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	<title>Diethardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diethardt&amp;diff=118896&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: /* Politik */ Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)</title>
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		<updated>2024-10-31T21:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz. Zum gleichnamigen Heiligen siehe [[Theodard von Maastricht]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Diethardt COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/9/50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/52/29/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Diethardt in EMS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Lahn-Kreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Nastätten&lt;br /&gt;
|Höhe              = 300&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56355&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06772&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07141502&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Bahnhofstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;56355 Nastätten&lt;br /&gt;
|Website           = [https://diethardt.de/ www.diethardt.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Kerstin Reek-Berghäuser&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diethardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Blaues Ländchen|Blauen Ländchen]] im [[Rhein-Lahn-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Nastätten]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Diethardt liegt im [[Blaues Ländchen|Blauen Ländchen]] zwischen [[Wiesbaden]] und [[Koblenz]] im westlichen [[Hintertaunus]]. Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Diethardt und Münchenroth.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2022|Seiten=63}} Der [[Mühlbach (Lahn)|Mühlbach]], ein Nebenfluss der Lahn, fließt durch die Ortsmitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste Erwähnung des Kirchspiels Diethardt stammt aus dem Jahr 1260. Die [[Grafen von Katzenelnbogen]] waren bis 1479 Landesherren der [[Niedergrafschaft Katzenelnbogen]] und damit auch Diethardts, Landgraf [[Ernst I. (Hessen-Rheinfels-Rotenburg)|Ernst I. von Hessen-Rheinfels]] sorgte 1666 für eine Wiederansiedlung auf dem Gebiet des im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] völlig verwüsteten Ortes. Seit 1816 gehörte der Ort zum [[Herzogtum Nassau]], ab 1866 zum [[Königreich Preußen]]. Seit 1946 ist Diethardt Teil des Landes [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 1979 wurde die bis dahin selbständige Ortsgemeinde Münchenroth mit 60 Einwohnern nach Diethardt eingemeindet.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2006|Seiten=174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Diethardt; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0714107502&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=2047 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 280&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 329&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 313&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 260&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 246&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 299&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 262&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 246&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 254&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 278&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 297&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 238&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 232&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist kirchlich der [[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau|Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau]] bzw. dem katholischen [[Bistum Limburg]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Diethardt besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und der [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]]in als Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Gerner (Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/436/ausgabe/25/2024/artikel/00000000000042895347-OL-436-2024-25-25-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Diethardt am 9. Juni 2024 |werk=Blaues Ländchen aktuell – Heimat- und Bürgerzeitung VG Nastätten, Ausgabe 25/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-10 |abruf=2024-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Kerstin Reek-Berghäuser wurde 2019 Ortsbürgermeisterin von Diethardt. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 hatte sie sich mit einem Stimmenanteil von 75,38 % gegen einen Mitbewerber durchgesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://vgnastaetten.de/fileadmin/user_upload/Verwaltung/Politik/Wahlen/webapp/bw2019diethardt.html |wayback=20190704221150 |text=Verbandsgemeinde Nastätten: Ortsbürgermeister Diethardt 2019}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde damit Nachfolgerin von Dieter Schlemann, der nach 15 Jahren in Amt nicht mehr für diese Aufgabe kandidiert hatte. Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde Reek-Berghäuser als einzige Bewerberin mit 87,6 % für weitere fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1410750200 |titel=Diethardt, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Diethardt |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Rot ein durchgehendes goldenes Kreuz, in dessen Winkeln je drei (2:1) goldene Kreuzchen.&lt;br /&gt;
|Quelle      = [[Karl Ernst Demandt]] und [[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortswappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; C.&amp;amp;nbsp;A.&amp;amp;nbsp;Starke Verlag, Glücksburg/Ostsee 1956, S.&amp;amp;nbsp;178.&lt;br /&gt;
|Begründung  = So der Schild in dem SIGIL(V)M DITHART ET WEIDENBACH des 16. Jahrhunderts. Es ist dies das Stammwappen der Grafen von Leiningen-Westerburg, der Lehnsherren des Ortes, die ihn nach dem Aussterben der Lehnsträger, der Herren von Geroldstein, 1569 übernahmen und 1578 an Hessen-Rheinfels abtraten. Das in der Umschrift genannte Weidenbach, gleichfalls geroldsteinscher Besitz, hat gerichtlich wie kirchlich zu Diethardt gehört.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten in Diethardt gehören die evangelische Dorfkirche aus dem 18. Jahrhundert, die von Pfarrer Gerhard Helfrich Preuschen als Pfarrer in Diethardt von 1722 bis 1746, (vgl. lateinische Inschrift im Inneren der Kirche) an der Stelle errichtet wurde, an der vordem eine ältere, vor der [[Reformation]] dem [[Theodard von Maastricht|Heiligen Diethardt]] geweihte, Kirche stand. Im alten [[Backhaus|Backeshaus]] ist heute die Bücherei der Gemeinde untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal im Jahr wird das traditionelle Backesfest ausgerichtet, bei dem im alten [[Backhaus|Backeshaus]] wieder Brot und Kuchen gebacken wird; außerdem gibt es seit ein paar Jahren ein Brunnenfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Diethardt|Liste der Naturdenkmale in Diethardt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige [[Luftkurort]] war bis in die 1980er Jahre bekannt und touristisch erschlossen (ein Hotel, zwei Gaststätten). Infolge des [[Demographischer Übergang|demographischen Wandels]] verschlechterte sich jedoch die wirtschaftliche Lage in der Gemeinde, und 2002 schloss zunächst die letzte Gaststätte. Erst im Sommer 2013 öffnete wieder eine Gaststätte im Ortsteil Münchenroth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Winter 2003 befand sich auf dem Gelände der letzten Gaststätte ein Ponyhof, der &amp;#039;&amp;#039;Hof Weidengrund&amp;#039;&amp;#039;, der während der Ferienzeit zahlreiche, meist junge, weibliche Besucher anlockte und damit den Tourismus im Dorf leicht belebte. Nachdem 2006 der Ponyhof wegzog, wird das Gelände von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Verkehr === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Mittelpunkt des Dorflebens stellt das Anfang der 1970er Jahre erbaute Dorfgemeinschaftshaus dar, in dem regelmäßig Dorffeierlichkeiten abgehalten werden und das jedem Einwohner zur Nutzung zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diethardt besitzt eine [[Freiwillige Feuerwehr]], die 2004 zum ersten Mal seit den 1960er Jahren zu einem Brandeinsatz im Ortsteil Münchenroth ausrücken musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Von 1998 bis 2008 lebte der Schriftsteller [[Bjørn Jagnow]] (* 1972), der zahlreiche belletristische und fachliche Veröffentlichungen vorweisen kann, in Diethardt. Er hat verschiedenste Literatur- und Kulturpreise erhalten bzw. war dafür nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
1999 drehte das ZDF Teile der „[[Ein Fall für zwei]]“-Produktion „Von Nagel zu Nagel“. In den Wiesen vor dem Ort wurde Lösegeld für entführte Gemälde abgeworfen. Die Auswahl des Drehortes ist der Familie Besier zu verdanken, Wiesbadener Kaufleuten, die in den 1980er Jahren das ehemalige Pfarrhaus erworben hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://diethardt.de/ Offizielle Homepage der Ortsgemeinde Diethardt]&lt;br /&gt;
* [https://www.vgnastaetten.de/verwaltung/gemeinden/diethardt/ Ortsgemeinde Diethardt auf den Seiten der Verbandsgemeinde Nastätten]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/hzl-diethardt/-/id=100766/did=11274262/nid=100766/go4j03/index.html Hierzuland: Hauptstraße in Diethardt.]&amp;#039;&amp;#039; [[Landesschau]], SWR Fernsehen, 13. Juli 2014&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14107502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Lahn-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4644821-4|VIAF=246967373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Lahn-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1260]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
	</entry>
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