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	<title>Dietingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb am 28. Januar 2026 um 16:16 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-28T16:16:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Dietingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/12/20/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 08/38/46/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Dietingen in RW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis = Rottweil&lt;br /&gt;
|Höhe = 575&lt;br /&gt;
|PLZ = 78661&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 0741, 07404, 07428&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08325011&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DII&lt;br /&gt;
|Straße = Kirchplatz 1&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.dietingen.de/ www.dietingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Felix Hezel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dietingen, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 667.jpg|mini|Luftbild von Dietingen (1984)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in [[Baden-Württemberg]] und gehört zum [[Landkreis Rottweil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Dietingen liegt im Oberen [[Neckar]]tal zwischen [[Schwarzwald]] und der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] in 544 bis 623 Meter Höhe, etwa fünf Kilometer von der Kreisstadt [[Rottweil]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an [[Epfendorf]], im Osten an [[Rosenfeld]] und [[Zimmern unter der Burg]] im [[Zollernalbkreis]], im Süden an die Kreisstadt Rottweil und im Westen an [[Villingendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Dietingen gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden Böhringen, Gößlingen, Irslingen und Rotenzimmern.&lt;br /&gt;
* Zu Böhringen gehörten das Dorf Böhringen sowie die Wohnplätze Böhringer Mühle und Kapellenhof.&lt;br /&gt;
* Zu Dietingen in den Grenzen vor der Gemeindereform der 1970er Jahre gehörten das Dorf Dietingen, Schloss und Gehöft [[Schloss Hohenstein (Dietingen)|Hohenstein]], das Gehöft Tierstein und der Wohnplatz Hasler-Wasen.&lt;br /&gt;
* Zu Gößlingen gehörte das Dorf Gößlingen.&lt;br /&gt;
* Zu Irslingen gehörten das Dorf Irslingen, Häuser und Kapelle Mariahochheim.&lt;br /&gt;
* Zu Rotenzimmern gehörten das Dorf Rotenzimmern und das Gehöft Bettenberger Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemeindeteil Irslingen liegt der [[Burgstall]] &amp;#039;&amp;#039;Tierstein&amp;#039;&amp;#039; bzw. [[Burg Wildeck (Irslingen)|Burg Wildeck]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;. Band VI: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 492–495.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Wappen der ehemaligen Gemeinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Datei:Wappen Boehringen (Dietingen).png|80px]]&amp;lt;br /&amp;gt; Böhringen&lt;br /&gt;
! [[Datei:Wappen Dietingen-alt.png|80px]]&amp;lt;br /&amp;gt; Dietingen alt&lt;br /&gt;
! [[Datei:Wappen Goesslingen.png|80px]]&amp;lt;br /&amp;gt; Gößlingen&lt;br /&gt;
! [[Datei:Wappen Irslingen.png|80px]]&amp;lt;br /&amp;gt; Irslingen&lt;br /&gt;
! [[Datei:Wappen Rotenzimmern.png|80px]]&amp;lt;br /&amp;gt; Rotenzimmern&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Dietingen hat Anteile am [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Natur-]] und [[Vogelschutzgebiet]] [[Schlichemtal]] und sechs Landschaftsschutzgebieten. Dies sind das [[Schlichemtal östlich von Rotenzimmern]], die [[Schlichemaue zwischen Rotenzimmern und Böhringen]] und das [[Waldenbachtal]] (alle drei um Rotenzimmern), die [[Landschaft um Gößlingen]], das [[Oberes Wettebachtal|Obere Wettebachtal]] östlich von Dietingen und das [[Neckartal mit Seitentälern von Rottweil bis Aistaig]] an der westlichen Gemeindegrenze. Das Neckar- und das Schlichemtal gehören zudem zum [[FFH-Gebiet]] [[Neckartal zwischen Rottweil und Sulz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/m12Jn Daten- und Kartendienst.] LUBW.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Dietingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Dietingen wurde im Jahre 786 in einer Urkunde des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St. Gallen]] erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
Die geistlichen und weltlichen Herrschaften über die Dörfer im Bereich der heutigen Gemeinde wechselten häufig. Burg Irslingen war einst der Stammsitz derer von [[Urslingen]], in Herzog [[Reinold VI. von Urslingen|Reinold von Urslingen]] begegnen wir einem bekannten Ritter seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietingen gehörte zum Herrschaftsbereich der [[Neckarburg]], welche ein Lehen der [[Grafen von Sulz]] war. 1412 verkaufte Graf [[Hermann von Sulz]] Dietingen an die Reichsstadt [[Rottweil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;siehe auch [[Burg Hohenstein (Dietingen)|Burg Hohenstein]], [[Burg Rotenzimmern]], [[Burg Irslingen|Burg Urslingen]], [[Burg Wildeck (Irslingen)|Burg Wildeck]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1803 kam das ganze Gebiet zu [[Württemberg]]. Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] wurde Dietingen dem [[Oberamt Rottweil]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Dietingen 1938 zum Landkreis Rottweil. 1945 wurde das Gebiet der heutigen Gemeinde Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Dietingen wurde am 1. Oktober 1974 durch die Vereinigung der Gemeinden Dietingen und Böhringen neu gebildet. Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1975 durch die Vereinigung dieser Gemeinde mit der Gemeinde Irslingen. Bereits am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Gößlingen nach Irslingen eingemeindet. Die Eingemeindung von Rotenzimmern erfolgte am 1. Januar 1974.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=515 f. und 532}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Dietingen mit seinen fünf Teilorten ist mit Ausnahme von Rotenzimmern historisch überwiegend katholisch geprägt. Die ehemals selbstständigen Teilorte Dietingen, Böhringen und Irslingen gehörten in der frühen Neuzeit zum Stadtoberamt Rottweil und waren somit wie die Reichsstadt stets katholisch geblieben. Das [[Herzogtum Württemberg]] konnte 1532 die gesamte Klostervogtei über das [[Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald|Kloster St. Georgen]] erwerben und führte 1534 die Reformation im Klostergebiet durch, so dass Rotenzimmern seither evangelisch war. Eine Besonderheit ist die stets katholisch gebliebene Konfession des Gößlinger Pfarrsprengels, der 1331 in den Besitz des [[Kloster Alpirsbach|Klosters Alpirsbach]] kam. Obwohl [[Ulrich (Württemberg)|Herzog Ulrich]] 1535 im gesamten Klostergebiet von Alpirsbach die Reformation durchführen ließ, blieb Gößlingen unter dem starken Einfluss der nahe gelegenen Reichsstadt Rottweil eine katholische Ausnahme im ansonsten evangelischen Herzogtum Württemberg. Eine vergleichbare Ausnahmesituation ergab sich auch in der württembergischen Exklave [[Nordweil]], welche unter dem starken Einfluss von Vorderösterreich im Breisgau ebenfalls beim katholischen Glauben blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier katholischen Kirchengemeinden &amp;#039;&amp;#039;St. Silvester&amp;#039;&amp;#039; in Böhringen, &amp;#039;&amp;#039;St. Nikolaus&amp;#039;&amp;#039; in Dietingen, &amp;#039;&amp;#039;St. Petrus und Paulus&amp;#039;&amp;#039; in Gößlingen und &amp;#039;&amp;#039;St. Martin&amp;#039;&amp;#039; in Irslingen sind zur &amp;#039;&amp;#039;Seelsorgeeinheit Dietingen&amp;#039;&amp;#039; im [[Dekanat Rottweil]] der [[Diözese Rottenburg-Stuttgart]] zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;Kirchengemeinde Rotenzimmern&amp;#039;&amp;#039; mit Gößlingen ist Teil der &amp;#039;&amp;#039;Gesamtkirchengemeinde Leidringen-Rotenzimmern&amp;#039;&amp;#039;, früher im ehemaligen [[Kirchenbezirk Sulz am Neckar]], seit 2025 im [[Kirchenbezirk Balingen]], die evangelischen Einwohner von Dietingen gehören zur &amp;#039;&amp;#039;Kirchengemeinde Rottweil-Flözlingen&amp;#039;&amp;#039; im [[Kirchenbezirk Rottweil]], die Ortsteile Böhringen und Irslingen zur evangelischen Kirchengemeinde Trichtingen, früher im ehemaligen Kirchenbezirk Sulz am Neckar, seit 2025 im Kirchenbezirk Rottweil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Dietingen setzt sich zusammen aus 15 in [[Unechte Teilortswahl|unechter Teilortswahl]] gewählten Gemeinderäten und dem getrennt gewählten Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Nach der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] mit einer Wahlbeteiligung von 64,80 % (2019: 62,4 %) entfallen auf die Ortsteile folgende Zahlen von Sitzen:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dietingen-Ort  ||  7 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Irslingen  ||  3 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Böhringen  ||  3 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rotenzimmern  ||  1 Sitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gößlingen  ||  1 Sitz&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geordnet nach Wahlvorschlägen ergibt sich folgendes Bild:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08325011/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=5411&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-16574_id_25968 Wahlinformationen.] Kommunales Rechenzentrum Stuttgart.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CCDDEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Partei/Liste !! Stimmen !! Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinsam mit Weitblick  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 26,01 %  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 4&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wählervereinigung  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 23,42 %  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgervereinigung  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 18,04 %  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Freie Wählervereinigung  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 18,27 %  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Freie Wähler  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 11,98 %  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Alternative für Deutschland|AfD]]  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2,28 %   || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| –&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit Oktober 2024 Felix Hezel. Er wurde am 7. Juli 2024 mit 71 Prozent der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bodo Schnekenburger |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.buergermeisterwahl-in-dietingen-klares-votum-fuer-den-kuenftigen-rathauschef.9195c343-6aae-4e5b-a33d-3ebbc0cf965d.html |titel=Bürgermeisterwahl in Dietingen: Klares Votum für den künftigen Rathauschef |werk=schwarzwaelder-bote.de |datum=2024-07-07 |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dietingen.de/rathaus/aktuelles/neues/herzlich-willkommen-herr-buergermeister-felix-hezel/ |titel=Neuigkeiten: Herzlich Willkommen Herr Bürgermeister Felix Hezel! |werk=dietingen.de |datum=2024-10-08 |abruf=2024-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war von 2000 bis 2024 Frank Scholz ([[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]) Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche Dietingen – Karfreitagsrätsche ===&lt;br /&gt;
Die kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus besitzt eine [[Karfreitagsratschen|Karfreitagsrätsche]] aus dem Jahr 1768, die während der Kar- und Ostertage in der Kirche besichtigt werden kann und auch heute noch in Gebrauch ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Heute wie damals. Religion. 250 Jahre Karfreitagsrätsche |Sammelwerk=Schwarzwälder Bote |Nummer=R 2 Nr. 74 |Datum=2018-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohkäppele ===&lt;br /&gt;
Für das Hohkäppele –&amp;amp;nbsp;auch Wasen- oder Bühlkapelle&amp;amp;nbsp;– scheint gesichert, dass sie im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört und in ihrer heutigen Gestalt durch den Dietinger Pfarrer Sebastian Sichler (1673–1715) erbaut wurde. Sie war Station am Prozessionsweg der „Staatswallfahrt“ der Reichsstadt Rottweil nach Maria Hochheim. Bei einer grundlegenden Sanierung im Jahre 2003 wurden Teile der barocken Ausmalung freigelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Winfried Hecht, Peter Müller |Titel=Kapellenwege in und um Rottweil |Ort=Rottweil |Datum=2019 |Seiten=53}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrkirche St. Peter und Paul Gößlingen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schutzmantel Madonna Schwaben um 1430.jpg|mini|hochkant|Gößlinger Schutzmantelmadonna (um 1430)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hl. Hallwiga bearb.xcf-44.0.xcf|links|mini|hochkant|Hl. Hallwiga]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt; Beinahe sprichwörtlich ist die Wehrhaftigkeit von St. Peter und Paul,&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; „wo da Kirchturm an Zwetschgabohm ’bunda isch“.&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe nach mündlicher Auskunft eines Dietingers und einer offiziellen, jedoch durch Urheberrechte geschützten Website der Katholischen Kirchengemeinde Dietingen&amp;lt;/ref&amp;gt; Die auf einer Anhöhe gelegene [[Wehrkirche]] birgt mit dem spätgotischen Kruzifix des Bildschnitzers [[Michel Erhart|Michael Erhart]] aus der [[Ulmer Schule (Spätgotik)|Ulmer Kunstschule]] und der mittelalterlichen gotischen Grabplatte der Hlg. Hallwiga von Täbingen kunstgeschichtliche Sehenswürdigkeiten. Die Entstehung der Kirche dürfte ins siebte oder achte Jahrhundert zurückreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfannes&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Pfannes Kleine Kirche – große Schätze&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwälder Bote&amp;#039;&amp;#039;, 2018, R 2 184. Nr. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gößlinger Kirchenglocken aus dem 14. Jahrhundert gehören zu den ältesten des Landkreises Rottweil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dietingen-holz-sinnvoller-als-stahl.6962787a-574c-4a51-aa3b-e5693391070f.html |titel=Dietingen: Holz sinnvoller als Stahl |werk=Schwarzwälder Bote, Oberndorf |datum=2018-08-03 |sprache=de |abruf=2018-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original der Gößlinger Schutzmantelmadonna aus der Zeit um 1400 befindet sich heute im [[Dominikanermuseum Rottweil|Dominikanermuseum]] in Rottweil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bis 1518&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfannes&amp;quot; /&amp;gt; spätgotisch umgestaltete Chorraum mit seinem Rippengewölbe zeigt in den Schlusssteinen den gekrönten Christus und die Symboltiere/-figuren der vier Evangelisten. Sehenswert ist auch das feingliedrige, aus Sandstein gefertigte Sakramentshäuschen (Sakramentarium) mit den [[Kirchenvater|Kirchenvätern]] [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]], [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]], [[Augustinus von Hippo|Augustinus]] und [[Gregor der Große|Papst Gregor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ulmer Glaskünstler und Maler [[Wilhelm Geyer]] schuf im Jahr 1949 ein in transzendentem Blau und hellroten Tönen gehaltenes Glasfenster, das nach Egon Rieble zu den bedeutendsten Pfingstfenstern des Landes gehört. Es stellt die Apostel und Maria und den symbolhaften Empfang des Heiligen Geistes durch Feuerzungen dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dietingen-beeindruckende-momente-vermittelt.7fad1f64-038d-4ccc-a509-66219971b894.html &amp;#039;&amp;#039;Beeindruckende Momente vermittelt. Wehrkirche. Auf heimat- und kunstgeschichtlichen Wegen mit Hubert Burkard&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwälder Bote&amp;#039;&amp;#039;, 2017, R 2 Nr. 98; abgerufen am 3. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldenbachschlucht Dietingen (Rotenzimmern).jpg|mini|hochkant|Waldenbachschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welt der Kristalle ===&lt;br /&gt;
In Dietingen befindet sich das privat geführte Museum &amp;#039;&amp;#039;Welt der Kristalle&amp;#039;&amp;#039;. Dort sind auf über 1300&amp;amp;nbsp;m² unter anderem eine vier Meter hohe [[Druse (Mineralogie)|Amethystdruse]], versteinerte Saurierskelette und bis 3000 kg schwere Riesenkristalle aus aller Welt zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwald-tourismus.info/attraktionen/welt-der-kristalle-dietingen-0c6ad34a7e &amp;#039;&amp;#039;Welt der Kristalle – Dietingen.&amp;#039;&amp;#039;] schwarzwald-tourismus.info; abgerufen am 17. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rotenzimmern – Waldenbachschlucht ===&lt;br /&gt;
Vom Kirchplatz aus erreicht man die naturbelassene Waldenbachschlucht und die ehemalige [[Burg Rotenzimmern|Ruine Rotenzimmern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachwerkhäuser in Rotenzimmern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotenzimmern, Fachwerkbauten.jpg|mini|hochkant|Rotenzimmern, Fachwerkbauten]]&lt;br /&gt;
Der Ortskern ist nahezu einheitlich von vorbildlich gepflegten Fachwerkbauten des 18. und 19. Jahrhunderts geprägt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Rotenzimmern - Gößlinger Str. 4 - Hausspruch.jpg|Rotenzimmern – Gößlinger Str. 2 – Hausspruch (1753)&lt;br /&gt;
   Rotenzimmern (Dietingen) - Fachwerk 1759 PK.jpg|Grundstraße 2 (1759)&lt;br /&gt;
   Rotenzimmern (Dietingen) - Gößlingerstraße PK.jpg|Täbinger Str. 6 (1830)&lt;br /&gt;
   Rotenzimmern - Gößlinger Str. 14 ShiftN.jpg|Rotenzimmern – Gößlinger Str. 14 (Zoller-Haus)&lt;br /&gt;
   Rathaus Rotenzimmern.jpg|Rathaus Rotenzimmern – Gößlinger Str. 4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touristik-Bus ===&lt;br /&gt;
An Sonn- und Feiertagen zwischen dem 1. Mai und Mitte Oktober verkehrt die Buslinie 337 als &amp;#039;&amp;#039;Schlichem-WanderBus&amp;#039;&amp;#039; entlang des [[Schlichemwanderweg]]s. Zwischen [[Balingen]], [[Tieringen]] und [[Epfendorf]] werden an diesen Tagen drei Fahrtenpaare angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schoemberg-der-schlichem-wanderbus-faehrt-wieder.f37c34e2-c3ba-4cd8-9077-08e0dcb87f0b.html |titel=Der Schlichem-WanderBus fährt wieder |werk=Schwarzwälder Bote |datum=2021-04-26 |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei werden die Ortsteile Rotenzimmern und Böhringen angefahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schlichemwanderweg.de/der-weg/wanderbus |titel=WanderBus |hrsg=Gemeindeverwaltungsverband Oberes Schlichemtal |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radverkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg]] führt als Landes-[[Radwanderweg|Radfernweg]] von [[Heidelberg]] nach [[Radolfzell am Bodensee|Radolfzell]]. Er führt von [[Horb am Neckar|Horb]] kommend östlich des Neckartals durch den Ortsteil Irslingen nach [[Rottweil]] und weiter nach [[Villingen-Schwenningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Bucher (Künstler, 1928)|Franz Bucher]], Bildhauer (1928–1995)&lt;br /&gt;
* Franz Müller, Bürgermeister, Ehrenbürger (1968 Verdienstkreuz am Bande, 1977 Bundesverdienstkreuz erster Klasse für seine Verdienste um die Volksmusik)&lt;br /&gt;
* Frank Scholz, Bürgermeister, Ehrenbürger&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nrwz.de/kreis-rottweil/frank-scholz-ist-nach-24-jahren-amtszeit-nun-ehrenbuerger-von-dietingen/490803 |titel=Frank Scholz ist nach 24 Jahren Amtszeit nun Ehrenbürger von Dietingen |werk=nrwz.de |datum=2024-10-08 |abruf=2024-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Godofredo Sieber OFM]] (1902–1992), Missionar in Brasilien, Erbauer der Kirche „San Pedro Apostolo“, des Krankenhauses und der Schule „Collegio Frei Godofredo“ in [[Gaspar]] (Brasilien). An ihn erinnert ein Gedenkstein auf der Brücke der Hohensteinstraße über den [[Wettebach (Neckar)|Wettebach]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Rottweil, 24. Oktober 2012 und 29. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gertrud Rittmann-Fischer]] (1922–2021), Goldschmiedin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Rottweil |Titel=Dietingen |Seite=371–377 |Wikisource=Kapitel B 7}}&lt;br /&gt;
* Fritsche Closener: &amp;#039;&amp;#039;Straßburgische Chronik&amp;#039;&amp;#039;. 1842; {{archive.org |strassburgische00closgoog |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dietingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rottweil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4322015-0|VIAF=248694037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dietingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rottweil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 786]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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