2 Prozent der Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.swp.de/panorama/personen/dietmar-woidke_-familie-und-lebenslauf-des-ministerpraesidenten-von-brandenburg-68941823.html|title=Dietmar Woidke: Der Ministerpräsident von Brandenburg im Porträt |publisher=swp.de|language=de|access-date=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2024 erhielt er gerundet 41,5 Prozent der Stimmen, genauso viel wie [[Steffen Kubitzki]] von der AfD, verlor aber das Direktmandat mit 11.555 zu 11.562 Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rbb24.de/politik/wahl/Landtagswahl/ergebnisse-2024/wahlkreise-brandenburg/wahlkreise-landtagswahl-2024-brandenburg.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Landtag war er in den Jahren 1994 bis 1999 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und von 1999 bis 2004 Mitglied des Ausschusses für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung. Zeitweise leitete er den [[Braunkohlenausschuss]] des Landes Brandenburg. Nachdem er 2009 nicht für das Landeskabinett berücksichtigt worden war, übernahm er von November 2009 bis zu seiner Berufung als Innenminister im Oktober 2010 das Amt des Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktion und wurde Mitglied des Präsidiums des Landtags. Von Dezember 2009 bis November 2010 war er außerdem Vorsitzender des Hauptausschusses des Parlaments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1998 bis 2003 war er außerdem Stadtverordneter in Forst (Lausitz) und gehörte von 1998 bis zu seiner Ernennung zum Minister im Jahr 2004 dem Kreistag des [[Landkreis Spree-Neiße|Landkreises Spree-Neiße]] an. Bei der Kommunalwahl im Jahr 2008 wurde Woidke wiederum als Stadtverordneter in die Stadtverordnetenversammlung von Forst (Lausitz) sowie als Abgeordneter in den Kreistag Spree-Neiße gewählt. Diese Mandate gab er im Oktober 2010 im Zusammenhang seiner Ernennung zum Innenminister des Landes Brandenburg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. August 2013 wurde Woidke als Nachfolger von [[Matthias Platzeck]] zum Vorsitzenden des SPD-Landesverbandes Brandenburg gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerold Büchner: [http://www.berliner-zeitung.de/brandenburg/dietmar-woidke-erste-etappe-in-der-erbfolge,10809312,24123224.html &amp;#039;&amp;#039;Dietmar Woidke: Erste Etappe in der Erbfolge.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 26. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem ordentlichen Parteitag der SPD vom 14. bis 16. November 2013 in Leipzig wurde Woidke als Beisitzer in den Bundesvorstand der SPD gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1515251 | archive-is=20131116151949 |text=&amp;#039;&amp;#039;Parteien – SPD: Hintergrund: SPD-Vorstand komplett – Beisitzer gewählt.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landesminister in Brandenburg (2004 bis 2009, 2010 bis 2013) ==&lt;br /&gt;
Vom 13. Oktober 2004 bis 21. Oktober 2009 war Woidke &amp;#039;&amp;#039;Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt- und Verbraucherschutz&amp;#039;&amp;#039; im Land Brandenburg. Nach der Landtagswahl 2009 wurde er für keinen Regierungsposten mehr vorgesehen, um die Frauenquote im Kabinett zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt des Innenministers [[Rainer Speer]] am 23. September 2010 ernannte Ministerpräsident [[Matthias Platzeck]] am 6. Oktober 2010 Woidke zu dessen Nachfolger.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.224940.de &amp;#039;&amp;#039;Woidke neuer Innenminister – Platzeck dankt scheidendem Ressortchef.&amp;#039;&amp;#039;] Presseinformation vom 23. September 2010. In: &amp;#039;&amp;#039;stk.brandenburg.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php?gsid=bb1.c.225956.de &amp;#039;&amp;#039;Ernennung des Ministers des Innern.&amp;#039;&amp;#039;] Presseinformation der Staatskanzlei Brandenburg vom 5. Oktober 2010. In: &amp;#039;&amp;#039;stk.brandenburg.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuer SPD-Fraktionschef wurde [[Ralf Holzschuher]]. Als Innenminister war Woidke federführend bei der [[Verwaltungsreform|Verwaltungsmodernisierung]] im Land Brandenburg. Er war in dieser Funktion gemäß dem [[Tarifvertrag über Maßnahmen zur Begleitung des Umbaus der Landesverwaltung Brandenburg]] (TV Umbau) Vorsitzender des Beirats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der größten Reformvorhaben, für die Woidke als Innenminister zuständig war, war die Polizeireform in Brandenburg. Sie zielte auf eine Reduzierung des Personalbestandes in der brandenburgischen Polizei von ca. 8800 im Jahr 2010 auf 7000 bis Anfang 2020 ab. Bisher verfügte Brandenburg über zwei Polizeipräsidien, ein Landeskriminalamt und eine Landeseinsatzeinheit (LESE). Am 16. Dezember 2010 stimmte der brandenburgische Landtag dem Gesetzentwurf zur Bündelung dieser Behörden in einem neuen Polizeipräsidium mit Wirkung zum 1. Januar 2011 zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mi.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.235395.de |wayback=20101221062318 |text=&amp;#039;&amp;#039;Presseerklärung zur Polizeireform.&amp;#039;&amp;#039; }} Presseinformation vom 16. Dezember 2010. In: &amp;#039;&amp;#039;mi.brandenburg.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kabinett Platzeck II|Kabinett Platzeck III}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ministerpräsident von Brandenburg (seit 2013) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-04-12 Sitzung des Bundesrates by Olaf Kosinsky-9973.jpg|mini|Dietmar Woidke als Bundesratspräsident (2019)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von [[Matthias Platzeck]] wurde Woidke am 28. August 2013 zum dritten Ministerpräsidenten von Brandenburg gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus-1083776&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.focus.de/politik/deutschland/nach-ruecktritt-von-matthias-platzeck-dietmar-woidke-ist-neuer-ministerpraesident-von-brandenburg_aid_1083776.html |titel=Nach Rücktritt von Platzeck: Woidke ist neuer Ministerpräsident von Brandenburg |werk=[[Focus Online]] |datum=2013-08-28 |sprache=de |abruf=2018-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.spd-brandenburg.de/news/2013/08/27/woidke-zum-neuen-spd-landesvorsitzenden-gewaehlt.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Woidke zum neuen SPD-Landesvorsitzenden gewählt.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131224094106}} In: &amp;#039;&amp;#039;spd-brandenburg.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Biografie von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.375532.de |wayback=20100127010046}} In: &amp;#039;&amp;#039;stk.brankenburg.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 28. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war vom 1. November 2018 bis zum 31. Oktober 2019 turnusmäßig zweiter Vizepräsident des [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrates]] und danach bis zum 31. Oktober 2020 dessen [[Präsident des Bundesrates (Deutschland)|Präsident]], bevor er wiederum erster Vizepräsident wurde. Er ist der am längsten amtierende Ministerpräsident in der Geschichte Brandenburgs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/04/brandenburg-woidke-laengster-amtierender-ministerpraesident-land.html |titel=Brandenburg: Woidke längster amtierender Regierungschef in der Mark |werk=rbb24.de |datum=2025-04-26 |abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landtagswahl 2014 ===&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 2014 wurde er für die [[Landtagswahl in Brandenburg 2014]] zum Spitzenkandidaten gewählt. Bei der Wahl konnte die SPD ihre Stellung als stärkste Kraft, bei leichten Verlusten in Höhe von 1,1 Prozentpunkten, verteidigen und erreichte 31,9 Prozent der Stimmen. Die SPD hatte die Wahl zwischen einer fortgesetzten Koalition mit der Linkspartei (18,9 Prozent der Stimmen) und einer Koalition mit der CDU (23 Prozent der Stimmen). Die SPD und Woidke entschlossen sich für die Fortsetzung der Rot-Roten Koalition. Am 5. November 2014 wurde Woidke vom Landtag mit den 47 Stimmen der Koalition im Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landtagswahl 2019 ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Landtagswahl in Brandenburg 2019]] erklärte Woidke, dass er sich einer Wiederwahl zum Ministerpräsidenten von Brandenburg stellen werde. Da die SPD stärkste Partei vor der [[Alternative für Deutschland|AfD]] wurde, waren entsprechende Koalitionsverhandlungen erfolgreich möglich. Am 20. November 2019 wurde er im Landtag als Ministerpräsident mit den Stimmen von [[SPD Brandenburg|SPD]], [[CDU Brandenburg|CDU]] und [[Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg|Bündnis 90/Die Grünen]] wiedergewählt (47 zu 37 Stimmen, bei drei Enthaltungen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/politik/wahl/Landtagswahl/beitraege/brandenburg-landtag-woidke-wiederwahl.html |titel=Woidke als Brandenburgs Ministerpräsident wiedergewählt |werk=www.rbb24.de |hrsg=Rundfunk Berlin-Brandenburg |datum=2019-11-20 |abruf=2019-11-20 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221229084822/https://www.rbb24.de/politik/wahl/Landtagswahl/beitraege/brandenburg-landtag-woidke-wiederwahl.html |archiv-datum=2022-12-29 |offline=ja  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landtagswahl 2024 ===&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf zur [[Landtagswahl in Brandenburg 2024]] forderte Woidke als erster Ministerpräsident die Bundesregierung dazu auf, sich als Vermittler für einen „Frieden zwischen Russland und der Ukraine“ einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;„dass die Bundesregierung schneller alle diplomatischen Bemühungen ergreift, die möglich sind“ – Wahlkampfrede in Schwedt. Daniel Friedrich Sturm: [https://www.tagesspiegel.de/politik/russlands-ukraine-krieg-woidke-will-deutschland-als-vermittler-12148451.html &amp;#039;&amp;#039;„Schnelle Beendigung des Krieges“. Woidke will Deutschland als Vermittler in der Ukraine.&amp;#039;&amp;#039;] Tagesspiegel (tagesspiegel.de), 6.&amp;amp;nbsp;August 2024, abgerufen am 23. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin kündigte er an, dass er sich bei einer Wahlniederlage gegen die rechtsradikale Alternative für Deutschland als Ministerpräsident zurückziehen würde: „Mein Ziel ist es, gegen die AfD zu gewinnen – und wenn ich gegen die AfD verliere, bin ich weg.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jona Spreter |Titel=Landtagswahl in Brandenburg: Dietmar Woidkes Endspiel? |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2024-08-22 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-08/landtagswahl-brandenburg-2024-parteien-faq |Abruf=2024-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einigen Wahlkampfveranstaltungen relativierte er diese Aussage. Woidke verlor seinen seit 2009 gehaltenen [[Landtagswahlkreis Spree-Neiße I]] mit sieben Stimmen Abstand denkbar knapp an den AfD-Kandidaten [[Steffen Kubitzki]], zog aber über die SPD-Landesliste in den neuen Landtag ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/politik/wahl/Landtagswahl/2024/brandenburg-wahl-woidke-direktmandat-spitzenkandidaten.html |titel=Woidke verpasst Verteidigung seines Direktmandats um sieben Stimmen |datum=2024-09-24 |sprache=de |abruf=2024-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. Dezember 2024 wurde er im Landtag als Ministerpräsident im zweiten Wahlgang wiedergewählt (50 zu 36 Stimmen, bei einer Enthaltung, die Fraktionen der Koalition aus SPD und BSW haben zusammen 46 Abgeordnete). Im ersten Wahlgang hatte er noch die Mehrheit der Stimmen verfehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/brandenburg-woidke-106.html |titel=Woidke als Ministerpräsident wiedergewählt |werk=Tagesschau |datum=2024-12-11 |sprache=de |abruf=2024-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach mehreren Partei- und Fraktionsaustritten in den Reihen des BSW bildete Woidke am 18. März 2026 das [[Kabinett Woidke V]], eine rot-schwarze Koalition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kabinett Woidke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Ämter ==&lt;br /&gt;
Woidke wurde 2006 Präsident des Brandenburgischen Radsport-Verbands. Dieses Amt übte er für eine Periode aus, 2008 kandidierte er nicht mehr. Außerdem war er Vorsitzender des Verwaltungsrates der Abfallentsorgungsgesellschaft Neiße-Spree. Von 2014 bis 2022 war er zudem Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.auswaertiges-amt.de/de/aamt/koordinatoren/deutsch-polnische-zusammenarbeit-node/dietmar-woidke-lebenslauf/200562 |titel=Der Koordinator für die deutsch-polnische Zusammenarbeit: Lebenslauf |werk=auswaertiges-amt.de |hrsg=Auswärtiges Amt |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220202050403/https://www.auswaertiges-amt.de/de/aamt/koordinatoren/deutsch-polnische-zusammenarbeit-node/dietmar-woidke-lebenslauf/200562 |archiv-datum=2022-02-02 |abruf=2022-12-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2024 Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wismar/UM&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uckerland.de/aktuelles/90-jahre-feuerwehr-wismar |titel=90 Jahre Feuerwehr Wismar |datum=2024-06-04 |sprache=de |abruf=2025-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2023/11/231124-OV-MP-Laender.html?nn=9042544 |titel=Ordensverleihung an Ministerpräsidenten |werk=bundespraesident.de |datum=2023-11-24 |abruf=2023-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000025143| Dietmar Woidke||&amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 32/2013 vom 6. August 2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|17269261X}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Brandenburg|woidke_dietmar_(dr.)/11263}}&lt;br /&gt;
* [https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/person?search=11013 Parlamentsdokumentation Brandenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.politische-bildung-brandenburg.de/themen/brandenburg/landesregierung/dr-dietmar-woidke Biografie bei der brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung]&lt;br /&gt;
* Annett Meiritz: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/platzecks-nachfolger-in-brandenburg-dietmar-woidke-im-portraet-a-913695.html &amp;#039;&amp;#039;Platzeck-Nachfolger Dietmar Woidke: Dr. Sachlich übernimmt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Juli 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Woidke, Dietmar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesratspräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Polen (Komtur mit Stern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Forst (Lausitz))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Woidke, Dietmar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Woidke, Hubert Dietmar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, Innenminister und Ministerpräsident des Landes Brandenburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Naundorf (Forst (Lausitz))|Naundorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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