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	<title>Diemeringen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:10:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diemeringen&amp;diff=692966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Bevölkerungsentwicklung */</title>
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		<updated>2026-02-28T17:06:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Diemeringen&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Diemeringen Bas-Rhin.svg&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Saverne|Saverne]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Ingwiller|Ingwiller]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes de l’Alsace Bossue|Alsace Bossue]]&lt;br /&gt;
|insee= 67095&lt;br /&gt;
|cp= 67430&lt;br /&gt;
|longitude= 07/11/12/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/56/30/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 222&lt;br /&gt;
|alt maxi= 329&lt;br /&gt;
|km²= 8.81&lt;br /&gt;
|siteweb= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diemeringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Arrondissement]] [[Arrondissement Saverne|Saverne]] und zum [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] [[Kanton Ingwiller|Ingwiller]]. Diemeringen hat {{EWZ|FR|67095}} Einwohner (Stand {{EWD|FR|67095}}) auf 8,81&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diemeringen liegt im Gebiet der in Frankreich so genannten [[Nordvogesen]] und ist Teil des [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord|Biosphärenreservats Pfälzerwald-Vosges du Nord]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Diemeringen ging von der [[Grafschaft Zweibrücken]] zu Lehen. Hugo von Vinstingen erhielt 1275 Burg und Herrschaft Diemeringen anlässlich seiner Heirat mit Katharina, der Tochter des Grafen [[Heinrich II. (Zweibrücken)|Heinrich II. von Zweibrücken]]. 1421 verpfändete Heinrich von Vinstingen die Hälfte der Herrschaft (Burg, Vorburg und Stadt Diemeringen, [[Dehlingen]], [[Butten]], [[Vœllerdingen|Völlerdingen]] und [[Weyer (Moselle)|Weyer]] (bei [[Rahling]]en)) für 4000 [[Gulden]] an Graf [[Philipp I. (Nassau-Saarbrücken)|Philipp I. von Nassau-Saarbrücken]] (um 1368–1429).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Erbgang wurde die Herrschaft am Ende des 15. Jahrhunderts zwischen der [[Rheingrafschaft]] (als [[Salm (Adelsgeschlecht)|Grafen von Salm]]) und der [[Grafschaft Moers]]-[[Grafschaft Saarwerden|Saarwerden]] geteilt. Um 1560 wurde durch Rheingraf Philipp Franz von Dhaun und Salm-Neuviller (1518–1561) und seinen Sohn Friedrich I. von Dhaun und Salm-Neuviller (1547–1608) die Reformation eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kriege des 17. Jahrhunderts wurde die Region stark verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenprozesse in der frühen Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1671 und 1673 wurden in der Herrschaft Diemeringen nach den Aufzeichnungen des Pfarrers Johann Andreas Keifflin (1638–1709) im Kirchenbuch mindestens zwölf Frauen und fünf Männer wegen [[Hexenverfolgung|Hexerei]] hingerichtet, eine beschuldigte Frau starb im Gefängnis&amp;lt;ref&amp;gt;August Stöber: &amp;#039;&amp;#039;Die Hexenprozesse im Elsaß&amp;#039;&amp;#039;. II. &amp;#039;&amp;#039;Aus dem ältesten Kirchenbuch der Pfarrei Diemeringen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Alsatia&amp;#039;&amp;#039;, 2 (1856–1857), S. 265–338, bes. S. 335–338 ([http://books.google.de/books?id=r3L7_9sv8TAC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA335 Google-Books]). Johann Andreas Keifflin war 1665 bis 1674 Pfarrer in Diemeringen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im achtzehnten Jahrhundert war die Herrschaft zwischen dem [[Fürstentum Salm-Salm]], den [[Wild- und Rheingrafen]] [[Rheingrafen|zu Dhaun-Grumbach]], zu [[Rheingrafen|Dhaun-Kyrburg]] und [[Rheingrafen|vom Stein]] geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wurde Diemeringen, das bis dahin eine Exklave des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] gebildet hatte, Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]]. Von 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte es als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und war dem [[Kreis Zabern]] im [[Bezirk Unterelsaß]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Seit wann jüdische Familien in Diemeringen siedelten, ist nicht genau bekannt, man vermutet seit dem 17. Jahrhundert. Vor der Französischen Revolution wohnten 14 Familien mit 70 Personen hier und bezahlten eine Steuer von 206 Rheinischen Gulden an die Herrschaft Diemeringen. Sie wohnten in der Rue des Juifs (Judenstraße), heute die Rue des Vins, noch heute existiert ein Haus aus dem Jahre 1743 mit zwei Stockwerken, welches den relativen Reichtum der Juden bezeugt. Bis 1870 wuchs die jüdische Bevölkerung auf 139 Personen an. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts zogen viele Juden in die Städte, am Endes 20. Jahrhunderts lebten nur noch zwei jüdische Familien in Diemeringen, die jüdische Gemeinde umfasst allerdings 35 Familien, die in der Umgebung leben. Eine [[Synagoge (Diemeringen)|Synagoge]] von 1867, eine jüdische Schule mit Mikwe von 1862 und der jüdische Friedhof sind Zeugen der jüdischen Vergangenheit. 1906 brannten die Synagoge und die benachbarte Schule ab, sie wurden danach von der Gemeinde wieder aufgebaut. Die Synagoge und die Schule wurden während der deutschen Besatzung teilweise zerstört, nach dem Krieg aber wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.judaisme-alsalor.fr/synagog/basrhin/a-f/diemerin.htm |titel=Diemeringen |werk=Judaïsme d&amp;#039;Alsace et de Lorraine |datum=2024 |sprache=fr |abruf=2024-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.crif.org/fr/content/france-la-communaut%C3%A9-juive-de-diemeringen |titel=La communauté juive de Diemeringen |werk=Crif |hrsg=Conseil Représentatif des Institutions Juives de France |datum=2021-03-18 |sprache=fr |abruf=2024-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1940 wurden die jüdischen Einwohner unter der deutschen Besatzung nach Südfrankreich vertrieben. Später wurden nach Yad Vashem nachweislich fünfzehn ehemalige Bewohner Opfer im [[Holocaust]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/c-d/129-diemeringen-elsass &amp;#039;&amp;#039;Diemeringen (Elsass).&amp;#039;&amp;#039;] Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum; abgerufen am 23. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung der jüdischen Gemeinde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1807&lt;br /&gt;
! 1846&lt;br /&gt;
! 1861&lt;br /&gt;
! 1895&lt;br /&gt;
! 1936&lt;br /&gt;
! 1946&lt;br /&gt;
! 1953&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
| 103&lt;br /&gt;
| 126&lt;br /&gt;
| 133&lt;br /&gt;
| 88&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 58&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Diemeringen liegt an der 1895 errichteten [[Bahnstrecke Mommenheim–Sarreguemines]]. Hier zweigte die zwischen 1913 und 1936 fertiggestellte [[Bahnstrecke Réding–Diemeringen]] ab, die jedoch ab 1960 sukzessive aufgegeben wurde. Die restlichen 1,5 km im nördlichen Teil bis Diemeringen wurden zum 1. Januar 1990 stillgelegt und 1994 entwidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://static.wikia.nocookie.net/routes/images/0/04/JO_1994_15148.jpg/revision/latest/scale-to-width-down/1000?cb=20201010082925 |titel=Dekret |titelerg=S. 15148–15150 |sprache=fr |abruf=2022-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr !! 1910 !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2006 !! 2012 !! 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1.039&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/zabern.htm |titel=Kreis Zabern |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230306211727if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/zabern.htm |archiv-datum=2023-03-06 |abruf=2026-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1133 || 1216 || 1294 || 1407 || 1542 || 1654 || 1671 || 1642 || 1600&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Wappenbeschreibung]]: In Silber ein eingebogener roter [[Sparren (Heraldik)|Sparren]] mit drei goldenen [[Muschel (Wappentier)|Muscheln]] darin und nach der Figur belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Monuments historiques in Diemeringen}}&lt;br /&gt;
* [[Synagoge (Diemeringen)|Synagoge Diemeringen]], erbaut 1867/68 ([[Monument historique]])&lt;br /&gt;
* Ehemaliges [[Jüdisches Schulhaus (Diemeringen)|Jüdisches Schulhaus Diemeringen]] mit [[Mikwe (Diemeringen)|Mikwe]] (Monument historique)&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Diemeringen)|Jüdischer Friedhof Diemeringen]], angelegt am Ende des 18. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:EGLISE PROTESTANTE DIEMERINGEN 67.JPG|mini|Protestantische Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:SYNAGOGUE DE DIEMERINGEN 67.JPG|mini|Synagoge]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Otto von Diemeringen]] († 1398), Domherr zu Metz im 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Schmitz-Kallenberg]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Archiv Dhaun … Im Amte Diemeringen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Archivalien befinden sich seit 1921 im Fürstlich Salm-Salm’schen und Fürstlich Salm-Horstmar’schen gemeinschaftlichen Archiv in der [[Wasserburg Anholt]].&amp;lt;/ref&amp;gt; In: &amp;#039;&amp;#039;Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Coesfeld&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 1904, S. 37 f. (253 f.*); vgl. S. 44 (260*);  Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Provinz Westfalen. Inventare der nichtstaatlichen Archive der Provinz Westfalen. 1,3; [https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/3080694 Digitalisat] der Universitäts- und Landesbibliothek Münster.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;316–320.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Diemeringen |Band=5 |Seite=25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cc-alsace-bossue.net/html/index.php?page=2&amp;amp;menu1=17&amp;amp;menu2=1&amp;amp;menu3=6&amp;amp;page_id=733 Diemeringen.] Website der &amp;#039;&amp;#039;Communauté de communes d&amp;#039;Alsace Bossue&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Saverne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7611070-9|VIAF=239235562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diemeringen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1275]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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