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	<title>Dielektrischer Resonator - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T16:56:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dielektrischer_Resonator&amp;diff=2533802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OS: HC: Entferne Kategorie:Hochfrequenztechnik; Ergänze Kategorie:Hochfrequenzbauelement</title>
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		<updated>2024-07-30T05:25:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Hochfrequenztechnik&quot; title=&quot;Kategorie:Hochfrequenztechnik&quot;&gt;Kategorie:Hochfrequenztechnik&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Hochfrequenzbauelement&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Hochfrequenzbauelement (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Hochfrequenzbauelement&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dielektrischer Resonator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Elektrisches Bauelement|elektronisches Bauelement]], das scharfe [[Resonanzfrequenz]]en besitzt. Diese liegen im Mikrowellenbereich und werden von den geometrischen Abmessungen und der [[Permittivität|Dielektrizitätszahl]] bestimmt.  Sein Resonanzverhalten ähnelt dem eines [[Hohlleiter]]s, er besitzt aber keine metallischen Wände. Deshalb kann er elektromagnetische Energie abstrahlen und als [[Antennentechnik|Antenne]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
[[John William Strutt, 3. Baron Rayleigh]], sagte vorher, dass ein unendlich langer Zylinder aus einem [[Dielektrikum]] als [[Wellenleiter]] wirken kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Lord Rayleigh, “On the Passage of Waves Through Tubes, or the Vibration of Dielectric Cylinders”, Philosophical Magazine, Band 43, S.&amp;amp;nbsp;125-132, February 1897.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das wurde durch spätere theoretische&amp;lt;ref&amp;gt;D. Hondros, “Über elektromagnetische Drahtwellen,” Annalen der Physik, Band 30, S.&amp;amp;nbsp;905-949, 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt; und experimentelle&amp;lt;ref&amp;gt;H. Zahn, “Über den Nachweis elektromagnetischer Wellen an dielektrischen Drähten,”,  Annalen der Physik, vol. 37, S.&amp;amp;nbsp;907-933, 1916.&amp;lt;/ref&amp;gt; Forschungen bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer 1939 erschienenen Studie&amp;lt;ref&amp;gt;R.D. Richtmyer, “Dielectric Resonators”, J.Appl. Phys., Band 10, S.&amp;amp;nbsp;391-398, June 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde hergeleitet, dass dielektrische Strukturen wie metallische [[Hohlraumresonator]]en wirken können. Dabei wurde die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dielektrischer Resonator&amp;#039;&amp;#039; geprägt und gezeigt, dass unabgeschirmte dielektrische Resonatoren Energie abstrahlen und wegen der [[Antennentechnik#Reziprozität|Umkehrbarkeit]] auch empfangen. Das führte zur Entwicklung von dielektrischen Antennen, die nach 1960 mit dem Beginn der modernen [[Kommunikationstechnologie]] an Bedeutung gewannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dielektrische Resonatoren können kleiner und leichter gebaut werden als die großen und schweren [[Hohlleiter]], sie sind preiswerter und benötigen weniger Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Obwohl sich dielektrische Resonatoren in vieler Hinsicht wie metallische Hohlraumresonatoren verhalten, gibt es einen wichtigen Unterschied: Während die [[Elektromagnetisches Feld|elektromagnetischen Felder]] die Metallwände nicht durchdringen können, sind sie außerhalb von dielektrischen Resonatoren nachweisbar, obwohl sie mit wachsendem Abstand erheblich schwächer werden. Bei ausreichend hoher Dielektrizitätszahl &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_\mathrm{r}&amp;lt;/math&amp;gt; bleibt die meiste Energie im Resonator. Der [[Gütefaktor]] kann weit über 10000 liegen und den Wert von metallischen Resonatoren erreichen&amp;lt;ref&amp;gt;A. Okaya and L. F. Barash, “The Dielectric Microwave Resonator”, Proc. IRE, Band 50, S.&amp;amp;nbsp;2081-2092, October 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dielektrischen Resonatoren können drei [[Moden#Elektromagnetische Wellen|unterschiedliche Moden]] angeregt werden: TE, TM oder HEM. Daraus muss die für die Anwendung passende Untergruppe gewählt werden. Bei Anwendungen, in denen es nicht auf die Abstrahlung ankommt, wird der &amp;lt;math&amp;gt; TE_{01n} &amp;lt;/math&amp;gt; Mode bevorzugt. In diesem Mode kann die Resonanzfrequenz eines zylindrischen dielektrischen Resonators annähern mit folgender Formel berechnet werden&amp;lt;ref&amp;gt;Darko Kajfez and Piere Guillon, Dielectric Resonators, Artech House, Dedham, MA, 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; f_\mathrm{GHz}=\frac{34}{a\sqrt{\varepsilon_\mathrm{r}}}\left( \frac{a}{L} + 3{,}45\right) &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; der Zylinderradius und &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039; seine Länge, beide in Millimetern gemessen. Das Resultat wird in GHz angegeben und ist auf 2 % genau, wenn &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; 0{,}5 &amp;lt; \frac{a}{L} &amp;lt; 2 &amp;lt;/math&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; 30 &amp;lt; \varepsilon_\mathrm{r} &amp;lt; 50 &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der dielektrische Resonator in einem metallischen Gehäuse eingeschlossen ist, können Abweichungen auftreten, die mit geringer werdendem Abstand anwachsen. Mit Hilfe einer Störungsrechnung lassen sich für den &amp;lt;math&amp;gt; TE_{01n} &amp;lt;/math&amp;gt; Mode folgende Regeln aufstellen:&lt;br /&gt;
*Wenn das abgeschnittene Volumen vorzugsweise [[elektrische Energie]] gespeichert hat, sinkt die Resonanzfrequenz.&lt;br /&gt;
*Wenn das abgeschnittene Volumen vorzugsweise magnetische Energie gespeichert hat, steigt die Resonanzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dielektrische Resonatoren sind sehr empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und mechanische Vibrationen&amp;lt;ref&amp;gt;M.J. Loboda, T. E. Parker and G. K. Montress,  &amp;quot;Temperature sensitivity of dielectric resonators and dielectric resonator oscillators,&amp;quot; Proc. of the 42nd Annual Freq. Cont. Symp., S.&amp;amp;nbsp;263–271, Jun 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Trotz einiger Fortschritte sind immer noch entsprechende Stabilisierungsmaßnahmen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gebräuchlichsten Anwendungen sind&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Plourde and C. Ren, “Application of Dielectric Resonators in Microwave Components”, IEEE Trans. Microwave Theory Tech., Band MTT-29, S.&amp;amp;nbsp;754-769, August 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frequenzfilter, vorzugsweise [[Bandpass]] und [[Bandsperre]],&lt;br /&gt;
* Resonator in Oszillatoren unterschiedlicher Bauarten,&lt;br /&gt;
* Frequenzempfindliche Begrenzer und..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antennen aus dielektrischen Resonatoren (DRA) ===&lt;br /&gt;
Ein nicht abgeschirmter dielektrischer Resonator verliert [[Strahlungsenergie]], weshalb er als Antenne fungieren kann. Gegenüber anderen Antennenbauformen bietet ein DRA Vorteile&amp;lt;ref&amp;gt;Rajesh K. Mongia, Prakash Bhartia: &amp;#039;&amp;#039;Dielectric resonator antennas—a review and general design relations for resonant frequency and bandwidth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Microwave and Millimeter-Wave Computer-Aided Engineering.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1994, S.&amp;amp;nbsp;230, {{DOI|10.1002/mmce.4570040304}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Eine Antenne aus dielektrischen Resonatoren hat etwa die Größe &amp;lt;math&amp;gt;\tfrac{\lambda_0} {\sqrt{\varepsilon_\mathrm{r}}}&amp;lt;/math&amp;gt;, wobei &amp;lt;math&amp;gt;\lambda_0&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Wellenlänge]] im Freiraum und &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_\mathrm{r}&amp;lt;/math&amp;gt; die relative Dielektrizitätszahl des Resonatormaterials ist. Mit ausreichend großen Werten &amp;lt;math&amp;gt;(\varepsilon_\mathrm{r} \approx 10 - 100)&amp;lt;/math&amp;gt; kann man sehr kleine Antennen bauen.&lt;br /&gt;
*Da es keine Verluste durch Ohmsche Widerstände gibt, steigt der Wirkungsgrad der Antenne. Das ist besonders vorteilhaft bei [[Millimeterwelle|Millimeterwellen]], wo die Leitungsverluste im [[Metalle|Metall]] recht groß sein können.&lt;br /&gt;
*Im Millimeterwellenbereich werden oft [[Streifenleitung]]en als Wellenleiter eingesetzt, die sich sehr einfach an DRAs koppeln lassen. Der Koppelgrad kann dabei einfach durch Verschieben optimiert werden.&lt;br /&gt;
*Bei niedrigen Moden der DRA kann bei geeigneter Wahl von &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_\mathrm{r}&amp;lt;/math&amp;gt; eine relative Bandbreite von 10 % erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Resonator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antennenbauform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochfrequenzbauelement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filter (Elektrotechnik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS</name></author>
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