<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dieme</id>
	<title>Dieme - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dieme"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dieme&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T06:29:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dieme&amp;diff=657932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: /* Bezeichnungsvarianten */ da waren die Brüder Grimm längst tot, das haben andere geschrieben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dieme&amp;diff=657932&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-07T17:06:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bezeichnungsvarianten: &lt;/span&gt; da waren die Brüder Grimm längst tot, das haben andere geschrieben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Erntehaufen. Für die französische Ortschaft siehe [[Dième]].}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Hocken|Zum kanadischen Politiker siehe [[Horatio Clarence Hocken]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kornhocken Tannenberg.jpg|mini|Kornhocken auf einem Feld in [[Ostpreußen]], 1920er Jahre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Ernte – 1. Mähen und Einbringen der Brotfrucht.webm|mini|thumbtime=19:30|start=17:50|end=20:02|Video: Errichten eines &amp;#039;&amp;#039;Kastens&amp;#039;&amp;#039; mit zehn [[Garbe (Landwirtschaft)|Garben]] in [[Ellern (Hunsrück)]], 1966]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (norddeutsch, auch &amp;#039;&amp;#039;Diemen&amp;#039;&amp;#039; (mask.), &amp;#039;&amp;#039;Birlig, Docke, Feim, Feime, Feimen, Hauste, Hock, Hocke, Höcke, Höckerli,&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Schwenck: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Sprache in Beziehung auf Abstammung und Begriffsbildung.&amp;#039;&amp;#039; Sauerländer, Aarau 1838, S. 297; {{Google Buch|BuchID=3BlgAAAAcAAJ|Seite=PA297|Hervorhebung=Garbenhaufen}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Wenig: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der deutschen sprache.&amp;#039;&amp;#039; DuMont-Schauberg, 1876, S. 365; {{Google Buch|BuchID=fY1IAQAAMAAJ|Seite=PA365|Hervorhebung=Höcke}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Schober, Schochen, Schöchli,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Puppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mit Gerüst &amp;#039;&amp;#039;Heubock, Heinze,&amp;#039;&amp;#039; mit Dach auch &amp;#039;&amp;#039;Schober&amp;#039;&amp;#039;) ist in der traditionellen Landwirtschaft ohne Maschinen ein regelmäßig aufgesetzter Haufen von [[Heu]], [[Stroh]] oder [[Getreide]], der bei der Ernte auf dem Feld errichtet wird. Die [[Garbe (Landwirtschaft)|Getreidegarben]] werden aneinandergestellt, so dass die Ähren den höchsten Punkt bilden und nachtrocknen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungsvarianten ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen sind nach Landschaften unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Sachsen]] und [[Thüringen]] wird der Begriff „Puppe“ verwendet. Im [[Deutsches Wörterbuch|Deutschen Wörterbuch]] heißt es unter &amp;#039;&amp;#039;Puppe:&amp;#039;&amp;#039; „im felde aufgerichtete, mit den ähren nach oben gekehrte (10 oder 15) garben; man setzt puppen in feuchten sommern oder auch um den nicht völlig ausgereiften garben nachreife zu geben (in Thüringen, Obersachsen, Lausitz)“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch,&amp;#039;&amp;#039; Band 13, Spalte 2244, &amp;#039;&amp;#039;Puppe,&amp;#039;&amp;#039; Bedeutung 5b ([https://www.woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&amp;amp;lemid=GP08600 Link zum Digitalisat bei Woerterbuchnetz.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der alemannischen [[Deutschschweiz]] heißt der kleinere Heuhaufen meist &amp;#039;&amp;#039;Birlig&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schöchli,&amp;#039;&amp;#039; lokal auch &amp;#039;&amp;#039;Höckerli,&amp;#039;&amp;#039; der größere &amp;#039;&amp;#039;Schoche(n)&amp;#039;&amp;#039; und derjenige, der um eine Stange aufgeschichtet wird, &amp;#039;&amp;#039;Triste(n)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band II, Spalte 1124&amp;amp;nbsp;f.: &amp;#039;&amp;#039;Höckerli&amp;#039;&amp;#039; ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/134654 Digitalisat]); Band IV, Spalten 1502–1504: &amp;#039;&amp;#039;Birli(n)g&amp;#039;&amp;#039; ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/166825 Digitalisat]); Band VIII, Spalten 1012–116: &amp;#039;&amp;#039;Schoch(e&amp;lt;sup&amp;gt;n&amp;lt;/sup&amp;gt;)&amp;#039;&amp;#039; ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/185254 Digitalisat]); Band XIV, Spalten 1383–1385: &amp;#039;&amp;#039;Triste&amp;lt;sup&amp;gt;n&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/232336 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:UKanaraHaystack.jpg|mini|Indien]]&lt;br /&gt;
Diemen sind bereits seit der [[Eisenzeit]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zimmermann 1991, S. 79 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Getreide wurde gemäht, per Hand in Garben gebunden und diese Garben wurden dann zu Diemen aufgestellt. So trocknete das Getreide auf dem Halm nach. War das Getreide trocken, wurde es [[Dreschen|gedroschen]]: Vor Erfindung der Dreschmaschine wurde es in die Scheune gefahren und zumeist im Winter mit Dreschflegeln gedroschen. Später drosch man auf dem Feld, sofern das Feld mit der Dreschmaschine befahren werden konnte; in der [[Marschland|Marsch]] und [[Moor]]gebieten wurden die Diemen wieder aufgelöst und die Getreidegarben mit einer [[Gabel (Werkzeug)|Forke]] auf ein Fuhrwerk geladen und zur Hofstelle gebracht, wo es maschinell gedroschen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diemen wurden entweder unmittelbar auf dem Boden oder auf eisernen und hölzernen Gestellen, letztere mit Steinsockeln, errichtet. Sie konnten spitz zulaufen oder sich nach oben erweitern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-25164-0003, Langenweddingen, Heuernte, Trocknung-crop.jpg|alternativtext=|mini|Bestücken eines Heureiters 1954]]&lt;br /&gt;
Die nordwestdeutschen und niederländischen &amp;#039;&amp;#039;Heufeimen&amp;#039;&amp;#039; oder [[Rutenberg (Landwirtschaft)|Rutenberge]] wurden zwischen aufrecht stehenden Pfählen mit auf- und abschiebbarem Dach aufgeschichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest überdachte Trockengerüste mit waagerechten Holzstangen im Alpenraum, Skandinavien und Teilen Asiens werden als &amp;#039;&amp;#039;Histe&amp;#039;&amp;#039; oder [[Harpfe]] und in Slowenien &amp;#039;&amp;#039;Kozolec&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getreide und Futter wurde meist auf Unterlagen von Stroh oder auf Gestellen aufgebaut und oben mit Stroh bedeckt, auch nach der Wetterseite noch besonders verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[England]] nutzte man fast nur eiserne Gestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lagerte man die Vorräte auf der Erde, so umzog man das Ganze mit einem tiefen Graben mit steilen Wänden und brachte in demselben Löcher oder Töpfe zum Fangen der Mäuse an. Getreide musste sorgsam, mit den Ähren nach innen, geschichtet werden; in England bediente man sich dabei auch besonderer Maschinen zum Aufwinden der Garben (Elevatoren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gut geschichteten und geschützten Diemen hielten sich die Früchte mindestens ebenso gut wie in [[Scheune]]n. Wo man regelmäßig Futter und Stroh in einem besonderen Feimenhof auf feststehenden Gerüsten schichtete, brachte man auch eine Überdachung an, so dass der Regen abgehalten wurde, die Luft aber frei durchstreichen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schober ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hayrack full.jpg|miniatur|Lagerstätte mit Überdachung]]&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Lagerungsform sind &amp;#039;&amp;#039;Schober,&amp;#039;&amp;#039; die zusätzlich eine leichte Bedachung besitzen. Für die Lagerung von Feldfrüchten wurden [[Miete (Haufwerk)|Mieten]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heureiter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gatm 2005-06-22 Germany Heinzen.jpg|mini|Heinzen im Allgäu]]&lt;br /&gt;
Heureiter (Reuter) sind Holzgestelle, auf denen vor dem Aufkommen von maschinenunterstützter Landwirtschaft frisch geschnittenes, abgetrocknetes [[Gras]] zum vollständigen Trocknen aufgehängt wurde. Sie kamen vor allem bei lang anhaltender feuchter Witterung zum Einsatz, bei der eine Heutrocknung am Boden nicht oder nur schwer möglich war. Die Gestelle werden auf den [[Wiese (Grünland)|Wiesen]] aufgestellt. Auf ihnen wird das feuchte Gras so gestapelt, dass sich die Schichten ähnlich wie Dachziegel überlappen. Heute sind sie im Allgemeinen nur noch selten auf den Wiesen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinzen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fiss - Heuhalter zum Trocknen-crop.jpg|links|mini|Aufbewahrung der Heinzen an einer Scheunenwand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki takes Nordtiroler Oberland 20150604 Kapelle Unterastlehn 6168-crop.jpg|mini|Heinzen in Tirol]]&lt;br /&gt;
In Alpen- und Voralpengebieten wurden zum Heutrocknen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Die Bezeichnung ist in der Regel mundartlich abgewandelt zu &amp;#039;&amp;#039;Huanza&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hoinze&amp;#039;&amp;#039;. In [[Nordtirol]]er Unterland sind sie unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Stanker&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Stangger&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hofinger.eu/wikih/Sprachgrenze,_quer_durch_Schwaz_oder:_Es_gibt_kein_Tirolerisch&amp;lt;/ref&amp;gt;, im [[Südtirol]]er [[Pustertal]] als &amp;#039;&amp;#039;Stiffla&amp;#039;&amp;#039; (Stiefler) geläufig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde.gais.bz.it/gemeindeamt/download/221759494_3.pdf Gemeindejournal Gais im Pustertal 2011, Nr. 1, S. 68]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Tiroler Heinzen&amp;#039;&amp;#039; sind Gestelle, die aus einem etwa 1,5&amp;amp;nbsp;m langen Pfahl bestehen, der in den Boden eingeschlagen wird, und aus meist drei hölzernen Quersprossen, genannt „Heinzenschwingen“, auf denen das Gras aufgehängt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube | uploader=bauernfilme | id=CSwmfZQyT4I | title=Landwirtschaft gestern: Heinzen und Pupen (1942) | upload=2012-12-20 | abruf=2024-02-25 | laufzeit=11:34 min}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heumanderl ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heumanderl.JPG|mini|Typisches Heumanderl im „[[Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach|Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach]]“ bei Biberach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Galtür - Jamtal - Heu 02-crop.jpg|links|mini|Heumanderl in Tirol]]&lt;br /&gt;
Eine einfache Form des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heumanderl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entsteht dadurch, dass drei Holzstangen in Form eines Indianer-Tipis aneinandergebunden und aufgestellt werden. Um eine bessere Haltbarkeit des feuchten Grases zu gewährleisten, werden diese drei Stangen noch mit Querstangen ausgerüstet. Man unterscheidet weiter &amp;#039;&amp;#039;Steinacher Hütten,&amp;#039;&amp;#039; das sind Gestelle auf vier Pfählen mit Querstreben, die zeltartig aufgespannt werden, und &amp;#039;&amp;#039;Scherzinger Heinzen&amp;#039;&amp;#039; (auch unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Dreibockreuter, Heumanderl&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Heumännchen&amp;#039;&amp;#039; bekannt, örtlich allerdings auch Heinzen genannt),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christa Maier |url=http://www.badische-zeitung.de/loeffingen/zu-was-ein-heinzen-gut-ist--32133308.html |titel=Zu was ein Heinzen gut ist - Löffingen - Badische Zeitung |werk=badische-zeitung.de |datum=2010-06-11 |abruf=2024-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; also Gestellen aus drei Stangen, die zusammenklappbar sind. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Manderl&amp;#039;&amp;#039; steht hier für &amp;#039;&amp;#039;kleinen Mann,&amp;#039;&amp;#039; demnach sind die Heumanderl in der Regel unter „Mannsgröße“, was sie vom Heureiter unterscheidet.&lt;br /&gt;
Zum Teil werden Nachbauten zur Dekoration vermarktet. Sie dienen als Schmuckstück im Vorortgarten oder leisten als zweckentfremdete Aufhängevorrichtung von Gartenutensilien wie Gießkannen, Eimern oder Gartenschläuchen ihren Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwedenreiter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwedenreiter in Kasern.JPG|mini|Schwedenreiter in Südtirol]]&lt;br /&gt;
Eine weitere, ähnliche Möglichkeit zum Trocknen von Mähgut sind so genannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwedenreiter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Bei dieser Konstruktion spannt man Drähte zwischen Holzpfähle, auf die dann das Gras gehängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konstruktionen sind nicht überdacht, sorgen aber dafür, dass das Heu keine [[Bodenfeuchte|Bodenfeuchtigkeit]] aufnehmen kann und dem Regen nicht vollständig ausgesetzt ist. Durch das dachziegelartig aufgehängte Gras entsteht bei allen Typen eine Schichtung, die bewirkt, dass das Wasser bevorzugt außen abtropft und nur wenig nach innen dringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Trocknen von Klee werden Kleereuter verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schober und Diemen in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Claude Monet - Meules, milieu du jour (Haystacks, midday) - Google Art Project.jpg|mini|Claude Monet: [[Les Meules]] (Die Getreideschober)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getreideschober (französisch: [[Meule|&amp;#039;&amp;#039;meules&amp;#039;&amp;#039;]], katalanisch: &amp;#039;&amp;#039;pallers&amp;#039;&amp;#039;) waren beliebt bei Malern, die Motive aus dem landwirtschaftlichen Bereich wählten. Dazu gehören neben [[Claude Monet]],&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Gordon, Andrew Forge: &amp;#039;&amp;#039;Monet.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1985, ISBN 3-7701-1568-6, S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt; der eine ganze Serie darüber malte, [[Jean-François Millet]], [[Camille Pissarro]] und [[Vincent van Gogh]]. Ähnliche Traditionen gab es in der katalanischen [[Schule von Olot|Landschaftsmalereischule von Olot]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claude Monet hatte in den Wintermonaten 1890/1891 in der Umgebung von [[Giverny]] Heu- bzw. Getreideschober in verschiedenen Licht- und Wetterstimmungen zu seinem künstlerischen Sujet gemacht. Die dortigen Bauern hatten nach der Ernte auf den westlich an sein Privatgrundstück angrenzenden, in Richtung Seine liegenden Feldern unzählige Heu- und Kornschober aufgesetzt. Monet studierte diese sichtbaren Zeichen bäuerlichen Lebensertrages seit den 1880er Jahren künstlerisch in Bilderserien. Er hinterfragte dabei die vorangehenden Ansätze der impressionistischen Landschaftsmalerei und recherchierte mit diesen Werken insbesondere Aspekte der Farbe, der Unschärfe und der Stimmung in Landschaftsobjekten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexandra Matzner |url=https://artinwords.de/auktions-weltrekord-fuer-monets-heuschober/ |titel=Auktions-Weltrekord für Monets „Heuschober“ |werk= |hrsg= |datum=2016-11-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181122052029/https://artinwords.de/auktions-weltrekord-fuer-monets-heuschober/ |archiv-datum=2018-11-22 |abruf=2020-07-04 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katalanische Maler [[Joan Clapera i Mayà]], der in der Tradition der &amp;#039;&amp;#039;Schule von Olot&amp;#039;&amp;#039; stand, schuf in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zahlreiche Heuschober-thematisierende Werke. Er führte in dieser Hinsicht das Monet’sche Werk in eine abstrakte, zunächst expressionistische, in seiner künstlerischen Spätphase dann surrealistische Richtung fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Getreideernte]]&lt;br /&gt;
* [[Garbe (Landwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
* [[Ballen (Stückgut)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Herder,&amp;#039;&amp;#039; Band 1, A – L, Spalte 1076, Freiburg im Breisgau (Herder) 1949, Artikel „Feime“, dort auch die regionalen Synonyme „Barmen“, „Diemen“, „Feimen“, „Feim“, „Miete“, „Schober“, „Triste“ und der Definition: „Im Freien sorgfältig aufgesetzter Haufen Getreide […], Heu, Stroh, gegen Regen mit Stroh oder wasserdichter Decke abgedeckt“.&lt;br /&gt;
* Siegfried Laferton: &amp;#039;&amp;#039;Heinzen: Heutrocknungsgestelle begleiteten die Entwicklung der Allgäuer Grünlandwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Schwäbisches Bauernhofmuseum, Illerbeuren 1992, ISBN 3-9802236-3-9.&lt;br /&gt;
* [[Wolf Haio Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Erntebergung in Rutenberg und Diemen aus archäologischer und volkskundlicher Sicht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Néprajzi értesítő.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 71/73, 1989/1991, {{ISSN|0077-6599}}, S. 71–104, [http://www.nihk.de/downloads.php?id=220 Digitalisat (PDF; 2 MB)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;sisterproject&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0.1em 0 0 0;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Wiktfavicon en.svg|x16px|link=|alt=|Wiktionary]]&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[wikt:Dieme|Wiktionary: Dieme]] • [[wikt:Feime|Feime]] • [[wikt:Schober|Schober]] • [[wikt:Hocke|Hocke]] • [[wikt:Heuschober|Heuschober]] • [[wikt:Heuhaufen|Heuhaufen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Haystacks|Dieme}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hay drying poles|Heureiter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrargeschichte (Feldwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
	</entry>
</feed>