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	<title>Diepholzer Gans - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diepholzer_Gans&amp;diff=1204335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T16:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;width:320px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|Diepholzer Gans&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geflügel-Lexikon&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gefluegelzeitung.de/?redid=341973&amp;amp;detailredid=342816&amp;amp;letter=D Diepholzer Gans]. Eintrag im Geflügel-Lexikon der &amp;#039;&amp;#039;Geflügelzeitung&amp;#039;&amp;#039;. Hobby- und Kleintierzüchter Verlagsgesellschaft mbH &amp;amp; Co. KG, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Datei:Diepholzergans1 PSR.jpg|320px|Diepholzer Gans und Ganter]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gans mit Ganter&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|Bestand: gefährdet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/010/a1250e/annexes/CountryReports/Germany_G.pdf |text=Nationaler Bericht Deutschlands |archivebot=2018-04-06 17:53:13 InternetArchiveBot}} als Beitrag zum Bericht der [[FAO]] über den Zustand tiergenetischer Ressourcen der Welt, S. 50 (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Herkunft&lt;br /&gt;
|[[Grafschaft Diepholz]], Deutschland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Standard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter|BDRG]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDRG&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bdrg.de/mediaarchiv/grab_pic.php?id=105193 |titel=Rassetafeln des Groß- und Wassergeflügels |werk=www.bdrg.de |hrsg=[[Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter]] e.&amp;amp;nbsp;V. (BDRG) |format=PDF |abruf=2012-01-09 |kommentar=2,7 MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130224150223/http://www.bdrg.de/mediaarchiv/grab_pic.php?id=105193 |archiv-datum=2013-02-24 |offline=ja |archiv-bot=2023-04-13 11:18:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 1925&lt;br /&gt;
* [[Entente Européenne d’Aviculture et de Cuniculture|EE]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EE&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.entente-ee.com/deutsch/sparten/gefluegel/Rassen_Farbenschlaege/Grossgefl%FCgel/BDRG/Diepholzer.pdf |wayback=20090718172121 |text=Diepholzer Gänse |archiv-bot=2022-10-24 03:39:04 InternetArchiveBot }} (PDF; 22&amp;amp;nbsp;kB), www.entente-ee.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gewicht&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Ganter: 7,0 kg&lt;br /&gt;
* Gans: 5,5 bis 6,0 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Farbenschläge&lt;br /&gt;
|weiß&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ringgröße&lt;br /&gt;
|24 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bruttrieb&lt;br /&gt;
|ausgezeichnet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Legezeit&lt;br /&gt;
|September bis März&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Legeleistung&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 30 Stück&lt;br /&gt;
* Mindesteigewicht: 140 g&lt;br /&gt;
* Eierschalenfarbe: weiß&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Liste von Gänserassen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die robuste &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diepholzer Gans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist aus den [[Hausgans|Landgänsen]] in der Moorlandschaft der ehemaligen Grafschaft [[Diepholz]] zum Ende des 19. Jahrhunderts herausgezüchtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Diepholzer Gans ist eine schneeweiße, mittelgroße, rundliche Landgans mit einem orangefarbenen Schnabel und rötlichen Füßen. Die widerstandsfähige Rasse ähnelt im Körperbau, abgesehen vom weißen Gefieder, der [[Graugans]] und gehört somit zu den leichten Landschlägen. Sie wurde immer wieder zur Veredlung anderer Gänserassen, wie zum Beispiel der [[Lippegans]] hinzugezogen. Pro Jahr legt sie zwischen 35 und 50 weiße Eier. Sie hat ein munteres Wesen und klare blaue Augen. Diese Rasse hat einen starken Bruttrieb, so dass zweimalige Naturbruten pro Jahr keine Seltenheit sind.&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang wurde ihre [[Marsch]]fähigkeit in den Vordergrund gestellt – schließlich musste sie von Diepholz aus zu den Märkten bis nach Köln und Bremen getrieben werden. Bezüglich der Futteraufnahme ist sie überaus anspruchslos und frisst auch Sauergräser. Diese Merkmale sind auf ihre Haltung in den großen Moorgebieten mit ihren beschränkten Nahrungsangeboten zurückzuführen. Die Gans bewegt sich auch in steilerem Gelände ohne Probleme und ist somit eine robuste Weidegans, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. So wird seit 1995 auch in der [[Schweiz]] ein [[Herdbuch]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heimetli.ch/diepholz.html |titel=Die Diepholzer Gans |werk=www.heimetli.ch |abruf=2012-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diepholzergans2 PSR.jpg|links|mini|Gans mit Küken]]&lt;br /&gt;
Die Diepholzer Gans ist eine der wenigen noch existierenden Landgänserassen. Die freie und [[Extensive Tierhaltung|extensive Haltungsform]] erklärt ihre erblich bedingte Widerstandskraft und viel gelobte Futterdankbarkeit. Bis kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Diepholzer Gänse noch zu Tausenden auf die großen Gemeindeweideflächen an den Rand und in das [[Großes Moor (Vechta)|Große Moor]] gebracht. Sofern diese Flächen nicht zum [[Torfstich]] bestimmt waren, war es [[Hute|Gänsehude]]. Die Tiere wurden erst wieder zusammengetrieben, wenn der Verkauf anstand. Auch die Aufzucht der Gössel war somit Naturbrut und geschah ohne Einflussnahme des Menschen. Die Weidegans war so von klein auf gezwungen, sich in einem zahlenmäßig hohen Herdenverband von mehreren Tausend Tieren durchzusetzen, war den Witterungsverhältnissen ausgesetzt und musste sich mit dem kargen Angebot von Süß- und Sauergräsern in den Wiesenmooren begnügen. In dieser freien Wildbahn kam es naturbedingt dazu, dass sich zu der weißen „[[Domestizierung|domestizierten]]“ Herde auch immer mal wieder wild lebende Graugänse gesellten. Diese Paarungen stabilisierten fortlaufend die Robustheit der Herde.&lt;br /&gt;
Die so gehaltenen Gänse konnten – bis auf die [[Viehtrieb]]skosten – billiger auf den Märkten an den Mann gebracht werden als stall- oder hofgehaltene Tiere und senkten schon in den Massen den Preis erheblich. Sie waren ein nicht zu unterschätzendes Zubrot für die ansonsten ärmliche und genügsame Diepholzer Landbevölkerung. In der beginnenden [[Industrialisierung]] war ein [[Gänsebraten]] eine hochgeschätzte Delikatesse für die anwachsende Arbeitnehmerschaft an Rhein und Ruhr sowie in Deutschlands [[Prosperität|prosperierenden]] Küstenstädten zum Ende des 19. Jahrhunderts. 1925 wurde die Diepholzer Gans als Rasse anerkannt. Mit nachlassender Nachfrage nach [[Federkiel|Schreibfederkielen]], Daunenfedern und Gänsefleisch geriet sie in Vergessenheit, und die großen Herden verschwanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diepholzer Gans wurde 1994 zusammen mit dem [[Westfälischer Totleger|Westfälischen Totlegerhuhn]] und der [[Pommernente]] von der [[Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen]] (GEH) zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die beginnende [[Hybride|Hybridzucht]] schien das Ende für die leichte Diepholzer Gans zu bedeuten. In der Hybridzucht wurden schwerere Landschläge, wie die [[Emdener Gans|Emdener-]], [[Pommerngans|Pommern-]] und [[Toulouser Gans]] bevorzugt. Es war und ist für die Gans aber in der heutigen Zeit ein großer Vorteil, dass sie bei immer kleiner werdendem Familienumfang auch über das dazu benötigte Gewicht verfügt.&lt;br /&gt;
Was für die behütete und sichere Stallhaltung noch positiv hinzukommt ist, dass die Diepholzer Gans ab dem zweiten Legejahr von September bis März zwei Bruten mit je zwölf Eiern selbst und zuverlässig erbrütet – eine Eigenschaft, auf die die industrielle Hybridzucht gerne zurückgreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Große Geflügelstandard in Farbe&amp;#039;&amp;#039;, Band 3. Wassergeflügel: Gänse und Enten. Oertel + Spörer ISBN 3-88627-219-2.&lt;br /&gt;
* Horst Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Groß und Wassergeflügel&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-8001-7315-8.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinrich Schierholz |Titel=Diepholzer Gänse: Entstehung und Besonderheiten einer robusten Rasse |Sammelwerk=Geflügelzeitung |Nummer=8 |Datum=2011 |Seiten=13–15 |Online=[http://www.gefluegelzeitung.de/mediaarchiv/grab_pic.php?id=101231 PDF-Dokument online] |Abruf=2011-12-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diepholzer Gänse}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://www.ac-bueroservice.de/gefluegel/diepholzer_gans.htm Diepholzer Gans] offline --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.heimetli.ch/diepholz.html Die Diepholzer Gans]&lt;br /&gt;
* [https://www.prospecierara.ch/de/tiere/diepholzer-gans Diepholzer Gans], ProSpezieRara (CH)&lt;br /&gt;
* [https://www.vieh-ev.de/Rassen/Gefluegel/diepholzergans.html Rasseportrait „Diepholzer Gans“], Vielfältige Initiative zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen (VIEH)&lt;br /&gt;
* [https://www.g-e-h.de/geh-gefl/diepholz.htm?5faf132dffd3d4c1eec696eb27bfa78b=0ffd41d039dab77f2daaa74cf42079a0 Die Diepholzer Gans – Gefährdete Rasse des Jahres 1994], Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.&amp;amp;nbsp;V. (GEH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährdete Nutztierrasse des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gänserasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diepholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausgans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährdete Nutztierrasse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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