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	<title>Diether Ritzert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mario todte: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-02-17T20:19:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Selbstportrait Diether Ritzert.jpg|mini|hochkant|Diether Ritzert (Selbstporträt)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diether Ritzert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar]] [[1927]] in [[Kamen]]; † [[23. Oktober]] [[1987]] in [[Rüsselsheim am Main|Rüsselsheim]]) war ein [[Malerei|Maler]] und [[Graphiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Ritzert im westfälischen Kamen geboren wurde, fühlte er sich dennoch zeit seines Lebens der Landschaft am [[Untermain]] verbunden, in der er den größten Teil seines Lebens verbrachte. Er entstammte einer [[Architekt]]enfamilie. Sein Vater wurde kurz nach der [[Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] aus dem Amt eines Rüsselsheimer Stadtbaumeisters entfernt und begann als freier Architekt zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als Kind begeisterte Diether Ritzert sich für die darstellende Kunst. Erste noch erhaltene Arbeiten stammen aus dem Jahr [[1940]]. Darunter befindet sich ein Ölgemälde (Titel: „Dom“) aus dem Jahr [[1941]]- mit Fingern anstelle von Pinseln gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegs- und Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1943]] wird Ritzert als Student an der [[Staatliche Hochschule für bildende Künste|Staatlichen Hochschule für bildende Künste]] aufgenommen. Da Ritzert als [[Flakhelfer]] eingezogen ist, ist ein geregeltes Studium nicht möglich; er wird als „beurlaubter Studierender“ geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] – Ritzert ist inzwischen wieder in Rüsselsheim – versucht er sich durch Porträt- und Gelegenheitsmalerei den Lebensunterhalt zu verdienen. Besonders die Soldaten der amerikanischen [[Besatzungsmacht]] interessieren sich für seine Bilder. Im Tausch gegen Nahrungsmittel und Zigaretten kann Ritzert etwa 150 Gemälde – darunter viele mit rheinischen und moselländischen Landschaftsmotiven – veräußern. Viele dieser Bilder befinden sich heute in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste [[Kunstausstellung]] Ritzerts öffnet am 20. Oktober 1945 in Rüsselsheim ihre Pforten. Auf Ritzerts Initiative hin entsteht der Rüsselsheimer „Malkasten“, ein Zusammenschluss von malenden Künstlern mit der Zielrichtung, gemeinsame Ausstellungen zu organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 startet Ritzert mit einem neuen Studium. Er trägt sich an der [[Hochschule der Bildenden Künste Saar|Schule für Kunst und Handwerk]] in [[Saarbrücken]] ein. Hier wurde er besonders von [[Frans Masereel]] beeinflusst und mit dem [[Linolschnitt]] vertraut gemacht. Seine ersten Linolschnitte druckt er auf der [[Furnierpresse]] seines Wohnungsvermieters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten öffentlichen Auftrag – ein Wandgemälde in der neu erbauten [[Volksschule]] in [[Bachem (Losheim am See)|Bachem]] ([[Saarland]]) – erhielt Ritzert [[1951]]. Einen weiteren Erfolg konnte Ritzert [[1952]] verbuchen. Er gehörte zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Dankspende des Deutschen Volkes“, der unter der [[Schirmherrschaft]] von [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] [[Theodor Heuss]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 kehrt Ritzert nach Rüsselsheim zurück. Er unternimmt eine Studienreise, die ihn unter anderem nach [[Mailand]], [[Rom]], [[Ancona]], [[Ravenna]] und [[Venedig]] führt. Noch im selben Jahr wird er der erste Meisterschüler des Professors [[Georg Meistermann]] (Städelschule Frankfurt). 1960 wurde ihm der Förderpreis des [[Cornelius-Preis]]es der Stadt Düsseldorf verliehen. 1962 erhielt er ein Stipendium der [[Deutsche Akademie Rom Villa Massimo|Villa Massimo]] Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 wurde er mit dem damals erstmals vergebenen [[Kulturpreis der Stadt Rüsselsheim]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Siglinde Hohenstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Diether Ritzert (1927 - 1987) - ein moderner Mystiker.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118745506}}&lt;br /&gt;
* [https://diether.ritzert.net/ Homepage von Diether Ritzert], abgerufen am 8. Januar 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118745506|LCCN=n/91/56751|VIAF=27866712}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ritzert, Diether}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ritzert, Diether&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kamen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rüsselsheim am Main|Rüsselsheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mario todte</name></author>
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