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	<title>Dieter Weirich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prof dieter weirich.JPG|miniatur|Dieter Weirich (2009)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieter Weirich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1944]] in [[Sülzbach (Obersulm)|Sülzbach]], [[Landkreis Heilbronn]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]] und ehemaliger [[Politiker]]. Von 1989 bis 2001 war er Intendant des Senders [[Deutsche Welle]], des zur [[ARD]] gehörenden deutschen Auslandsrundfunks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach erfolgreichem Abschluss des Justinus-Kerner-Gymnasiums in [[Weinsberg]]/Württ. und von 1965 bis 1966 Bundeswehr-Pflichtdienstzeit ([[Reserveoffizier]]; letzter Dienstgrad [[Leutnant]] d.R.) absolvierte Weirich ein Redaktionsvolontariat bei der „[[Pforzheimer Zeitung]]“. Von 1966 bis 1969 war er Redakteur in [[Hanau]] und [[Hessen]]-Korrespondent der Zeitung „[[Rheinischer Merkur]]“. Von 1969 bis 1979 war er persönlicher Referent des damaligen hessischen CDU-Landesvorsitzenden und späteren [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]]schefs [[Alfred Dregger]]. 1972 bis 1980 war er als Sprecher der [[CDU Hessen]] und der CDU-Landtagsfraktion tätig und anschließend  Oberregierungsrat beim Hessischen Landtag. Dazu war er von 1974 bis 1980 Mitglied des Hessischen Landtages und des Rundfunkrates beim [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunk]] (HR).&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 1989 war Weirich Mitglied des Deutschen Bundestages und medienpolitischer Sprecher der Unionsparteien, sowie Mitglied des [[Fernsehrat]]es des Zweiten Deutschen Fernsehens ([[ZDF]]). Er gehörte damals zu den  Wegbereitern der Einführung von Privatfunk und des elektronischen Medienwettbewerbs sowie zur Abschaffung des Postmonopols. Gleichzeitig war er Berater des [[SES Astra|Satellitenbetreibers von Astra]] und der SES in [[Luxemburg]]/Betzdorf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F083164-0027, Bonn, Schäuble mit Intendanten der Deutsche Welle.jpg|mini|Ernennung Weirichs durch Bundesminister [[Wolfgang Schäuble|Schäuble]]]]&lt;br /&gt;
Von 1989 bis zum 1. April 2001 war Weirich Intendant des Auslandsrundfunks [[Deutsche Welle]] mit Sitz in [[Köln]] und [[Berlin]]. Er führte aktuelles Auslandsfernsehen ein, startete umfassende Unternehmensreformen, führte als erste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in Deutschland Internet ein und verwandelte die Deutsche Welle von einem Kurzwellensender in ein multimediales Programmunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 wurde Weirich zunächst geschäftsführender Gesellschafter der PR-Agentur Weirich/Marenbach, schloss einen [[Beratervertrag]] mit dem Frankfurter Flughafenbetreiber [[Fraport]] und übernahm dort 2004 die Leitung der [[Unternehmenskommunikation]], die neben der internen und externen Kommunikation auch das Sponsoring, [[Lobbying]] und den Besucherservice umfasste. Mit Erreichen des 65. Lebensjahres schied er 2010 bei der Fraport aus. Am 31. Januar 2012 schied er als Kommunikationschef des Energie- und Infrastrukturdienstleisters [[HEAG Südhessische Energie|HSE]] AG in [[Darmstadt]] aus. Weirich ist seit 2002 Vorsitzender des Aufsichtsrates der [[Flaskamp AG]], einer PR-Agentur in Berlin. Außerdem gehört er dem Beirat des Internet-Dienstleisters Conject AG in [[München]] an. Von 1995 bis 1997 war er Mitglied des Aufsichtsrates der [[Deutsche Post AG]]. Weirich ist seit Mitte der neunziger Jahre Honorarprofessor und hatte Lehraufträge an Hochschulen, darunter die [[Fachhochschule Frankfurt]]. Er hat eine eigene Kolumne bei der [[Frankfurter Neue Presse|Frankfurter Neuen Presse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
1961 trat Weirich in die [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] und die [[Junge Union]] ein, war JU-Kreisvorsitzender in Vaihingen an der Enz, 1964/1965 Mitglied des Landesvorstandes der JU Nordwürttemberg. Von 1966 bis 1969 gehörte er dem Landesvorstand der JU Hessen, von 1971 bis 1973 dem JU-Bundesvorstand an. Von 1971 bis 1974 war Weirich Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Hanau und stellvertretender Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung. Von 1974 bis 1980 agierte er als Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Main-Kinzig, ebenfalls 1974 bis 1980 Mitglied des Hessischen Landtages im Wahlkreis [[Hanau]], von 1980 bis 1989 war er Mitglied des Deutschen Bundestages im Wahlkreis 126 [[Kassel]]-Land,-Werra-Meißner, medienpolitischer Sprecher der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]] und Vorsitzender des medienpolitischen Koordinierungsausschusses. Er war von 1980 bis 1982 Obmann CDU/CSU in der [[Enquetekommission]] „Künftige Informations- und Kommunikationstechniken“. Ab 2002 war er Vorsitzender der mittlerweile aufgelösten [[Nationalkonservatismus|nationalkonservativen]] [[Deutschland-Stiftung]]. Weirich ist seit 2007 auch Vorsitzender des Beirates der Journalistenakademie der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]] in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
Weirich, der Honorarprofessor für europäische Medienpolitik ist, hat sich mit mehr als zwei Dutzend Büchern zu Medienfragen und neuen Informations- und Kommunikationstechnologien einen Namen gemacht (u.&amp;amp;nbsp;a.: „Medien 2000“, „Europas Medienmarkt von morgen“, „Kabel zwischen Kunst und Konsum“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* Mitglied des Kuratoriums der [[Fachhochschule Mainz]]&lt;br /&gt;
* Mitglied des Kuratoriums des Arbeitskreises Musik der [[Bad Hersfelder Festspiele]]&lt;br /&gt;
* Mitglied des Vorstandes der [[Sportstiftung Hessen|Hessischen Sportstiftung]]&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Journalisten-Verband]]&lt;br /&gt;
* [[Bundesverband deutscher Pressesprecher]]&lt;br /&gt;
* Verband Europäischer Journalisten&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Institut für Altersvorsorge]]&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Deutsches Institut für Altersvorsorge – Über uns - Köpfe |url=http://www.dia-vorsorge.de/ueber-uns/koepfe.html |wayback=20150119045757 }}. (Abgerufen am 17. Mai 2013.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Bundesverdienstkreuz am Bande (1980)&lt;br /&gt;
* Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (1995)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des Vereins Europäischer Journalisten&lt;br /&gt;
* Internationaler Kommunikationspreis Republic of China&lt;br /&gt;
* Ehrenmedaille der Vereinigung der Übersee-Chinesen in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das „flimmernde Rathaus“. Die neuen Medien. Herausforderung für die Kommunalpolitik&amp;#039;&amp;#039;. Kommunal-Verlag, Recklinghausen 1982, {{Falsche ISBN|3-87433-040-4}}.&lt;br /&gt;
* mit Markus Schöneberger: &amp;#039;&amp;#039;Kabel zwischen Kunst und Konsum. Plädoyer für eine kulturelle Medienpolitik&amp;#039;&amp;#039;. VDE-Verlag, Berlin 1985, ISBN 3-8007-1404-3.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europas Medienmarkt von morgen&amp;#039;&amp;#039;. Vistas, Berlin 1989, ISBN 3-89158-040-1.&lt;br /&gt;
* mit [[Günter Reichert (Politikwissenschaftler)|Günter Reichert]], [[Werner Wolf (Politikwissenschaftler)|Werner Wolf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alfred Dregger. Streiter für Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1991, ISBN 3-550-07413-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Ansehen in der Welt&amp;#039;&amp;#039;. Arbeitgeberverband M+E, Köln 1993, ISBN 3-88575-061-9.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auftrag Deutschland. Nach der Einheit: unser Land der Welt vermitteln&amp;#039;&amp;#039;. v. Hase &amp;amp; Köhler, Mainz 1993, ISBN 3-7758-1291-1.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Russland vor den Wahlen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche-Welle-Forum&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1). Edition q, Berlin 1995, ISBN 3-86124-313-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medien 2000. Kommunikationszukunft in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Edition q, Berlin 1997, ISBN 3-86124-320-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=425–426}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 405.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115445854}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000017807|Dieter Weirich}}&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/persoenlich/frankfurter-gesichter-dieter-weirich-1438175.html Artikel im FAZ net]&lt;br /&gt;
* [http://www.hse.ag/presse/pressemeldungen/meldung/detail/10-01-2012-hse-kommunikationschef-weirich-scheidet-aus-1.html Pressemeldung HSE-Pressmeldung: Kommunikationschef Weirich scheidet aus]&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=115445854|Titel=Prof. Dieter Weirich|Datum=2023-11-28|Abruf=2024-08-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Intendanten der DW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115445854|LCCN=n82256807|VIAF=22215702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weirich, Dieter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intendant der Deutschen Welle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Obersulm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weirich, Dieter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rundfunkintendant und Politiker (CDU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sülzbach (Obersulm)|Sülzbach]], [[Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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