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	<title>Dietmar Krafft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietmar Roman Krafft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1934]] in [[Bytom|Beuthen]]; † [[17. März]] [[2026]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.trauer.ms/traueranzeige/prof-dr-dietmar-krafft-2026-03-17-muenster-9772665 |titel=Traueranzeige Prof. Dr. Dietmar Krafft |werk=trauer.ms |hrsg=Westfälische Nachrichten |datum=2026-03-21 |sprache=de |abruf=2026-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Wirtschaftswissenschaftler]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Krafft wurde als Sohn eines Lehrers und einer Bankangestellten geboren. Nach der Volksschule besuchte er 1944 das Gymnasium seiner Heimatstadt und floh im Januar 1945 mit seiner Familie vor der Roten Armee nach [[Wurzen]]. Dort besuchte er ab Ende 1945 die Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung. 1949 flüchtete die Familie über die [[Innerdeutsche Grenze|Zonengrenze]] nach [[Westdeutschland]], wo sie sich in [[Münster]] in [[Westfalen]] niederließ. Krafft wurde auf der [[Höhere Handelsschule|Höheren Handelsschule]] angenommen, die er 1951 absolvierte. Hiernach trat er eine Kaufmannslehre im Groß- und Außenhandel einer Holzhandlung an. Nach Abschluss seiner Ausbildung verblieb er noch ein Jahr im Betrieb und entschloss sich dann zur Erlangung der Hochschulreife in [[Oberhausen]] 1954–1956 das [[Abitur]] nachzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 nahm er ein Studium der [[Wirtschaftswissenschaften]] mit dem Schwerpunkt [[Betriebswirtschaftslehre]] an der [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster|Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]] auf. Nach seinem Abschluss als [[Diplomkaufmann]] im Jahre 1960, nahm er ein Stellenangebot des Instituts für [[Verkehrswissenschaft]] als wissenschaftlicher Mitarbeiter an und [[Promovieren|promovierte]] dort im Dezember 1963 mit der [[Dissertationsschrift]] „Der Einfluss eines Hafens auf die Wirtschaftskraft der Hafenstadt“. Sein [[Doktorvater]] war [[Andreas Predöhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 1971 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent und Geschäftsführer weiterhin am Institut für Verkehrswissenschaft. In dieser Zeit arbeitete er unter anderem mit [[Hanspeter Georgi]] sowie [[Hans-Jürgen Ewers]] zusammen. 1970 nahm er einen Lehrauftrag für Wirtschafts- und [[Arbeitslehre]] der [[Pädagogische Hochschule Westfalen-Lippe|Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe]] an. Er lehrte dort zwei Semester, dann wurde die Stelle 1971 als [[Professur]] ausgeschrieben und durch Krafft besetzt. In dieser Funktion leitete er bis 1975 den Aufbau des Instituts für Wirtschaftswissenschaften und ihre [[Didaktik]]. 1975 erfolgte in NRW die Abschaffung des Faches Arbeitslehre zugunsten des interdisziplinären Faches [[Sozialwissenschaften]]. Vor diesem Hintergrund gründete Krafft im selben Jahr eine Landesfachgruppe für [[Ökonomische Bildung]], deren Hauptanliegen die Einführung von Ökonomischer Bildung an [[Allgemeinbildende Schulen|allgemeinbildenden Schulen]] als eigenständiges Fach war. 1978 weitete sich diese zur Bundesfachgruppe aus; ihr gehörten bundesweit der größte Teil der Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik an. Krafft leitete die Fachgruppe von 1975 bis 1991. 1993 wurde sie in [[Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung]] umbenannt. Er war eines von heute circa 180 Mitgliedern der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1980 wurde die Pädagogische Hochschule Westfalen-Lippe geschlossen und das darin angelegte Institut für Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik der Philosophischen Fakultät der Universität Münster angeschlossen. Bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1999 lehrte Krafft zu den Themen Geld und Währung, [[Außenwirtschaftstheorie]], [[Mikroökonomie|Mikro-]] und [[Makroökonomie]] und kontinuierlich sowohl Betriebswirtschafts- als auch [[Volkswirtschaftslehre]]. Von 1992 bis 1996 war Krafft Dekan und [[Prodekan]] der Philosophischen Fakultät der Universität. Im Jahr 2000 entschied das Rektorat der Universität die Verlagerung des Instituts als Institut für Ökonomische Bildung an den [[Fachbereich]] Wirtschaftswissenschaft. Krafft unterstützte das Institut durch Vorlesungen und Seminare.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wiwi.uni-muenster.de/ciw/de/das-center/personen/dietmar-krafft |titel=Professor Dr. (em.) Dietmar Krafft |werk=Centrum für Interdisziplinäre Wirtschaftsforschung |hrsg=Universität Münster |sprache=de |abruf=2026-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1974 bis 1980 entwickelte Krafft im Auftrag der [[Bildungsministerium|Bildungsministerien]] [[Schleswig-Holstein]]s, [[Baden-Württemberg]]s und [[Rheinland-Pfalz]]’ gemeinsam mit der [[Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft Bad Harzburg]] Weiterbildungsfernkurse für die Umschulung von Lehrern für das Fach Wirtschafts- und Arbeitslehre. Er dozierte von 1991 bis 2000 an der Deutschen Management Akademie Niedersachsen und von 2000 bis 2010 als Gastdozent an der [[Business and Information Technology School]] in [[Iserlohn]]. Von 1999 bis 2002 wirkte er als wissenschaftlicher Fachberater an der didaktischen Gestaltung des Deutschen Geld- und Notenbankmuseums in Frankfurt mit. Seit 2000 ist er Weiterbildungsreferent für volks- und betriebswirtschaftliche Fächer der BARMER GEK Führungs- und Fachakademie. Er ist Gründer des Instituts für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Bildung, welches in Zusammenarbeit mit Weiterbildungseinrichtungen, sowie finanziert durch die [[Agentur für Arbeit]], online-gestützte Weiterbildungskurse anbietet. Außerdem war er Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Consulting mbH. Als Autor war er an der vom [[Goethe-Institut]] herausgegebenen Zeitung MARKT&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.goethe.de/lrn/prj/mol/mpr/fra/deindex.htm |titel=MARKT online |hrsg=Goethe Institut |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120421134344/http://www.goethe.de/lrn/prj/mol/mpr/fra/deindex.htm |archiv-datum=2012-04-21 |abruf=2026-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Krafft brachte seit 1976 gemeinsam mit Renate Harter-Meyer und Heinrich Meyer im Cornelsen Verlag Schulbücher zur Wirtschafts- und Arbeitslehre heraus. Im Jahr 2008 sind die Schülerbücher der Reihe „Lernbereich Arbeitslehre Wirtschaft“ (Bände 5/6, 7/8, 9/10): „Wirtschaft-Arbeit-Technik“ (Brandenburg), „Wirtschaft“ (Niedersachsen), „Arbeit und Beruf“ (Hamburg), „job fit. Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde. Berufseinstiegsjahr“ (Baden-Württemberg) von der [[Deutsche UNESCO-Kommission|Deutschen UNESCO-Kommission]] als Beitrag zum Thema „Nachhaltigkeit lernen“ – im Rahmen der [[UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung|UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“]] – ausgezeichnet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ibw.uni-hamburg.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=268%3Apublikationen-meyer-heinrich&amp;amp;catid=82%3Apublikationen&amp;amp;Itemid=1&amp;amp;lang=en&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit Andreas Liening entwickelte er ferner das Konzept zu der von der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichneten Initiative Junior Business School&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.tu-dortmund.de/uni/Infobrief_Rektorat/infobrief_2010_07/JBS/index.html |text= |archivebot=2018-04-06 19:00:49 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[TU Dortmund]]. Ziel der Initiative war es, Schülern ökonomisches Grundwissen gestützt durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien näher zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Forschungsschwerpunkte waren Ökonomische Bildung für Nichtökonomen und in allgemein bildenden Schulen, Betriebliche Weiterbildung, Fernstudien/Multimedia/Computergestützte [[Planspiel]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der Fördergesellschaft des Instituts für Verkehrswissenschaften und der [[Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung|Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung e.V.]], Vorsitzender des Freundeskreises am Centrum für interdisziplinäre Wirtschaftsforschung an der Universität Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*Krafft, D. (2009): „Sklaven der Geldmenge: Einkommen, Beschäftigung und Preise“, „Say, Keynes, Friedman. Von der Klassik zum Neoliberalismus“, „Aus der Depression zum Aufschwung“. In: Mythos Geld. Der Mensch und die Kräfte des Kapitals, Reihe Spektrum. Gütersloh: Bertelsmann Verlag.&lt;br /&gt;
*Krafft, D. (2008): Ist Zeit Geld? In: Ewige Augenblicke. Eine interdisziplinäre Annäherung an das Phänomen Zeit. Münster: Waxmann Verlag.&lt;br /&gt;
*Krafft, D./Mittelstädt, E./Wiepcke, C. (2005): MARKT Lexikon Wirtschaft. Fachbegriffe von A–Z einfach und verständlich erklärt. Bielefeld: Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Krafft, D. (1995): Unser Geld. Geld, Bundesbank und Geldpolitik. Münster: Wisoco-Verlag.&lt;br /&gt;
*Krafft, D. (1993 ff.) Reihe „Ökonomie leicht verständlich“ (Wisoco – Verlag) mit: „Wozu Wirtschaftswissenschaft“, „Betriebswirtschaftslehre leicht verständlich“, „Betriebliches Rechnungswesen I – Kostenrechnung und Kalkulation“; „Betriebliches Rechnungswesen II – Finanzbuchhaltung – leicht gelernt“.&lt;br /&gt;
*Krafft, D. (1965): Der Einfluss eines Hafens auf die Wirtschaftsstruktur und die Wirtschaftskraft seiner Hafenstadt, Göttingen.&lt;br /&gt;
*Krafft, D./Breuer, K./Schlösser, H. J. (1987): Energie und Verbraucher. Computergestützte Simulation, Köln. (Deutscher Schul- und Softwarepreis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|171479459}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=171479459|LCCN=no2007078300|VIAF=39888004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krafft, Dietmar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (PH Westfalen-Lippe, Abteilung Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2026]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krafft, Dietmar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krafft, Dietmar Roman&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bytom|Beuthen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 2026&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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