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	<title>Dieter Riefling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T07:42:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dieter_Riefling&amp;diff=517699&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cyber Herbert am 6. November 2025 um 13:02 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-06T13:02:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieter Riefling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1968]] in [[Alfeld (Leine)]]) ist ein deutscher [[Neonazi]], verurteilter Straftäter und ehemaliger Kader der verbotenen Organisation [[Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei|FAP]], der bundesweit als Redner bei rechtsextremen Aufmärschen und Kundgebungen auftritt. Als Parteiloser trat er auch mehrmals erfolglos für die [[NPD]] und die neonazistische [[Splitterpartei]] [[Die Rechte – Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz|Die Rechte]] bei Wahlen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/dieter-riefling |titel=Dieter Riefling - Profil bei abgeordnetenwatch.de |sprache=de |abruf=2025-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DieterRiefling.jpg|mini|Dieter Riefling]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riefling machte nach eigenen Angaben eine Ausbildung zum [[Bäcker]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=v-d6doKfTEI |titel=wie gesagt - Folge #023 - Im Gespräch mit Dieter Riefling |sprache=de-DE |abruf=2024-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren war Riefling zweiter Vorsitzender des Hildesheimer Büros der FAP, danach Kreisbeauftragter der FAP Recklinghausen und Verantwortlicher der FAP-Zeitschrift „Der Aktivist“. Später wirkte er an der Gründungen mehrerer „[[Freie Kameradschaften|Freier Kameradschaften]]“ z.&amp;amp;nbsp;B. in Recklinghausen und Hildesheim mit. Außerdem ist er im Umfeld der verbotenen „[[Blood and Honour]]“-Bewegung aktiv. Riefling hat gute Kontakte zu bundesweit agierenden Neonaziführern wie [[Thorsten Heise]], Vorstandsmitglied der NPD und Leiter des Referats „freie Kameradschaften“, und zu dem Hamburger „Führer der freien Nationalisten“ [[Christian Worch]]. Wie auch Worch bezeichnet er sich selbst als „Freien Nationalisten“. 1998 wurde Riefling von Kennern der Neonaziszene zu einem der 20 führenden Köpfe im rechtsextremen Spektrum gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 heiratete er [[Ricarda Riefling]], welche ebenfalls im rechtsextremen Spektrum aktiv ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.weser-kurier.de/bilder/rechtsabbieger.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;„Karriere“ nicht ausgeschlossen: Die Szene will sich mit Frauen schmücken&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20121004074210}} In: [[Bremer Tageszeitungen AG#Weser-Kurier (WK)|Weser-Kurier]], [[Norddeutscher Rundfunk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rechtsabbieger: Die unterschätzte Gefahr: Neonazis in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. [[Bremer Tageszeitungen AG]], Bremen, Januar 2008, ISBN 978-3-938795-05-7, S. 45 (PDF; 3,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Paar, das zusammen vier Kinder hat, ließ sich 2012 scheiden. Ricarda Riefling ist mittlerweile die Ehefrau des ehemaligen [[Pirmasens]]er NPD-[[Stadtrat]]s Markus Walter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=11062206/8qn8n4/|titel=Das harmlose „Mäntelchen“ der NPD|autor=Jana Lange|hrsg=[[Südwestrundfunk]]|zugriff=3. März 2013|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieter Riefling hat außerdem zwei Kinder aus zwei weiteren gescheiterten Ehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Klarmann |url=https://jungle.world/artikel/2014/08/ein-mann-der-deutschen-zukunft |titel=Ein Mann der deutschen Zukunft |sprache=de |abruf=2025-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hildesheimer „Bürgerinitiative für Zivilcourage“ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riefling war maßgeblicher Initiator und Verantwortlicher im Sinne des Presserechtes einer „Bürgerinitiative für Zivilcourage“ (BfZ) in Hildesheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport: [https://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/download/51872/Verfassungsschutzbericht_2006.pdf &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht 2006&amp;#039;&amp;#039;,] S. 103 (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese „Bürgerinitiative“ gibt sich in erster Linie bürgernah und ruft beispielsweise zum Müllsammeln am „Nationalen Umwelttag“ auf. Die Inhalte dieser Flugblätter und Aktionen sind jedoch offen nationalistisch. Den neonazistischen Hintergrund zeigt das Logo der BfZ, ein Zahnkranz, der auch schon von der nationalsozialistischen „[[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]]“ und der FAP verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rieflings Verhältnis zur NPD ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Riefling hat als einer der bekanntesten Vertreter der „Freien Kräfte“ ein ambivalentes Verhältnis zur NPD. Wie Worch pflegt er ein eher distanziertes Verhältnis zu der Partei. Zum anderen trat er häufig als Redner bei von der NPD organisierten Kundgebungen, Demonstrationen und Veranstaltungen auf. Diese Zusammenarbeit erhielt jedoch einen Dämpfer, nachdem Riefling auf einer von der NPD angemeldeten Demonstration am 29. Oktober 2005 in Göttingen als Repräsentant der „Freien Kräfte“ sprechen sollte, aber vom NPD-Landesvorstand unter Leitung von [[Ulrich Eigenfeld]] ein Redeverbot gegen ihn verhängt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport: [https://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/download/51872/Verfassungsschutzbericht_2006.pdf &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht 2006&amp;#039;&amp;#039;,] S. 122 f. (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche „[[Freie Kameradschaften]]“ insbesondere aus Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern, der [[Kampfbund Deutscher Sozialisten]] (KDS), das [[Aktionsbüro Norddeutschland]] und [[Aktionsbüro Westdeutschland]], einige NPD-Kreis- und Ortsverbände, der [[Junge Nationaldemokraten|JN]]-Landesverband Niedersachsen und mehrere führende Neonazis wie [[Daniel Gräf]], [[Ralph Tegethoff]], [[Axel Reitz]], [[Philipp Hasselbach]], [[Peter Borchert]] und [[Hartmut Wostupatsch]] erklärten daraufhin am 4. Januar 2006, die Zusammenarbeit mit dem NPD-Landesverband Niedersachsen bei Demonstrationen und Saalveranstaltungen mit sofortiger Wirkung solange einzustellen, wie dieses Verbot Bestand hat. Riefling wurde in diesem Zusammenhang als der „bekannteste freie Redner in Niedersachsen“, als „langjähriger Führungskader und deshalb auch repräsentativ“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Vorbereitung der Landtagswahl 2008 in Niedersachsen erfolgte eine erneute Annäherung zwischen NPD und Vertretern der sogenannten „Freien Kräfte“. So war Riefling als Direktkandidat für die NPD zur Landtagswahl im Wahlkreis 21 ([[Hildesheim]]) angetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strafverfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Riefling ist vielfach vorbestraft, unter anderem wegen [[Gefangenenbefreiung]], Körperverletzung, [[Landfriedensbruch]], [[Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen|Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen]], [[Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener]], Verstoßes gegen das Vereinsverbot, [[Volksverhetzung]] sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde er wegen Volksverhetzung und Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen verurteilt. 1998 erhielt er eine zehnmonatige Haftstrafe wegen Körperverletzung, nachdem er einem Polizeibeamten einen Nasenbeinbruch zugefügt hatte. Wegen Fortführung der 1995 wegen Verfassungsfeindlichkeit verbotenen FAP wurde er 1999 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.weser-kurier.de/bilder/rechtsabbieger.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Lautsprecher: Dieter Riefling spricht nicht, er brüllt&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20121004074210}} In: [[Bremer Tageszeitungen AG#Weser-Kurier (WK)|Weser-Kurier]], [[Norddeutscher Rundfunk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rechtsabbieger: Die unterschätzte Gefahr: Neonazis in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. [[Bremer Tageszeitungen AG]], Bremen, Januar 2008, ISBN 978-3-938795-05-7, S. 60–61 (PDF; 3,2&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. Februar 2013 bestätigte das Landgericht Münster ein Urteil des örtlichen Amtsgerichts, welches Riefling des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig befunden und zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten, auf Bewährung, verurteilt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. September 2014 verurteilte das Landgericht Aachen Dieter Riefling zu einer 13-monatigen Bewährungsstrafe, sowie eine Geldbuße von 750&amp;amp;nbsp;€, wegen Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lap-aachen.de/cms/index.php/aktuell/meldungen/183-landgericht-aachen-verhaengt-erneut-haftstrafe-gegen-neonazi-aus-hildesheim |wayback=20150211172529 |text=&amp;#039;&amp;#039;Landgericht Aachen verhängt erneut Haftstrafe gegen Neonazi aus Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2023-12-12 19:44:49 InternetArchiveBot }} Veröffentlicht auf der Website von „Aachen: Demokratie leben!“, 27. September 2014, abgerufen am 22. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls wegen Volksverhetzung wurde der damals 46-Jährige im Januar 2015 vom Oberlandesgericht Jena zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt, welche dieses Mal nicht zur Bewährung ausgesetzt wurde. Der Anlass für die Verurteilung geht ins Jahr 2012 zurück und bezieht sich auf rassistische Beleidigungen, welche Riefling beim [[Rechtsrock]]-Festival „[[Rock für Deutschland]]“ in Gera, vor 700 Menschen gegenüber der Fernsehmoderatorin [[Mo Asumang]] geäußert hat. Diese hatte das Rechtsrock-Festival für den Dreh des Dokumentarfilms „[[Die Arier]]“ besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hildesheimer-allgemeine.de/news/article/riefling-muss-in-haft.html |wayback=20150211173958 |text=&amp;#039;&amp;#039;Riefling muss in Haft&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2023-12-12 19:44:49 InternetArchiveBot }} [[Hildesheimer Allgemeine Zeitung]], 18. Januar 2015, abgerufen am 22. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wenn wir es geschafft haben, wirklich alle in der nationalen Opposition zu vereinigen, unter welchem Vorzeichen auch immer, dann wird es wie einst einen Sternmarsch nach Berlin geben, und dann wird uns keiner dieser Hochverräter mehr entkommen. Dann wird jede Ausfallstraße gesperrt sein, Barrikaden werden stehen. Dann ist Deutschland wieder erwacht. …|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium des Inneren: [https://web.archive.org/web/20160618042753/http://www.theopenunderground.de/@pdf/toug/widerstand/vsbericht_2004.pdf &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht 2004&amp;#039;&amp;#039;], S. 68 (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wenn uns die Straße gehört, ist dies der erste Schritt. Wenn uns die Parlamente gehören, ist dies dann der zweite Schritt. Und der dritte Schritt wird die Wiederherstellung des Deutschen Reiches bedeuten. Daran wird niemand vorbeikommen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riefling, Dieter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameradschaftsaktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Rassismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksverhetzer nach deutschem Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hildesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Riefling, Dieter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neonazi und Kader der verbotenen Organisation FAP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Alfeld (Leine)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cyber Herbert</name></author>
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