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	<title>Dieperzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JasonCarter2004: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2025-10-29T06:39:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Dieperzen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Altenkirchen (Westerwald)&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50.70519&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 7.64984&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 230&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 39&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile&amp;lt;/ref&amp;gt; da stehen keine EWZ drin!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1979-06-10&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 57610&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 02681&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieperzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemals selbständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Altenkirchen (Westerwald)]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie ist inzwischen ein Ortsteil der Stadt [[Altenkirchen (Westerwald)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Dieperzen liegt etwa zwei Kilometer (Gut Honneroth etwa einen Kilometer) nördlich des Zentrums von [[Altenkirchen (Westerwald)|Altenkirchen]]. Äcker, Wiesen und Mischwald umgeben den Ortsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Dieperzens umfasste den [[Weiler]] Dieperzen und den Hof Honneroth samt den Gutsgebäuden und dem vom Fabrikanten Bullrich erbauten Herrschaftshaus, das in späterer Zeit als [[Landerziehungsheim]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In spätmittelalterlichen Urkunden zur nahe gelegenen [[Burg Koberstein|Wasserburg Koberstein]] (heute [[Gut Koberstein|Hofgut Koberstein]]) findet Dieperzen erstmals Erwähnung. Bei der [[Lehnswesen|Belehnung]] der Mant von Limbach im Jahre 1495 wird außer dem Burgsitz &amp;#039;&amp;#039;Coverstein&amp;#039;&amp;#039; noch ein dazugehöriges „Höffgen zu Dieperzen“ mit einem Grundbesitz von etwa 40 Morgen genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hildegard Sayn: &amp;#039;&amp;#039;Von dem freiadeligen Hofgut Coberstein und seinen Bewohnern&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen, 29. Jahrgang, 1986, S. 217 sowie Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald). Die Ortschaften [[Hacksen]], Niedererbach, [[Obererbach (Westerwald)|Obererbach]] und [[Gut Koberstein|Koberstein]] vom Mittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Obererbach 2009, Bd. 1, S. 102–105 (mit Abbildung der Urkunde von 1495).&amp;lt;/ref&amp;gt; Von diesem Höffgen, das zwischen Dieperzen und Honneroth gelegen war, sind noch Spuren im [[Findbuch|Fundregister]] des [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseums Bonn]] aufgeführt. Da heißt es: &amp;#039;&amp;#039;Dieperzen, in der Flur „Im Röttgen“ lag ein Erdhügel, der von zwei bis drei Meter tiefen und etwa vier Meter breiten Graben umgeben war. Auf der als „alte Burg“ bezeichneten Anlage wurde 1906 ein Haus errichtet. Der Graben ist erhalten geblieben.&amp;#039;&amp;#039; In der Gegenwart ist von dem Haus nichts mehr zu finden, aber die Wallanlage ist noch deutlich zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. nach Hildegard Sayn: &amp;#039;&amp;#039;Von dem freiadeligen Hofgut Coberstein und seinen Bewohnern&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen, 29. Jahrgang, 1986, S. 212–219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafen von [[Grafschaft Sayn|Sayn]] kauften Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in „ausgegangenen Dörfern“ Boden auf und errichteten dort herrschaftliche Höfe. In diesem Zusammenhang entstanden rund um Altenkirchen die Höfe [[Helmeroth]], Bergenhausen und Honneroth. Der Hof Honneroth kam 1815 in den Besitz des [[Preußen|preußischen Staates]] und sollte 1824 versteigert werden. Dies gelang jedoch nicht, der Hof wurde in drei Teilen verkauft und erst Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts vom Fabrikanten Bullrich wieder vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Dieperzen stellte schon 1905 den Antrag, mit der Nachbargemeinde [[Bachenberg]] vereinigt zu werden. Anlass war wohl der gemeinsame Wunsch der Gemeinde, eine einklassige Schule in Bachenberg zu errichten. Zur Vereinigung kam es zwar nicht, aber zur Gründung eines Schulverbandes.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald). Die Ortschaften Hacksen, Niedererbach, Obererbach und Koberstein vom Mittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Obererbach 2009, Bd. 2, S. 685–693.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Versuch Dieperzens, sich mit der Gemeinde [[Busenhausen]] zusammenzuschließen, blieb 1930 ergebnislos. Erst im Jahr 1957 gab es neue Überlegungen, sich der Kreisstadt Altenkirchen anzuschließen, vor allem, um die hohen Kosten für den Schulverband zu senken. Um 3000&amp;amp;nbsp;DM des Steueraufkommens mussten für diesen Zweck gezahlt werden und ließen keinen Spielraum für Wegebau. Es gab damals jedoch keine Mehrheit bei der Abstimmung, da die Gemeindemitglieder um den Fortbestand der Schulgemeinschaft fürchteten. Erst 1961 kam ein einstimmiger Beschluss im Dieperzer Gemeinderat zustande, da inzwischen die Schule in Bachenberg aufgelöst und die Dieperzer Schüler fortan in Altenkirchen eingeschult wurden. Der Stadtrat von Altenkirchen stimmte dem Begehren der Dieperzer Bürger zu. Dennoch kam es noch nicht zur [[Eingemeindung]], da es im Zuge der [[Verwaltungsreform]] in Rheinland-Pfalz Überlegungen gab, die mit der Stadt eng verflochtenen Gemeinden Helmenzen, [[Mammelzen]], [[Michelbach (Westerwald)|Michelbach]] und [[Almersbach]] einzugemeinden, was jedoch nicht realisiert wurde, um ein Übergewicht der Stadt gegenüber der Verbandsgemeinde zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1972 mit der Übernahme des Hofes Honneroth durch die Stadt Altenkirchen und der Erstellung von Bebauungsplänen wurde die Frage der Eingemeindung Dieperzens wieder aktuell. 1973 kam der Eingemeindungsvertrag zustande. Die Landesregierung stellte den Kleingemeinden unter 1000 Einwohnern Geldgeschenke bereit, wenn sie sich auflösten; pro Einwohner wurden bei der Auflösung 100&amp;amp;nbsp;DM gezahlt. Mit der Kommunalwahl am 10. Juni 1979 erfolgte die Eingemeindung.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=157}} Ein [[Ortsbeirat]] bestand noch bis 1989. Seitdem wuchs der neue Stadtteil insbesondere durch die Neubaugebiete „Honneroth 1“ und „Honneroth 2“. 1984 wohnten in diesem Stimmbezirk der Stadt 199, im Jahr 1994 bereits mehr als 460 wahlberechtigte Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben nach Hans Helzer: &amp;#039;&amp;#039;Dieperzen und Honneroth&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen, 39. Jahrgang, 1996, S. 51–53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Gut Honneroth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Insbesondere die Einwohnerschaft des Guts Honneroth veränderte die Einwohnerzahlen Dieperzens beträchtlich; während im Weiler 1961 39 Personen lebten, wurden in Honneroth 81 Personen registriert, eingeschlossen 55 Internatsschüler, die dort mit Zweitwohnsitz gemeldet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl:&lt;br /&gt;
* 1840 – {{0}}43&lt;br /&gt;
* 1905 – {{0}}73&lt;br /&gt;
* 1961 – 120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Dieperzen liegt an der [[Bahnstrecke Engers–Au]], auf welcher die RB90 von Limburg nach Siegen verkehrt, aufgrund der geringen Einwohnerzahl Dieperzens besteht jedoch kein Bahnhof oder Haltepunkt, die nächstgelegenen Anschlüsse an den SPNV sind [[Bahnhof Altenkirchen (Westerw)|Altenkirchen]] und [[Bahnhof Obererbach|Obererbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buslinie 287 sichert am Bachemberg Kreisstr. den Anschluss Dieperzens an den Nahverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieperzen liegt im Gebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Mosel]] (VRM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Helzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Dieperzen und Honneroth&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen, 39. Jahrgang, 1996, S. 51–53.&lt;br /&gt;
* Hildegard Sayn: &amp;#039;&amp;#039;Von dem freiadeligen Hofgut Coberstein und seinen Bewohnern&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen, 29. Jahrgang, 1986, S. 212–219.&lt;br /&gt;
* Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald). Die Ortschaften Hacksen, Niedererbach, Obererbach und Koberstein vom Mittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, Obererbach 2009, ISBN 978-3-00-027494-7 (mit zahlreichen Bezügen zu Dieperzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.altenkirchen.de/ Website der Stadt Altenkirchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altenkirchen (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Altenkirchen (Westerwald))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1979]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JasonCarter2004</name></author>
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