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	<title>Dietmar Lemcke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T23:26:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dietmar_Lemcke&amp;diff=2849919&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MalikaStevenson: Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Parameterfehler</title>
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		<updated>2025-11-10T10:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Parameterfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietmar Lemcke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Januar]] [[1930]] in [[Gołdap|Goldap]], [[Ostpreußen]]; † [[2. Februar]] [[2020]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;tstrauer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trauer.tagesspiegel.de/traueranzeige/dietmar-lemcke |titel=Traueranzeigen: Dietmar Lemcke |werk=Tagesspiegel Trauer (online) |datum=2020-02-09 |abruf=2020-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Malerei|Maler]] und [[Hochschullehrer]] an der [[Universität der Künste Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dietmar Lemcke.jpg|mini|Das Grab von Dietmar Lemcke auf dem Friedhof Schöneberg III in Berlin-Friedenau.&amp;lt;ref&amp;gt;Büste aus dem Jahr 2007 von Simon P. Schrieber.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht]] aus Ostpreußen studierte Lemcke in Berlin von 1948 bis 1954 an der [[Universität der Künste Berlin |Hochschule für Bildende Künste]]. Zu seinen Lehrern zählten [[Karl Schmidt-Rottluff]], [[Karl Hofer]] sowie [[Ernst Schuhmacher]] (1905–1963). Unmittelbar nach Beendigung seines Studiums erhielt Lemcke 1954 ein einjähriges Stipendium an der [[Académie de Montmartre]] in Paris, an der zu dieser Zeit [[Fernand Léger]] Direktor war. Während seines Aufenthalts studierte an der Akademie auch noch der spätere Chansonier [[Serge Gainsbourg]] Malerei, bevor dieser sich wenige Jahre später ganz der Musik verschrieb. Lemcke erlebte auch den Fauvisten [[Jean Puy]], ein enger Freund und Weggefährte von [[Henri Matisse]], dessen Einflüsse auf Puy und auf Lemcke gleichermaßen in den Werken beider deutlich erkennbar sind. In Paris beschäftigte Lemcke sich noch vertieft mit den Werken [[Pablo Picasso|Picassos]], [[Georges Braque|Braques]] und immer wieder dem Werk von Matisse, das zeitlebens großen Einfluss auf sein Schaffen ausübte. Auch die abstrakte Kunstrichtung des [[Tachismus]] hat Lemcke in seinem Pariser Jahr geprägt. Weitere prägende Einflüsse waren nach eigenem Bekunden [[Max Beckmann]] während dessen Amsterdamer Exiljahren sowie [[Emil Nolde]] in dessen Spätwerk. Lemcke selbst beruft sich bei der Einordnung seines eigenen Werks, quasi als Motto, auf einen Satz Beckmanns&amp;lt;ref&amp;gt;Max Beckmann sagt wörtlich:{{&amp;quot;|Das Unsichtbare sichtbar machen durch die Realität [...] Willst Du das Unsichtbare fassen - dringe so tief Du kannst ein - in das Unsichtbare.}} Vgl. Max Beckmann: &amp;#039;&amp;#039;Über meine Malerei&amp;#039;&amp;#039;. Rede, gehalten in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Twentieth Century German Art&amp;#039;&amp;#039; in den New Burlington Galleries, London, 21.&amp;amp;nbsp;Juli 1938 in: R. Pillep (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Max Beckmann, Die Realität der Träume in den Bildern. Aufsätze und Vorträge&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1984, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wonach er soweit sichtbar ins Sichtbare vorstoße, um das Unsichtbare zu erfassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Prof. Dietmar Lemcke im Gespräch mit Tobias Bringmann, Georgia Galerie, Berlin, 6. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lemcke wird 1955 nach der Rückkehr aus Paris die Professur als Nachfolger von [[Erich Heckel]] an der [[Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Akademie der Bildenden Künste]] in Karlsruhe angetragen, die er jedoch ablehnte, weil er seine Zukunft in Berlin sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lemcke übernahm 1964 eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und war dort 34&amp;amp;nbsp;Jahre tätig. 1998 wurde Lemcke emeritiert. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Johannes Grützke]] sowie der spätere Dekan für Bildende Künste an der [[Universität der Künste Berlin|Universität der Künste]] in Berlin, [[Burkhard Held]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lemcke ist Mitglied  im [[Deutscher Künstlerbund|&amp;#039;&amp;#039;Deutschen Künstlerbund&amp;#039;&amp;#039;]], er ist Mitglied der u.&amp;amp;nbsp;a. von seinen expressionistischen Lehrern [[Karl Schmidt-Rottluff|Schmidt-Rottluff]] und [[Karl Hofer|Hofer]] sowie von Max Beckmann 1946 gegründeten [[Neue Gruppe|&amp;#039;&amp;#039;Neuen Gruppe München&amp;#039;&amp;#039;]], ferner gehört er der 1945 initiierten [[Neue Darmstädter Sezession|&amp;#039;&amp;#039;Neuen Darmstädter Sezession&amp;#039;&amp;#039;]] an. Bei allen drei Künstlervereinigungen hat Lemcke sich von 1955 bis 1990 an Ausstellungen mit eigenen Werken beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietmar Lemcke war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Lemcke, Dietmar&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |archive-is=20150324013838 }} (abgerufen am 17. Oktober 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seinem 90. Geburtstag verstarb Dietmar Lemcke am 2.&amp;amp;nbsp;Februar 2020. Er wurde auf dem Berliner [[Friedhof Schöneberg III]] (Abteilung&amp;amp;nbsp;22, Grab&amp;amp;nbsp;310) beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tstrauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Neben grafischen Arbeiten, besonders in seinem Frühwerk, steht die Ölmalerei im Mittelpunkt seines Werkes, wobei der Landschaftsmalerei und dem Stillleben sein besonderes Augenmerk gelten. In seinen Werken ist der Einfluss des Expressionismus zu erkennen, sowie die Schulung unter den Meistern der Künstlervereinigung [[Brücke (Künstlergruppe)|&amp;#039;&amp;#039;Brücke&amp;#039;&amp;#039;]]. Niemals strebte er die Auflösung der Gegenständlichkeit an, sehr wohl gibt er aber der Farbe den Vorzug vor der Form. Mit ihr modelliert er die Gegenstände und erreicht zum Teil eine  kraftvolle und lebendige Schilderung dessen, was er fühlt. Er selbst spricht davon, nach dem „absoluten Bild“ zu suchen, ohne dabei einen Endpunkt anzufixieren. Mit „absolut“ meint Lemcke, sich jedes Mal aufs Neue das Bild aus seiner eigenen Gestalt heraus zu erkämpfen: {{&amp;quot;|im Rahmen der Bildfläche gehalten, auf die innerbildlichen Beziehungen und Klänge verweisend und sich so freisetzend von den Zufälligkeiten der Natur, fern aller spekulativen Verweise}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romain&amp;quot;&amp;gt;Lothar Romain: &amp;#039;&amp;#039;Die Identifikation mit dem Gegenstand über die Farbe&amp;#039;&amp;#039;. In Dietmar Lemcke: &amp;#039;&amp;#039;Bilder, Aquarelle, Zeichnungen 1958–2003&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2003, S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird besonders deutlich bei seinen herausragenden Arbeiten der Stillleben, in denen er Früchte aus Land und Meer – Quitten, Pfirsiche, Zitronen, Muscheln, Hummer etc. – in einer kraftvollen Farbgestaltung ebenso präsentiert wie seine Blumensträuße, wobei er all diesen Gegenständen meist den Rahmen durch ihre Anordnung auf oft nur angedeuteten Schüsseln oder Tellern gibt und sie dann auf monochrom gehaltenem und komplementär gestaltetem Grund in einen ortlosen Kosmos seiner Farben entlässt, was die Wirkung weiter steigert. Lemckes Bilder zeugen von ungeheurer Kraft, Intensität und Lebensbejahung, sie feiern den Reichtum der Natur als brodelnde Lebendigkeit, als überbordende Erotik des Lebens. Seine Motive fand Lemcke vor allem in der [[Provence]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Werke hängen u.&amp;amp;nbsp;a. in folgenden Museen:&lt;br /&gt;
* [[Museum of Modern Art]], New York&lt;br /&gt;
* [[Brooklyn Museum]], New York&lt;br /&gt;
* [[Museum Ludwig]], Köln&lt;br /&gt;
* [[Kunsthalle Bremen]]&lt;br /&gt;
* [[Berlinische Galerie]], Berlin&lt;br /&gt;
* [[Kupferstichkabinett Berlin|Kupferstichkabinett]], Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Kunstpreis der Stadt Berlin]] für Grafik&lt;br /&gt;
* 1956: Förderpreis zum [[Cornelius-Preis]] in [[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Villa Massimo|&amp;#039;&amp;#039;Villa Massimo-Preis&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1952 Kunstverein Hamburg (gemeinsam mit [[Rudolf Kügler]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rudolf-kügler.de/page/ausst1.htm vgl. →rudolf-kügler.de: &amp;#039;&amp;#039;Eintrag unter &amp;quot;Einzelausstellungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 18. Oktober 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1963 Städtische Kunstsammlungen, Bonn&lt;br /&gt;
* 1966 Galerie Gerda Bassenge, Berlin&lt;br /&gt;
* 1978 Neuer Berliner Kunstverein, Berlin&lt;br /&gt;
* 1982 [[Universität der Künste Berlin|Orangerie Kassel]] (u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* 1985 [[Villa Massimo]], Rom (u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* 1997 [[Darmstädter Sezession|Darmstädter Sezession, Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1999 Darmstädter Sezession, Darmstadt&lt;br /&gt;
* 2003 Galerie Bremer, Berlin&lt;br /&gt;
* 2011 [[Kammermusiksaal Friedenau]], Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietmar Lemcke:; &amp;#039;&amp;#039;Bilder, Aquarelle, Zeichnungen 1958–2003.&amp;#039;&amp;#039; Katalog anlässlich einer Ausstellung in der Galerie Bremer (Berlin). Berlin 2003&lt;br /&gt;
* Ludwig Grote (u.&amp;amp;nbsp;a.): &amp;#039;&amp;#039;Junge Maler aus Deutschland und Frankreich. Ausstellung im Kunstmuseum Luzern&amp;#039;&amp;#039;, Luzern 1958&lt;br /&gt;
* Karl Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Dietmar Lemcke – Neue Kraft aus südlichen Gefilden&amp;#039;&amp;#039;, in: [https://www.welt.de/print-welt/article286825/Dietmar-Lemcke-Neue-Kraft-aus-suedlichen-Gefilden.html Die Welt vom 16. Januar 2004]&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Autor= |Lemma=Lemcke, Dietmar |Band=3 |Seite=208 |SeiteBis=209 |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dietmarlemcke.de/ Persönliche Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116891130|LCCN=n78074159|VIAF=17985346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lemcke, Dietmar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität der Künste Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lemcke, Dietmar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gołdap|Goldap]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MalikaStevenson</name></author>
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