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	<title>Dietmar Brandes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T03:13:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dietmar_Brandes&amp;diff=677803&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, geschützte Leerzeichen sichtbar gemacht bzw. entfernt, Links optimiert, Links normiert</title>
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		<updated>2025-03-02T21:09:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, geschützte Leerzeichen sichtbar gemacht bzw. entfernt, Links optimiert, Links normiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietmar Brandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1948]] in [[Braunschweig]]) ist ein [[deutscher]] [[Botaniker]], [[Universitätsprofessor]] und [[Bibliothekar]]. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der [[Geobotanik]], speziell in der [[Biodiversität]]sforschung und der [[Biologische Invasion|Invasionsforschung]]. Dietmar Brandes war bis 2013 Direktor der [[Universitätsbibliothek Braunschweig]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Direktor der UB – Prof. Dr. Dietmar Brandes – feiert seinen 65. Geburtstag |url=http://www.biblio.tu-bs.de/ueberuns/geburtstag.html |wayback=20130707112609  }} auf biblio.tu-bs.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2014 bis 2016 war er Präsident der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brandes bekam 1966, noch vor seinem Abitur am [[Gymnasium Neue Oberschule]], in Wien den [[Hörlein-Preis]] des [[Verband deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften|vdbiol]] für eine vegetationskundliche Arbeit verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Bein|R. Bein]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Oberschule 1828–1978.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1978, [http://d-nb.info/900058080 DNB 900058080].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Wintersemester 1968/69 begann er an der [[Technische Universität Braunschweig|TU Braunschweig]] ein Studium der Chemie und Botanik. 1973 erlangte er sein Diplom, seine Diplomarbeit schrieb er am Institut für Anorganische Chemie der TU Braunschweig. Dort arbeitete er auch als wissenschaftlicher Assistent. Brandes [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1975 an der TU Braunschweig bei [[Armand Blaschette]] (1933–2015) über &amp;#039;&amp;#039;Präparative und mechanistische Untersuchungen an Organosiliciumperoxiden&amp;#039;&amp;#039;. Dadurch erlangte er den Grad eines Doktors der Naturwissenschaften ([[Doktor#Unterscheidung nach Fächern|Dr. rer. nat.]]). 1985 [[Habilitation|habilitierte]] er sich in Braunschweig mit &amp;#039;&amp;#039;Die Ruderalvegetation des östlichen Niedersachsen: Syntaxonomische Gliederung, Verbreitung und Lebensbedingungen&amp;#039;&amp;#039; im Fach Botanik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietmar Brandes engagierte sich bereits in jungen Jahren in der floristischen Kartierung in Südostniedersachsen, Mitteldeutschland und Österreich und leitet ab 1983 die Regionalstelle der floristischen Kartierung in Niedersachsen und Bremen. In diesem Zusammenhang veranstaltet er seit 40 Jahren für alle an der Flora der Region interessierten Personen wie Kollegen, Studierende, Gutachter und ehrenamtlich Kartierende (Citizen Scientists) einmal im Jahr die Braunschweiger Floristentreffen. Auf den ihnen wurden bislang mehr als 160 geobotanische Vorträge gehalten, oft die ersten in der Karriere der jungen Forschenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandes ist Leiter der Arbeitsgruppe „Vegetationsökologie und experimentelle Pflanzensoziologie“ am Institut für Pflanzenbiologie der TU Braunschweig. Die Schwerpunkte seiner Arbeitsgruppe liegen in der &amp;#039;&amp;#039;Biodiversitätsforschung ausgewählter Strukturen und Regionen, in der Untersuchung [[anthropogen]]er Störungen und Beeinträchtigungen der Vegetation […] sowie in der Invasionsforschung&amp;#039;&amp;#039;. Von ihm wurde die „Literaturdatenbank zur [[Vegetationsökologie]] Mitteleuropas“ ins Leben gerufen. Das Besondere an der Datenbank ist, dass Wissenschaftler ihre Publikationen selbst eintragen können. Brandes war Gründungsmitglied des [[Gemeinsamer Bibliotheksverbund|Gemeinsamen Bibliotheksverbundes]] (GBV)&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Der Herr der Bücher wird 65.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweiger Zeitung vom 12.&amp;amp;nbsp;März 2013, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietmar Brandes ist seit 1996 Mitglied der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]] (BWG), deren Vizepräsident er 2013 war. Von Januar 2014 bis Dezember 2016 hatte er das Amt des Präsidenten der BWG inne. Er war von 1989 bis 2011 Gründungsvorsitzender des Vereins der &amp;#039;&amp;#039;Freunde des [[Botanischer Garten (Braunschweig)|Braunschweiger Botanischen Gartens]]&amp;#039;&amp;#039;, der ihn 2023 zum Ehrenmitglied ernannte. 2014 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der NAGO (Naturkundliche Arbeitsgemeinschaft Osttirol) für botanische Forschungen im Bezirk Lienz verliehen. Ebenfalls 2014 ist er vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur in das Kuratorium der [[Herzog August Bibliothek]] berufen worden,  das er Ende 2024 nach zwei Amtsperioden turnusmäßig wieder verlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Die meisten seiner über 400 Veröffentlichungen sind im Volltext zugänglich über den Publikationsserver der TU Braunschweig – LeoPARD ([https://leopard.tu-braunschweig.de online]) sowie über [[Researchgate]] oder [[ZOBODAT]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dietmar Brandes: &amp;#039;&amp;#039;Präparative und mechanistische Untersuchungen an Organosiliciumperoxiden.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der TU Braunschweig, Braunschweig 1975.&lt;br /&gt;
* Dietmar Brandes (bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Literatur über Pflanzenwelt und Naturschutz der Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Stadtarchiv und Stadtbibliothek Braunschweig 1981.&lt;br /&gt;
* Dietmar Brandes: &amp;#039;&amp;#039;Die Ruderalvegetation des östlichen Niedersachsen: Syntaxonomische Gliederung, Verbreitung und Lebensbedingungen.&amp;#039;&amp;#039; Habilitations-Schrift, TU Braunschweig, 1985 ([http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00000101 online]).&lt;br /&gt;
* Dietmar Brandes, Detlef Griese: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungs- und Ruderalvegetation von Niedersachsen: eine kritische Übersicht.&amp;#039;&amp;#039; Universitäts-Bibliothek der TU Braunschweig, 1991, ISBN 3-927115-10-X.&lt;br /&gt;
* Dietmar Brandes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vegetationsökologie von Habitatisolaten und linearen Strukturen.&amp;#039;&amp;#039; Tagungsbericht des Braunschweiger Kolloquiums über Habitatinseln und Lineare Strukturen (22. bis 24. November 1996). Universitäts-Bibliothek der TU Braunschweig, 1998, ISBN 3-927115-31-2.&lt;br /&gt;
* Dietmar Brandes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adventivpflanzen: Beiträge zu Biologie, Vorkommen und Ausbreitungsdynamik von gebietsfremden Pflanzenarten in Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Tagungsbericht des Braunschweiger Kolloquiums vom 3. bis 5. November 2000. Universitäts-Bibliothek der TU Braunschweig, 2001, ISBN 3-927115-48-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120817357}}&lt;br /&gt;
* [https://doi.org/10.24355/dbbs.084-201902080856-0 &amp;#039;&amp;#039;Erforschung und Erhaltung der Phytodiversität.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2019] auf LeoPARD (Festschrift)&lt;br /&gt;
* [https://doi.org/10.24355/dbbs.084-201503090938-0 &amp;#039;&amp;#039;Vegetation und menschlicher Einfluss.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2015] auf LeoPARD (Festschrift)&lt;br /&gt;
* [https://doi.org/10.24355/dbbs.084-201303181508-0 &amp;#039;&amp;#039;265 Jahre Universitätsbibliothek Braunschweig – 65 Jahre Dietmar Brandes.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2013] auf LeoPARD (Festschrift)&lt;br /&gt;
* [https://doi.org/10.24355/dbbs.084-201009031440-0 &amp;#039;&amp;#039;Dynamik der synanthropen Vegetation.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2008] auf LeoPARD (Festschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120817357|LCCN=n/86/45677|VIAF=261715340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brandes, Dietmar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geobotaniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Universitätsbibliothek Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brandes, Dietmar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bibliotheksdirektor, Botaniker, Geobotaniker und Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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