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	<title>Dieter Grabe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Spürnase2013: /* Sportliche Laufbahn */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sportliche Laufbahn&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-F0731-0037-001, Dieter Grabe.jpg|mini|hochkant|Dieter Grabe nach dem Sieg bei den DDR-Meisterschaften in [[Eisenach]] 1967]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieter Grabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1945]] in [[Bennewitz]]) ist ein ehemaliger [[Deutschland|deutscher]] [[Radrennfahrer]]. Er war in den 1960er Jahren in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Grabe, der in [[Torgau]] aufwuchs, begann ab 1963 organisiert Radsport zu betreiben. Sein erster Verein war die BSG Motor Torgau, wo er von Trainer Rainer Seiffert betreut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Radsportler |Hrsg=Deutscher Radsportverband der DDR |Band=Jahrgang 1967 |Nummer=32/1967 |Ort=Berlin |Datum=1967-08-11 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf sein Talent machte er schon 1964 als Jugend-Vizemeister bei den DDR-Meisterschaften aufmerksam. Seinen ersten Auslandsstart hatte er 1965 mit dem Start bei der [[ČSSR|CSSR]]-Rundfahrt, die er als 13. abschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Radsportler |Hrsg=Deutscher Radsportverband der DDR |Band=Jahrgang 1967 |Nummer=17/1967 |Ort=Berlin |Datum=1967-04-28 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits mit 21 Jahren feierte er mit Siegen beim gut besetzten [[Dresden]]er Rund um das Ostragehege, beim [[Radklassiker]] [[Rund um Berlin]] und mit dem Gewinn der [[DDR-Rundfahrt]] 1966 die ersten bedeutenden Erfolge im Männerbereich. Seine Dominanz bei der DDR-Rundfahrt unterstrich er mit den Auszeichnungen als aktivster Fahrer und als bester Nachwuchsfahrer. Zu dieser Zeit war er bereits Mitglied des [[SC DHfK Leipzig]], einem der wichtigsten Radsportzentren der DDR. Die DDR-Rundfahrt wurde offensichtlich zu seiner Paradedisziplin, 1967 wurde er Dritter, 1968 gewann er das Rennen zum zweiten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 war für den 1,88 Meter großen Grabe die intensivste Radsportsaison. Bei den Ausscheidungsrennen zur Drei-Länder-[[Etappenrennen|Etappenfahrt]] [[Internationale Friedensfahrt]] erkämpfte er sich im Frühjahr einen Platz im sechsköpfigen DDR-Team. Damit hatte er den besonders geförderten Status eines [[Staatsamateur]]s erlangt. Als Jüngster der DDR-Friedensfahrt-Mannschaft pendelte er zunächst um den 30. Platz herum, bis er mit dem zweiten Platz auf der achten Etappe ein Achtungszeichen setzte. Das anschließende 40-km-Zeitfahren von Leipzig nach Halle bedeutete jedoch das Aus, nachdem er bei einem Sturz eine Gehirnerschütterung davongetragen hatte. Im Juli war er einer der aktivsten Teilnehmer bei den [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften]] und holte sich verdient den Titel, nachdem er im Spurt die erfahrenen Konkurrenten [[Axel Peschel]], [[Siegfried Huster]] und [[Klaus Ampler]] abgeschüttelt hatte. Dass er auch auf der [[Bahnradsport|Bahn]] Qualitäten vorweisen konnte, bewies er mit dem dritten Platz bei den DDR-Meisterschaften in der [[Einerverfolgung]] über 4000 Meter. Schließlich gehörte Grabe auch zum DDR-Aufgebot für die [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1967]]. Diese verlief für ihn wiederum enttäuschend, denn mit dem DDR-Vierer wurde er im [[Mannschaftszeitfahren]] nur Achter, und im Straßeneinzelrennen schied er erneut vorzeitig aus. Zu seinen Palmarès gehörten Siege bei [[Berlin–Cottbus–Berlin]] und [[Rund um die Braunkohle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 1968 konnte er sich nicht für die Friedensfahrt qualifizieren. Der zweite Platz beim [[Eintagesrennen]] Berlin-Fürstenberg-Berlin blieb sein einziger Podestplatz in nationalen Rennen im Frühjahr. In [[Ungarn]] siegte er im Etappenrennen [[Mecsek-Cup]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnahme an den [[Olympische Sommerspiele 1968|Olympischen Spielen in Mexiko]] geriet für die DDR-Straßenfahrer, zu denen auch Grabe gehörte, zu einem Fiasko. Nachdem der DDR-Vierer mit Grabe nur den 13. Platz im [[Olympische Sommerspiele 1968/Radsport – Mannschaftszeitfahren Straße (Männer)|Mannschaftszeitfahren]] belegt hatte, zog die Mannschaftsleitung alle Fahrer aus dem Einzelstraßenrennen zurück. National feierte er dagegen beachtliche Siege: DDR-Rundfahrt, Tribüne Bergpreis, Rund um den Scharmützelsee u.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 gehörte Grabe wieder zum DDR-Aufgebot für die Friedensfahrt. Er tat sich besonders bei den beiden Zeitfahretappen hervor, wo er einmal den fünften und einmal den achten Platz belegte. In der Endwertung kam er auf Rang 18, mit dem DDR-Team gewann er die Mannschaftswertung. Mit dem DDR-[[Eintagesrennen]] [[Tribüne Bergpreis]] siegte er in dieser Saison lediglich bei einem bedeutenden Radsportereignis. 1970 gewann Grabe neben dem [[Rund um Berlin 1970|Rund um Berlin]] auch noch den Klassiker [[Rund um die Hainleite]]. Außerdem startete er in [[Österreich]] bei der Zwei-Etappenfahrt [[Uniqa Classic|Wien-Rabenstein-Gresten-Wien]], wo er im Gesamtklassement Zweiter wurde. 1971 siegte er im Auswahlrennen [[Rund um Langenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 konnte er noch die Etappenfahrt &amp;#039;&amp;#039;Bokanyi-Cup&amp;#039;&amp;#039; in Ungarn und [[Rund um das Muldental]] gewinnen. Er schloss sich nach dem Ausscheiden aus dem Sportclub der BSG Lok Leipzig-Ost an. 1975 gewann er die Jahreswertung der Auswahlrennen für BSG-Sportler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Radsportler |Hrsg=Deutscher Radsport-Verband der DDR |Nummer=47/1985 |Verlag= |Ort=Berlin |Datum=1985 |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach beendete er seine Laufbahn als Radsportler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Grabe hat eine Schlosserlehre absolviert. Nach dem Ende seines Staatsamateur-Status arbeitete er bei der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] in [[Leipzig]]. Zu Beginn der 1980er Jahre schloss er sich dem Leipziger Fußballspitzenklub [[1. FC Lokomotive Leipzig]] an und wurde dort im Management tätig. Nachdem der Klub 1991 in den [[VfB Leipzig (1991)|VfB Leipzig]] umgewandelt worden war, kehrte Grabe zur Bahn zurück und arbeitete bis zu seinem Ruhestand als Elektroniker im Leipziger Bahnwerk West. Daneben engagierte er sich zeitweise bei [[Team Wiesenhof|Radsportteam Wiesenhof]].&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tageszeitung [[Sächsische Zeitung]] vom 30. November 2005: Als „Untier“ nicht zu bremsen ([http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1014439 Onlineartikel])&lt;br /&gt;
* DDR-Sportzeitung [[Deutsches Sportecho]], Ausgabe vom 26. April 1967 mit Kurzporträt&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dieter Grabe}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|14552}}&lt;br /&gt;
* {{radsportseiten|29204}}&lt;br /&gt;
* {{FirstCycling|riderID=26432|text=Dieter Grabe}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/r/radsport/hst/137.html Dieter Grabe bei DDR-Meisterschaften]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste DDR-Meister im Straßenrennen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gewinner der DDR-Rundfahrt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grabe, Dieter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (SC DHfK Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Reichsbahn 1945–1993)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grabe, Dieter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Radrennfahrer und DDR-Meister 1967 im Straßen-Einzelrennen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bennewitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spürnase2013</name></author>
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