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	<title>Dieter Oesterlen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 9. Juni 2025 um 15:13 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-09T15:13:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dieter Oesterlen.jpg|mini|Porträtrelief auf der Grabplatte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieter Oesterlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. April]] [[1911]] in [[Heidenheim an der Brenz]]; † [[6. April]] [[1994]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Dieter Oesterlen.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Stadtfriedhof Engesohde]]]]&lt;br /&gt;
Dieter Oesterlen wurde im Schwäbischen als Sohn des Ingenieurs [[Fritz Oesterlen]] geboren. Sein Vater wurde 1917 Professor für Wasserturbinentechnik an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] und später deren Rektor. Dieter Oesterlen wuchs in Hannover auf, wo er 1930 sein Abitur am [[Goethegymnasium (Hannover)|Goethegymnasium]] machte. Anschließend studierte er bis 1936 Architektur in Stuttgart bei [[Paul Schmitthenner (Architekt)|Paul Schmitthenner]] und in  Berlin bei [[Heinrich Tessenow]] und [[Hans Poelzig]]. Nach einer Ausbildung zum Regierungsbaumeister bis 1938 war er von 1939 bis 1945 in Berlin im Büro von Frank Beyer beschäftigt, wo er am Bau von Arbeitersiedlungen für kriegswichtige Betriebe beteiligt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BraunschweigerProfKatatalog&amp;quot;&amp;gt;[https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/118736051 Eintrag von Dieter Oesterlen im Braunschweiger Professor*innenkatalog], abgerufen am 2. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Lubitz: [https://www.architekten-portrait.de/dieter_oesterlen/ &amp;#039;&amp;#039;Dieter Oesterlen, 1911–1994.&amp;#039;&amp;#039;] Website &amp;#039;&amp;#039;Architekten-Portrait,&amp;#039;&amp;#039; Juni 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beantragte am 8. Januar 1940 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. Februar desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.465.848),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31111508&amp;lt;/ref&amp;gt; er wurde auch Mitglied der [[Reichskammer der Bildenden Künste]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Dorn: [https://arthist.net/reviews/2540 Rezension von Anne Schmedding: &amp;#039;&amp;#039;Dieter Oesterlen (1911-1994).&amp;#039;&amp;#039;] ArtHist.net, 5. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kehrte er nach Hannover zurück und erhielt 1946 dort den ersten Auftrag: die Ruine der hannoverschen [[Marktkirche Hannover|Marktkirche]] erst zu sichern und dann wiederaufzubauen. Sein erster Neubau war das [[Café Kröpcke]] im Zentrum Hannovers. Damit begann Oesterlens Karriere, die ein sehr breites Spektrum von Bauten umfasste, vor allem während der 1950er bis 1980er Jahre. Dieter Oesterlen gehörte „zu den einflussreichsten und meist beschäftigten Architekten nach 1945 in Hannover“&amp;lt;ref&amp;gt;H. Knocke, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er war verantwortlich für den Wiederaufbau sowie die Neukonzeption zahlreicher Bauwerke in der niedersächsischen Landeshauptstadt nach dem Zweiten Weltkrieg. Er war mit Hannovers Stadtbaurat [[Rudolf Hillebrecht]] befreundet. Erst als Achtzigjähriger beendete Dieter Osterlen seinen letzten Auftrag, die Neue Wasserkunst in Hannover. Zunächst von 1952 bis 1953 als Honorarprofessor, danach von 1953 bis 1976 als ordentlicher Professor, lehrte er außerdem Gebäudelehre und Entwerfen an der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BraunschweigerProfKatatalog&amp;quot; /&amp;gt; Mit seinen dortigen Kollegen [[Friedrich Wilhelm Kraemer]] und [[Walter Henn (Architekt)|Walter Henn]] prägte er die sogenannte „[[Braunschweiger Schule]]“ und damit ein wegweisendes Verständnis von Architektur der frühen Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erhielt zahlreiche Preise, darunter den Fritz-Schumacher-Preis für Architektur 1979 und die Heinrich-Tessenow-Medaille 1980 sowie den [[Niedersachsenpreis]] für Kultur 1981. Seit 1966 war Oesterlen Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Werke Dieter Oesterlens in Hannover waren für den Abriss vorgesehen. Da das Geld für den Erhalt von Baudenkmälern fehlte, fiel die Entscheidung, sowohl den Plenarsaal des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtags]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Gottfried Kiesow]] |url=https://www.monumente-online.de/wAssets/img/ausgaben/2011/4/437/ni_hannover_landtag_g_kiesow_1_981x715.jpg |titel=Foto des Landtags |werk=Website Monumente, [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz]] |datum=2011-08 |sprache=de |abruf=2025-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch das [[IBM-Haus (Hannover)|IBM-Gebäude]] in der [[Hamburger Allee (Hannover)|Hamburger Allee]] durch Neubauten zu ersetzen. Das Verwaltungsgebäude des Computerkonzerns wurde 1969 von Oesterlen fertiggestellt, und bereits an der Fassade ließ sich eindrucksvoll die Baukunst der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] ablesen. Im Jahr 2011 kam dann für das seit sechs Jahren leerstehende Gebäude das Aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.property-magazine.de/artikel/37686 &amp;#039;&amp;#039;Hannovers IBM-Gebäude weicht Neubauquartier.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Property-Magazine,&amp;#039;&amp;#039; 24. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der komplette Abriss des Plenarsaals wurde jedoch nicht durchgeführt, nachdem eine genauere Betrachtung erhebliche Mehrkosten beim Neubau gegenüber Sanierung und Umbau ergaben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag-niedersachsen.de/der-landtag/landtagsgebaeude/neugestaltung-des-plenarsaalbereichs/der-umbau/ &amp;#039;&amp;#039;Neugestalteter Plenarbereich: Der Umbau.&amp;#039;&amp;#039;] Website des Niedersächsischen Landtages, abgerufen am 16. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. Oktober 2017 wurde schließlich der neue Plenarsaal und das Foyer des niedersächsischen Landtags eröffnet. Die nachkriegsmodernen Außenwände des Landtagsarchitekten Dieter Oesterlen integrierte das Stuttgarter Büro [[Blocher Partners]] in die Neugestaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carsten Sauerbrei |url=https://www.german-architects.com/de/architecture-news/meldungen/oesterlen-weitergebaut |titel= Niedersächsischer Landtag wiedereröffnet - Oesterlen weitergebaut |werk=german-architects.com |datum=2017-10-31 |sprache=de |abruf=2025-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Oesterlens Grab befindet sich auf dem [[Stadtfriedhof Engesohde]] (Abteilung 1) in Hannover. Nach ihm ist ein Weg im Stadtteil [[Kirchrode]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oesterlen war in erster Ehe mit der Architektin Eva Freise verheiratet und hatte mit ihr drei Kinder. In zweiter Ehe war er mit Eva-Maria Stroedel (1920–2011) verheiratet, die einen Sohn mit in die Ehe brachte. Seine Witwe setzte sich nach seinem Tod engagiert für den Erhalt seines Werkes ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Benne: &amp;#039;&amp;#039;Die Kämpferin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 23. Februar 2011, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ehren von Oesterlen fand zu seinem 100. Geburtstag eine Gedenkfeier an der TU Braunschweig statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Gedenkfeier_an_der_TU_Braunschweig_1621075.html |titel= Dieter Oesterlen 100 - Gedenkfeier an der TU Braunschweig |werk=Baunetz |datum=2011-05-25 |sprache=de |abruf=2025-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(größtenteils nach: Dieter Oesterlen: &amp;#039;&amp;#039;Bauten und Texte 1946–1991.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1992.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwölf-Apostel-Kirche-2.jpg|mini|hochkant|Zwölf-Apostel-Kirche in Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cimitero della futa 3.jpg|mini|hochkant|[[Deutscher Soldatenfriedhof Futapass]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstraße Hannover Historisches Museum Ernst Zinsser Blick nach Süden.jpg|mini|hochkant|[[Historisches Museum am Hohen Ufer|Historisches Museum Hannover]], Straßenfront an der Burgstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IBM Gebäude Hannover Vorderseite.jpg|mini|[[IBM-Haus (Hannover)|IBM-Haus]] in Hannover, Hamburger Allee (nicht erhalten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau von Bauwerken ===&lt;br /&gt;
* 1946–1952: [[Marktkirche Hannover]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Börsen Hamburg-Hannover|Börse Hannover]]&lt;br /&gt;
* 1957–1962: Umbau des [[Leineschloss]]es in Hannover zum Sitz des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtags]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2/1964 ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=buw-001:1964:18::1868 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1984–1985: [[Opernhaus Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenbauten ===&lt;br /&gt;
* 1955–1957: [[St. Martin (Linden)|Kirche St. Martin]] in [[Hannover-Linden-Mitte]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 11/1958 ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=buw-001:1958:12::2192 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1957–1959: Kirchenschiff der [[Christuskirche (Bochum)|Christuskirche]] in [[Bochum]] (mit [[Heinrich Schmiedeknecht]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 12/1961  ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=wbw-002:1961:48::2386 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1958–1965: Umbau und Restaurierung der [[Liebfrauenkirche (Bremen)|Liebfrauenkirche]] in Bremen&lt;br /&gt;
* 1960: Stephanuskirche in [[Holsterhausen (Herne)|Herne-Holsterhausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.holsterhausen.org/Geschichte_Stephanusgemeinde.html Geschichte Stephanusgemeinde] auf holsterhausen.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962–1966: Jesus-Christus-Kirche in der [[Sennestadt]]&lt;br /&gt;
* 1963–1965: Versöhnungskirche in Duisburg-Großenbaum&lt;br /&gt;
* 1964–1966: Stadtkirche in [[Jever]]&lt;br /&gt;
* 1964–1967: [[Zwölf-Apostel-Kirche (Hildesheim)|Zwölf-Apostel-Kirche]] [[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
* 1976–1978: Gemeindezentrum „Die Arche“ in [[Laatzen]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[Matthäus-Kirche (Hildesheim)|Matthäus-Kirche]] in Hildesheim&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/hildesheim-matthaeus/ |titel=Hildesheim, Matthäus |werk=kirchengemeindelexikon.de |abruf=2021-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedhofsbauten ===&lt;br /&gt;
* 1962–1967: [[Deutscher Soldatenfriedhof Futapass]] ([[Italienische Sprache|ital.]] &amp;#039;&amp;#039;Cimitero militare germanico della Futa&amp;#039;&amp;#039;) in [[Italien]] (in Zusammenarbeit mit den [[Gartenarchitekt]]en [[Walter Rossow]] und [[Ernst Cramer (Gartenarchitekt)|Ernst Cramer]], sowie dem Bildhauer [[Helmut Lander]])&lt;br /&gt;
::Das eindrucksvolle Werk, zuweilen als Landschaftskunst beschrieben, gilt in Fachkreisen als eines der bemerkenswertesten Beispiele moderner [[Landschaftsarchitektur]].&amp;lt;ref&amp;gt;F. Dové: &amp;#039;&amp;#039;Soldatenfriedhof Futa-Pass&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anthos – Zeitschrift für Landschaftsarchitektur&amp;#039;&amp;#039;, Heft 6/1967  ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=ant-001:1967:6::342 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1968: Deutscher Soldatenfriedhof in [[Tunis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saalbauten, Versammlungsstätten, Kinos ===&lt;br /&gt;
* 1948: [[Café Kröpcke]] in Hannover (1976 durch heutigen Bau ersetzt)&lt;br /&gt;
* 1951–1953: Filmstudio am Thielenplatz in Hannover&lt;br /&gt;
* 1962–1966: [[Congresshalle]] in [[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
* 1978–1979: Casino am [[Maschsee]] in Hannover&lt;br /&gt;
* 1987–1990: Badner Halle in [[Rastatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museumsbauten ===&lt;br /&gt;
* 1956–1957: Studio des Kunstkreises in [[Hameln]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2/1959  ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=wbw-002:1959:46::1684 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1964–1967: [[Historisches Museum Hannover]]&lt;br /&gt;
* 1974–1975: Kunsthaus ([[Daniel-Pöppelmann-Haus]]) in [[Herford]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulbauten ===&lt;br /&gt;
* 1956–1958: [[Wilhelm-Busch-Schule (Hannover)|Wilhelm-Busch-Schule]] in Hannover-Ricklingen&lt;br /&gt;
* 1957–1959: Chemie-Hörsaalgebäude der Technischen Hochschule Braunschweig&lt;br /&gt;
* 1960: Volksschule Arndtstraße in Bochum&lt;br /&gt;
* 1960–1962: [[Gymnasium Andreanum]] in [[Hildesheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 4/1966  ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=buw-001:1966:20::1978 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsbauten ===&lt;br /&gt;
* 1949–1955: Funkhaus des [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR]]/[[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] am Maschsee in Hannover (mit Friedrich Wilhelm Kraemer und Gerd Lichtenhahn)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 11/1963  ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=buw-001:1963:17::2744 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1952: Arbeitsamt Hannover&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 6/1952  ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=buw-001:1952:6::725 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1957–1958: Bankhaus Nicolai &amp;amp; Co. in Hannover&lt;br /&gt;
* 1967–1969: Gebäude &amp;#039;&amp;#039;Kastanienallee 35&amp;#039;&amp;#039; in [[Hannover-Döhren]], Sitz der [[Volkswagenstiftung|Stiftung Volkswagenwerk]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volkswagenstiftung.de/index.php?id=189 volkswagenstiftung.de / Impressum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:VolkswagenStiftung_Kastanienallee_35_30519_Hannover_D%C3%B6hren_Architekt_Dieter_Oesterlen_1967-1969.jpg Betontafel neben dem Haupteingang des Gebäudes]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1968–1969: [[IBM-Haus (Hannover)|IBM-Haus]] in Hannover, Hamburger Allee (2013/2014 abgerissen).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1/1972  ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=buw-001:1972:26::1441 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971–1973: Rathaus [[Greven]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|projekte|773|Rathaus von Greven|2018-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1974, 1989: Verwaltungsgebäude der [[Concordia Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit|Concordia-Versicherung]] in Hannover, Karl-Wiechert-Allee&lt;br /&gt;
* 1972–1978: Verwaltungsgebäude der [[Oberpostdirektion]] [[Bremen]]&lt;br /&gt;
* 1980–1983: Deutsche Botschaft in [[Buenos Aires]]&lt;br /&gt;
* 1982–1984: Rathaus in [[Langenhagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsbauten ===&lt;br /&gt;
* 1953: Autobahntankstelle „Am Blauen See“ bei [[Garbsen]] (an der [[Bundesautobahn 2|A&amp;amp;nbsp;2]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 7/1953 ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=buw-001:1953:7::809 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnbauten und sonstige Bauaufgaben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochhaus Wolfsburg Saarstraße 1.jpg|mini|Hochhaus in Wolfsburg]]&lt;br /&gt;
* 1954: Wohnhaus mit Notariat der Familie Wöckener in [[Elze]] bei Hildesheim&lt;br /&gt;
* 1955–1956: Tropenhaus im [[Zoo Hannover]]&lt;br /&gt;
* 1958–1960: Schwesternhaus der Kinderheilanstalt in Hannover, Ellernstraße&lt;br /&gt;
* 1959: Wohnhaus K. in [[Horn (Horn-Bad Meinberg)|Horn (Lippe)]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Glasforum]]&amp;#039;&amp;#039;, 6/1959&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1959–1960: Sommerhaus Oesterlen in [[Isernhagen]] bei Hannover&lt;br /&gt;
* 1959–1960: [[Hochhaus Saarstraße|Hochhaus]] in Wolfsburg&lt;br /&gt;
* 1962: Hotel Rose am Marktplatz in Hildesheim. Mitte der 1980er Jahre für die Rekonstruktion des [[Knochenhaueramtshaus (Hildesheim)|Knochenhaueramtshauses]] abgerissen.&lt;br /&gt;
* 1963–1964: Wohnhochhäuser in Wolfsburg-[[Detmerode]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3/1963  ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=buw-001:1963:17::1995 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nicole Froberg, Ulrich Knufinke, Susanne Kreykenboom: &amp;#039;&amp;#039;Wolfsburg. Der Architekturführer.&amp;#039;&amp;#039; Braun Publishing, Berlin 2011, ISBN 978-3-03768-055-1, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1974–1975: Altenzentrum „Bischof Stählin“ in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
* 1989: Brunnen am Gebäude der Concordia-Versicherungen in Hannover, Karl-Wiechert-Allee&lt;br /&gt;
* 1989–1991: Neue Wasserkunst am [[Friederikenplatz]] in Hannover&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
„Ich akzeptiere die in der Rede von [[Günter Grass]] zur Beurteilung der Nachkriegszeit enthaltene Tendenz der ‚Verdrängung‘, nicht aber alle damit im Zusammenhang stehenden Einzelheiten. Eine davon ist die von Grass getroffene Feststellung einer ‚Verdrängung‘, die in vieler Hinsicht gültig ist, aber nicht angewandt werden darf auf die Hinwendung von bildenden Künstlern zur abstrakten Kunst, zu der Grass anscheinend keinen Zugang hat – oder sollte es daran liegen, dass eine zu frühzeitige politische Einschätzung einer Zeiterscheinung zu diesem Fehlschluß führte?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese Hinwendung zur Ungegenständlichkeit in der bildenden Kunst war in dieser ersten Nachkriegszeit keine Verdrängung, sondern eine Befreiung von dem bisher verordneten, verschwommenen Realismus der Zeit des Nationalsozialismus.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dasselbe geschah in der Architektur, in der wir über die gleiche Befreiung von der realistischen Blut- und Bodentümelei bzw. von dem staatsrepräsentierenden 34sten Aufguß eines fadenscheinigen Klassizismus glücklich waren und arbeiteten in einem – nennen wir es – abstrakten Kubismus.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Oesterlen: &amp;#039;&amp;#039;Zu einer Rede von Günter Grass. Diskussionsbeitrag in der Berliner Akademie der Künste am 8. Mai 1985.&amp;#039;&amp;#039; In: Oesterlen: &amp;#039;&amp;#039;Bauten und Texte.&amp;#039;&amp;#039; S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zeitlebens ist mir immer wieder begegnet, historische Bauten mit Neubauten zu konfrontieren. Ob es die Arbeit des Restaurierens oder der Ergänzung war, habe ich es immer als ein kräftemessendes Wechselgespräch zwischen den Zeiten und Architekten empfunden, bei dem ich hoffe, nie den Respekt gegen den vor mir tätigen Baumeister vergessen zu haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Oesterlen: &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Herrn Stöckmann.&amp;#039;&amp;#039; Hannoversche Allgemeine Zeitung und „Kulturspiegel“ des NDR, 1. Dezember 1990. In: Oesterlen: &amp;#039;&amp;#039;Bauten und Texte.&amp;#039;&amp;#039; S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass Oesterlens befindet sich im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archivportal-d.de/item/DJBOL72TTD6I4SAEAUT5OP4J5IKS5QKV Bestandsrecherche] über das [[Archivportal-D]], abgerufen am 20. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medienberichte ==&lt;br /&gt;
* Anne Schmedding: &amp;#039;&amp;#039;Architekten Leben / Dieter Oesterlen und seine Arbeiten zwischen Tradition und Moderne / Die Balkonfassade des Hotels am Thielenplatz, die deutsche Botschaft in Buenos Aires oder der Wiederaufbau der Marktkirche: Dieter Oesterlen hat mehr entworfen als den Landtag. Kunsthistorikerin Anne Schmedding über den Architekten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 3. April 2010; [https://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/Dieter-Oesterlen-und-seine-Arbeiten-zwischen-Tradition-und-Moderne online] zuletzt abgerufen am 3. Juli 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Koch: &amp;#039;&amp;#039;Dieter Oesterlen. Bauten und Planungen 1946–1963.&amp;#039;&amp;#039; Koch, Stuttgart 1964. (= &amp;#039;&amp;#039;Bauten und Planungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2; {{ISSN|0522-5051}})&lt;br /&gt;
* Dieter Oesterlen: &amp;#039;&amp;#039;Bauten und Texte. 1946–1991.&amp;#039;&amp;#039; Wasmuth, Tübingen 1992, ISBN 3-8030-0153-6.&lt;br /&gt;
* [[Udo Weilacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine architektonische Landschaftsskulptur. Soldatenfriedhof am Paso la Futa, Italien.&amp;#039;&amp;#039; In: Udo Weilacher: &amp;#039;&amp;#039;Visionäre Gärten. Die modernen Landschaften von Ernst Cramer.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, Basel 2001, ISBN 3-7643-6568-4.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Knocke]]: &amp;#039;&amp;#039;Dieter Oesterlen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 273–274.&lt;br /&gt;
* Frank Dengler: &amp;#039;&amp;#039;Bauen in historischer Umgebung. Die Architekten Dieter Oesterlen, Gottfried Böhm und Karljosef Schattner.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 151.) Olms, Hildesheim 2003, ISBN 3-487-11882-3, S. 43–254 (über Oesterlens Wiederaufbauprojekte Marktkirche Hannover, Niedersächsischer Landtag und Historisches Museum Hannover sowie das Daniel-Pöppelmann-Haus in Herford).&lt;br /&gt;
* Anne Schmedding: &amp;#039;&amp;#039;Dieter Oesterlen (1911–1994). Tradition und zeitgemäßer Raum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Nachkriegsmoderne&amp;#039;&amp;#039;). Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen 2011, ISBN 978-3-8030-0744-5.&lt;br /&gt;
* [[Michael F. Feldkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Niedersächsische Landtag als Symbol für demokratisches Bauen?&amp;#039;&amp;#039; In: Julia Schwanholz, Patrick Theiner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die politische Architektur deutscher Parlamente. Von Häusern, Schlössern und Palästen.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2020, ISBN 978-3-658-29330-7, S. 229–242.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmale in Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dieter Oesterlen}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118736051}}&lt;br /&gt;
* Architekten-Portrait: [https://www.architekten-portrait.de/dieter_oesterlen/ Dieter Oesterlen] (Oesterlen-Kurzbiografie von Jan Lubitz, 2002)&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/19878 Dieter-Oesterlen-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://arthist.net/reviews/2540 Rezension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118736051|LCCN=n94071496|VIAF=5726146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oesterlen, Dieter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oesterlen, Dieter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidenheim an der Brenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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