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	<title>Diespeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diespeck&amp;diff=313168&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Icodense: /* 19. und 20. Jahrhundert */ erg.</title>
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		<updated>2025-09-22T11:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;19. und 20. Jahrhundert: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Diespeck COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/35/38/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/37/50/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Diespeck in NEA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Mittelfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Diespeck&lt;br /&gt;
|Höhe              = 301&lt;br /&gt;
|PLZ               = 91456&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09161&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09575118&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DPK&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 12 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.diespeck.de/ www.diespeck.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Markus Helmreich&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Diespeck, NEA v W 01.jpg|mini|Kirche in Diespeck von Westen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diespeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]). Der Ort ist Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Diespeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im Tal der [[Aisch]], im Naturraum des [[Steigerwald]]es und der [[Frankenhöhe]]. Am westlichen Ortsrand fließt die Aisch vorbei, im Norden mündet der von Westen kommende [[Ehebach (Aisch)|Ehebach]] in die Aisch. [[Neustadt an der Aisch]] liegt unmittelbar südlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/SmxC7 |titel=Topographische Karte 1:50.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |sprache=de |abruf=2023-07-27|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Münchsteinach]], [[Gutenstetten]], [[Gerhardshofen]], [[Emskirchen]], Neustadt an der Aisch und [[Baudenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwölf [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Diespeck |val=1449|zugriff=2019-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=85553090531 |objekt=Gemeinde Diespeck |abruf=2021-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em|anzahl=2|gesamtbreite=31em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Bruckenmühle]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Dettendorf (Diespeck)|Dettendorf]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* Diespeck ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Ehe (Diespeck)|Ehe]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Hanbach (Diespeck)|Hanbach]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Klobenmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Neumühle (Diespeck)|Neumühle]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Obersachsen (Diespeck)|Obersachsen]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Schleifmühle (Diespeck)|Schleifmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Sensenhammer (Diespeck)|Sensenhammer]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Stübach]] (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Untersachsen]] (Dorf)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Dettendorf, Diespeck und Stübach. Die Gemarkung Diespeck hat eine Fläche von 9,515&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 2619 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3633,23&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093265 |titel= Gemarkung Diespeck (093265) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile [[Bruckenmühle]], [[Kleinerlbach]] (zum Teil), [[Klobenmühle]], [[Neumühle (Diespeck)|Neumühle]], [[Schleifmühle (Diespeck)|Schleifmühle]], [[Sensenhammer (Diespeck)|Sensenhammer]] und [[Untersachsen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/bts98 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In einer Stiftungsurkunde aus dem Jahr 1170 wurden die Herren von Dihespecke als Zeugen für neue Reichnisse des Klosters Zell erwähnt. Dies ist zugleich die erste urkundliche Erwähnung des Ortes, der zu dieser Zeit im Besitz der [[Truhendingen (Adelsgeschlecht)|Herren von Truhendingen]] war und die das Dorf später an die [[Burggrafschaft Nürnberg|Nürnberger Burggrafen]] übergaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der in alten Dokumenten oftmals verzerrt wiedergegebene Ortsname (etwa als „Dyespeck“ oder als „Diesteck“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;D119&amp;quot;&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt; leitet sich von einem gleichlautenden Flurnamen ab, dessen [[Grundwort]] das [[mittelhochdeutsch]]e Wort „[[Specke (Straßenbau)|specke]]“ ist (= Specke: Knüppelweg bzw. Knüppeldamm über nasses Gelände&amp;lt;ref name=&amp;quot;D119&amp;quot;/&amp;gt;) und dessen [[Bestimmungswort]] möglicherweise das Adjektiv „dîche“ (= dick) ist.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zu vielen weiteren Deutungen (etwa der Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;diet&amp;#039;&amp;#039; als ‚Volk‘ oder Personenname), siehe Christoph Beck: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Aischtales und der Nachbartäler.&amp;#039;&amp;#039; Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a. d. Aisch 1926, S. 7., sowie Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 1486 sind die Adelsgeschlechter der [[Stiebar]] (auch noch 1541, 1574 und 1617) und der [[Burg Schenkenstein|Schenken von Schenkenstein]] in Diespeck belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 104 und 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein ritterliches Schloss gab es auch in Diespeck, es war allerdings in den [[Erster Markgrafenkrieg|Markgrafenkriegen]] (so bereits 1449) und [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkriegen]] (um 1525, als das Dorf dem Geschlecht der Durlach als Wohnsitz diente) niedergebrannt und nicht wieder aufgebaut worden. Im Rahmen der 1448 durch die Nürnberger während der Fehden von [[Albrecht Achilles]] erfolgten Feuerlegungen wurde auch eine Frühmesskapelle am westlichen Ortsausgang bis auf die Grundmauern zerstört. Der Taufstein der Pfarrei stammt aus der ältesten bei den Auseinandersetzungen des 15. Jahrhunderts zerstörten Kirche Diespecks aus dem 13. Jahrhundert, deren neue Kirche selbst wurde 1465 erbaut, 1578 dem Kapitel Neustadt angegliedert und nach der Zerstörung 1752 wieder aufgebaut, wobei zwei Steine aus dem Jahr 1465 im Gemäuer verbaut wurden. 1490 wurde die Pfarrei vertretungsweise von den [[Franziskanerkloster Riedfeld|Franziskanern in Riedfeld]] betreut. Die Kirche war von einer spätmittelalterlichen Befestigungsanlage mit Wehrtürmen an den vier Ecken umgeben. Der mit der Kirche ebenfalls stark befestigte Friedhof zeigte auch nach den durch Kriege und Zerstörungen des 14. bis 17. Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;So der [[Städtekrieg 1387–1389|Städtekrieg um 1388]], Fehden von 1406 bis 1462 mit dem [[Erster Markgrafenkrieg|Ersten Markgrafenkrieg]], der [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg von 1525]], der [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweite Markgrafenkrieg]] mit den Fehden des [[Albrecht II. Alcibiades|Albrecht Alcibiades]] und den Zerstörungen unter Nürnberger Herrschaft sowie der Dreißigjährige Krieg.&amp;lt;/ref&amp;gt; noch Mauer und zwei Türme sowie ein durch einen Turm gesichertes Tor.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 120–124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Einführung der [[Reformation]] amtierten von 1519 bis 1533 Johannes Himmler und Friedrich Tropp als Pfarrer.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde Diespeck mehrfach geplündert und niedergebrannt und die Bevölkerung durch Krankheiten und Pestilenz dezimiert. Im Jahre 1632 waren [[Kroaten]] und [[Schweden]] durch ihre Übergriffe auf Diespeck und die Diespecker gefürchtet. 1633 gab es so gut wie keine Einwohner mehr und von 115 selbständigen Haushaltungen im Jahr 1618 waren 1641 nur noch sieben vorhanden, deren (meist nach Neustadt) geflüchtete und überlebende Familienmitglieder bis 1650 nach Diespeck zurückkehrten. Einen wesentlichen Gewinn bedeutete deshalb die Niederlassung protestantischer Glaubensvertriebener aus Österreich, die in ihrer neuen Heimat maßgeblich zum Wiederaufbau beitrugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Krauß: &amp;#039;&amp;#039;Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Neustadt an der Aisch.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 2012 (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 27), passim. ISBN 978-3-929865-32-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 124, 243 und 262.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pfarrei wurde von 1633 bis 1651 durch den aus Baudenbach stammenden Pfarrer und „Helden im Kirchenrock“ Veit vom Berg (1612–1675)&amp;lt;ref&amp;gt;Pfadfinder Diespeck: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://pfadfinder-diespeck.de/?page_id=68 |wayback=20180830052300 |text=Unser Namenspatron |archiv-bot=2024-11-27 05:20:49 InternetArchiveBot }}.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; betreut und anschließend – bis 1667 Diespecks eigener Pfarrer Würfel sein Amt aufnahm – vom Stübacher Pfarrer. Nach 1650 erfolgten Wiederaufbaumaßnahmen des Ortes. So war 1660 wieder eine vom Schulmeister und Mesner betriebene Badestube verfügbar und die durch Spenden ermöglichte Wiederherstellung der Kirche führte 1681 zur Aufstellung eines Barockaltars auf dem alten Sockel und nachfolgend zum Bau einer neuen Kanzel.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1688 bis 1692 wirkte der [[Pietismus|pietistische]] Pfarrer Astmann in Diespeck, bevor er nach Bayreuth und später nach Berlin an die Nikolaikirche ging, wo er 1699 starb (Die Leichenrede hielt Dekan [[Philipp Jacob Spener|Spener]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Schaudig: &amp;#039;&amp;#039;Pietismus und Separatismus im Aischgrund.&amp;#039;&amp;#039; 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger in Diespeck wurde sein Bruder Georg Ludwig Astmann.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1773 blieben viele Salzburger [[Exulanten]], etwa die Familie &amp;#039;&amp;#039;Scheuchenstül&amp;#039;&amp;#039; aus dem „Ländlein ob der [[Enns]]“ (wonach auch die &amp;#039;&amp;#039;Ensner&amp;#039;&amp;#039; benannt sind, in Diespeck.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Schon zuvor hatten sich viele aus Nürnberg vertriebene Juden angesiedelt. Für 1669 ist eine jüdische Schule belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Diespeck 45 Anwesen. Das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] übte das [[Brandenburg-Bayreuth|brandenburg-bayreuthische]] [[Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch]] aus (bereits 1704 war das im 16. Jahrhundert vom Markgrafen aus den Besitzungen der Geschlechter Lauffenholz und Tezel gebildete Amt Diespeck, dem sogar Unternesselbach angehörte, im Kastenamt Neustadt aufgegangen&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 121 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] hatte das [[Kastenamt Neustadt an der Aisch]] inne. [[Grundherren]] waren das Fürstentum Bayreuth (38 Anwesen; Kastenamt Neustadt: 8 [[Hufe|Huben]], 3 Halbhuben, 3 [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]], 7 Häckersgüter, 6 Häuser, 1 Mühle; [[Klosteramt Birkenfeld]]: 1 Hof, 2 Halbhöflein, 1 Wirtshaus, 1 Mühle, 2 Häckersgüter, 2 Häuser, Synagoge), die Pfarrei Diespeck (1 Gut mit Brauerei, 1 Häckersgut), die [[Schönborn (Adelsgeschlecht)|Schönborn’sche]] [[Herrschaft Pommersfelden]] (1 Gut), die Seiboth’schen Erben (3 Güter) und die [[Stiftung Juliusspital Würzburg|Würzburgische Juliusspital]]-[[Verwalteramt Burgbernheim]] (1 Gut).&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1792 kam Diespeck mit dem Markgraftum Ansbach-Bayreuth, das seit 1500 im [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]] lag, zum [[Königreich Preußen]] und 1797 erfolgte die Zuordnung Diespecks zum [[Neustädter Kreis (Ansbach-Bayreuth)|Neustädter Kreis]] sowie zum Justizamt Dachsbach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;D125&amp;quot;&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Durch den [[Pariser Vertrag (1810)|Pariser Vertrag]] von 1810 unter [[Napoleon]] fiel Diespeck als Teil des preußischen [[Fürstentum Bayreuth|Fürstentums Bayreuth]] im [[Frieden von Tilsit]] 1807 an Frankreich und wurde 1810 an Bayern verkauft. Im Rahmen des ersten [[Gemeindeedikt]]s wurde 1811 der [[Steuerdistrikt]] Diespeck gebildet, zu dem [[Aichen (Gerhardshofen)|Aichen]], [[Altenbuch (Gerhardshofen)|Altenbuch]], [[Burgstall (Gerhardshofen)|Burgstall]], [[Bruckenmühle]], [[Chausseehaus (Neustadt an der Aisch)|Chausseehaus]], [[Dettendorf (Diespeck)|Dettendorf]], [[Eggensee]], [[Göttelhöf]], [[Kleinerlbach]], [[Klobenmühle]], [[Neumühle (Diespeck)|Neumühle]], [[Obersachsen (Diespeck)|Obersachsen]], [[Schleifmühle (Diespeck)|Schleifmühle]], [[Sengersberg (Gerhardshofen)|Sengersberg]], [[Sensenhammer (Diespeck)|Sensenhammer]] und [[Untersachsen]] gehörten. Dem Landgericht Neustadt wurde Diespeck 1812 eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;D125&amp;quot;/&amp;gt; 1813 entstand die [[Ruralgemeinde]] Diespeck, zu der Bruckenmühle, Kleinerlbach, Klobenmühle, Neumühle, Schleifmühle und Sensenhammer gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Neustadt an der Aisch]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Neustadt an der Aisch]] (1919 in [[Finanzamt Neustadt an der Aisch]] umbenannt, seit 1972 [[Finanzamt Uffenheim]]).&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 184&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 1848 ereignete sich ein großer Brand in Diespeck, zu dessen Bekämpfung die Feuerwehren von Neustadt und sechs weiteren Orten sowie das gesamte Neustädter Militär (unter Major Schropp) und die „[[Gendarmerie]]“ von Neustadt und Langenfeld herangezogen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;D125&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1862 gehörte Diespeck zum [[Bezirksamt Neustadt an der Aisch]] (1939 in [[Landkreis Neustadt an der Aisch]] umbenannt) verwaltet. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Neustadt an der Aisch (1879 in das [[Amtsgericht Neustadt an der Aisch]] umgewandelt). Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 7,951&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzten zwei Dritteln des 19. Jahrhunderts herrschte ein reger Hopfenbau um Diespeck. 1904 erhielt die Gemeinde einen Eisenbahnanschluss an der [[Bahnstrecke Neustadt (Aisch)–Demantsfürth-Uehlfeld]], die bis 1976 im Personenverkehr betrieben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;D125&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnung von selbstständigen Geschäften im benachbarten Neustadt war den Diespecker Händlern untersagt, aber es wurden dort einige Depots („Niederlagen“) von jüdischen Händlern eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933&amp;#039;&amp;#039;, S. 172, 489 und 734.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lange Zeit danach setzte die Auswanderung nach Amerika ein, die durch die Naziherrschaft 1938 ihr Ende fand. Die [[NSDAP-Ortsgruppe]] hatte am 27. April 1930 im &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus Geißdörfer&amp;#039;&amp;#039; eine Veranstaltung mit dem Gaupropagandisten [[Karl Holz (Politiker)|Karl Holz]] abgehalten, der dort einen Vortrag &amp;#039;&amp;#039;Die Totengräber des deutschen Volkes&amp;#039;&amp;#039; hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Mück: &amp;#039;&amp;#039;NS-Hochburg in Mittelfranken: Das völkische Erwachen in Neustadt an der Aisch 1922–1933.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Schmidt, 2016 (= &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus der Heimatgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 4); ISBN 978-3-87707-990-4, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Jüdischer Friedhof (Diespeck)|jüdische Friedhof]], von dem ein großer Teil der Grabdenkmäler ab 1938 zerstört wurde, ist erhalten. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fanden viele Vertriebene, vor allem aus Schlesien und dem Graslitzer Raum, in Diespeck ein neues Zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1970 wurden Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde [[Eggensee]] eingegliedert. Am 1. Juli 1971 kam [[Dettendorf (Diespeck)|Dettendorf]] hinzu. [[Stübach]] folgte am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1972.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=536}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgliederungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1978 wurde [[Kleinerlbach]] mit damals knapp 400 Einwohnern an die Kreisstadt Neustadt an der Aisch abgetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 724}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 2940 auf 3747 um 807 Einwohner bzw. um 27,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.85em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Diespeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987 || 2007 || 2012 || 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 840 || 1020 || 972 || 1018 || 1021 || 996 || 964 || 996 || 955 || 897 || 916 || 884 || 878 || 858 || 854 || 829 || 830 || 891 || 1290 || 1423 || 1801 || 2047 || 2927 || 3706 || 3623 || 3642&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1871 bis 2016 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 141 || 133 || || || || 145 || || ||  163 || 166 || || 165 || || || || 174 || || || || 197 || 326 || || 804 || || || 1088&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818 |SEITE=18}} Für die Gemeinde Diespeck zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Bruckenmühle (S. 13), Kleinerlbach (S. 48), Klobenmühle (S. 49), Schleifmühle (S. 81) und Sensenhammer (S. 85).&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 197}} Laut &amp;#039;&amp;#039;Historischem Gemeindeverzeichnis&amp;#039;&amp;#039; hatte die Gemeinde 1021 Einwohner.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 179}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 1056}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1221}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 190}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1155}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 191}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1227}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 191}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1265}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 1095}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 804}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987 |SEITE=339}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;&amp;gt;{{LStDV GKZ|09575118}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Diespeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1818 || {{0|00}}1840 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 || {{0|00}}1900 || {{0|00}}1925 || {{0|00}}1950 || {{0|00}}1961 || {{0|00}}1970 || {{0|00}}1987 || {{0|00}}2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 723 || 866 || 867 || 861 || 825 || 757 || 685 || 1147 || 1436 || 1585 || 2039 || 2463&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 119 || 109 || || || 139 || 140 || 147 || 165 || 263 || || 550 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-nea.de/fileadmin/0_Kreis-Nea/Dokumente/Broschueren_Dokumente/OEPNV/2_NEA_Tabellen_Endbericht_2018.pdf |titel=Endbericht Fortschreibung lokaler Nahverkehrsplan – Endbericht Nahverkehrsplan - Tabellen |hrsg=Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |seiten=15 |format=PDF; 3.9 MB |abruf=2024-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Diespeck hat 16 Mitglieder.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] || [[SPD Bayern|SPD]] || Bürgerforum || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2002 || 7 || 5 || 4 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2008 || 6 || 3 || 7 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2014 || 7 || 4 || 5 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2020 || 8 || 3 || 5 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Kommunalwahl 2020 wurde Christian von Dobschütz (CSU) mit 78,7 % zum Ersten Bürgermeister gewählt. Er hat damit am 1. Mai 2020 seine zweite Amtszeit angetreten. Am 1. Juli 2024 wurde er zum Landrat des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gewählt. Bis zur Neuwahl des Bürgermeisters im Herbst 2024 übt Stellvertreter Roland Schmidt (Bürgerforum) das Amt interimsweise aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus Helmreich (CSU) setzte sich bei der Wahl am Sonntag, den 13. Oktober 2024, mit 71,1 Prozent der Stimmen überlegen gegen Kurt Endlein (Bürgerforum Diespeck) durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.flz.de/buergermeisterwahl-in-diespeck-markus-helmreich-triumphiert/cnt-id-ps-4fb78d8a-0d54-4409-ba40-9ca4ccbc24fd |titel=Bürgermeisterwahl in Diespeck: Markus Helmreich triumphiert |sprache=de |abruf=2024-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.osrz-akdb.de/mf-p/5755521/0/20241013/buergermeisterwahl_vg/ergebnisse.html |titel=Ergebnisse Wahl des ersten Bürgermeisters in Diespeck |abruf=2024-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
;Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Diespeck&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Gespaltener Schild|Gespalten]]; [[Heraldisch vorn|vorne]] in Silber ein halber golden [[Bewehrung (Heraldik)|bewehrter]] roter Adler mit goldenen [[Kleestängel]] am Spalt, hinten in Grün ein silberner Taufstein.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Der Adler mit den goldenen Kleestängeln ist das brandenburgische Wappenbild und erinnert an die einstige Landesherrschaft der Markgrafen von Brandenburg. Seit Mitte des 14. Jahrhunderts sind die Burggrafen von Nürnberg und späteren Markgrafen in Diespeck belegt. Der Taufstein weist auf den spätromanischen Taufstein in der Pfarrkirche hin sowie auf den Kirchenpatron Johannes den Täufer.&lt;br /&gt;
|Zusatz         =  Dieses Wappen wird seit 1966 geführt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flagge&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge]] ist weiß-grün.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunalflaggen.eu/index.php?title=Diespeck#Flagge |titel=Diespeck |werk=kommunalflaggen.eu |abruf=2020-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1994 ist [[Eymoutiers]] in [[Frankreich]] [[Gemeindepartnerschaft|Partnergemeinde]] von Diespeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Diespeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Diespeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Diespeck liegt im Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Großraum Nürnberg]] und hat eine Busverbindung zum Bahnhof Neustadt/Aisch. Am westlichen Ortsrand führt die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;470]] vorbei und am südlichen Ortsrand die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;8]]. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 15|Kreisstraße NEA&amp;amp;nbsp;15]] führt nach [[Ehe (Diespeck)|Ehe]] (1,9&amp;amp;nbsp;km westlich) bzw. nach [[Dettendorf (Diespeck)|Dettendorf]] (3,5&amp;amp;nbsp;km östlich). Eine [[Gemeindeverbindungsstraße]] führt nach [[Untersachsen]] (2,3&amp;amp;nbsp;km südöstlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier geboren sind;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[David Einhorn (Rabbiner)|David Einhorn]] (1809–1879), Reform-Rabbiner&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Alt]] (1883–1956), protestantischer Theologe (Alttestamentler, Palästinawissenschaftler), geboren in Stübach&lt;br /&gt;
* [[Peter Öhler]] (1883–1945), Ringer, geboren in Stübach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Diesbeck |Band=1 |Sp=595}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3877070132|Seiten= 119–125 und öfter}} &amp;lt;!--Döllner--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Hofmann Neustadt-Windsheim 1953|SEITE = 88}} {{Hofmann Neustadt-Windsheim 1953 Zusätzliche Quelle|SEITE = 184 |SEITE_BIS = 185}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|SEITE = 239}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783406591310|Seiten=54}} &amp;lt;!-- Reitzenstein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Sponholz Landkreis Neustadt an der Aisch|SEITE = 85 |SEITE_BIS = 86}}&lt;br /&gt;
* {{Strobel Landkreis Neustadt an der Aisch|SEITE =46 |SEITE_BIS = 50}}&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|STICHWORT = Diesbeck |SEITE = 744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.diespeck.de/ Gemeinde Diespeck]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09575118}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae|Name=Diespeck |Gemeinde=Diespeck|Landkreis=Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2019-09-20}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Diespeck |val=DIEEC1JN59HO|abruf=2025-05-28}}&lt;br /&gt;
* [http://www.histogerm.de/ Der jüdische Friedhof in Diespeck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Diespeck&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4239467-3|LCCN=no2011144998|VIAF=187251628}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1170]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diespeck| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;br /&gt;
{{Zukunft|2024|10}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Icodense</name></author>
	</entry>
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