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	<title>Diether Deneke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T06:11:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Image-Improver Bonn: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-09-25T15:44:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diether Deneke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1918]] in [[Berlin]]; † [[16. April]] [[2002]] in [[Bad Honnef]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Naturschützer]] und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinbergoberdollendorf12.JPG|mini|Gedenktafel im Weinbaugebiet von Oberdollendorf]]&lt;br /&gt;
Diether Deneke wurde als Sohn des späteren Archiv- und Museumsdirektors [[Günther Deneke]] in Berlin geboren. Sein Bruder war der Journalist, Soziologe und Politiker [[Volrad Deneke]]. Nach dem Besuch der Volksschule in [[Wernigerode]] und der Obersekundareife im Jahr 1934 an einem Berliner Gymnasium absolvierte er eine Gärtnerlehre am [[Sanssouci|Schloss Sanssouci]] in [[Potsdam]], die er mit der Gehilfenprüfung abschloss. Von 1937 bis 1939 arbeitete er als Gärtnergehilfe in gärtnerischen und landwirtschaftlichen Betrieben in der [[Altmark]], in [[Magdeburg]] und in [[Leipzig]]. Im Jahr 1939 bestand er das Abitur als Externer. Ein Jahr später wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen, nahm als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil, war u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Neapel]] und Afrika stationiert und wurde zuletzt zum Oberleutnant der Reserve ernannt. Bei Kriegsende geriet er in Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der [[Kriegsgefangenschaft]] arbeitete Deneke zunächst als Gärtner. Er wurde seit Juli 1947 als Angestellter in der Verwaltung des [[Bizone|Vereinigten Wirtschaftsgebietes]] beschäftigt, wechselte später ins [[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz|Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]] und war dort seit 1956 Vorsitzender des Personalrates. Im Jahr 1966 schied er als Regierungsdirektor aus dem Verwaltungsdienst aus. Deneke schloss sich 1949 der [[Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft]] (GGLF) an, wurde 1964 in deren Hauptvorstand gewählt und war zeitweise Vorsitzender des GGLF-Landesbezirkes [[Nordrhein-Westfalen]]. Außerdem fungierte er seit 1972 als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Garten- und Landschaftspflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denekes Name ist vor allem mit dem Landschafts- und Naturschutz verbunden. In den Jahren 1981 bis 1991 war er NRW-Landesvorsitzender der [[Schutzgemeinschaft Deutscher Wald]], die ihn im Oktober 1993 zum Ehrenmitglied ernannte. 1982 wurde er Präsident des [[Verband Deutscher Naturparke|Verbandes Deutscher Naturparke]] in [[Hamburg]]. Darüber hinaus wirkte er als Landesvorsitzender des [[Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland|BUND]] in Nordrhein-Westfalen sowie als Präsident der [[Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege]]. Die Sanierung von [[Schloss Drachenburg]] geht auf seine Initiative zurück. Durch von ihm initiierte Flurbereinigungen am [[Drachenfels (Siebengebirge)|Drachenfels]] und auf der [[Oberdollendorf|Dollendorfer Hardt]] konnte der Fortbestand des Weinbaus in Königswinter gesichert werden. Weiterhin förderte er den Zusammenschluss der Naturschutz- und Heimatvereine in der als Dachverband firmierenden Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen (LNU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diether Deneke war verheiratet und hatte zwei Töchter. Er lebte zuletzt in [[Königswinter]], starb am 16. April 2002 in Bad Honnef und wurde auf dem [[Friedhof Oberkassel (Bonn)|Friedhof Bonn-Oberkassel]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:commons:File:Bonn-Oberkassel Langemarckstraße Friedhof Grab Diether Deneke.jpg|Grab der Familie Diether Deneke auf dem Friedhof Oberkassel]], [[Wikimedia Commons]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Deneke trat im Jahr 1949 in die SPD ein und war seit 1956 Mitglied des Agrarpolitischen Ausschusses beim Parteivorstand. Außerdem war er Vorsitzender des agrar- und grünpolitischen Arbeitskreises beim Landesvorstand der SPD Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Deneke war von 1957 bis 1961 Ratsmitglied der [[Oberkassel (Bonn)|Gemeinde Oberkassel]]. Von 1960 bis 1966 war er Kreistagsmitglied des [[Kreis Siegburg|Siegkreises]] und dort Vorsitzender der SPD-Fraktion. Dem [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Nordrhein-Westfälischen Landtag]] gehörte er als Nachrücker vom 13. November 1961 bis 1962 sowie erneut gewählt von 1970 bis 1985 an. Er war stets über die Landesliste ins Parlament eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Deneke wurde am 8. Dezember 1966 als [[Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]] in die von Ministerpräsident [[Heinz Kühn]] geführte Regierung des [[Nordrhein-Westfalen|Landes Nordrhein-Westfalen]] berufen und war seit dem 20. September 1978 auch Mitglied der von Ministerpräsident [[Johannes Rau]] geleiteten Folgeregierung. Während seiner Amtszeit wurden das Landesforstgesetz (1969), das Landesfischereigesetz (1972), das Landschaftsgesetz (1975) und das Landeswassergesetz (1978) verabschiedet. Aus Protest gegen den geplanten, aber später nicht realisierten Bau der [[Bundesautobahn 4|Bundesautobahn A 4]] durch das [[Rothaargebirge]] trat er am 3. Mai 1979 von seinem Amt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1973: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|GrVK|43/1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1975: [[Ernst-Schröder-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf | titel=Verdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986 | hrsg=Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen | abruf=2017-03-11 |format=PDF; 90 kB | archiv-url=https://web.archive.org/web/20170218063912/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf | archiv-datum=2017-02-18 | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Goldene Plakette der Landwirtschaftskammer Rheinland&lt;br /&gt;
* Goldene Plakette der Landwirtschaftskammer Westfalen&lt;br /&gt;
* Goldene Verdienstmedaille des Zentralverbandes Gartenbau&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des [[Bund Deutscher Landschaftsarchitekten|Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten]]&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der Landwirtschaft (Dr. h. c.), 1977 Universität Bonn&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lf.uni-bonn.de/de/forschung/promotion/ehrendoktoren Ehrendoktoren der Landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn] Abgerufen am 25. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kühn I]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kühn II]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kühn III]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Rau I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00023}}&lt;br /&gt;
* [http://archiv2.fes.de/objekt_start.fau?prj=fes&amp;amp;dm=Plakate&amp;amp;ref=25134#1 Archiv der sozialen Demokratie: Wahlplakat der NRW-Landtagswahl 1980 mit dem Porträt Denekes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landwirtschafts- und Umweltminister Nordrhein-Westfalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023931850|VIAF=259464353}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deneke, Diether}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GGLF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährungsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königswinter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschafts- und Forstminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deneke, Diether&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Naturschützer und Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Honnef]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Image-Improver Bonn</name></author>
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