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	<title>Dienstadel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstadel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war zunächst ein persönlicher [[Amtsadel]], durch Erblichkeit in die nächste Generation konnte dies zur weiteren [[Nobilitierung]] führen. Im Laufe des Mittelalters wurde diese Vorgehensweise nicht nur für den [[könig]]lichen Dienst, sondern auch für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstmannen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Fürstentümern und [[Hochstift]]en angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühes Mittelalter ==&lt;br /&gt;
Die Dienstadeligen im frühen Mittelalter ([[Ministerialität]]) waren ursprünglich im königlichen oder kaiserlichen Dienst stehende [[Gefolgsmann|Gefolgsleute]], denen der [[Herrscher]] eine Stelle an seinem [[Hofstaat|Hof]] oder im Dienste des Reiches verliehen hatte. Die Könige verliehen den durch Eroberung erworbenen [[Grundbesitz]] zunächst den [[Heerführer]]n, welche damit ihren ererbten [[Allod]]ialbesitz verbanden, und den Besitz mit dem Amt (z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Graf]]enwürde) erblich zu machen verstanden. Zunächst wurde dadurch nur ein persönlicher Dienstadel begründet, der jedoch durch die Verbindung von Amt und verliehenem Grundbesitz in einen erblichen Adel überging. Er bildete im Laufe der Zeit eine neue Führungsschicht und ging im 12. Jahrhundert im [[Hochadel]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hohes und spätes Mittelalter, frühe Neuzeit ==&lt;br /&gt;
Im hohen und späten [[Mittelalter]] entwickelte sich eine neue Art des Dienstadels, diese stammten hauptsächlich von [[Ritter]]bürtigen, [[Semperfrei]]en und [[Schöffenbarfrei]]en ab. In den nördlichen [[Hochstift]]en entwickelte sich daraus der [[Stiftsadel]], die den späteren norddeutschen Niederadel bildeten, denn viele westfälische, nordrheinische und norddeutsche Dienstadelige wurden später im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] als adelig anerkannt. Der erste „alte“ Stiftsadel schaffte es dann teilweise über den [[Freiherrenstand]] bis hin zum [[Grafenstand]], der „neuere“ Dienstadelsstand meistens nur in den untitulierten Adelsstand. In südlichen Hochstiften wie zum Beispiel im [[Hochstift Worms]] und [[Kurfürstentum Mainz]] (siehe [[Kurmainz#Bevölkerung|Dienstadel in Mainz]]) gab es nur 4 Stände freie Reichsritter, Bürger, Bauern und Beisassen (Zugereiste). Der vererbbare Dienstadel wurde zum (zahlenmäßig kleinen) Bürgertum gezählt. Die [[Reichsritter]], die alle [[Hofamt|hohen Ämter]] beanspruchten, verhinderten eine stärkere Herausbildung eines unbetitelten niederen Dienstadels. Viele Mitglieder dieses niedrigsten Adels gingen nach Niedergang des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] im allgemeinen Bürgertum auf, nur wenige schafften eine Adelsanerkennung in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Reif]]: &amp;#039;&amp;#039;Adel im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. 2., um einen Nachtrag erweiterte Auflage, De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-486-71689-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Hofrecht des Bischofs Burchard von Worms:&amp;#039;&amp;#039;, 1859, Heinrich Gottfried Philipp Gengler, Carl Joseph Anton Mittermaier ([https://books.google.de/books?id=p9lRAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de Google Bücher])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Recht in Böhmen und Mähren:&amp;#039;&amp;#039;, 1866, Hermenegild Jireček, Verlag Bellmann, ([https://books.google.de/books?id=72VDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA32&amp;amp;dq=dienstadel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=v4qMU4DXMbP07Aap4oCwDg#v=onepage&amp;amp;q=dienstadel&amp;amp;f=false Google Bücher])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4231162-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaftliche Schicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Omniatempus</name></author>
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