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	<title>Diether Posser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:02:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diether_Posser&amp;diff=162590&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berlin2019: /* Leben */ Vors. des Verm.ausschusses nur so lange, wie er Kabinettsmitglied war.</title>
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		<updated>2026-04-28T12:44:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Vors. des Verm.ausschusses nur so lange, wie er Kabinettsmitglied war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F048647-0011, Dortmund, SPD-Parteitag, Dieter Posser.jpg|miniatur|1977 in Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F028070-0016, Bonn, Antrittsbesuch Dr. Posser bei Lübke.jpg|miniatur|Mit Bundespräsident [[Heinrich Lübke]], 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diether Posser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1922]] in [[Essen]]; † [[9. Januar]] [[2010]]&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Korfmann: {{Webarchiv|url=https://www.derwesten.de/incoming/ehemaliger-spd-finanzminister-diether-posser-gestorben-id2374313.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Ehemaliger SPD-Finanzminister Diether Posser gestorben&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20181213122224}}. Meldung auf [[WAZ-Mediengruppe#Fernsehen, Hörfunk und Online-Medien|derwesten.de]] vom 11. Januar 2010; abgerufen am 22. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenda) war ein [[deutscher]] [[Politiker]] ([[Gesamtdeutsche Volkspartei|GVP]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Diether Posser besuchte das [[Burggymnasium Essen|Essener Burggymnasium]]. In seiner Jugendzeit wurde er durch den  evangelischen Jugendpfarrer [[Wilhelm Busch (Pfarrer, 1897)|Wilhelm Busch]] und dessen Arbeit im [[Weigle-Haus]] geprägt. Am 25. Juni 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.706.235).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33010289&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt: Ehemalige Mitglieder der NSDAP als nachmalige NRW-Landtagsabgeordnete [https://web.archive.org/web/20221204162759/http://www.niqolas.de/bredel/news/NRW.pdf online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur im Jahr 1940 begann er ein Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Wirtschaftswissenschaft]] sowie der [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]] an den Universitäten in [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]] und [[Universität zu Köln|Köln]]. Ein Jahr später wurde er zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eingezogen und nahm am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil, zuletzt als Leutnant der Reserve. Er geriet in französische Gefangenschaft, aus der er 1947 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus der [[Kriegsgefangenschaft]] nahm Posser das Studium wieder auf. Er bestand 1948 das Erste Juristische [[Staatsexamen]] und absolvierte im Anschluss das Referendariat. 1950 wurde er an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Prozessuale Fragen des Verfahrens vor dem Ständigen Internationalen Gerichtshof unter besonderer Berücksichtigung des Chorzow-Falles&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor der Rechte]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Er legte 1951 das Zweite Juristische Staatsexamen ab und ließ sich ein Jahr später als [[Rechtsanwalt]] in Essen nieder, und zwar in der Kanzlei von [[Gustav Heinemann]], den er kannte und schätzte, seit er [[Konfirmand]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Rau: &amp;#039;&amp;#039;Weggefährte über eine lange Strecke. Diether Posser zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischer Pressedienst&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 42 (1987), Nr. 46 vom 9. März 1987, S. 1–3.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1965 wurde er auch zum Notar bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Posser gründete im Jahr 1952 mit dem ehemaligen Bundesinnenminister Gustav Heinemann (zuvor [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]), [[Hans Bodensteiner]] ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]), [[Max Merten]]&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Burger: [https://www.faz.net/aktuell/politik/portraets-personalien/max-merten-ein-deutscher-kriegsverbrecher-13533274.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 &amp;#039;&amp;#039;Kriegsverbrecher – Die Märchen des Max Merten&amp;#039;&amp;#039;], in F.A.S. 19. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Thea Arnold]], [[Helene Wessel]] (beide [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]]), [[Hermann Etzel]] ([[Bayernpartei]]) und dem späteren Bundespräsidenten [[Johannes Rau]] die [[Gesamtdeutsche Volkspartei]], in der er nach dem Rücktritt Bodensteiners im Jahr 1953 Generalsekretär wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F048647-0006, Dortmund, SPD-Parteitag, Posser, Rau.jpg|miniatur|1977 mit [[Johannes Rau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Diether Posser.jpg|mini|Das Grab von Diether Posser im Familiengrab seiner Schwiegereltern auf dem Ostfriedhof Essen.]]&lt;br /&gt;
Nach deren Scheitern wurde er 1957 Mitglied der SPD, für die er 1966 in den [[Landtag Nordrhein-Westfalen]] einzog. 1968 wurde er dort zum [[Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Bundesangelegenheiten]] ernannt. 1972 wechselte er in das [[Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen|Justizressort]], bevor er 1978 [[Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen|Finanzminister]] wurde. Dieses Amt hatte er bis zum 30. April 1988 inne. Vom 16. Januar bis zum 30. Mai 1985 war er nach dem Rücktritt von [[Dieter Haak]] gleichzeitig wieder Justizminister bis zur Neuwahl. Er war auch bis 1988 Stellvertreter des Ministerpräsidenten und von 1970 bis 1986 Mitglied des Parteivorstandes der SPD. Vom 12. Mai 1982 bis 30. April 1988 war er einer der beiden Vorsitzenden des [[Vermittlungsausschuss]]es und damit der erste Nichtministerpräsident, der auf der Bundesratsseite als Vorsitzender amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde Posser auf dem [[Ostfriedhof Essen|Essener Ostfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kühn I]] – [[Kabinett Kühn II]] – [[Kabinett Kühn III]] – [[Kabinett Rau I]] – [[Kabinett Rau II]] – [[Kabinett Rau III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rapallo, nicht Tauroggen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stimme der Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4, 1954, Seiten 87 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik ohne Solidarität.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gesamtdeutsche Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Heft 24, 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anwalt im Kalten Krieg. Ein Stück deutscher Geschichte in politischen Prozessen 1951–1968&amp;#039;&amp;#039;. C. Bertelsmann Verlag, München 1991, ISBN 3-570-02347-8 (und weitere Auflagen).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gustav Heinemann.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Scholder]], Dieter Kleinmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Profile. Lebensbilder aus fünf Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Königstein/Ts. 1983, S. 382–396.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hauptsache ist, daß die Hauptsache die Hauptsache bleibt.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl-Heinz Ehring und Ulrich Parzany (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen mit Wilhelm Busch.&amp;#039;&amp;#039; Neukirchen-Vluyn 1997, S. 67–71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes Rau: &amp;#039;&amp;#039;Weggefährte über eine lange Strecke. Diether Posser zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischer Pressedienst&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 42 (1987), Nr. 46 vom 9. März 1987, S. 1–3.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Perels]]: &amp;#039;&amp;#039;Diether Posser – Anwalt des Rechtsstaats in restaurativen Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kritische Justiz|Kritische Justiz. Vierteljahresschrift für Recht und Politik]], Jg. 28 (1995), S. 233–238 ([https://www.kj.nomos.de/fileadmin/kj/doc/1995/19952Perels_S_233.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diether Posser – Stationen eines Lebensweges&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Josef Düwell]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anwalt des Rechtsstaates. Festschrift für Diether Posser zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Heymann, Köln 1997, ISBN 3-452-23817-2, S. 499–500.&lt;br /&gt;
* [[Rupert von Plottnitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Diether Posser (1922–2010). Anwalt und Politiker im Kalten Krieg. Vom gesamtdeutschen Elend der politischen Justiz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kritische Justiz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Streitbare Juristen. Eine andere Tradition&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2. Nomos, Baden-Baden 2016, ISBN 978-3-8487-0003-5, S. 379–390.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kabinettsprotokolle der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen 1966 bis 1970 (Sechste Wahlperiode)&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Bd. 8), hrsg. von Christoph Nonn, Wilfried Reininghaus und Wolf-Rüdiger Schleidgen, eingeleitet und bearbeitet von Andreas Pilger, Siegburg 2006, ISBN 3-87710-361-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kabinettsprotokolle der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen 1970 bis 1975 (Siebte Wahlperiode)&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Bd. 27), hrsg. von Frank Michael Bischoff, Christoph Nonn und Wilfried Reininghaus, eingeleitet und bearbeitet von Martin Schlemmer, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-9805419-7-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119535513}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00130}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ehemaliger-nrw-finanzminister-diether-posser-ist-tot-a-671364.html &amp;#039;&amp;#039;Ehemaliger NRW-Finanzminister – Diether Posser ist tot&amp;#039;&amp;#039;],  in [[Der Spiegel]] vom 12. Januar 2010.&lt;br /&gt;
* [[Hannelore Kraft]]: [https://www.nrwspd.de/2010/01/11/hannelore-kraft-die-nrwspd-trauert-um-dr-diether-posser/ &amp;#039;&amp;#039;Die NRW-SPD trauert um Dr. Diether Posser&amp;#039;&amp;#039;], Nachruf der [[SPD Nordrhein-Westfalen]] vom 12. Januar 2010.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000012483|Diether Posser||Internationales Biographisches Archiv 05/1997 vom 20. Januar 1997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=p|GND=119535513|LCCN=n/81/72133|VIAF=59223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Posser, Diether}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Posser, Diether&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (GVP, SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berlin2019</name></author>
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