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	<title>Dielingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dielingen&amp;diff=1174133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Definitiv: /* Geschichte */ Ergänz.</title>
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		<updated>2025-04-08T11:31:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Ergänz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Stemwede&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Dielingen COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/26/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/20/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 56&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.00&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2104&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-02-12&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stemwede.de/media/custom/2487_3649_1.PDF?1676295440 |titel=Einwohnerstatistik Stemwede - Einwohnerzahlen der 13 Ortsteile |werk=stemwede.de |format=PDF |abruf=2024-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 32351&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05474&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Stemwede Ortsteile Dielingen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dielingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Plattdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Dielgen&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Stemwede]] im nordrhein-westfälischen [[Kreis Minden-Lübbecke]]. Hier leben etwa 2100 Menschen. Der Ort wird durch die Bahnlinie [[Osnabrück]]-[[Bremen]] in zwei Teile geteilt. Der östliche Teil ist das &amp;#039;Dorf&amp;#039; und der westliche Teil ist &amp;#039;Reiningen&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mit 275 Einwohnern pro km² weist Dielingen die höchste Bevölkerungsdichte der insgesamt vergleichsweise dünn besiedelten Gemeinde Stemwede auf – der Ortsteil Dielingen umfasst im Wesentlichen den Dorfkern selbst. Unmittelbar angrenzende unbewohnte landwirtschaftliche Flächen, wie zum Beispiel das [[Ochsenmoor]] nördlich, liegen bereits in Niedersachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gesehen ist Dielingen allerdings größer: Das niedersächsische [[Stemshorn]] sowie die Stemweder Ortsteile [[Drohne (Stemwede)|Drohne]], [[Haldem]] und [[Arrenkamp]] sind in das Kirchspiel Dielingen eingepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Dielingen ist der [[Dielinger Klei]], der sich mit knapp 92 Meter südöstlich des Dorfkerns erhebt. Der Dielinger Klei ist unbewachsen und erlaubt eine Rundumsicht auf den [[Dümmer]], ein See im Norden, die [[Dammer Berge]] im Nordwesten, den [[Stemweder Berg]] im Osten und das [[Wiehengebirge]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dielingen war um 800 eine der ältesten Pfarreien im von [[Karl der Große|Karl dem Großen]] eroberten Sachsen. Vorgängerbauten der heutigen [[St. Marien (Dielingen)| St.-Marien-Kirche]] lassen sich bis in diese Zeit nachweisen, also so alt wie die ältesten Dome in [[Köln]], [[Paderborn]], [[Osnabrück]] und [[Minden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dielingen hat schon Jahrhunderte vor der Christianisierung der Sachsen durch Karl dem Großen um 800 existiert. Der Ortsname soll von den Bohlenwegen herrühren, die in der Nähe über Moore und Sumpfwiesen führten. Im Altsächsischen bedeutet &amp;#039;thel&amp;#039; die Diele oder Bohle und &amp;#039;eng&amp;#039; die Wiese oder Aue, also &amp;#039;Diel-ingen&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die St. Matthias-[[Bruderschaft]] zu Dielingen wurde 1654 in der Pestzeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zur Bestattung der Toten und Hilfe der Hinterbliebenen gegründet.  Noch heute werden von Männern der Bruderschaft die Toten zu Grabe getragen. Alle zwei Jahre zu [[Ostern]] wurde eine neue Gruppe aus vier Olderleuten und sechs Trägern zum Dienst verpflichtet. Noch heute erinnert an die Gründung der Bruderschaft ein Kronleuchter im Mittelschiff der Dielinger [[St. Marien (Dielingen)|St.-Marien-Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mt-online.de/lokales/nachbarschaft/altkreis_luebbecke/8917140_Dielinger_Totenbegleiter_mit_Umhang_und_Zylinder.html Mindener Tageblatt: Dielinger Totenbegleiter mit Umhang und Zylinder] Ausgabe vom 23. Juli 2013, abgerufen am 30. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Franzosenzeit]] gehörte Dielingen zur [[Vogt]]ei Stemwederberg im [[Amt Rahden (Fürstentum Minden)|Amt Rahden]] des [[Fürstentum Minden|Fürstentums Minden]]. Von 1807 bis 1810 gehörte der Ort zum [[Kanton Levern]] des [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] [[Satellitenstaat]]s [[Königreich Westphalen]]. Von 1811 bis 1813 gehörte Dielingen unmittelbar zu [[Frankreich]] und war dort Sitz der [[Mairie]] Dielingen im [[Arrondissement Minden]] des [[Département de l’Ems-Supérieur|Departements der Oberen Ems]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albrecht Friedrich Ludolph Lasius]] |Titel=Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812 |Verlag=Kißling |Ort=Osnabrück |Datum=1813 |Seiten=205 |Online=https://books.google.de/books?id=wH1EAAAAIAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA205#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1816 kam der Ort zum neuen [[Kreis Rahden]], aus dem 1832 der [[Kreis Lübbecke]] wurde. Bis zum 31. Dezember 1972 bildete Dielingen eine Gemeinde im [[Amt Dielingen]] bzw. seit 1936 im [[Amt Dielingen-Wehdem]] des Kreises Lübbecke. Am 1. Januar 1973 wurde Dielingen aufgrund des [[Bielefeld-Gesetz]]es ein Teil der Gemeinde Stemwede.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=325}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In von Rot und Silber (Weiß) gespaltenem Schilde eine steigende silberne (weiße) Spitze, darin eine grüne Eule auf rotem Stabe sitzend; vorne ein goldenes (gelbes) durchgehendes Kreuz, im Obereck ein goldenes (gelbes) Buch; hinten ein gewölbter grüner Schildfuß, darauf ein grüner Baum.&lt;br /&gt;
 |Quelle = [https://www.zuhause-in-stemwede.de/wp-content/uploads/2021/03/Wappenbrief-Dielingen.pdf Wappenbrief Dielingen]&lt;br /&gt;
 |Begründung = Das am 22. November 2020 vom Mindener Heraldiker Jürgen Batta entworfene Wappen zeigt ortstypische Symbole. Das Kreuz steht für die erstmals um das Jahr 800 erwähnte Kirche,&lt;br /&gt;
das Buch für die lange Schultradition des Ortes. Schildfuß und Baum zeigen den Dielinger Klei; die Eule symbolisiert die örtlichen Anstrengungen im Naturschutz und weist Dielingen aber gleichfalls als Industriestandort aus. Das Wappen wirkt sehr überladen und weicht von heraldischen Regeln ab, die idealerweise nicht mehr als drei Zeichen vorsehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Dielingen liegt an der [[Bundesstraße 51| Bundesstraße B51]] zwischen Osnabrück und Bremen. Lastkraftwagen, für die ein Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen gilt, die aber trotzdem an [[Fronleichnam]] und [[Allerheiligen]] das kurze Teilstück der B51 innerhalb Dielingens zwischen den niedersächsischen Landkreisen [[Landkreis Osnabrück|Osnabrück]] und [[Landkreis Diepholz|Diepholz]] befahren, begehen eine Ordnungswidrigkeit, da die genannten Tage zwar nicht in Niedersachsen, wohl aber in Nordrhein-Westfalen gesetzliche Feiertage sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Bahnhof ist in gut zwei Kilometer Entfernung in [[Lemförde]] an der Bundesbahnstrecke [[Osnabrück]] – [[Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Größtes Unternehmen in Dielingen ist die ZF Lemförder, die als Tochterunternehmen der [[ZF (Unternehmen)|ZF Friedrichshafen AG]] Fahrwerkskomponenten produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Athletic-Sport-Club Stemwede e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* CVJM Dielingen-Haldem e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Dielinger Runde e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Förderverein Fußball TuS Dielingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Gemischter Chor Dielingen / Diel(S)inger(s)&lt;br /&gt;
* Hegering Dielingen&lt;br /&gt;
* Jagdgenossenschaft Dielingen&lt;br /&gt;
* Landwirtschaftlicher Ortsverband Dielingen&lt;br /&gt;
* [[Löschgruppe]] Dielingen in der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Stemwede&lt;br /&gt;
* Posaunenchor Dielingen der ev. Kirchengemeinde Dielingen&lt;br /&gt;
* Raum für Gemeinde e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Reiterverein Altes Amt Dielingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Schützenverein Reiningen von 1904 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Spielmannszug Reiningen-Dielingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Tennis Club Dielingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Turn- und Sportverein von 1899 Dielingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* UNIAO PORTUGUESA-Dielingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Westfälisch-Lippischer [[Deutscher Landfrauenverband|Landfrauenverband]] Ortsgruppe Dielingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Detering]] (1907–nach 1945), NSDAP-Reichsamtsleiter und Kreisleiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf Dielingen im Wandel der Zeiten. 350 Jahre Bruderschaft St. Matthias in Dielingen 1654–2004&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-89646-905-3&lt;br /&gt;
* Kai Detlef Sievers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedenszeiten und Kriegsjahre im Spiegel zweier Lebenserinnerungen. Sophie und Fritz Wiechering berichten&amp;#039;&amp;#039;. 1984 ([http://www.lwl.org/voko-download/BilderNEU/422_037Sievers.pdf Volltext als PDF])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Stemwede}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4755967-6|LCCN=n2004150556|VIAF=168197039}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Minden-Lübbecke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Stemwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Definitiv</name></author>
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